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News Media Markt wehrt sich gegen Kritik an Abmahnungen
- Ersteller Christoph
- Erstellt am
- Zur News: Media Markt wehrt sich gegen Kritik an Abmahnungen
Ich frag mich nur, welcher Onlineshop nun teurer als MM ist? Das geht ja garnicht.
Bei Kleinvieh wie einem USB Kabel kann MM eventuell zurecht klagen, aber das ist doch sicher nicht die gewinnbringende Komponente bei denen selbst, wo ihnen deswegen hunderttausende Kunden abhanden kommen. Als ich mir letztens meinen Festplattenrekorder gekauft habe, war ich auch erst im MM. Dort stand das Gerät, über ein halbes Jahr nach Markteinführung immer noch mit dem UVP des Herstellers für 499 Euro. MM hatte aber frech in dickem Rot auf das Preisschild geschrieben "Media Markt Tiefstpreis". Ich hab dann online bei Amazon gekauft..für 399 Euro inkl. Versand. Wollen die jetzt Amazon verklagen? Selbst wenn Amazon noch Versand genommen hätte, wäre die Ware erheblichst billiger als im MM gewesen.
Da sieht man doch, wie scheinheilig die Klagen sind. Im übrigen so berichten die Händler, klagt MM bspw. gegen vergessene Spiegelstriche in Angeboten oder weil ein Wort nicht so formuliert wurde wie nötig. Hier geht es nur ums abkassieren, um das weichprügeln der kleinen Händler, damit die Leute teuer beim MM einkaufen müssen, weil die Fachhändler durch solche Praxis aufgeben müssen. Denn mittlerweile sind ja selbst Fachhändler ohne Preistricks oftmals billiger als MM und das soll schon was heißen.
Bei Kleinvieh wie einem USB Kabel kann MM eventuell zurecht klagen, aber das ist doch sicher nicht die gewinnbringende Komponente bei denen selbst, wo ihnen deswegen hunderttausende Kunden abhanden kommen. Als ich mir letztens meinen Festplattenrekorder gekauft habe, war ich auch erst im MM. Dort stand das Gerät, über ein halbes Jahr nach Markteinführung immer noch mit dem UVP des Herstellers für 499 Euro. MM hatte aber frech in dickem Rot auf das Preisschild geschrieben "Media Markt Tiefstpreis". Ich hab dann online bei Amazon gekauft..für 399 Euro inkl. Versand. Wollen die jetzt Amazon verklagen? Selbst wenn Amazon noch Versand genommen hätte, wäre die Ware erheblichst billiger als im MM gewesen.
Da sieht man doch, wie scheinheilig die Klagen sind. Im übrigen so berichten die Händler, klagt MM bspw. gegen vergessene Spiegelstriche in Angeboten oder weil ein Wort nicht so formuliert wurde wie nötig. Hier geht es nur ums abkassieren, um das weichprügeln der kleinen Händler, damit die Leute teuer beim MM einkaufen müssen, weil die Fachhändler durch solche Praxis aufgeben müssen. Denn mittlerweile sind ja selbst Fachhändler ohne Preistricks oftmals billiger als MM und das soll schon was heißen.
Christian77
Lt. Commander
- Registriert
- Juni 2004
- Beiträge
- 1.049
@ Silver
Da hast du wohl eine etwas andere Vorgehensweise als ich.
Ich habe zwar auch "Stammshops", aber wenn ich den Preis eines Produkts suche schaue ich immer erst bei Geizhals nach. Dort scrolle ich schon mal in der Liste rum bis ich meine Shops gefunden habe. Wenn ich keinen billigeren (Artikelpreis + Versandkosten) Shop finde, kaufe ich natürlich dort. Ergibt sich jedoch ein signifikanter Preisunterschied und scheint mir der Shop vertrauenswürdig, kaufe ich auch woanders. Und dabei achte ich selbstverständlich auf die Gesamtkosten. Die Versandkosten stehen bei Geizhals ja auch gleich unter der Verfügbarkeit, also kaum zu übersehen. Einzuwenden ist allerdings, daß die Versandkosten dort manchmal nicht korrekt sind. Ich schaue deshalb auch immer nochmal im Shop selber nach. Dort zeigt sich meiner Meinung nach auch, wie seriös ein Shop ist, da es mitunter recht schwierig ist, überhaupt Infos zum Versand zu finden. Schon aus diesem Grund finde ich es wichtig auf die Höhe, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Versandkosten zu achten.
Wie die Mehrzahl der Onlinekäufer das macht, weiß ich natürlich nicht. Aber das erscheint mir die einzig sinnvolle Vorgehensweise, die auch nicht mit wirklich viel Aufwand verbunden ist.
In letzter Zeit ist mir bspw. negativ aufgefallen, daß einige Shops extrem Höhe Gebühren für Kreditkartenzahlung verlangen (meist prozentual vom Umsatz). Da werden bei einer 260 € Graka schon mal 20 € fällig. Dies beziehe ich natürlich in mein Kalkül ein und kaufe dann lieber wo anders für 270 € mit 6 € Vorkasse als das zu zahlen. Ich kann mich also nur wiederholen: Was zählt ist der Gesamtpreis und dafür muß ich auch auf die Versandkosten achten.
Zuerst achtet man in der Suchmaschine natürlich auf den Preis. Dann kommt bei mir der Shop, dann die Verfügbarkeit und last but not least der Versandpreis.
Ein viel größeres Problem als bei den Versandkosten sehe ich bei den Onlineshops in der Verfügbarkeitsanzeige. Dort treiben einige leider wirklich Schindluder. Dagegen sollte man mal vorgehen. Das wäre wesentlich sinnvoller für den - neuerdings vom MM propagierten - "Verbraucherschutz".
Da hast du wohl eine etwas andere Vorgehensweise als ich.
Ich habe zwar auch "Stammshops", aber wenn ich den Preis eines Produkts suche schaue ich immer erst bei Geizhals nach. Dort scrolle ich schon mal in der Liste rum bis ich meine Shops gefunden habe. Wenn ich keinen billigeren (Artikelpreis + Versandkosten) Shop finde, kaufe ich natürlich dort. Ergibt sich jedoch ein signifikanter Preisunterschied und scheint mir der Shop vertrauenswürdig, kaufe ich auch woanders. Und dabei achte ich selbstverständlich auf die Gesamtkosten. Die Versandkosten stehen bei Geizhals ja auch gleich unter der Verfügbarkeit, also kaum zu übersehen. Einzuwenden ist allerdings, daß die Versandkosten dort manchmal nicht korrekt sind. Ich schaue deshalb auch immer nochmal im Shop selber nach. Dort zeigt sich meiner Meinung nach auch, wie seriös ein Shop ist, da es mitunter recht schwierig ist, überhaupt Infos zum Versand zu finden. Schon aus diesem Grund finde ich es wichtig auf die Höhe, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Versandkosten zu achten.
Wie die Mehrzahl der Onlinekäufer das macht, weiß ich natürlich nicht. Aber das erscheint mir die einzig sinnvolle Vorgehensweise, die auch nicht mit wirklich viel Aufwand verbunden ist.
In letzter Zeit ist mir bspw. negativ aufgefallen, daß einige Shops extrem Höhe Gebühren für Kreditkartenzahlung verlangen (meist prozentual vom Umsatz). Da werden bei einer 260 € Graka schon mal 20 € fällig. Dies beziehe ich natürlich in mein Kalkül ein und kaufe dann lieber wo anders für 270 € mit 6 € Vorkasse als das zu zahlen. Ich kann mich also nur wiederholen: Was zählt ist der Gesamtpreis und dafür muß ich auch auf die Versandkosten achten.
Zuerst achtet man in der Suchmaschine natürlich auf den Preis. Dann kommt bei mir der Shop, dann die Verfügbarkeit und last but not least der Versandpreis.
Ein viel größeres Problem als bei den Versandkosten sehe ich bei den Onlineshops in der Verfügbarkeitsanzeige. Dort treiben einige leider wirklich Schindluder. Dagegen sollte man mal vorgehen. Das wäre wesentlich sinnvoller für den - neuerdings vom MM propagierten - "Verbraucherschutz".
Crossi71
Ensign
- Registriert
- Apr. 2006
- Beiträge
- 247
Hui, das Thema geht aber ab!
Ich hatte auch schon einmal an alle Parteien den Missbrauch der Abmahnerei angeprangert, aber nur von wenigen eine Antwort erhalten. Zumindest von der "gelben" und den "sehr roten" Partei habe ich eine Antwort erhalten, die diese Abmahnerei als Missstand ansieht und dagegen etwas ändern möchte!
Was geizhals.at anbelangt, so kann man dort jetzt auch incl. Versandkosten suchen lassen. Shops, die keine Versandkosten angeben, werden gesondert aufgelistet.
Gerade, wenn man nur wenige, günstige sachen kaufen möchte ist eine Suche incl. Versandkosten echt was wert! Die Rangfolge ist gleich eine ganz andere! Die Preise vergleiche ich mit dem Shop um die Ecke und der kann dann oft doch mithalten!
Ich hatte auch schon einmal an alle Parteien den Missbrauch der Abmahnerei angeprangert, aber nur von wenigen eine Antwort erhalten. Zumindest von der "gelben" und den "sehr roten" Partei habe ich eine Antwort erhalten, die diese Abmahnerei als Missstand ansieht und dagegen etwas ändern möchte!
Was geizhals.at anbelangt, so kann man dort jetzt auch incl. Versandkosten suchen lassen. Shops, die keine Versandkosten angeben, werden gesondert aufgelistet.
Gerade, wenn man nur wenige, günstige sachen kaufen möchte ist eine Suche incl. Versandkosten echt was wert! Die Rangfolge ist gleich eine ganz andere! Die Preise vergleiche ich mit dem Shop um die Ecke und der kann dann oft doch mithalten!
kuvaton
Lt. Junior Grade
- Registriert
- Okt. 2006
- Beiträge
- 390
Hmm also irgendwie finde ich durch diesen Vorfall Mediamarkt noch lächerlicher als dieser Saftladen eh schon ist. Die Werbekampagnen von MM nerven ja eh schon seit Jahren das ganze Volk und Saturn mit diesem arg blöden Spruch Geiz ist Geil hat ja wohl auch nicht wikrlich was erreicht.
Und jetzt sollen andere Hänlder an ihren guten preisen schuld sein, nur weil Mitarbeiter im mediaMarkt nicht richtig kalkulieren können??
Naja am besten ist MM immernoch bei ihrem Werbeprospekt. Kaum ist es draussen gibt es die meisten Dinge aus dem ding noch gar nicht zu kaufen oder sie sind schon weg...
War es nicht mal möglich sich bei MM zu beschweren, wenn man woanders das gleiche Produkt für weniger Geld findet, dann war es ja möglich es im MM für das gleiche Geld zu kaufen
Ach ja was auch immer belustigend ist, ist ein Spaziergang durch einen MM, wenn man sich auc etwas an vernünftige Hardwarepreise im Internet erinnern kann löst das manchmal einen Lachkrampf in einem MM aus, wenn man die teilweise selten dämlichen Grakapreise sieht. Da denke ich mir auch "Ich bin doch nicht blöd" und kaufe übers Internet^^
Nun gut es wird sich in den nächsten Tagen zeigen was MM da verbockt hat und angeblich erreichen will. Vielleicht hat auch deren neues Schwein die Mails verschickt xD
Und jetzt sollen andere Hänlder an ihren guten preisen schuld sein, nur weil Mitarbeiter im mediaMarkt nicht richtig kalkulieren können??
Naja am besten ist MM immernoch bei ihrem Werbeprospekt. Kaum ist es draussen gibt es die meisten Dinge aus dem ding noch gar nicht zu kaufen oder sie sind schon weg...
War es nicht mal möglich sich bei MM zu beschweren, wenn man woanders das gleiche Produkt für weniger Geld findet, dann war es ja möglich es im MM für das gleiche Geld zu kaufen
Ach ja was auch immer belustigend ist, ist ein Spaziergang durch einen MM, wenn man sich auc etwas an vernünftige Hardwarepreise im Internet erinnern kann löst das manchmal einen Lachkrampf in einem MM aus, wenn man die teilweise selten dämlichen Grakapreise sieht. Da denke ich mir auch "Ich bin doch nicht blöd" und kaufe übers Internet^^
Nun gut es wird sich in den nächsten Tagen zeigen was MM da verbockt hat und angeblich erreichen will. Vielleicht hat auch deren neues Schwein die Mails verschickt xD
CHEE KO PEK
Lieutenant
- Registriert
- Nov. 2004
- Beiträge
- 604
HotShot schrieb:Trotzdem sollte man das Gesetz ändern, was Abmahnungen angeht. In Frankreich ist die erste Abmahnung kostenlos. Erst für "Wiederholungstäter" kostet es was. So wird sinnloser und unberechtigter Abzocke mit Abmahnungen vorgebeugt.
weisst du ueberhaupt, wovon du redest ?
der abgemahnte kann wiefolgt vorgehen:
- Er kann mittels einer negativen Feststellungklage dagegen vorgehen
- Er hinterlegt bei dem voraussichtlich durch den Anspruchssteller angegangenen Gericht eine Schutzschrift
- Er kann die geforderte Unterlassungserklärung abgeben und die ausgewiesenen Kosten begleichen
- Er kann die geforderte Unterlassungserklärung abgeben und die ausgewiesenen Kosten nicht begleichen
- Er gibt weder die Unterlassungserklärung ab noch begleicht er die ausgewiesenen Kosten
von wegen sinnlose und unberechtigte abzocke. wenn du dich dagegen wehrst, am besten fundiert und vorallem substantiiert, dann muss der abmahnende butter bei die fische bringen, weil jetzt geichtlich geprueft wird, ob etwas ander abmahnung dran ist. so einfach, wie du es dir mit deinem bildzeitungswissen machst, ist es naemlich nicht.
und wer soll dann das "verfahren" bezahlen ? Die Kosten der Abmahnung hat der Abgemahnte zu tragen. Nach der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs ergibt sich der Kostenerstattungsanspruch des Rechtsanwalts vor allem daraus, dass die Abmahnung mit ihren im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren geringeren Kosten, im Interesse des Abgemahnten liegt (vgl. § 683 BGB - Ersatz von Aufwendungen bei Geschäftsführung ohne Auftrag). der abmahennde wird wohl kaum auf den kosten sitzen bleiben wollen.
Zuletzt bearbeitet:
P
Paladin72
Gast
Schön...nachdem sich alle hier aufgeregt haben, bleibt zu hoffen, dass sie MM und Saturn auch nach dem nächsten "Schnäppchenalarm" links liegen lassen und nicht nach dem Motto verfahren "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
privacy
Captain
- Registriert
- Aug. 2004
- Beiträge
- 3.238
der abmahennde wird wohl kaum auf den kosten sitzen bleiben wollen.
Die Kosten für einen Brief... mach dich nicht lächerlich. In den meisten Fällen würde eine Mail reichen und die Gründe für die Abmahnung wären vom Tisch. Aber nein da würde man ja keine 1000€ und mehr verdienen.
Zuletzt bearbeitet:
@pissoff: Tja, "den[N]is" hat es eigentlich schon recht treffend formuliert. Dein Posting hat tatsächlich lächerliche Tendenzen.
Was in deiner Beschreibung natürlich (mit Absicht) fehlt sind z.B. die Situationen:
- der Abgemahnte hat nicht das Geld für einen oder gar viele Prozesse gegen die Abmahnung(en) obwohl er im Recht wäre (nicht nur Firmen werden in Deutschland ständig abgemahnt und auch kleine Firmen haben nicht das Geld jeden Monat 10.000 Euro in Prozesse zu stecken, selbst wenn sie es schaffen 100% Recht zu bekommen und damit später nicht auf den Kosten sitzen bleiben)
- die Abmahnung erfolgt "zurecht", der Betroffene hat tatsächlich versehentlich einen winzigen Fehler gemacht und könnte sich also gar nicht mit einer Klage helfen. Dann bliebe ihm noch die Möglichkeit eine Unsumme für die Abmahnung zu bezahlen (bei Abmahnungen sind die Anwälte ja schließlich sofort bei Kosten von 1000 Euro und höher) oder einen Prozess anzustreben in dem das Gericht dann feststellt, dass die Kosten für die Abmahnung zu hoch angesetzt waren. Damit ist ihm dann aber auch nicht geholfen, denn dann zahlt er zwar weniger für die Abmahnung aber hat noch Anwalts- und Gerichtskosten.
Die einzigen, die durch den Status quo profitieren sind die Anwälte. Diese können mit minimalstem Kostenaufwand sehr große Summen einstreichen und müssen nur in sehr wenigen Fällen befürchten dass sich der Gegner "wehrt" bzw. Recht bekommt (es gibt schließlich unzählige legale, wenn auch nicht wirklich sinnvolle, Möglichkeiten andere Firman und Personen abzumahnen. Der Anwalt muss also nur ein wenig aufpassen auch wirklich eine berechtigte Lapalie anzumahnen). Für Anwälte ist es heute ja auch nicht wirklich schwer eine Firma zu finden, die dem Anwalt auch wirklich die Möglichkeit gibt fleissig abzumahnen (mit eigenem Auftrag darf er ja nur seine Konkurrenz abmahnen).
Die einzige Möglichkeit diese Suche einzudämmen, wäre die erste Abmahnung kostenfrei zu verschicken oder maximal eine Pauschale für die Erstellung zu gestatten (sonst läuft bei Anwälten ja auch alles über Pauschalen). Dann wird auch nur abgemahnt, wenn es einen echten Grund dafür gibt, d.h. wenn dem Abmahnenden auch wirklich ein "Schaden" entsteht und nicht nur, damit Kohle in die Kasse gespült wird, oder ein große Firma versucht kleine Firmen oder Privatpersonen in die Pleite zu treiben.
Gruss DaAzrael
Was in deiner Beschreibung natürlich (mit Absicht) fehlt sind z.B. die Situationen:
- der Abgemahnte hat nicht das Geld für einen oder gar viele Prozesse gegen die Abmahnung(en) obwohl er im Recht wäre (nicht nur Firmen werden in Deutschland ständig abgemahnt und auch kleine Firmen haben nicht das Geld jeden Monat 10.000 Euro in Prozesse zu stecken, selbst wenn sie es schaffen 100% Recht zu bekommen und damit später nicht auf den Kosten sitzen bleiben)
- die Abmahnung erfolgt "zurecht", der Betroffene hat tatsächlich versehentlich einen winzigen Fehler gemacht und könnte sich also gar nicht mit einer Klage helfen. Dann bliebe ihm noch die Möglichkeit eine Unsumme für die Abmahnung zu bezahlen (bei Abmahnungen sind die Anwälte ja schließlich sofort bei Kosten von 1000 Euro und höher) oder einen Prozess anzustreben in dem das Gericht dann feststellt, dass die Kosten für die Abmahnung zu hoch angesetzt waren. Damit ist ihm dann aber auch nicht geholfen, denn dann zahlt er zwar weniger für die Abmahnung aber hat noch Anwalts- und Gerichtskosten.
Die einzigen, die durch den Status quo profitieren sind die Anwälte. Diese können mit minimalstem Kostenaufwand sehr große Summen einstreichen und müssen nur in sehr wenigen Fällen befürchten dass sich der Gegner "wehrt" bzw. Recht bekommt (es gibt schließlich unzählige legale, wenn auch nicht wirklich sinnvolle, Möglichkeiten andere Firman und Personen abzumahnen. Der Anwalt muss also nur ein wenig aufpassen auch wirklich eine berechtigte Lapalie anzumahnen). Für Anwälte ist es heute ja auch nicht wirklich schwer eine Firma zu finden, die dem Anwalt auch wirklich die Möglichkeit gibt fleissig abzumahnen (mit eigenem Auftrag darf er ja nur seine Konkurrenz abmahnen).
Die einzige Möglichkeit diese Suche einzudämmen, wäre die erste Abmahnung kostenfrei zu verschicken oder maximal eine Pauschale für die Erstellung zu gestatten (sonst läuft bei Anwälten ja auch alles über Pauschalen). Dann wird auch nur abgemahnt, wenn es einen echten Grund dafür gibt, d.h. wenn dem Abmahnenden auch wirklich ein "Schaden" entsteht und nicht nur, damit Kohle in die Kasse gespült wird, oder ein große Firma versucht kleine Firmen oder Privatpersonen in die Pleite zu treiben.
Gruss DaAzrael
linkser
Admiral
- Registriert
- Juli 2002
- Beiträge
- 8.560
http://www.heise.de/newsticker/meldung/80904
das erste gericht hat jetzt die ersten abmahnungen einzelner mediamärkte abgewiesen, das gericht hat zweifel daran, dass diese ganze aktion nicht zentral gesteuert wird.
das erste gericht hat jetzt die ersten abmahnungen einzelner mediamärkte abgewiesen, das gericht hat zweifel daran, dass diese ganze aktion nicht zentral gesteuert wird.
GeneralHanno
Commander
- Registriert
- Juni 2006
- Beiträge
- 2.538
ich hab grad ne radiowerbung von MM gehört und musste fast kübel. das "schwein" sing darin: "ich versaue der teuren konkurrenz das geschäft"
polemischer gehts doch gar nicht, oder
polemischer gehts doch gar nicht, oder
smacked2
Commodore
- Registriert
- Aug. 2005
- Beiträge
- 4.367
und neues von unserem Lieblings-Discounter:
Media Markt geht gegen Blogger vor
Tja Media Markt Anwälte wer austeilt muss auch einstecken können oder?
Solidarität mit dem Blogger, zumal es sich nur um eine Privatperson handelt.
EDIT: so jetzt müsste der Link gehen
Media Markt geht gegen Blogger vor
Tja Media Markt Anwälte wer austeilt muss auch einstecken können oder?
Solidarität mit dem Blogger, zumal es sich nur um eine Privatperson handelt.
EDIT: so jetzt müsste der Link gehen
Zuletzt bearbeitet:
platineye
Lt. Commander
- Registriert
- Feb. 2005
- Beiträge
- 1.589
Der Link muss noch verändert werden...
An Abmahnungen finde ich nur die Gebühren schlimm. Denn ich sehe ich es nicht ein als normaler Bürger sich erstma durch das Marken- und Urheberrecht durchwühlen zu müssen, bevor ich meine Gedanken veröffentlichen darf.
An Abmahnungen finde ich nur die Gebühren schlimm. Denn ich sehe ich es nicht ein als normaler Bürger sich erstma durch das Marken- und Urheberrecht durchwühlen zu müssen, bevor ich meine Gedanken veröffentlichen darf.