Core i5 - lohnt Aufpreis?

Das ist viel zu pauschal, was du da behauptest wunschfee. Nach einem willkürlichen Anwendungsmix eine CPU auszuwählen ist sowieso Unfug. Denn wenn man jetzt dementsprechende Anwendungen nutzt, die von 4 Kernen profitieren, ist der i5 sehr wohl den Aufpreis wert.
Deshalb sollte man bei der Wahl einer CPU niemals diese unnötigen Indizies heranziehen, sondern sich immer exakt die Anwendungsfälle ansehen, die für einen tatsächlich zutreffen.
Wenn ich mich z.B. als Beispiel hernehmen würde, juckt mich z.B. die höhere Singlethreadleistung der SB-Prozessoren überhaupt nicht (für sich alleine), da die Anwendungsfälle wo ich höhere CPU-Leistung benötige, alle samt hervorragend parallelisiert sind (x264-Encoding). Und in diesem Fall bringen doppelt so viele Kerne auch tatsächlich nahe 100% mehr Leistung...

LG
 
Oh, gut. Ja - das habe ich tatsächlich überlesen. Besser du berichtest das nächste mal gleich den ganzen Teil :D

LG
 
Vielleicht wirklich besser. :)

Nur wär es dann nicht mehr so schön plakativ...und ich wollte ja zeigen wie schwierig eine objektive Preis/Leistungsbetrachtung ist. Insbesondere da ich selber grade sehr mit dieser Schwierigkeit zu kämpfen habe.

Was man vielleicht zum i3 noch ernsthaft ergänzen könnte sind seine Hyper-Threading bedingten 2 zusätzlichen virtuellen Kerne, die natürlich keine echten Kerne ersetzen, ihn aber in vielen Anwendungen dennoch schneller machen als andere 2-Kerner.
 
Wenn du einen i3 2100 hast, dann behalte ihn. Eine HD 6850 in Verbindung mit der CPU reicht völlig aus.
Hatte dieselbe Kombination. Warte auf Ivy Bridge oder dessen Nachfolger.
 
Schön plakativ war es definitiv - nur leider kann man in diesem Forum überhaupt nicht davon ausgehen, dass jemand weiter denkt (so wie du), wenn er/sie soetwas postet, da gefühlt 95% sowieso immer "i5-2500k" posten, ohne weitere Ausführungen bzw. sich nähere Gedanken zu machen :)

Bei CPUs ist es leider nicht so einfach, wie (derzeit) bei Grafikkarten, wo im Großen und Ganzen die Indizes tatsächlich einigermaßen Aussagekraft haben, da es im Mittel kaum große Aussreiser gibt. Bei CPUs sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Anwendungen viel zu gravierend, als dass ein Index eine brauchbare Vergleichbarkeit - für den Endanwender - herstellen würde. Also ist man ganz einfach dazu gezwungen, sich die Performance in EXAKT den benötigten Anwendungsfällen anzusehen - nur dann kann man eine gute Entscheidung treffen.

In letzter Zeit finde ich die Leistungsaufnahmevergleiche am schlimmsten. Da wird (in diesem Forum) fast durch die Bank mit der Leistungsaufnahme unter Volllast auch für Teillastszenarien argumentiert - was einfach völliger Blödsinn ist.

LG
 
Stimme ich dir auch zu, wobei sich anhand der Leistungsindizes zumindest Quer- oder Durchschnittswerte für die Prozessoren darstellen lassen.
Da viele Anwender auch ein breites Anwendungsspektrum haben, oder heute noch nicht wissen, was sie morgen mit ihrem PC machen, kann ein allgemeines Prozessorchart natürlich schon hilfreich sein. Es zeigt zumindest Tendenzen auf.
 
Zuletzt bearbeitet: (Irreguläres Zitat entfernt...)
LoRDxRaVeN schrieb:
Schön plakativ war es definitiv - nur leider kann man in diesem Forum überhaupt nicht davon ausgehen, dass jemand weiter denkt (so wie du), wenn er/sie soetwas postet, da gefühlt 95% sowieso immer "i5-2500k" posten, ohne weitere Ausführungen bzw. sich nähere Gedanken zu machen :)
LG

Da muss ich dir leider teils zustimmen. Der 2500K macht schon aus dem Grund wenig Sinn, dass er nur ein H67-MB hat.
 
Hol dir nen i7860 oder 870 dann hast du 8 Threads ... wirdst du wesentlich billiger bei ebay finden und schafft beim encoden wirklich viel mehr als die i5 CPUs. Leider klappts nicht so mit dem Mainboard. Bleib einfach bei dem was du hast und warte auf IVY Bridge.
 
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