"Ist euch auch schon mal aufgefallen, das sich unsere Gesellschaft sich verändert hat:
Das Männer heute kochen können ist beinahe selbstversändlich (ich tue es auch und sogar gerne)
Doch mir fällt auf, dass immer weniger (vorallem junge) Frauen kochen können.
Ist die ser nächste schritt der Emanzipation?
Naja, wenigstens krieg ich dann mein blutiges halbkilo Steak und brauch mich nicht über Gemüseauflauf zu freuen!
"
war mir auch schon aufgefallen.
eines meiner fazits (es ist heute allgm. anerkannt): die unterschiede zwischen den menschen ("an sich") sind größer, als die unterschiede zwischen mann und frau. oder anders geagt:
was ein glück, dass viele männer heute "so ziemlich alles" selbst können im leben (
neben der arbeit oder
darüber hinaus). (von der beziehung freude, lachen, liebe, gemeinsame konzertbesuche, urlaube, gemeinsame elternschaft, abenteuer, reisen usw. erwarten (können) - und nicht (bloß) not- u. versorgungsgemeinschaft á la
wechselseitiger defektaustausch:
ich kann nicht putzen, und du keine (ausreichend bezahlte)
arbeitsstelle erringen/behalten. (und daher passen wir für immer und ewig und unveränderlich gut zusammen, "
defektstecker in defektdose").
und auch das bringt neue fragestellungen mit sich.
und darüber hinaus: nach meiner schätzung scheint eine qualifizierte minderheit der frauen
dem leben an sich gerade so ein unfähigkeitsgreuel zu sein, wie das von den frauen von alters her oft von den männern gesagt wurde:
gibt (und wohl schon immer, nur jetzt erst fällt es auf) auch haufenweise frauen, die können kaum mehr, als eine arbeitsstelle erringen (oder nicht mal das), diese erhalten (mehr recht als schlecht) resp. verteidigen, und den rest des tages dem sonstigen leben ein freizeit-beziehungslaber-vertugreuel sein - wenn sie nicht noch eher reinen blödsinn anstellen,
dem leben katabol sind. energien mehr verbrauchen als abgeben. und das am ende noch grandios verklärt, sprich oberblöde.
....wie das von den frauen von alters her von den männern gesagt wurde: was ist das auch für ein mann-sein, das besteht nur aus arbeitsstelle, sportverein, glotzensessel, bundesliga und sonntagmorgenfrühschoppen? ein krüppelleben, klar. reduziert auf 3 bis 5, auf aufwenige stereotype:
und anders herum ist es heute klar dasselbe. (wenn auch die weiblichen stereotype klar noch andere sind: frisur und freundin, pumps und schminke: "mal wieder erfolgreich prinzessin gewesen sein, durch nicht sich bücken müssen" - dabei ist und war aristokratie schon immer anders, mehr leisten als der durchschnitt nämlich.).
...reduziert aufwenige stereotype. und klar das intelligenten frauen das schon immer nicht ausreichte, sie ein ganzheitliches mann-sein an der seite von ganzheitlicher weiblichkeit erhofften, erwarteten, schließlich einforderten: und wir männer haben heute ganz natürlich das gleiche recht auch anders herum: "
reparier du das auto, schraub neue zündkerzen rein frau, während ich die kinder wickle". ("denn ich habe heute mehr lust auf unsere kleinen, als auf die ewig selben ölfinger": bis dahin haben wir männer (nein: die frauen!) aber noch ein gutes stück weges: weil wir (jungen) männer uns bis jetzt grossteils schon viel weiter emanzipierten als die frau, wir haben heute mit gutem recht viel zu fordern (viele männer jedenfalls, die nämlich, die im haushalt und überall freiwillig und leise unaufgefordert beharrlich (und zwar mehr als nur mit) nach der drecksarbeit greifen, das gemeinsame glück zu fördern.)
