Mainboard mit IDE/Adapter

Brotpilot11001

Cadet 3rd Year
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Jan. 2017
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Hallo zusammen,

wenn man ein IDE zu SATA Adapter verwendet, entsteht dadurch dann beim Brennen von Musik auf eine CD ein Jitter oder entstehen dadurch andere Nachteile?

Falls ja:
Welcher Chipsatz hat noch einen IDE Anschluss und am besten 2 PCI Stecker?

Gruß Brotpilot11001
 
Wenn es nur geht einen Brenner anzuschließen, ganz ehrlich kauf einfach einen neuen :)
Zu Anfangszeiten beim Wechsel IDE zu SATA hatte mein Vater mal einen Adapter für das Laufwerk eingesetzt. Hatte nur Probleme gemacht, z.B. Bootvorgang hing deshalb ewig, auch booten lief dann nicht mit dem Adapter.
Laufwerk ist kurz danach rausgeflogen und wurde gegen SATA ersetzt.
 
Sata DVD-Brenner kosten ca. 20 €, da würde ich mir kein Board mit IDE mehr kaufen.
 
Ich melde mich nochmal, habe mich etwas mehr informiert. Der PC ist für meinen Dad und ich kenne mich bei Laufwerken nicht aus.
Er meint dass der Brenner mit der ersten Geschwindigkeit und nahezu fehlerfrei die Musik brennen kann, deshalb würde er diesen auch gerne behalten. Gibt es vielleicht auch so einen mit einem SATA Anschluss und was kostet sowas dann?
 
Dann solltest Du mal einige Infos preisgeben, welches Laufwerk und welcher Rechner wird denn benutzt, welches Betriebsystem?
Brotpilot11001 schrieb:
Er meint dass der Brenner mit der ersten Geschwindigkeit
Was soll das sein?
 
Da sollte sich dein Vater nochmal einlesen.

  1. Hat man immer Jitter, die frage ist wie viel.
  2. Du hast immer Fehler auf einer CD, dafür gibts ne Fehlerkorrektur. Sind die Fehler nicht korrigierbar, könnte man das eventuell hören. Ich gehe mal davon aus das dein Dad ein Hochwertigen CD-Player besitzt, der das eh glattbügeln wird. (hieß das nicht Oversampling ?)
  3. Bei Hochgeschwindigkeits-CD-Rs braucht man nicht langsam brennen, das soll kontraproduktiv sein. Irgendwas bis 24x soll wohl ok sein.
  4. CD-Brenner sollen wohl CDs tatsächlich besser brennen, kommt wohl durch die verbaute Linse.
 
Wenn das Laufwerk unbedingt weiterbenutzt werden soll, gäbe es PATA-Controller für PCIe x1 mit JMicron-Chipsatz auf eBay für ungefähr €15. Die sollten im Unterschied zu alten PCI-RAID-Controllern ausnahmslos mit ATAPI-Geräten umgehen können und man müsste sich beim Kauf eines neuen Mainboards eben nicht auf das Vorhandensein von PCI-Steckplätzen festlegen. Meine JMicron-Karte, als sie noch im Betrieb war, verhielt sich jedenfalls unauffällig.

Was PATA-zu-SATA-Konverter betrifft, schließe ich mich dem Konsensus an. Die können unter Umständen funktionieren, sind aber meistens nicht den Ärger und Aufwand wert. Ich hatte zum Beispiel noch kein Exemplar in der Hand, welches mit dem AHCI-Modus harmonieren wollte. Zum (relativ) problemlosen Betrieb musste der SATA-Port zwingend im IDE-Modus laufen.

MfG
 
Lustig. Kostet bei ebay 15€. Ein funkelnagelneuer LG GH24NSD1 DVD-Brenner, der nebenbei noch BluRays lesen kann, kostet 9,80€. Bei solchen Minibeträgen sollte man sich lieber von alten Dingen trennen, und nicht mit der Adapteritis oder Extrakarten anfangen
 
Das sehe ich auch so und bin mit dem Teil auch zufrieden.
 
Es gab früher durchaus CD-Laufwerke, die besonders dafür geeignet waren Audio-CDs auszulesen. Ich geh davon aus, Dein Vater hat so einen. Von daher kann ich den Wunsch Deines Vaters verstehen.
Das Problem ist halt dass IDE schon lange tot ist. Ich würde genau erfragen was Dein Vater will (du schreibst nämlich was von CD-Schreiben, und das können mehr oder weniger alle).
Und dann kannst Du enscheiden was Du macht:
* einen SATA Brenner suchen der das gleiche kann. Mit der Gefahr, dass Du dann bei jedem Problem Schuld bist.
* einen Adapter suchen, mit der Gefahr, dass Du dann bei jedem Problem Schuld bist
;)
So oder so solltest Du erstmal wissen, was dein Vater genau will. Ohne diese Info kann man gar nichts empfehlen.
 
Also er möchte hauptsächlich damit Musik drauf schreiben, der PC an sich soll ansonsten auch noch zum surfen genutzt werden. Deshalb braucht er nicht viel Leistung und ein älteres System wäre dann auch nicht so tragisch.
 
Verweise mal auf #7
 
Zum Laufwerk habe ich momentan kein Zugang, der Rest wird danach entschieden. Je nachdem ob es ein IDE oder doch SATA Anschluss sein soll.
 
Nun, warum so unflexibel? Wie gesagt könnte man notfalls eine PCIe-Steckkarte für PATA verbauen, es gäbe also keinen Grund, sich bei der Ausrüstung des Restsystems auf vergleichsweise antike Hardware mit Onboard-PATA zu beschränken. Vor allem sehe ich dafür keine Rechtfertigung, wenn es sich bei dem K.O.-Kriterium nur um einen alten CD-Brenner zu handeln scheint.

Es gab ja auch externe USB-Leergehäuse für 5.25"-Laufwerke. Sowas dürfte sich auf dem Gebrauchtmarkt vielleicht auch auftreiben lassen.

MfG
 
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