Mainboard mit Raid oder Raid mit Mainboard?

gustl87 schrieb:
aber eine frage steht noch im raum:
du sagtest was von 80 clients - wie muss ich das verstehen ?
ist das ein firmennetzwerk mit 80 (oder etwas mehr) rechnern die auch mal alle an sein können oder ist es was richtig großes und es kommt oft vor, dass 80 clients (von sehr vielen) gerade aktiv auf eine datei auf dem server zugreifen ?
(also gerade die datei laden oder speichern)

Weiter oben ging es (mir) nicht um Clients, sondern Verbindungen und die habe ich auf maximal 80 gleichzeitige geschätzt. Die Verbindungen sieht man in der DFS-Verwaltung eines DC und dabei wird nicht immer bzw. ständig gelesen und geschrieben. Manchmal hält ein User eine Verbindung zum Server, weil er eine bestimmte Datei offen hat. Zudem haben viele ihre Outlook-Daten auf dem Server, die dann ständig aktualisiert werden usw.

gustl87 schrieb:
der vielleicht eine etwas bessere netzwerkkarte bekommt

Reicht eine onboard-LAN-Lösung nicht aus? Ich dachte zum Beispiel an einen P965 mit GBit-LAN, zum Beispiel das Asus P5B-V oder sowas ähnliches.
 
erstmal:

wenn eine verbindung nur gehalten wird ist das so ungefähr 0 rechenlast ... und outlook ... naja so groß sind mails auch nicht also auch sehr sehr wenig last.

im grunde reicht natürlich eine onboard karte - ist vermutlich das sinnvollste - aber es gibt auch solche die die cpu weniger beanspruchen, da sie den netzwerkstack in hardware verarbeiten.

naja du wirst schon keine probleme bekommen da die dateien im schnitt wohl sehr klein sind - vielleicht unter einem mbyte^^

-gb-
 
Tankred schrieb:
1. ein weiterer DC erhöht auch noch die Redundanz der AD und damit die Verfügbarkeit und

2. bisher konnte (wollte?) mir noch niemand erklären, wie die Integration eines NAS in eine Domäne erfolgt.

zu 1
Wieso ein weiterer DC (NAS <> SAN) , das nas wird einfach ans lan gehängt und gut (meist besteht auch die Möglichkeit das NAS via eSAta anzustöpseln.

zu 2: Na, wenn Du das NAS so konfigurierst das es als logisches Laufwerk deines Servers (DC,FS oder ..) (Via USB, besser eSata) existiert (also nicht direkt ans lan hängen).
Dann ist es sicher möglich das du dort deine Rechteverwaltung in der Ordnerstruktur ala AC funktioniert, oder?
 
Vielen Dank für eure Antworten!

zu 1: ein DC enthält die AD-Informationen, die bei weiteren AD in der Domäne repliziert werden. Das erhöht wie gesagt die Redundanz und führt bei Fehlern an einem DC nicht zu Fehlern in den AD-Diensten, da die anderen, redundanten DC nahtlos die Aufgaben übernehmen.

zu 2: dann benötige ich doch aber kein NAS, sondern lediglich eine externe Festplatte? Ein NAS ist doch deshalb ein NAS, weil es sich ans Netzwerk anbinden lässt!?
 
Hm... jetzt haben wir viel über alles mögliche geredet... aber hat denn keiner ein Tipp, welches Motherboard für meine Zwecke derzeit am geeignetsten erscheint?
 
eine eindeutige empfehlung möchte ich dir nicht geben (kenne die boards nicht so genau)

aber ich rate dir dein raid auf einem raidcontroller aufzusetzen, der im chipsatz integriert ist.

wenn du auf cpu seiten einem amd nimmst, dann rate ich dir zu den nforce chipsätzen, wenn du eine intel cpu verbaust, dann zu intel chipsätzen.

du solltest auf jeden fall für den netzwerkadapter den integrierten des chipsatzes nutzen, da externe onboard lösungen oft deutlich schlechter sind. eine ausnahme stellen die profi netzwerkkarte dar, aber das ist für deinen anwendungsfall einfach zu viel des guten.

ich würde die billigste dualcore cpu nehmen die ich bekommen kann (tendenz zu amd, da der speichercontroller in der cpu liegt), dann das billigste board mit nforce5 chipsatz (aber eines OHNE onboardkarte), 1gb billigram, 1 billig low-profile passiv grafikkarte, 2 sehr schnelle platten (ich würde raptoren nehmen).

das problem an dem zenario ist eben, dass sich nicht abschätzen lässt, was vom server gefordert wird. wenn immer 100 leute gleichzeitig entweder lesend oder schreibend drauf zugreifen, dann ist das was anderes als ob 100 leute angeschlossen sind und jeder alle 5 minuten ein word dokument öffnet.
ausserdem kommen vielleicht noch andere dienste hinzu:
- festplattenverschlüsselung (kann sehr viel rechenlast verursachen)
- remote desktop
- netztwerk boot (der client bootet vom server - hohe festplattenauslastung beim booten des clients)

-gb-
 
Zurück
Oben