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News Markt für NFTs bricht ein: Verkäufe und Wert stark zurückgegangen

snaapsnaap schrieb:
dem gleichzeitigen hochbieten durch eigene Accounts um einen möglichst hohen Preis nach außen vorweisen zu können, weiß man jetzt wie viel Wert dahinter steckt.
Hey, jene die an jeder Transaction verdienen wird es freuen! ;-)
Ergänzung ()

riloka schrieb:
Wofür Sachen benutzt werden soll der Käufer entscheiden.
Sage ich auch immer, wenn jemand an meiner Waffensammlung etwas auszusetzen hat! ;-)
 
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Apocalypse schrieb:
Sage ich auch immer, wenn jemand an meiner Waffensammlung etwas auszusetzen hat! ;-)
Man kann es auch übertreiben mit dem Reininterpretieren :)
Muss sich natürlich im rechtlichen Rahmen halten.
 
Jetzt bist du aber der, der hier zu viel reininterpretiert, selbstverständlich ist die Sammlung im rechtlichen Rahmen.
Ob natürlich Proof-of-Work überhaupt als Konzept legal sein sollte, darüber könnte man natürlich an anderer Stelle debattieren. Nicht das ich eine solche Debatte anstoßen wollte, es steht selbstverständlich jedem selbst frei die GPU Preise und Gewinne von AMD und Nvidia anzukurbeln. Da profieren ja viele hier auch ganz vorzüglich von, ganz ohne dabei selbst soviel Energie verschwenden zu müssen.
 
wern001 schrieb:
Daran ist absolut nichts einzigartiges. Den jede Kopie ist zu 100% identisch mit dem Original.
Durchaus richtig. Ich kann jedes reale Bild ebenfalls kopieren. Aber anhand des Zertifikats und der Gutachten (oder eben dem Token) wird es zu einem Original.
 
NedFlanders schrieb:
Stell dir mal ein Zahlungsmittel vor, dass sich nicht wie aktuell beliebig drucken/herstellen lässt und durch Kreditvergabe (inkl. Zins) einhergeht und bei dem die Hoheit nicht bei einigen wenigen liegt, sondern dezentral, gleichberechtigt und damit demokratisch aufgebaut ist.
Vielleicht gar nicht mal so ideal, denn im Idealfall druckt eine Zentralbank nicht mal eben so Geld und schraubt am Zins um die Menschen schlechter zu stellen. Im Gegenteil ist das ein wichtiges Instrument, um gesamtwirtschaftlich eingreifen zu können, so dass Wirtschaft und Gesellschaft weiter machen können.

Die Coronakrise ist doch ein gutes Beispiel. Gäbe es eine fixe Anzahl an Coins, wie hätte man die Ausgleichszahlungen organisiert um Menschen und kleinen Firmen unter die Arme zu greifen?
Allenfalls Coins ausleihen könnte sich der Staat, aber welcher Coinbesitzer würde denn zum Minimalzins oder gar Nullzins seine Coins an den Staat geben? Hätte der Staat aber nette Zinsen geboten, woher käme dann das Geld für die Zinszahlungen?

Man hätte auch Sondersteuern erheben können, aber auch wenn es am Schluss aufs gleiche hinausläuft, es ist eine andere Nummer, wenn mir der Staat während der Pandemie eine Rechnung über 20% meines Einkommens ausgestellt hätte als das ich jetzt 20% weniger Kaufkraft habe, die durch die Inflation bedingt ist (ja, vereinfacht dargestellt und auch mit Coins hätte es Inflation gegeben, weil einer feste Summe an Coins eine reduzierte Wirtschaftsleistung gegenüber steht).
Was wäre also passiert? Die Leute sind bereits wütend auf die Straße gegangen, weil sie ein kleines Stück Stoff im Gesicht tragen mussten.... Das wäre doch im Bürgerkrieg geendet, wenn man die Leute aktiv enteignet hätte per Sondersteuer. Die schlauen und unsolidarischen hätten das kommen sehen und ihre Coins im Hardwarewallet im Garten vergraben.... Die Last hätten dann die nicht so schlauen und die solidarischen Leute bezahlt.

Das Problem sind nicht die Coins oder das Fiat Geld, das Problem ist, dass man so was wie Wert&Anspruch auf Leistung nicht beliebig einfrieren und erhalten kann über die Zeit.
 
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Das war es dann wohl mit dem Gamestop Short Squeeze :heul:. The apes are not amused!
 
calippo schrieb:
Vielleicht gar nicht mal so ideal, denn im Idealfall druckt eine Zentralbank nicht mal eben so Geld und schraubt am Zins um die Menschen schlechter zu stellen. Im Gegenteil ist das ein wichtiges Instrument, um gesamtwirtschaftlich eingreifen zu können, so dass Wirtschaft und Gesellschaft weiter machen können.
Das stimmt wohl, aber die Gelddruckorgien der letzten zeit lösen nicht wirklich die Probleme.
calippo schrieb:
Die Coronakrise ist doch ein gutes Beispiel. Gäbe es eine fixe Anzahl an Coins, wie hätte man die Ausgleichszahlungen organisiert um Menschen und kleinen Firmen unter die Arme zu greifen?
Allenfalls Coins ausleihen könnte sich der Staat, aber welcher Coinbesitzer würde denn zum Minimalzins oder gar Nullzins seine Coins an den Staat geben? Hätte der Staat aber nette Zinsen geboten, woher käme dann das Geld für die Zinszahlungen?
Das Kryptogeld muss das aktuell vorhandene Geld ja nicht komplett ablösen und es soll auch weiter Zinsen geben dürfen, nur sollte die Geldschöpfung an sich nicht schon mit einem Zins belastet ins System kommen.
calippo schrieb:
Das Problem sind nicht die Coins oder das Fiat Geld, das Problem ist, dass man so was wie Wert&Anspruch auf Leistung nicht beliebig einfrieren und erhalten kann über die Zeit.
Es funktioniert aber nunmal nicht auf Dauer, wenn eine zigfache Geldmenge einem Wert Arbeit in Form von Dienstleistungen und Waren gegenübersteht, die viel kleiner ist. Kurzzeitige Schwankungen sollen ausgeglichen werden, völlig klar, aber nicht in dem Maße wie wir das in jüngster Zeit gesehen haben. Geld an sich löst nunmal keine Probleme.
 
ExigeS2 schrieb:
Hab gerade nicht viel Zeit, aber hier findest du ein paar Beispiele:
https://www.hongkiat.com/blog/nft-use-cases/

Im Grunde kannst du jede Urkunde durch NFT ersetzen und somit viel einfacher aufbewahren, übertragen und verschicken.
Also irgendwie nichts was man nicht auch mit einem stinknormalen Zertifikat machen könnte? Hauptsache Blockchain?
 
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godapol schrieb:
Durchaus richtig. Ich kann jedes reale Bild ebenfalls kopieren. Aber anhand des Zertifikats und der Gutachten (oder eben dem Token) wird es zu einem Original.
Nein, es wird nicht zum Original durch das Zertifikat oder Gutachten, weil es eben schon immer das Original ist. Deswegen kann man ein Gutachten erstellen und feststellen ob es eben Original ist oder eine Kopie.

Das ist ein Unterschied, nicht das eine gute Kopie eines Gemäldes nicht auch seinen Wert hätte…
Ergänzung ()

gaym0r schrieb:
Also irgendwie nichts was man nicht auch mit einem stinknormalen Zertifikat machen könnte? Hauptsache Blockchain?
Hauptsache Blockchain Transaktionen. Je mehr desto besser. ;-)
 
godapol schrieb:
Durchaus richtig. Ich kann jedes reale Bild ebenfalls kopieren. Aber anhand des Zertifikats und der Gutachten (oder eben dem Token) wird es zu einem Original.
Nein, das passt nicht. Die Kopie eines realen Bildes bedingt immer eine Veränderung und genau diese Veränderung(en) nutzt der Gutachter um Original von Kopie zu unterscheiden.
Bei einem digitalen Produkt gibt es beim Kopieren aber keine Veränderung. Somit gibt es eben auch nicht "ein Original". Bei einer binär identischen Kopie kann kein Gutachter bestimmen, welche der Dateien das "Original" ist.

Bei etwas wie dem Beispiel von @wern001 ist es sogar noch absurder. Das eigentliche "Original" des Bildes lag auf einer Speicherkarte und wurde höchstwahrscheinlich bereits beim Übertragen auf den Rechner das erste Mal kopiert.

Erkekjetter schrieb:
Was muss man da erleuchten? Kunst hat einen Wert, weil sie einmalig ist, ein gewisses Handwerk bzw. Idee verkörpert und eben nicht zufällig entsteht und nicht unendlich produziert werden kann.
Aber jegliche Daten lassen sich doch unendlich reproduzieren und sind somit nicht einmalig.
 
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NedFlanders schrieb:
Geld an sich löst nunmal keine Probleme.
Ja, weder Coins noch andere Formen. Wenn das BIP die Wirtschaftsleistung stark sinkt, dann müssen die vereinbarten Ansprüche (egal ob Coins oder Fiat) im Sinne der Allgemeinheit halt auch sinken.

Diese abstrakte Form der Wertaufbewahrung funktioniert nicht. Da spielt die Technologie gar keine Rolle. Man könnte sich auch auf runde Steine als Wert einigen und eine fixe Anzahl davon herstellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rai_(Währung)

Auf Dauer kann man damit trotzdem keine Werte erhalten, weil es ein gedankliches Konstrukt bleibt.
 
NFTs an sich sind nicht völlig uninteressant.
Das ist quasi digitaler, mit beliebiger Software verknüpfbarer, dezentral (in einer Blockchain) gespeicherter Besitz.

Die Frage ist nur, für was sowas am Ende überhaupt sinnvoll einsetzbar ist.
Dieser gesamte Pseudo-Kunst Markt ist es schon mal nicht.

Bei etwas, das Bit-genau kopiert werden kann, hat der Begriff "Original" überhaupt keine Bedeutung.
Das "Original" einer MP3 ist von der Kopie nicht zu unterscheiden. Daran ändern auch NFTs nichts.
Das Label "Original" auf etwas drauf zu klatschen, was sich nicht von der Kopie unterscheidet, ist absurd und widersinnig.



Das ist das Eine ... das Andere sind diese Hirngespinse von Spiel-übergreifenden Items usw.
Kein Entwickler von Spielen hat irgendein Interesse daran, den lukrativen Markt für Ingame-Inhalte auszulagern.
Und kein Entwickler hätte irgendeinen Grund, Arbeit zu investieren, um NFTs in seinem eigenen Spiel darstellbar zu machen, die Spieler in anderen Games erworben haben.

Das ganze Gehype ist von vorne bis hinten Scam ... wobei man bei den Influenzern merkt, dass sie häufig selbst zu doof sind, das zu verstehen. Beziehungsweise sind viele einfach so gehyped, dass es sie gar nicht stört, es nicht zu verstehen, und dass sie denken:
"Jaaa, also so 100%ig hab ich's nicht verstanden. Aber klingt alles voll geil. Hat echt ein riiiieeeesen Potenzial."

Nein, hat's nicht.
NFTs haben derzeit nicht einen einzigen sinnvollen Einsatzzweck.
Und selbst wenn sie den irgendwann haben, dann hat das KEINEN Bezug zu dem völlig unsinnigen Quatsch, der heutzutage damit veranstaltet wird.


NFTs sind ein mal mehr ein gutes Beispiel dafür, wie dumm Menschen wirklich sind.
Als intelligenter Mensch kann man sich das immer kaum vorstellen (oder will es nicht glauben).
Aber solche Hypes bringen einen eindrucksvoll in Kontakt mit der traurigen Realität.
 
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Hey Redaktion,

Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen dem Thema "hunt showdown" und NFT's.

Warum wird ein Bild von dem skin als aufbringer für diesen Artikel verwendet?
 
Ach. Achwas. Das war ja kaum abzusehen, dass wertloser Schrott irgendwann soviel wert sein könnte, wie wertloser Schrott.

Die Menschheit ist schon lustig.
 
ExigeS2 schrieb:
Im Grunde kannst du jede Urkunde durch NFT ersetzen und somit viel einfacher aufbewahren, übertragen und verschicken.
Darauf müsste man sich aber erstmal einigen.
Zur Zeit hat ein NFT von irgendeinem Affenbild keinerlei Bedeutung. Es ist nicht festgelegt, zu was einen das berechtigt ... was dieser "Besitz" überhaupt bedeutet.

Und dann wäre die Frage:
Welche Vorteile bietet der NFT Weg gegenüber klassischer zentraler Datenbanken?
 
ZeusTheGod schrieb:
Nein, das passt nicht. Die Kopie eines realen Bildes bedingt immer eine Veränderung und genau diese Veränderung(en) nutzt der Gutachter um Original von Kopie zu unterscheiden.
Da bin ich dabei. Dennoch hängt es am Gutachten, ob ein Original ein Original ist. Wenn der Gutachter bei Sotheby's Bockmist baut, haste vielleicht das physische Original, kriegst es aber trotzdem nicht los. :)
Ergänzung ()

USB-Kabeljau schrieb:
Darauf müsste man sich aber erstmal einigen.
Ansätze dazu gibt es mit digitalen Zertifikaten. Mittlerweile unterzeichne ich Verträge und Schriftstücke überwiegend elektronisch per Adobe Sign.
 
calippo schrieb:
Auf Dauer kann man damit trotzdem keine Werte erhalten, weil es ein gedankliches Konstrukt bleibt.
Das stimmt, es kommt dabei immer auf Vertrauen an. Ich persönlich habe z.B. wenig Vertrauen in das aktuelle System, bei dem sich das Geld immer weiter auf Knopfdruck herstellen lässt. Das kann und muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Wie gesagt, das hat in der Geschichte noch nie funktionieren und wird dieses mal auch nicht funktionieren.
 
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gaym0r schrieb:
Also irgendwie nichts was man nicht auch mit einem stinknormalen Zertifikat machen könnte? Hauptsache Blockchain?
Tellerrand und so..
 
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