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Managed Switche SFP Verbindung

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Lieutenant
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Guten Tag zusammen,

ich habe eine Frage bzgl. Managed Switche mit SFP Port. Und zwar möchte ich zwei Switch gerne verbinden und habe mich spontan für die Switche von TPLink entschieden, genauer gesagt die : JetStream 8 Port-Gigabit L2 Managed Switche mit 2 SFP Slots.

Nun stellt sich mir die Frage wie kann ich die beiden Switche verbinden ? Ich sehe, dass die Switche SFP Slots haben kann ich einfach Switch A über Glasfaser mit Switch B über den SFP Slot verbinden ? Und wie muss ich das konfigurieren habe ich dann auf einer Switch alle Ports auch von Switch B oder was ist der Vorteil der SFP Slots ?

Muss ich trotz SFP Slots einen UPlink haben oder kann ich alle 8 Port Switche z.B. 4 x 8 Port Jetstream an einem 24 Port Jetstream anschließen ?

Ich bedanke mich im Voraus




 
Du nimmst je Switch einen SFP und patchst sie einfach? Musst auf die Receive und Transmit-Richtung an den SFPs achten (durch kleine Pfeile meist gekennzeichnet)

Es kann eine Besonderheit geben.
Ich kenn die Switche jetzt nicht. Es gibt Switche die haben "shared RJ54" ports, also 1 Port der einmal per SFP und einmal per RJ54 am Chassis ausgeleitet werden. In den Fällen muss man dem Switch dann konfigurieren, was er machen soll. Meist ist per CLI der Befehl ähnlich wie "media-type rj54", wenn der festverbauter RJ54 genommen werden soll. wenn der SFP genommen werden soll dann sowas wie "media-type fibre".

Muss ich trotz SFP Slots einen UPlink
das ist quatsch, bei heutigen switchen kann jeder port uplink sein und es gibt Distribution-Switche die nur uplinks haben......

Du musst die Uplinks auch nicht per LWL herstellen, sofern es die Entfernungen erlauben reicht auch Kupfer. Du hast keinen ernsthaften Vorteil bei SFPs, außer bei SFP+ vielleicht 10 Gbit statt 1 Gbit, aber das muss der Switch dann auch können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Coca_Cola schrieb:
Hast du schon die Anleitung des gewünschten Switches geschaut?

Leider besitze ich die Switche noch nicht ich will mir die aber Kaufen.
Ergänzung ()

conf_t schrieb:
Du nimmst je Switch einen SFP und Patchst sie einfach?

Nein die Switche haben spezielle SFP Ports kann ich die SFP Ports einfach mit einem LWL Kabel verbinden ?
 
Du brauchst dafür SFP Module (Gbics - https://www.reichelt.de/reicheltpedia/index.php/GBIC). Je nachdem was du dann haben willst welche mit Glasfaser (Monomode/Multimode) oder Kupfer.

Die logische Port Konfiguration ist entscheidend je nach deiner Netzwerk Konfiguration - bestenfalls halt als Trunk Ports ;)
 
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Normalerweise gibt es Manuals/Anleitung beim Hersteller im Internet.
Das wär übrigen auch meine erste Anlaufastelle bevor ein Thread eröffnet wird.
 
Was soll an einem SFP speziell sein? Ist einfach ein Standard (Small Formfactor Plugable)
SFP-Port -> SFP-Modul -> LWL Kabel -> SFP-Modul ->SFP-Port. Ferddisch.

@ Overlord: Die Portkonfiguration ist weitesgehend davon losgelöst ob Kupfer festverbaut oder SFP oder LWL (SFP). Spanning-Tree, Trunking, ggf. IPs sind doch für Layer 1 egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
@conf_t
Danke für den Hinweis - hab es ein wenig missverständlich geschrieben! :D Ich meinte damit die Switch Konfiguration bzgl. Layer 2 (z.B. ob VLANs eingesetzt werden sollen).
 
Ja auch das ist egal bzgl Layer 1 und der TE fragt nach Layer 1. Denn abgesehen davon unterscheiden sich Switchports nicht voneinander. Ab Layer 2 ist es doch wurscht, ob SFP oder RJ54.
Deshalb kann man jeden Port auch als Uplink nutzen. Man kann auch Endgeräte an einen SFP hängen. Man kann auch RJ54-Kupfer SFP nehmen, wenn es Spaß macht. Früher gab es halt das Thema der Crossover Kabel, aber seit Auto-MDI-X ist das doch auch seit weit über 10 Jahren Geschichte.

Und out-of-the-box funktionieren managed Switche erstmal im native VLAN Kontext wie unmanaged Switche. Also ganz rudimentär, aber für die meisten Heimanwender reicht bereits das.

Also einfach mal alles zusammen klöppeln und keine Loops-Patchen.
Also zwei gleiche Switche dürfen ohne Konfiganpassung nicht über zwei Ports mit einander verbunden sein. Auch nicht über mehrere Switche.
Also sowar geht ohne Konfiganpassung nicht!:
nnGAY.png
Switching_Loops.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
Aso ich bezog die Frage auf die Konfiguration der Uplink Ports. Klar ungemanagt arbeiten die im Native VLAN. Da er aber von einem Kunden sprach, ging ich von einer gemanagten Lösung aus. Auf jeden Fall nicht den Fehler wie viele machen und zu viele Geräte in eine Broadcastdomäne.
 
Jup, jeder der mehr als /24er Netze baut dem gehört auf die Finger gekloppt. Bereits das kann grenzwertig sein.

PS: Da steht nichts von einem Kunden und ich hätte echt Mitleid, wenn bei der TE einem Kunden das Netzwerk aufbauen würde bei dem Vorwissen. Nichts gegen den TE, fragen ist ja erlaubt, wie soll man sonst Wissen erlangen, aber wir bewegen uns hier weit ab vom professionellen Niveau, was man bei einem Dienstleister erwarten sollte.
 
Was ich mich frage wieso der TE 2x 8Port Switche verwenden möchte und nicht direkt einen mit mehreren Ports.
Bei den oben genannten Switchen ist ein Loop aber nicht so einfach möglich, da STP unterstützt wird ;) bei den Cisco Switchen ist dies ja im vorraus aktiviert also ich geh mal davon aus das es bei TP-Link nicht anders ist.
 
Ich möchte 3 VLANs pro Switch erstellen also :

Switch A : 3 VLANs
Switch B : 3 VLANs

Diese 6 VLANs sollen kommunizieren können wie gehe ich ab geschicktesten vor mit den 2 Switches ?
 
Du musst die Uplinks dann als Trunk Ports konfigurieren. Sollten Die VLANs miteinander kommunizieren, brauchst du ein Layer 3 Gerät (Router).
 
Zur inter-VLAN Kommunikation brauchst du ein Router.
Zu langsam
 
Soweit ich weiß hat der Jetstream von TPLINK Layer 2+ mit DHCP Server etc. ist das nicht soeine Art Router ?
 
Nein.
DHCP verteilt IP Adressen, es wird also ein Teil der Client Konfiguration (IP-Adressen und co) von einem Dienst übernommen.

IP-Routing stellt eben die Verbindung zwischen verschiedenen Subnetzen hin.
Viele Home-Router haben einen integrierten DHCP Server aber auch noch mehr, z.B. haben die auch einen DNS Server oder auch manche VPN-Server aber das hat alles nichts mit Routing zu tun,
 
conf_t schrieb:
Nein.
DHCP verteilt IP Adressen, es wird also ein Teil der Client Konfiguration (IP-Adressen und co) von einem Dienst übernommen.

IP-Routing stellt eben die Verbindung zwischen verschiedenen Subnetzen hin.
Viele Home-Router haben einen integrierten DHCP Server aber auch noch mehr, z.B. haben die auch einen DNS Server oder auch manche VPN-Server aber das hat alles nichts mit Routing zu tun,

Soweit ich weiß kann aber der Jetstream einzelne VLANs auch routen
 
Das sollte im Handbuch stehen. Es gibt durchaus Layer3 Switche, die auch routen können. Aber auch eben reine Layer 2 Switche, die eben nur switchen können.
 
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