Mailserver im LAN betreiben

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Die Ausgabe sieht eigentlich gut aus. Der SMTP-Server horcht demnach auf allen Netzwerkschnittstellen des Systems auf Port 25.

Um die Erreichbarkeit von einem anderen System zu testen, ist "telnet 10.64.21.30 25" richtig. Dies sollte bei erfolgreicher Verbindung zu einem leeren schwarzen Bildschirm in der Konsole führen. Von wo aus hast Du dies getestet?

Ohne mir jetzt nochmal alles hier durchzulesen:
- Hängen der Scanner und der Mailserver in dem gleichen IP-Netz? Also beide in 10.64.21.x?
- und kannst Du den Scanner vom PC mit dem Mailserver aus anpingen?
 
Hallo
der Scankopierer kann von jeder Workstation aus mit dem Browser gesteuert werden.
Mit http://10.64...
Auch von dem PC, wo der mailserver läuft.
Die Antwort TCP 0.0.0.0:25 0.0.0.0:0 ABHÖREN ergibt sich nur, wenn man
netstat -an | findstr :25
am Mailserver-PC eingibt.
Ansonsten ergibt sich KEIN Ergebnis (bzw. zwar eine Menge IPs, aber keine mit 25).

telnet 10.64.21.30 25 ergibt von jeder Workstation aus die Antwort "Keine Verbindung".
Wenn man den Scankopierer anpingt, ergibt sich von jeder Workstation aus sofort erfolgreiche Antwort.

Wäre gut, wenn jemand mal den mailserver im eigenen Netz testen könnte.
http://www.shareware.de/lanmailserver/
Er ist deutsch und ganz einfach installierbar.
Ergänzung ()

Uuuups, grade gabs einen Durchbruch!!!
Habe auf dem lanmailserver den port von 25 auf 35 abgeändert.
Und jetzt kommt auf den Befehl
telnet 10.64.21.30 35 auf allen Workstations die Antwort

WELCOME TO LANMAILSERVER 1.55 SMTP-SERVER

Puuuh, meine Nerven..., ja der Wahnsinn.....
 
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Naja, das wäre zumindest ein Workaround. Würde mich persönlich allerdings nicht glücklich stimmen ;)

Kannst Du in der Konfiguration des Scanners denn den Port vom Mailserver mitangeben? Wenn da starr vom Standardport 25 ausgegangen wird, hast Du wieder ein Problem...
 
Das Kopier-Menü bietet mir bloß das Eingabekästchen "Adresse des SMTP-Servers [__________] "
Ein Port ist nirgends eingebbar. Trotz der Port-Änderung auf 35 ergibt sich nun, wenn ich scanne:

Bei Eingabe der Adresse 10.64.21.30 35 ----> "SMTP – Keine Verbindung"
Bei Eingabe der Adresse 10.64.21.30 ----> "SMTP – Keine Verbindung"

Kann man daraus folgern, daß die Firmware des Kopierers (Datum 2004) mit der lanmailserver-Software nicht zusammenpasst und für den Kopierer nur portlose mailserver möglich sind?
 
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Portlose Mailserver gibt es nicht ;) SMTP lauscht nunmal standardmäßig auf 25/tcp. Wenn man dies serverseitig aus welchen Gründen auch immer ändern muss, ist fast immer damit zu rechnen, dass es clientseitig irgendwo hapern wird. Da würde dann auch ein Wechsel auf eine andere Mailserversoftware nichts ändern...

Du muss einfach zusehen, dass dieser Port 25 auf dem Mailserver erreichbar wird. Warum das momentan nicht so ist, bleibt mir von hier aus noch schleierhaft...

Ganz am Rande: Was für ein Betriebssystem läuft auf dem PC für den Mailserver? Ab Windows XP lässt sich ein bordeigener SMTP-Server über die Systemsteuerung nachinstallieren...
 
Auf den Workstations läuft Win XP Pro.
Das große Rätsel ist nun gelöst.
Wollte grade den leidigen lanmailserver deinstallieren, da fand ich einen Button "Logbuch".
Und da steht drin, daß der lanmailserver meine zig Kontaktversuche und mails erhalten hat.
Aber daß er alle mails zurückgewiesen hat, weil die verdammte Shareware-Version nur 5 KB große mails gestattet.
Ich haue den lanmailserver jetzt trotzdem runter. Ich brauche ja nur die allereinfachste mail-Funktionialität und schaue daher, was der XP-eigene smtp macht...
Melde mich wieder.
 
Trotzdem hätte der Connect via telnet funktionieren und eine Antwort des SMTP-Servers zu Tage fördern müssen.
 
Sehe ich auch so.
Ich habe nun den lanmailserver beseitigt.
Stattdessen den Microsoft SMTP installiert.
Leider zieht das eine Riesen-Installprozedur nach sich, in dem noch ein kompletter Webserver usw. installiert wird.
Eine Anwendung zur Verwaltung des SMTP-Servers habe ich nicht gefunden.
Das System meldet aber, daß dieser Service gestartet ist.
Auf einer anderen Workstation habe ich ausprobiert, wie ich den Microsoft SMTP erreichen kann.
Nur bei
"Telnet 10.64.21.30 21"
kommt ein völlig schwarzes Fenster. Ansonsten kommt "Verbindung fehlgeschlagen".
Wenn ich nun aber dem Scankopierer die Adresse 10.64.21.30 21 oder 10.64.21.30 mitteile, kommt jeweils
"SMTP-Fehler", wenn er sendet.
Es fehlt wohl nur noch ein kleiner Ruck, aber welcher?
Vielleicht sollte ich nochmal zu einem anderen smtp-Programm wechseln. Eines, das möglichst simpel ist und dem User solche Grunddaten wie die Adresse mitteilt. Kennt jemand sowas?
 
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21 ist FTP

Telnet 10.64.21.30 25
Wenn Du über einen anderen Port senden möchtest, mußt Du natürlich auch den Port am SMTP Server ändern. Allerdings solltest Du keine Standardports (21-FTP) verwenden.

Wie GreyhoundHH schon sagte, muß der SMTP Server von Clients über Telnet antworten.

BTW: Warum funktioniert eigentlich das Senden direkt an den externen Exchange Server nicht? Das wäre natürlich am elegantesten.

@Dario
Ein DNS Server vergibt keine IP Adressen, das macht ein DHCP Server.
 
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Ich versuche nochmal gedanklich zu ordnen.
Der smtp-Server "lanmailserver", den ich installiert hatte, hat anscheinend doch die gesendeten Daten erhalten. Hat aber die Annahme verweigert, da Shareware.
Die Vollware zu kaufen kann ich mich grad noch nicht durchringen.

Derzeit ist der XP-eigene Smtp installiert, der ein Wust von Diensten mit installiert. Diese XP-Internet-Informationsdienste stürzen teils ab, Datenannahme scheitert, ich kann da nichts verwalten, nichts einstellen, keinen status erfragen - benutzerunfreundlich hoch 10 - Totalausfall jedenfalls. Ich werden nun diese Workstation neu installieren.

Was ich im Moment bräuche wäre ein absolut schnickschnackloses STMP-Programm, das sich damit begnügt, mails entgegenzunehmen und an die angegebene email weiterzusenden. Je einfacher, desto besser, Userverwaltung etc. wären nicht nötig.
 
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Die ganze Prozedur funktioniert mit dem externen Exchange-Server derzeit prima. Aber von den Betreibern kommt die Aussage, daß sie diese Nutzungsart nicht wollen wegen Leitungsbelastung, Speicherplatz etc.
Daher ziehe ich die interne Lösung vor und nachdem nun schon so vieles geklärt wurde, fehlt wohl nur noch ein kleines smtp-Programm.
 
Welche email muss dann die Scans bekommen?

Wenn du einfach wieder auf den Exchange Server landest, hast du nichts verändert. Im anderen Fall musst du wirklich LAN-intern bleiben und auch einen POP3 oder IMAP Server einrichten. Ich würde dir Linux empfehlen - dort gehören solche Dienste normalerweise zur Standartinstallation, meistens sogar vorkonfiguriert.
 
ich hab jetzt nur den eingangspost gelesen...
was heißt zu einem externen mailserver umgebaut? er kommuniziert direkt mit anderen mailservern im inet? wenn ja, dann sollte das trotzdem kein problem sein und auch kein grund, einen zusätzlichen mailserver irgendwo aufzusetzen.
der scanner will doch die mails an den exchange senden. stell im exchange ein, dass die IP des Scanners relayen darf.
bei exchange 2003 machst du das über den system manager in den einstellungen des smtp protokols. wenns damit probleme gibt, such dir ne anleitung, wie du eine bestimmte ip relayen lässt.
 
hmmm ja ich hab das meiste durchgelesen. Das Problem sehe ich in erster linie beim Systemadmin, der nunmal relativ wenig von der Materie versteht.
warum er den Scanner über einen extra Mailserver laufen lassen will, erklärt er nicht und finde ich auch nicht nachvollziehbar.

Viele Vorschläge, die hier kommen, sollte er schon lange selbst geprüft haben. An diese Dinge, die er teils versucht, sollte er erst gar nicht denken... Wenn es um ne Firma geht, er sich als Systemadmin bezeichnet, dann bleibt eigentlich nur die Empfehlung, sich nen Systemhaus oder anderweitigen Partner zu holen...
 
Ganz kurz noch zu den letzten Beiträgen, die nicht meine Zustimmung finden:
Ich habe sehr wohl etwas gewonnen, wenn ich die Scans, die bei uns sehr häufig vorkommen, vom üblichen Postweg abtrenne. Ich kann eine mailbox bei freenet benutzen, auf denen die Scans dann landen.
Ziel ist, daß nicht die Kanäle der normalen email benutzt werden (zumindest nicht so, daß es augenfällig wird), weil das ziemliche Kosten verursacht und die knappe Leitungskapazität belastet.
Totale Systemumbauten (Linux, Manipulationen mailserver... ) sind mir verboten und auch technisch unmöglich.
Ich werde wahrscheinlich in nächster Zeit das besagte lanmailserverprogramm als Vollversion für 16 Eu besorgen und bin ziemlich sicher, daß dann erreicht ist, was ich brauche.
Man kann die Sache nun hier abschließen. Danke für das große Engangement. Bernd.
 
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