LTE <-> DSL Wireguard nicht möglich über IPv6

Hä, das ist genau falsch herum gedacht.
Wenn dein Kollege jetzt DS Lite hat, dann definitiv Versatel Backbone. Mit einem Wechsel zur Telekom ändert sich dann garantiert was.

Für PCP muss er höchstens den Internetanschluss neu einrichten und einen kompatiblen Router verwenden. Beantragt werden muss da nichts.
 
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Reaktionen: Web-Schecki
Avenger84 schrieb:
Sehr interessant, habe ich noch nie von gehört wenn ich ehrlich bin und auch noch nie gesehen.
Wäre ja die Lösung.

Zeig mal bitte als Beweis einen Auszug aus deiner FritzBox mit Telekom LTE und IPv6 Previx.
Ist zwar etwas kindisch. Aber bitte:
 

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👍 welcher Tarif ist das denn?

Was kann ich beeinflussen, einen Präfix zu bekommen ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tarif ist Prepaid Jahrestarif. Um beim Präfix Missverständnisse zu vermeiden, es ist nur ein /64 nach 3GPP Release 8.
 
AVM/FRITZ!Box Einschränkung
Selbst wenn nur ein /64 am WAN anliegt, kann die FRITZ!Box kein Subnetting machen – AVM verlangt für „IPv6‑Subnetze im Heimnetz“ ein /62 oder kürzer. Mit einem einzelnen /64 lässt sich in der FRITZ!Box kein weiteres Präfix ins LAN aufteilen. Ergebnis: keine GUA im Heimnetz.
Quelle: Copilot

Wie kriegst du mit einem /64 Präfix deine Netzwerkgeräte hinter der FB versorgt ?
Check ich nicht.

Edit, jetzt sehe ich dass es kein RPi ist, sondern eine Fritz interne Wireguard Verbindung.
Trotzdem verstehe ich nicht warum bei dir /64 Präfix steht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Avenger84 schrieb:
Das ist keine Quelle.
Dafür geben LLMs viel zu häufig falsche oder übersimplifizierte oder veraltete Informationen aus.
Die größte Quelle für LLMs sind ungeprüfte Reddit-Kommentare.
 
Die Begründung dazu hörte sich aber schlüssig an:
Ein einzelnes /64 ist für genau einen Layer‑3‑Link bestimmt – nicht für mehrere Segmente hinter einem Router.
Derselbe /64‑Präfix darf nicht gleichzeitig für das WAN‑Interface und das LAN‑Interface genutzt werden. Das ist eine Grundregel in IPv6, festgelegt durch die IPv6‑Link‑Modelle und SLAAC‑Mechanismen.
Ein /64 in IPv6 ist die kleinste, atomare Netzgröße und bezeichnet ein einziges Netzwerksegment („Link“).
SLAAC funktioniert so:
  • Router sendet Router Advertisements (RAs)
  • Clients generieren sich selbst IPv6‑Adressen aus dem /64
  • Das funktioniert nur innerhalb eines Broadcast‑Domains
Wenn der gleiche /64‑Präfix auf zwei Netzen liegt (WAN und LAN):
dann würden:
  • die FRITZ!Box doppelte Adressen sehen (gleiche Präfixe im WAN und LAN)
  • ND (Neighbour Discovery) brechen
  • Routing nicht eindeutig funktionieren
  • Sicherheit komplett zerfallen (Clients wären Teil des Provider‑Netzes!)
Kurz gesagt :Ein /64 kann nicht einfach „weitergereicht“ werden, weil es dadurch kein privates Heimnetz mehr gäbe, sondern alles im selben Segment wie das Mobilfunk‑Netz läge.

IPv6-Subnetz in FRITZ!Box einrichten​

Sie können im Heimnetz Ihrer FRITZ!Box einen Router mit eigenem IPv6-Subnetz einsetzen. Die Einrichtung statischer Routen für das IPv6-Subnetz ist dabei nicht erforderlich, da FRITZ!Box und IPv6-Router alle notwendigen Routing Informationen automatisch austauschen.

Voraussetzungen / Einschränkungen​

  • Die FRITZ!Box muss vom Internetanbieter ein IPv6-Präfix von 62 oder weniger Bit (z.B. /60 oder /56) erhalten. Bei einem 64-Bit-Präfix ist die Einrichtung von IPv6-Subnetzen nicht möglich.
Quelle
 
Geht es darum, dass du in der FritzBox mehrere Subnetze einrichtest, also z.B. ein normales Heimnetz neben einem IPv6-Gastnetz? Dann ist das in der Tat nur mit einem einzigen /64-Präfix nicht sauber möglich.

Ansonsten kann ich die LLM-Antwort nicht wirklich nachvollziehen. Natürlich darf der Provider nicht alle seine Endkunden in ein /64er-Subnetz packen, weil es dann Adresskonflikte geben kann, die nicht per Autokonfiguration aufgelöst werden könnten. Und wenn doch, dann müssten alle Endkundennetze miteinander kommunizieren können, was dann dieses erwähnte Sicherheitsproblem darstellen würde. Wenn der Provider aber sicherstellt, dass jedem Endkunden ein eigenes /64er-Subnetz zugeordnet ist - was ja kein Hexenwerk ist -, wo soll dann das Problem liegen? In deinem Heimnetz besteht der einzige Unterschied darin, dass dein Router garantiert Teil deines /64er-Heimnetzes ist, das wäre sonst eher nicht so.
 
nein, ich wollte bei dem Kollegen nur dem RPi eine GUA zuweisen (lassen), damit der RPi IPv6 Konnektivität hat, wäre natürlich schön wenn alle Netzwerkteilnehmer IPv6 Konn. hätten.
 
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