Maximalgewicht Fahrrad

Lightshow

Lieutenant
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Dez. 2008
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Hey guten Abend liebe Radfreunde.

Ich habe ein Fahrrad geschenkt bekommen, es ist 1 Halbes Jahr alt.
Es ist ein Crosswind 1,7 28" von der Firma SIG Gmbh.

Ist sogar eine Gebrauchsanweisung dabei gewesen und als ich mir die durchgelesen habe ist mir aufgefallen das dieses Rad nur bis zu einem Maximalgewicht von 110 Kg ausgelegt ist. Ich habe aber bei einer Körpergröße von 196 cm 115 kg +/- 2-3 kg je nach dem.

Ist das nun ein Problem für den Rahmen bzw. muss ich mir ernsthaft sorgen machen das er bricht wenn ich unterwegs bin ?
Muss ich von dem Maximalgewicht noch das gewicht es Rades abziehen ?

MFG
 
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So wie ich die Deutschen kenne, dann sind solche Gewichtsangaben immer aufs doppelte ausgelegt.
Der Rahmen wird also nicht brechen und die reifen auch nicht platzen.
Allenfals die Bremsanlage dürfte bei dir Schwergewicht mehr zu tun haben.
Je nach dem was verbaut ist lohnt da ein Blick zum Fahrradfachhändler.

Denn ob du jetzt 130kg oder 135kg Gesamtgewicht von 40km/h auf null abbremsen mußt dürfte jetzt nicht allzuviel ausmachen.
 
Denke mir auch das es noch Toleranzen gibt. Will halt nur sicher gehen. Wobei ein Rahmen auch brechen kann bei Leichtgewichten.

Will damit halt Täglich zur Arbeit fahren. ca 3 km........darüber hinaus bewege ich mich weiter im Auto fort :)
 
Fahr einfach, dann nimmst du die paar Kilos ab und bist unter dem Maximalgewicht. :D
 
Gute Idee. Nur bei 3km einfachen Weg könnte dies ein wenig dauern. :D
 
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Das sollte kein Thema sein. Erstens ist da noch eine Sicherheit drin, zweitens muss die Auslegung beim Fahren über Waldwege auch halten, wenn du halbwegs vernünftige Wege fährst, sollte das kein Ding sein.

Des Weiteren - solange es kein Carbonrahmen ist - würdest du ein übermäßiges Verbiegen ja wohl bemerken.
 
Die Angaben werden bei Fahrrädern gemacht weil der Hersteller bei der Rahmenauslegung nun mal mit einem Gewicht rechnen muss um die Festigkeit zu bestimmen. Da Menschen das Gerät benutzen wird eigentlich immer mit einem Sicherheitsfaktor größer 2 gerechnet.
Solange du damit nicht permanent Bordsteine hoch und runter fährst wird nichts passieren. Selbst da werden dir wohl vor dem Rahmen die Laufräder die Quittung dafür ausstellen, je nachdem was da für Felgen und Speichen drin sind.
 
Wenn mich nicht alles täuscht ist Crosswind ein absoluter billig Baumarkt Hersteller. Da würde ich mich nicht mal drauf setzen wenn ich die Hälfte wiegen würde. Fahren würde ich erste recht nicht.
Geh davon aus das das Bike absolut billige Komponenten hat und auch die Rahmenmaterialien kirtisch sind.
Schau die einfach mal die Tests diverser Billig Bikes (egal welcher Hersteller) an.
Gebrochene Rahmen und Lenker, Schrauben die sich lösen...
Sorry, was hier ein ganzes Bike kostet das legst du normal für ne Kurbel hin...

Aber da dus eh schon gekauft hast wirst du mir gleich erzählen das es schon gehen wird und deinen Ansprüchen langt...
 
Es sollte eigentlich jedem der so ein Fahrrad fährt beim ersten verlassen der Straße klar sein das die für Geländeeinsatz nicht geeignet sind.
Auf der Straße halten die aber dem gröbsten stand, was an Qualität in Verarbeitung und Rohrgeometrien fehlt wird im Zweifelsfall durch die doppelte bis dreifache Wandstärke erschlagen.
Hatte in der Werkstatt mal eins der ersten "Mountainbikes" die Aral für die Tankstellenpunkte verteilt hat, das wog satte 32kg. Wohlgemerkt ohne Licht, Gepäckträger und Schutzbleche.

Aussagen wie "Da würde ich mich nicht mal drauf setzen..." finde ich reichlich daneben. Jeder stellt andere Ansprüche.
In der Firma habe ich nen Fahrrad für 20€, das ist nen uraltes Sprick, also das was heute Baumarktqualität ist. Das hält meinen 100 kg und den bis zu 20 kg Gepäck die ich da drauf packe auch Stand.
Sicherlich fährt sich mein Carbonrenner deutlich besser, aber fahren und funktionieren tun beide tadellos.
 
Warum soll ein Bike nur abseits der Straße belastet werden?
Kopfsteinpflaster, oder ein zügig genommener Bordstein... Das ist mindestens so gut wie eine Wurzel oder ein Waldweg.
Ich hab einfach verdammt schlechte Erfahrungen mit dem Baumarktmist gemacht. Mir selber ist mal ne Felge weggeklappt (Keine Unwucht sondern wirklich weggeknickt!), bei nem Bekannten hat sich der Steuerkopf gelöst. Wer mir nicht glaubt kann gerne mal nach Tests suchen. Gebrochene Rahmen und Lenker sind keine Seltenheit. Dazu noch Montagefehler...
Und das dann einfach "mehr Material" die schlechtere Qualität wett macht ist ein Gerücht.

Mein Anspruch ist einfach das ich lebendig ankomme. Und zwischen Baumarkt und Carbonrenner gibts viele Graustufen. Ich würde mal sagen das man ab 4-500€ durchaus alltagstaugliche Bikes bekommt. Aber nicht für unter 200€ aus dem Baumarkt. Es mag sein das einzelne billig Bikes halten. Aber verlassen würde ich mich darauf nicht.
 
Also ich kenne viele, die sog. "Baumarkt-Billig-Bikes" fahren oder fuhren. Meins ist mittlerweile 11 Jahre alt und fährt immer noch tadellos - wenn auch die Gangschaltung den letzten Gang nicht mehr haben will. Vielleicht sollte ich die doch mal nachstellen :D
 
Na bei dem Thema der Qualität von Billigrädern scheiden sich die Geister, für die paar Kilometer auf humanen Straßenverhältnissen reichts sicher eh aus, auch mit ein paar kg zu viel drauf. Ich fahr auch über den Angaben, vor allem mit Gepäck auf einem 300€-full suspension, jeden Tag 20 km, am Wochenende auch gern mehr, offroad. Aber man merkt schon, dass ich das Teil mal nach den Jahren jetzt austauschen sollte.

Grobe, nicht offensichtliche, Materialfehler kanns natürlich immer geben.
 
gaunt scheint jemand zu sein der nach dem Motto lebt "Billig = Schrott" da macht eine Diskussion keinen wirklichen Sinn.
 
So Unrecht hat er ja auch nicht, es ist ein großer Unterschied sich ein Fahrrad von sonst wo für ~200-300 zu holen oder von einem bekannteren Spezialisten für ~700-800, deswegen werde ich auch demnächst ein anderes holen. Das andere fährt zwar noch, aber aber meine Ansprüche sind da gestiegen, gute Materialien kosten eben hier wirklich. Aber für die paar km am Tag vom TE, auch wenns ein paar kg über Handbuchspezifikation sind, reicht das eh.
 
@Gamer
Genau, denn ich hab mich mit so was schon derb auf die Nuss gelegt. Wers nachmachen will: Nur zu;-)

Tausende von Euros in einen Rechner stecken den man nur wenige Jahre nutzt, aber bei nem Teil wo deine Gesundheit drann hängt und das du locker 10 Jahre benutzt wegen 2-300€ ein Geschiss zu machen. Dann schaue ich doch lieber das ich ein gutes gebrauchtes bekomme wenn ich aufs Geld achten muss...
 

Selbstverständlich ist das so...ist doch gar keine Frage!

Selbst für die 400-500€ gibt's so gesehen nur Schrott, der absolut nicht geländetauglich ist!

Da brauch ich als aktiver Radfahrer keine Tests, hab aber trotzdem mal welche rausgesucht:

http://pdf.velocam.com/vox - fit for fun.pdf

Video dazu:

http://de.sevenload.com/sendungen/FOCUS-TV/folgen/IhzhmFx-Fahrradkauf-beim-Baumarkt

http://www.tomsbikecorner.de/fahrrad-tipps/fahrrad-test-qualitaet-vergleich-testberichte

http://www.fahrrad.de/community/com.../kabel_1_abenteuer_leben_taeglich_wissen.html
 
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Wie gesagt, ich würde es nicht als Schrott bezeichnen. Mit meinem Schrott unterm Hintern habe ich schon einige lange und holprige Touren hinter mir, für Gelegenheitsfahrer geht das schon. Mehr zu investieren äußert sich dann dennoch in ein lohnendes, angehmeres Fahren.

Um das nochmal zu veranschaulichen,

Billigdrahtesel für 200 €:
41pylbvyryl._aa300_a83g.jpg


Schrott:
img_schrotthmna.jpg


:P
 
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