Low Budget PC Aufwertung

Bennsen90

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Hallo zusammen,

ein Bekannter von mir hat sich (leider) einen alten PC zugelegt ohne davon Ahnung zu haben.
Nun steht er da mit folgenden Komponenten:

Athlon X2 4200+
Sokel 939 SLI Board
4GB DDR RAM
GTX260 sowie 6600GT ;-)
HEC 420W Netzteil
DVD Brenner
500GB WD Blue (fast neu)

Budget sollte so klein wie möglich gehalten werden, das heißt es sind erstmal um die 200€ eingeplant.

Angedacht werden folgende Komponenten:

Intel Core I3 4170 ~ 110€
8GB-Crucial Ballistix Sport DDR3 1600 ~ 40€
ASRock H81M-DGS Rev2 ~ 40€
Und für 10€ einen neuen DVD Brenner, der Alte hat noch IDE ;-)

Rest würde vorerst vom alten PC übernommen weren, abgesehen von der 6600 GT.

Der PC ist überwiegend für Office Zwecke da, allerdings soll auch Counter Strike Global Offensive gespielt werden, das ist aktuell fast unmöglich.

Gibt es eine bessere Zusammenstellung für das kleine Budget (AMD)? Das die Graka nichtmehr stand der Dinge ist ist bekannt, aber diese könnte man hinterher immernoch austauschen ;-)

Danke schon einmal für eure Hilfe.
 
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hat er den pc in einem museum gekauft? ;) wenn es wenigsrens schon ein am2 system wäre, dann hätte man ja vielleicht noch über aufrüsten mit dem alten board nachdenken können, mit dem sockel 939 geht aber gar nichts mehr.
viel mehr als die oben genannten komponenten wirst du mit dem budget wohl nicht erreichen können. in sachen preis/leistung ist der i3 (für spiele) sowieso fast unschlagbar. du solltest allerdings bei zeiten mal über ein neues netzteil nachdenken.
 
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Ich würde es entweder so machen wie Du es selbst vorschlägst und später eine Grafikkarte à la GTX 950 / R9 380 oder wenn keine weitere Nachrüstung geplant ist schauen was noch zu machen ist wenn man einen Pentium G nimmt.
Und wie schon erwähnt wurde das Netzteil ist auch zu überdenken.
Vielleicht ist es ja drin wenn man die anderen Komponenten noch zu ein wenig Geld machen kann.
 
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Bei so kleinem Budget: gebraucht kaufen. Dann ist auch noch eine Grafikkarte drin.
LGA1155 i5, Asus oder Gigabyte Mainboard, 8GB RAM wie oben, Grafikkarte eine 7850 2GB z.B.

Wenn du bei dem i3 oben bleibst dann kann die 6600gt raus: die ist nicht schneller als intel 4400 :)
10€ für ein B85 Mainboard mit 4 DIMM Slots würde ich drauflegen.
 
Hi,

für Office und einfache Games könntest du den I3 gegen einen Pentium(Evtl. so einen) tauschen (auf keinen Fall aber einen Bay Trail!).
das würde dann ca. 55 Euro sparen und das bissel weniger Leistung wird dein Bekannter (bei dem Anwendungsgebieten) nicht merken.

Für die gesparten Euros könnte auch über eine neue Grafikkarte nachgedacht werden, eine Radeon R7 240(mit 128 Bit!) oder eine R7 250 (kostet knapp 75 €) vielleicht!? (Nach Möglichkeit bei Beiden Vorschlägen auf GDDR5-Speicher achten! DDR3 ist viel langsamer)
Oder alternativ eine SSD, das würde noch mehr Speed im Office bringen.

Viel Spaß beim Basteln! ;)
 
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Ja das mit dem Netzteil ist auch so eine Sache :-D

Zunächst war geplant wirklich die genannten Komponenten zu tauschen, die GPU (GTX260) dürfte für CS ersteinmal mit einigen Abzügen genügen. Eine P/L bessere AMD Variante scheint es wohl nicht zu geben.

Wenn durch einen eventuellen Verkauf der alten Teile etwas Geld für ein neues Netzteil herrausspringt wird das als erstes Nachkommen, das alte sollte es aber vorerst schaffen da der Verbrauch durch die neuen Komponenten ja ersteinmal nicht ansteigt.

Gebrauchte Teile wären natürlich auch eine Alternative, das müsste man sich einmal angucken was sich so finden lässt für das Geld. Was die Leistung angeht kann man hier zwar mehr bekommen, aber dieses Plus an Leistung wird hier ja auch nicht benötigt (außer evtl bei der GPU)
 
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Die Frage ist nur ob wir durch eine günstigere CPU oder z.B. die AMD Varainte auf ein potenteres System kommen?
Wie gesagt es wäre auch möglich das man irgendwann zu dem Vorschlag von mir eine neue GPU steckt die nicht das aktuelle Budget beeinträchtigt.
Wenn ihm die GTX reicht hätte man vermutlich die besseren Komponenten im System mMn.
Den Stromverbrauch beachten wir hierbei jetzt nicht, denn dann wäre eine neue kleine GPU definitv ratsamer.
 
Achtung!

Die SourceEngine braucht vorallem CPU Takt bzw. IPC. Zumindest war das bei CS:S so, ich bezweifel, dass sich das geändert hat. Ein i3 müsste dafür nahezu perfekt sein.

Leute biitte empfehlt nichts, wovon ihr keine Ahnung habt. Hab ich jetzt schon ein paar mal gelesen, dass gewisse Spiele hauptsächlich laufen sollen und ihr einfach generische Antworten gebt.

Für CS:GO definitv beim i3 bleiben! Eine kleine dedizierte Graka wird aber (bestimmt) trotzdem nötig.

Edit: die GTX 260 hab ich glatt überlesen. Die sollte definitiv ausreichen. Wenn man kompetitv spielt, dann sind Grafikdetails und Effekte sowieso eher hinderlich. FPS und FPS Drops sind wichtig.

Also i3 mit so hohem Takt wie möglich, Board, RAM und Netzteil.
 
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Dankeschön für die Bestätigung meines Vorhabens. Dann steht dem ganzen ja nichts mehr im Wege ;-)
 
Ich habe einen S1150 i3 mit einer HD6950 in meinem HTPC. Wenn du willst teste ich mal, wie das da läuft. Ich bin allerdings ziemlich zuversichtlich, dass der sehr gut geeignet ist.
 
Das wäre natürlich klasse wenn du das Testen könntest. Ich gehe aber auch so schon davon aus, dass es mit deiner Hardware keinerlei Probleme gibt.

Bei dem aktuellen PC ist die CPU dauerhaft auf 100% und die GPU kommt nicht einmal auf 20%...was für die benötigte CPU Leistung spricht.
 
http://www.hltv.org/forum/710331-i3-4160-fps

i3 wird locker reichen. Grafikdetails wirst du aber sicher ziemlich runter drehen müssen. Gute Spieler machen das aber höchstwahrscheinlich sowieso ;) (ich hab CS:S immer auf alles low außer Schatten gespielt).
 
Athlon X2 4400
Sokel 939 SLI Board
4GB DDR RAM
GTX260 sowie 6600GT ;-)
HEC 420W Netzteil
DVD Brenner
500GB WD Blue (fast neu)
darf man erfahren was er dafür bezahlt hat?
und was das verkäuferargument für das nicht sli aus
GTX260 sowie 6600GT
war, doch nicht etwa als sli system verkauft?
 
Gray_ schrieb:
für Office und einfache Games könntest du den I3 gegen einen Pentium(Evtl. so einen) tauschen (auf keinen Fall aber einen Bay Trail!).
das würde dann ca. 55 Euro sparen und das bissel weniger Leistung wird dein Bekannter (bei dem Anwendungsgebieten) nicht merken.

Für die gesparten Euros könnte auch über eine neue Grafikkarte nachgedacht werden

Das finde ich bisher den vernünftigten Vorschlag, würde aber sogar noch einen Schritt weitergehen und die Aufrüsterei (bis auf vielleicht das Netzteil) mit einer einmaligen Investition von 220,87 € beenden:

Intel Celeron G1840, 2x 2.80GHz, boxed 32,46
ASRock H81M-VG4 R2.0 37,97
Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9-9-9-24 40,64
KFA² GeForce GTX 750 OC, 2GB GDDR5, DVI, HDMI, VGA 109,80

Die 260 hat ja nicht nur ihre 180 Watt Verbrauch unter Last gegen sich, sondern auch die fehlende DirectX11-Unterstützung. Meines Erachtens sollte man die auch nicht "vorübergehend" weiterverwenden. Daher die Empfehlung direkt für eine Karte, die die nächsten Jahre bleiben kann. Ich habe eine sparsame 750 oc ausgewählt, die mit 2 GB RAM schon einiges stemmt. Der Abstand zur (allerdings nur wenig teueren) 750TI ist marginal.

Für Office wäre ein Pentium (und erst recht ein i3) Overkill. Bei Grafikkarten bis 200 € ist ein Pentium beim Zocken kaum schlechter als ein i3, das sollte daher für ein Lowcoast-System auch nicht das Problem sein. Da wir aber sehr knapp im Budget sind, sparen wir noch einmal 18 € und 400 Mhz Takt ein. Ich weiß, viele werden das für einen Gaming-PC für einen Frevel halten, aber die Rechenleistung eines Celerons G1840 liegt objektiv betrachtet 20% höher als die eines i3-4010U, mit dem einige Leute in ihren Notebooks ganz ordentlich zocken können.

Insgesamt kriegt man mit der Investition von 220 € eine Gaming-Leistung, die sich kaum von einem Notebook mit i5 und gtx 880m für 1.000 € unterscheidet.

Zur Investition gehört noch ausreichend großer Arbeitsspeicher und ein Billigboard. Da das Gehäuse keine Front-USB3-Anschlüsse hat kann auf einen entsprechenden Header verzichtet werden.
 
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Für mich klang das so, als sei der Rechner für z.B. seine Eltern oder seine Freundin, o.ä. und diejenige Person spielt nicht. Und falls er mal da ist, dann spielt er nur CS:GO.

Ich kann dafür von einem Celeron nur abraten. Es ist schwer wirklich aussagekräftige Tests zu finden, allerdings habe ich auch mal als Übergangslösung einen G530 auf Sockel 1155 gehabt und CS:S war damit absolut unspielbar. Laut diversen Passmark Tests ist der neuere kaum schneller, wie viel das aussagt weiß ich allerdings nicht.
 
Ist für einen Bekannten, der hat nicht viel für den PC gezahlt, allein GPU+HDD+Win7 wäre einzeln teurer gewesen ;-) vondemher ist das ok gewesen.
Nein wurde nicht als SLI verkauft, die 6600 ist Passiv und als "Zugabe" dabei weil er damit eine Zeit im reinen Office Betrieb lief.

Damit wird wirklich nur gelegenetlich mal CS gespielt. Es soll kein Gamingrechner für mehrere Jahre und alle gängigen Spiele sein/werden.
Haben jetzt noch eine etwas stärkere neuere GPU für kleines Geld im Auge um die GTX abzulösen. Aber das kommt dann durch den Teileverkauf samt neuem NT.
 
trialgod schrieb:
Ich kann dafür von einem Celeron nur abraten. Es ist schwer wirklich aussagekräftige Tests zu finden, allerdings habe ich auch mal als Übergangslösung einen G530 auf Sockel 1155 gehabt und CS:S war damit absolut unspielbar.
Offensichtlich bringen die höhere Taktfrequenz der neueren Haswell-Celerons und die IPS-Steigerung zu Ivy schon einiges, so dass ein G530 nicht wirklich vergleichbar ist.
Lord-Nirox schrieb z.B. am 5.11.14 in dieses Forum:
Naja, ich hab in meinem Zweit-PC ein Celeron G1820 am werkeln.
Zocke damit eig. auch recht gut. CS GO: auf Max, keine Probleme.
BF3: Mittel-Hoch mit über 50 FPS.
WoW: Hoch, Framedrops wenn 30 Leute zauber wirken ^^
 
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