Lohnt Aufpreis von günstigem Ultrabook zu Netbook?

Eightball1984

Ensign
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Hallo zusammen,
ich möchte gerne mein Samsung N510 in Rente schicken, da es doch sehr in die Jahre gekommen ist. Anwendungsgebiete sind ausschließlich Office, Internet, ältere Spiele wie Diablo 2, Warcraft 3, Command & Conquer, wenn Torchlight 2 läuft wäre es schön, HD Videos sollten abgespielt werden können (Youtube). Das neue Gerät soll min. 11,6 Zoll groß sein, max 14 Zoll.

Ich bin jetzt am überlegen eins der aktuellen Netbooks zu kaufen oder z.B. auf ein Samsung NP530U3C umzusteigen. Ist die Mehrleistung die ich für den Aufpreis bekomme gerechtfertigt oder spielt das für meine Anwendungsgebiete eigentlich keine Rolle und es würde wieder ein neues Netbook (z.B. ein aktuelles Asus mit AMD Dualcore) reichen?

Beste Grüße

Eightball
 
Von der puren Leistung her haben Ultrabooks einen viel zu hohen Preis. Die meisten haben einen ULV-Dualcore ohne dedizierte Grafik. Darauf würden deine genannten Spiele definitiv laufen, aber abgesehen von Torchlight (da bin ich mir nicht sicher wie viel Leistung das braucht) kann man das auch von z.B. dem Lenovo IdeaPad S206, E1-1200 für 250 Euro behaupten.

Ein deutlich leistungsfähigeres Quasi-Ultrabook wäre z.B. das Acer Aspire V5-171 mit 23mm Bauhöhe und ULV-Prozessor für 470 Euro.

Der nächste Schritt hoch wäre z.B. das ASUS Zenbook UX32A mit deutlich stärkerem Akku, längerer Garantiezeit, besserer Verarbeitung und kleineren Ausmaßen sowie SSD-Beschleunigung.

Echtes Highend wäre dann das ASUS Zenbook Prime UX31A mit SSD als Hauptspeicher, einem schnelleren Core i5-3317U mit integrierter HD 4000 (welche teilweise fast doppelt so schnell ist wie die HD 3000) und einem Full-HD IPS-Panel welches es problemlos mit jedem Apple Retina-Display aufnehmen kann.
Kleinigkeiten wie Tastaturbeleuchtung und einem nochmal größerem Akku sind hier schon fast selbstverständlich.

Jetztendlich bekommt man ab ca. 450 Euro vergleichbare Leistung wie ein Ultrabook für 1200 Euro bietet. Falls man 15" oder 17" Notebooks erlaubt sinkt dieser Preis sogar noch weiter, ab 350 Euro ist man dabei.

Die Frage ist jetzt:
Kaufst du pur nach verbauter Rechenpower oder ist dir die Windows-Konkurrenz zum Macbook Air den Preis wert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich persönlich finde Ulltrabooks einfach überteuert. Habe mir vor kurzem ein
Asus R252B zugelegt und bin echt erstaunt, wieviel Leistung der AMD E 450 mit der integrierten Grafik HD 6320 hat.
Habe schon Spiele wie "Sin of the Solar Empire" ohne Probleme in der nativen Auflösung gespielt (11,6" auf 1366*768).

Zumal mein Asus ohne Betriebssystem nur 299 € kostete.

http://www.amazon.de/R252B-BLK001W-Netbook-Radeon-Express-schwarz/dp/B007DAUR4E
 
Jein.
Also zumindest mein Asus R252B hat ZWEI USB 3.0 Schnittstelle auf der linken Seite, die USB 2.0 Schnittstelle ist auf der rechten Seite. Das ist wichtig, weil nur dort (USB 2.0) ein Stick für die Winows Installation angeschlossen werden kann. Das Lenovo hat nach den Angaben die ich finden konnte, kein USB 3.0. Für mich ist 3.0 wichtig wegen der besseren Stromversorgung und weil ich fast alle externen Gehäuse @ Home für USB 3.0 umgerüstet habe.
Also die Allerbeste Verarbeitung hat das ASUS auch nicht, aber sie kann sich sehen lassen.
Ich hab jetzt nur die Vergleichmöglichkeiten mit Business-Notebooks Fujitsu Celsius auf der Arbeit.
Den verliert das Asus natürlich. Aber ich durfte auch schon vergleichbare Netbooks mit Atom CPU in meinen fähigen Händen halten (Zum HDD Sichern), deren Wertigkeit war nicht sooo doll.
Das Asus hat eine Metalloberfläche im Innern (Tastatur) und der Deckel ist in Klavier-Lack-Optik gehalten.
Die Spaltmasse stimmen, nur der Powerknop ist nicht sooo toll eingepasst. Tastatur ist OK. Mousepad auch.
Allerdings ist das Pad bei mir ein wenig schief eingepasst, was mich aber nicht stört.
TFT ist auch Glare, aber die Auflösung ist ok und die Helligkeit auch. Man kann damit sogar auf en Balkon, wenn man sie voll aufdreht, aber dann leidet die Ausdauer.

Lenovo ist ja bei den Businessgeräten auch ganz groß dabei, da wird man sicher auch Qualität bekommen.
Aber ob die das in der Billig-Klasse auch halten?
Keine Ahnung.
Hier mal ein Testbericht:
http://www.computerbild.de/artikel/...ovo-IdeaPad-S205-M632EGE-Netbook-7191198.html
 
Wenn du wirklich Qualität willst und 14" das Maximum darstellen dann schau dir doch einfach mal die T410 Modelle von Lenovo an.
Für deinen Einsatzzweck mehr als ausreichend dimensioniert. Dedizierte Grafikkarte gibt's auch in dem Modell. Bildschirm ist klasse und robust ist das Teil auch. Wird inzwischen immer so um die 500 € gehandelt und bietet einfach ein 2 Jahre altes Business Gerät mit einem damaligen Neupreis von 1600€.
 
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