News Mac Studio mit M5 Ultra: 512 GB RAM und 16-TB-SSD kosten mehr als ein VW Golf

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Da es ein M5 Ultra ist, würde ich ihn ja mit dem Golf R vergleichen. Da ist der Wolfsburger noch teurer. Für den Preis vom R bekommt man nen MacStudio im Vollausbau und kann sich noch einen sehr guten Gebrauchtwagen kaufen. Wäre dann eher meine Wahl als nen Golf. ;)
 
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Mimir schrieb:
Vor einigen Jahren waren die maximalkonfigurationen oft noch stark beschränkt.
Der M3 Ultra in maximaler Konfiguration mit 512 GB und 16 TB kostete 14.099 US-Dollar. Das ist allerdings ein US-Preis und kein direkter € Preis.
 
Erstaunlich, das wieder der Preis so in den Mittelpunkt gesetzt wird, dabei sollten alle die schon ne Dekade oder länger im IT-Game dabei sind über die 33.000€ kaum verwundert sein. 😉

Zur Erinnerung so sah das 2019 aus, mit der Inflation wäre das heute noch deutlich mehr.
Preise: Apples Mac Pro kostet bis zu 64.008 Euro
https://www.computerbase.de/news/pc-systeme/apple-mac-pro-2019-preise.70133/?utm_source=chatgpt.com
Und auch die Mac Pros davor waren alles andere als günstig.

Das vierer Cluster, in der Maximalkonfiguration, für 133.316€ muss nicht zwingend das Geld wieder reinholen, ein Investor reicht erstmal. 🙂 Sollte die KI Blase irgendwann mal platzen, wird viel Geld nicht wieder kommen.

Interessanter finde ich eher die Leistung und den Verbrauch:
So steht der kleinere M5 Ultra mit 30-CPU-Kernen im neuen Blenderbenchmark z.b. bei 959 Punkten.
Zum Vergleich mein vier Jahre alter 7950X liegt mit seinen 16-Kernen bei 591 Punkten.
https://www.computerbase.de/artikel/apps/blender-benchmark-community-benchmark.99864/

Die 64-Kern GPU von Apple liegt zumindest bei Blender zwischen RTX 4090 und RTX 5090.
(Klar, Gaming ist natürlich noch mal ein anderer Punkt)
https://www.computerbase.de/artikel/apps/blender-benchmark-community-benchmark.99864/

Die Verbräuche und Verbrauchsangaben sind auch spannend.
Golem hat für den SoC 212W gemessen, das gesamte System zog maximal 270W im Test.
https://www.golem.de/news/m5-ultra-...rrenz-2610-214325.html?utm_source=chatgpt.com

Apple selbst kalkuliert in der Maximalkonfiguration mit einem Maximalverbrauch des Systems von 385W.
https://support.apple.com/en-ie/102027?utm_source=chatgpt.com
Dazu passt dann auch das 480W Netzteil.

Ob die GPU oder die CPU irgendwann Leistung zurücknehmen muss, weil sie, vor allem bei gleichzeitiger Belastung, ins Temperatur- oder Verbrauchslimit rennt, konnte ich noch nicht rausfinden.
Zumindest im Vergleich ähnlich schneller Workstations mit Threadripper + Profi Nvidia Karte wäre das vorstellbar, denn die kommen ja bei Weitem nicht mit 385W hin, wenn CPU und GPU voll ausgelastet sind.

Und die Physik gilt auch für Apple. 😁
 
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wagga schrieb:
Apple war schon immer sehr teuer. Deswegen kaufe ich deren Produkte nicht.
Revolution @computerbase. Respekt. Ich frage mich immer, wenn das interessiert, aber immer wieder kommt jemand mit dieser Aussage um die Ecke. In einem Technikforum wünsche ich mir immer auch etwas technische und ehrliche Diskussionen und kein BS-Bingo. Wer Highend kaufen möchte und auch nutzt interessiert das herzlich wenig.
 
SSD960 schrieb:
Denke auch das der Preis nicht angemessen ist. Ausstattung hin oder her...
Was sind denn hier die Konkurrenten? Das sind sicher nicht die dell Optiplex Dinger .

In der Leistungsklasse relativiert sich der Preis.

Ansich ein kleines Rechenzentrum in der Größe eines Schuhkartons. Ein paar von denen in einen technikschrank packen und schon hat man den eigenen ki-Cluster.

Was mich hier am ehesten interessiert sind:
  • Konkurrenz Produkte und deren specs
  • tokens/watt

Und sonst was man damit anfangen kann.

Ich denke der ist in vielem spitze
 
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RMS_der_Zweite schrieb:
Eigentlich noch sehr günstig.
Eine SGI Onyx in den 90ern war mit 16 GB RAM bestückbar zu einer Zeit, als ein normaler PC 8 MB hatte. Mit Vollausbau kam man in den Preisbereich einer Villa.
Wieviele Module haben die denn verbaut?:) Wahnsinn!

Der Preis war völlig Okay. Frag mal Steven Spielberg ob sich Jurassic Park gelohnt hat.
 
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user_zero schrieb:
Warum denken hier immer alle, dass sie als Privatperson so ein Setup für den eigen Haushalt anschaffen sollten? Ihr seid doch gar nicht die Zielgruppe. Diese Konfigurationen sind für Unternehmen gedacht, die damit Geld verdienen. Klar kann das auch eine Einzelperson sein. Aber das Apple Pro Gedöns hat Leistung für diejenigen, die damit Arbeiten und idealerweise darauf ihre Brötchen verdienen. Das geht beim iPhone (Kamera) los, beim Ipad Pro (Pencil, Kreativ-Branche) weiter und hört beim Mac Studio auf.

Klar hindert euch niemand daran, den Kram auch für den Privathaushalt zu kaufen. Dann aber bitte den Katzenjammer über die Preise einstellen.

Und danke an Post #32, wo es mehr darum geht, welchen Mehrwert der "Basis VW im Computerformat" erzeugen könnte.
Danke für den Hinweis! Ich sehe hier auch den Nutzen bei Unternehmen, und ich würde gar nicht mal nur in Richtung AI denken. Produktionsfirmen, sei es Filmemacher, arbeiten gerne damit.

Und zum Thema VW - meine Güte, das ist ein netter Vergleich mit dem liebsten Auto in Deutschland - zumindest war es das mal in den 80er.
 
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Agent500 schrieb:
Ob die GPU oder die CPU irgendwann Leistung zurücknehmen muss, weil sie, vor allem bei gleichzeitiger Belastung, ins Temperatur- oder Verbrauchslimit rennt, konnte ich noch nicht rausfinden.
Ich vermute, dass kein Spitzenverbrauch anliegt, wenn man vier von den Schuhkartons in Reihe schaltet. Das führende Gerät wird die vollen 385 Watt ziehen, die drei anderen weniger. Wie viel weniger könnte ich auch nicht sagen.
 
user_zero schrieb:
Ich vermute, dass kein Spitzenverbrauch anliegt, wenn man vier von den Schuhkartons in Reihe schaltet. Das führende Gerät wird die vollen 385 Watt ziehen, die drei anderen weniger. Wie viel weniger könnte ich auch nicht sagen.

Ich bezog mich hier nicht auf das Cluster, sondern auf den einzelnen SoC. Also immer nur auf ein Gerät.
Jedes System regelt seinen Verbrauch und seine Lastverteilung zwischen GPU und CPU selbst.
Da ist die Anzahl der weiteren Geräte egal. 😉
 
DieSuperSuppe schrieb:
Wieviele Module haben die denn verbaut?:) Wahnsinn!
Waren Spezialmodule mit maximal 256 MB, 32 Stück pro Memory Board mit 2 Boards = 64 Module. Preis angeblich ca. 8k pro Modul, Vollausbau 16 GB 1993 also ca. 500k bzw. nach heutigem Geldwert $1,2 mio.

Dazu kam der Grundpreis der Onyx ab 120k. Und dann hatte man eine Leistung, die man in Hunderttausendstel der 5070 TI rechnen kann..
 
DieSuperSuppe schrieb:
Dann muss die CPU und das OS ja 64 Bit unterstützt haben. Schon das finde ich bemerkenswert
Die CPU ja, MIPS R4000 ab 91. Das erste Unix mit 64 Bits kam schon 1985 (Cray UNICOS), Suns IRIX allerdings bekam den Support erst 1994, also im Jahr nachdem die Onyx rauskam. Da gab es auch das erste 64 Bit Linux für DEC Alpha.
Die CPUs konnten aber auch im 32-Bit-Modus RAM mit 36 Bits adressieren für maximal 64 GB. Habe selbst lange 16 GB mit 32 Bit PAE unter Debian auf dem Pentium Northwood genutzt.
 
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