Managergehälter begrenzen?

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extasy

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Zur Zeit wird ja eine Diskussion inzeniert die Managergehälter nach oben zu begrenzen. Auch für mich als bekennenden Linken hat das natürlich etwas reizvolles, wenn ich aber auch an der praktischen durchführbarkeit meine Zweifel habe.

Klar ist es überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen was sich selbsternannte Eliten meinen einkassieren zu können. Selbst bei nachweislich schlechter Arbeit werden diese dann noch mit millionen Abfindungen bedacht. Wo jedem normalen Arbeitnehmer die Entlassung und Arbeitslosengeld bei schlechter Arbeit droht, winken für Manager dicke Aktienoptionen oder Millionensummen was ihnen das Ausscheiden noch versüßt. Das Argument der "hohen Verantwortung" angersichts dieser Praxis wirkt da wie Hohn. Denn für diese bleibt es, im Gegensatz zum normalen Angestellten, ja ohne jede Konsequenz wenn sie ihrer "hohen Verantwortung" nicht gerecht geworden sind. Ich meine das sich hier eine dekadente Oberklassse gebildet hat die meint über allem zu stehen und niemanden Rechenschaft schuldig zu sein.

Auch ist doch zu Fragen ob es wirklich signivikant einen großen Unterschied macht wer an der Spitze eines Großkonzernz steht. Diese Gestalten sind doch völlig auswechselbar und ich glaube das es da garkeinen Unterschied macht wer dort an der Spitze steht da der Erfolg oder Misserfolg sehr viel vom Zufall abhängig ist. Ähnlich wie Analysten nur selten den Kurs einer Aktie richtig vorrausbestimmen können, ist es doch wohl auch mit den sogenannten Spitzenpositionen bestellt. Ich glaube jeder mit etwas Kaufmännischem Wissen ist geeignet für diese "Spitzenpositionen" und es gibt bestimmt viele außerhalb dieser dekadenten Kreise die diese Arbeit für weniger Geld besser machen würden.

Was aber meint ihr zu dieser Diskussion ? Sind diese astronomischen Bezüge gerechtfertigt ?
 
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AW: Managergehälter begrenzen ?

ich finde, das die wesentlich zu viel bekomm

max. 10.000€ sollten die kriegen, als abfindung < meine meinung
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

Ich bin grundsätzlich der Meinung,
wer viel leistet, sollte dementsprechend auch entlohnt werden, egal ob Management oder Angestellter. Managern jedoch eine Millionenabfindung zu geben, auch wenn sie versagt haben, halte ich für sehr moralisch bedenklich, aber solange die Vorstände solche Bezüge billigen, wird wenig dagegen unternommen werden können.
Was aber sehr auffällt, ist dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer, bzw. die Kluft zwischen Arm und Reich immer stärker wird.
Traurig, aber leider wahr :(
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

@meph!sto
das die Reichen immer Reicher und die armen ärmer hat auch damit zu tun. Während es oben keinerlei Grenzen mehr gibt in der Bezahlung, wird beim normalen Angestellten seid langen das Lohnniveu zurückgedreht und gedrückt, das bedingt ja dann auch die hohen Summen die sich die Manger meinen einstreichen zu können. Zynisch wird dann der gesteigerte Gewinn durch die Entlassungen und Lohndrückrerei als Argument für die Steigerungen bei den Vorstandsbezügen genommen.

Hier zeigt sich doch das wahre Gesicht des Kapitalismus. Dieser ist nicht den Mednschen und der Gesellschaft sondern nur dem Profit einer kleinen Oberschicht verpflichtet. Wir haben jetzt eine Phase erreicht wo der Kapitalismus es nochnichteinmal mehr verbergen muss welchen eigentlichen Carakter er hat. Einen "guten" Kapitalismus kann es daher nicht geben, das ist eine Illusion.
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

Ziemlich sinnfrei in nem Forum über Managergehälter zu diskutieren, in dem die Hälfte der User nicht einmal mit der Schule fertig ist.

@Threadersteller:
Wie kommst Du auf so einen Schrott wie [..]etwas Kaufmännischem Wissen ist geeignet für diese "Spitzenpositionen"[..] ?
Hast Du auch nur ansatzweise schon einmal in einer Position mit Personal- und/oder Unternehmerischer-Verantwortung gearbeitet?

Das sind echt so typische "Bild Dir Deine Meinung" - Phrasen, die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun haben.

Und zu Deinem hochgelobten Sozialismus, Kommunismus oder was auch immer Du gerne hättest. Wo haben diese Staatsformen denn etwas anderes außer wirtschaftlichen und sozialen Problemen gebracht? Irgendwelche guten Beispiele?
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

Ich denke, dass die Gehälter in Ordnung sind, solange die Ergebnisse stimmen.
Bei den Abfindungen sehe ich das anders. Wenn jemand, der über einen langen Zeitraum ein so hohes Gehalt bezogen hat, scheitert, steht ihm meiner Meinung nach keine Abfindung zu. Wenn er aus anderen Gründen ausscheidet kann man über eine Abfindung sicher nachdenken aber bei Rauswurf wegen versagen (Ziele verfehlt) steht ihm keine Abfindungen zu.

Eine Obergrenze (was die Gehälter angeht) ist in meinen Augen ehr kontraproduktiv und wird die Betreffenden nicht gerade zu Höchstleistungen anspornen wenn sie diese Gehaltsgrenze erreicht haben.

MfG Speedy
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

extasy schrieb:
Auch ist doch zu Fragen ob es wirklich signivikant einen großen Unterschied macht wer an der Spitze eines Großkonzernz steht. Diese Gestalten sind doch völlig auswechselbar und ich glaube das es da garkeinen Unterschied macht wer dort an der Spitze steht da der Erfolg oder Misserfolg sehr viel vom Zufall abhängig ist. Ähnlich wie Analysten nur selten den Kurs einer Aktie richtig vorrausbestimmen können, ist es doch wohl auch mit den sogenannten Spitzenpositionen bestellt. Ich glaube jeder mit etwas Kaufmännischem Wissen ist geeignet für diese "Spitzenpositionen" und es gibt bestimmt viele außerhalb dieser dekadenten Kreise die diese Arbeit für weniger Geld besser machen würden.

Was soll man denn dazu sagen? Also kann jeder einen Großkonzern erfolgreich führen?! Bewirb Dich doch mal, oder wenn Du so gut bist, Ideen und Durchsetzungskraft hast, dann mach Dich doch gleich selbstständig. Dann kannst Du Dir Dein Gehalt selbst bestimmen.

A propos selbst bestimmen: Wer genehmigt denn die Abfindungen und Managergehälter? Im Allgemeinen wohl der Aufsichtsrat. Und wer sitzt da, außer diesen fiesen Kapitalisten noch drin? Genau: Die Arbeitnehmervertretung. Und die ist meist wesentlich mehr am eigenen Wohl interessiert als die Unternehmensleitung selbst. Kleines Zuckerbrot à la Bumsflug nach Brasilien und die genehmigen alles!

Und zu der Schere arm und reich: Das liegt IMO nicht nur an der weiteren Profitgier der soweiso schon "reichen", sondern auch daran, dass sich viele ärmere Familien bei Ihrem Nachwuchs schlecht um Bidlung kümmern. Es ist schon traurig wenn so viele (auch gerade Jugendliche) arbeitslos sind und die Firmen klagen, dass sie keine Fachkräfte bekommen. Und wenn ein kleiner Handwerksbetrieb 30 Vorstellungsgespräche abhalten muss, um EINEN halbswegs passablen Azubi zu finden, der die Oberfläche einen 1 m x 2 m großen Bretts im Kopf berechnen kann...

Versteht mich nicht falsch. Ich finde die Summen, die teilweise gezahlt werden auch astronomisch und nicht wirklich gerechtfertigt. Aber daraus eine Pauschale diskussion zu entwickeln, die bekommen doch alle zuviel, blöde Anzugträger die taugen eh nichts, ist schwachsinnig. Und die Gehälter nach oben zu deckeln auch. Was erlaubt sich der Staat noch alles zu regulieren?

Aber extasy müsste das ja gefallen: Wir ziehen jetzt alle unsere Blaumänner an und bilden den Arbeiter und Bauernstaat BRD! Dann gehts uns allen VIEEEEL besser!
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

@below
natürlich ist es recht provokativ wenn ich behaupte das es viele können diese Positionen auszufüllen, jedoch meine ich damit nicht ganz unrecht zu haben.

War der Vorgänger im Mercedes Vorstand vor Jürgen Schremp nicht gelernter Werkzeugmacher und hat dieser etwa nicht gut das Unternehmen geführt ? Der Nachfolger Jürgen Schremp jedenfalls ging als Kapitalvernichter in die Unternehmensgeschichte ein.

Ich will damit nur aufzeigen das die Managerklasse es geschickt verstanden hat sich den Nimbus der hohen Wertigkeit weit über alle Normen um sich herum aufzubauen um ihre hohen Bezüge zu rechtfertigen.
 
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AW: Managergehälter begrenzen ?

Kurz gesagt: Manager, die vernünftige Arbeit leisten, sollen auch gut entlohnt werden.
Eine Schweinerei ist es jedoch, wenn eine Firma an die Wand gefahren wird und die Manager noch dicke Abfindungen bekommen statt haftbar gemacht zu werden, wie es eigentlich sein sollte.
Ebenfalls ist es bedenklich, wenn hunderte Arbeitnehmer entlassen werden, um Kosten zu sparen und sich die Manager den größten Teil der Einsparungen gleich als Gehaltserhöhungen in die Tasche stecken.
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

Mit den "Managern" meine ich zur Klarstellung nur die im hohen Managment der Aktien dotierten Großkonzerne. Die Manager auf der mittleren Führungsebene jedoch sind im grunde genau so betroffen von der Entwicklung der letzten Jahre wie die normalen Arbeitnehmer. Ihre Jahresgehälter belaufen sich so um die 80 000 bis 100 000 Euro und auch sie sind oftmals vom schnellroutierenden Personalkarussell betroffen. Die Probleme dieser Manager sind ähnlich der normalen Angestellten wenn es z.B. darum geht nach einer Entlassung die Hypotek des Hauses weiterzuzahlen. ;)
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

Wie auch von anderen schon geäußert, wer mit seinen Entscheidungen maßgeblich den Erfolg aber auch Mißerfolg steuert, darf auch ein entsprechend hohes Gehalt verdienen. Als positives Beispiel möchte ich hier den Porsche Chef anführen, der seit mehr als einem Jahrzehnt Porsche Schritt für Schritt aus einem Tief geführt hat und Porsche nun glänzend da steht.

NUR das Problem ist meiner Ansicht, dass der Mißerfolg kaum oder gar nicht bei den Managern zum Tragen kommen. Hinzukommen diese schwer nachvollziehbare Regel, der befristeten Verträge - man wird ja für z.B. 5 Jahre in den Vorstand berufen. Baut man in der Zeit Scheiße, muss der Manager vorher gehen ... und bekommt trotzdem noch das Restgehalt seiner Vertragslaufzeit (wo gibt es denn sowas als Angestellter).

Kurz

Wer mit seinen Entscheidungen Milliarden bewegt und Gewinn erwirtschaftet, darf meiner Meinungen Millionen verdienen

Problem, wer mit seinen Entscheidungen Milliarden verliert und eine Marke in Probleme bringt, darft NICHT noch Millionen verdienen und mit einer Abfindung verabschiedet werden
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

@ extasy

Dann regen wir uns also auf, dass sagen wir mal 500 Leute in Deutschland zu viel verdienen?

Diese 500 bekomm ich allein auch schon in der Bundesliga zusammen. Somit lohnt es sich wohl kaum, sich weiter einen Kopf drum zu machen.

@cwe01:

Ja, das mit den Verträgen ist so ne Sache. Das gibt es bei Angestellten natürlich nicht. Aber bei jeder gefragten Persönlichkeit, seien es jetzt Top-Sportler, Schauspieler oder eben Top-Manager. Die binden sich halt nicht unbefristet. Außerdem will das Unternehmen bei dem Gehalt die auch gar nicht unbefristet haben. Das ist die Kehrseite.
Und wenn man früher aus dem Vertrag raus soll, dann kostet das eben Geld. Kündige doch mal Deinen 24 Monats-Vertrag bei der T-Com vorzeitig. Dann siehst Du, dass das eben Geld kostet.
Es steht dem Unternehmen frei, eine Misserfolgsklausel in den Vertrag zu schreiben, die besagt, dass der Mananger dann "ablösefrei" gehen muss. Fände ich sinnvoll. Und wenn das alle machen, dann könnten die Top-Manager sich das auch gar nicht anders raussuchen.
 
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AW: Managergehälter begrenzen ?

die ganze diskussion um managergehälter und ihre höhe geht an den problemen der leute vorbei. sowohl der unternehmer (ich zahl meinen managern das, was ich will. oder?) als auch der sogenannten kleinen leute. es ist nicht mehr als ein wahlkampfthema für anstehende landtagswahlen, um dem wahlvolk zu zeigen, das man sich kümmert. bedenklich ist eher, das bei der zunahme der spitzengehälter auch ein erhebliche zunahme der suppenküchen zu verzeichnen ist. das ist eher ein problem, das einer gesellschaftsordnung auf die füße fällt.

@below: warum ist sozialismus gleichzusetzen mit wirtschaftlichen und sozialen problemen? schon mal vorhänge aufgezogen uns raus geschaut?
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

@sebko
doch, es ist die Einstellung die hier zum Ausdruck kommt und auch die Bezahlung sogenannter "Spitzensportler" gehört hier dazu. Ich hatte ja schon in einem anderen Beitrag dazu etwas geschrieben und wiederhole es gerne hier nochmal das es im Kapitalismus leider so ist das man mit Banalität (z.B. gut gegen einen Ball zu treten oder ein dummes Lied zu trällern) den größten Gewinn machen kann.
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

hal9000 schrieb:
@below: warum ist sozialismus gleichzusetzen mit wirtschaftlichen und sozialen problemen? schon mal vorhänge aufgezogen uns raus geschaut?

So wie es aussieht hat below das gemacht und auch ein wenig aus der Geschichte gelernt. Würde einigen "ewig gestrigen" und "früher war alles besser" und "ich will die Mauer zurück, die DDR hat sich mehr gekümmert" auch gut tun!

@extasy:

Aber es sind genau die "kleinen Leute" die diese Summen ermöglichen! Schau Dir mal den Ruhrpott an. Wieviel Geld die Leute für Fußball-Artikel (der Fußball ist dort ja quasi zu hause) ausgeben. Die sind "schuld" an den hohen Gehältern.
Und die Teenies, die ihr Taschengeld für CDs ausgeben sind "schuld", dass ein Künstler viel verdient.

Angebot und Nachfrage ... ist doch das fairste System, was man sich vorstellen kann. Jeder kann selbst entscheiden, was er tun will und was nicht, was er kaufen will und was nicht, ...
 
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AW: Managergehälter begrenzen ?

Gleiches Grundgehalt fuer alle Angestellten einer Firma + prozentuale (abhaengig von Art und Umfang der Taetigkeit) Gewinnbeteiligung ... so einfach ist die Loesung!!!
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

@bwxa303: Dann finde mal einen Manager, der das mitmacht. Wenn er gut ist und seinen Job richtig macht, dann gibt er dafür (ähnlich wie Politiker) fast sein ganzes Privatleben auf, ist nur im Stress von einem Termin zum nächsten und trägt viel Verantwortung.

Da möchte ich mal sehen, wie Du dieses System genau ausgestalten willst, dass es funktionieren kann. Und was ist, wenn es keinen Gewinn zu verteilen gibt? Soll ja auch solche Jahre geben :freak:
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

@sebko: dann frag ich mich, ob obdachlosigkeit, armut, suppenküchen und tafeln ein zeichen von wirtschaftlichen und sozialen erfolgen sind.

und ewig gestrige gab es und gibt es zu jeder zeit. nach der kaiserzeit, nach 45, nach 89, nach kohl, nach schröder, nach bush, nach merkel. die liste wäre endlos. und immer mit dem argument, das früher alles gewesen sei.
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

Da möchte ich mal sehen, wie Du dieses System genau ausgestalten willst, dass es funktionieren kann. Und was ist, wenn es keinen Gewinn zu verteilen gibt? Soll ja auch solche Jahre geben

Es gibt auch genug Leute die fuer weniger als 5 Euro arbeiten muessen ... wenn das Angebot fehlt werden die Manager auch Ihre Anforderungen zurueckschrauben muessen. Ausserdem kann man gar nicht so viele Stunden arbeiten um 10 Mio und mehr im Jahr zu "verdienen".

Des Weiteren habe ich ja von einer prozentualen Gewinnbeteiligung geredet. Da kann man sich auch ein gutes Gehalt zusammenstellen (aber halt abhaengig vom Erfolg).
 
AW: Managergehälter begrenzen ?

das problem, bei diesem und vielen anderen themen, lässt sich mal wieder auf menschliche schwächen oder eigenschaften zurückführen.
Alle Entscheidungen werden von Menschen getroffen und menschen entscheiden nun mal immer so, wie es für sie selbst das beste ist. man kann es gier oder egoismus oder wie auch immer nennen, keiner will sich ins eigene fleisch schneiden.
Ein gewissenhafter entscheidungsträger müsste absolut unbestechlich/unbeeinflussbar sein.
aber wer ist das schon..?
solange man jemanden mit 10000€ überreden kann, einem anderen 100000€ zuzugestehn, wird sich daran auch nix ändern. in einer perfekten welt, müsste der manager, der den laden an die wand gefahren hat, von sich aus auf eine abfindung verzichten und diese summe aufs weihnachtsgeld der normalen mitarbeiten verteilen...
natürlich klingt das nun alles ziemlich naiv aber auch nach gründlichstem nachdenken und diskutieren, bin ich der meinung, dass menschliche eigenschaften immer die wurzel des übels sind. egal bei was. und so lange diese eigenschaften nicht kontrolliert werden können (idealerweise vom menschen selbst), steuern wir einer ungewissen zukunft entgegen.

ich bilde mir ein, ein recht zufriedenes dasein zu führen, ich habe was ich brauche, bin einigermaßen gesund und auch mein soziales umfeld macht mir spaß.

aber dennoch möchte man immer etwas mehr, will etwas besser sein und etwas weiter kommen. das bringt die menscheit voran und das wird auch die gesellschaft zugrunde richten, irgendwann.

ich hoffe ja inständig, dass ich nicht recht habe, dass ich zu schwarz sehe aber ich fürchte alles bewegt sich in diese richtung.

um zum thema zurück zu kommen: in einer gerechten welt, bekommt jeder was er verdient. wer schlechte arbeit leistet (egal in welcher position) verdient keine erhöhungen oder abfindungen oder dergleichen!
 
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