Medion PC aufrüsten noch sinnvoll?

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Mirk0

Gast
Ich ignoriere (das gute) Template jetzt bewusst, da meine Frage nur auf ein bestimmtes System gemünzt ist.

Mein Onkel hat einen Medion Akoya P5114D (i5-4460, Sockel 1150, 4GB DDR3-1600 RAM, Onboard-GPU). Der Rechner wurde beim Kauf noch mit Win7 Pro (64bit) ausgeliefert, das Update auf Win 10 ist auch schon wieder etwas her. Er macht damit außer Office und Surfen nichts, aber trotzdem ist die Kiste im Ansprechverhalten nicht mehr so flott. Auf dem Rechner ist außer Office und dem üblichen Standard nichts installiert, was bremsen könnte. Tasks etc. sehen sauber aus. Da ich absolut keine Infos über das verbaute Mainboard finden konnte, sind die Aufrüstmöglichkeiten sehr begrenzt. Ich habe bisher an eine Verdopplung des RAM gedacht und eventuell Umstieg auf eine SSD, wenn das MB einen brauchbaren Anschluss dafür hat. Rechner öffnen und Foto vom MB wegen internen Anschlüssen bzw. Bezeichnung des MB machen lassen kann ich vergessen.

Mein grundsätzliches Problem ist eigentlich, ob es sich überhaupt lohnt, bei der Basis 200-250€ in die Hand zu nehmen, wenn ein Neukauf kaum 250€ mehr kosten würde und er dann erst einmal wieder Ruhe hat?

Alternativ hatte ich mir überlegt, ihm meinen Intel NUC zu vermachen, der bei mir gerade keine Aufgabe hat. Hat halt dann kein DVD-LW und "nur" eine 256GB Samsung 960 Evo.

Was meint ihr? Neukauf oder Resteupgrade?
 
Natürlich ne SATA-SSD rein. 500GB für 99€, 256 für 60€, sind gerade sehr günstig. Ihr werdet die Kiste kaum wiedererkennen. Und ja, ein weiterer 4GB Riegel DDR3-1600 wird sich wohl günstig irgendwo auftreiben lassen. Bei der Grundlage und seinen Anforderungen lohnt es sich nicht die Kiste abzustoßen.
 
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What he said. 8G RAM sind bei intensiven Surfen definitiv eine gute Idee.
 
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Ich würde auch ne SSD reinklatschen, sind zur Zeit sehr günstig und hat schon so mancher alten Kiste neues Leben eingehaucht.
 
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Wenn die Kiste nur für Office genutzt wird; SSD und 4 GB RAM. Aber die SSD mit Priorität und das RAM nur wenn es günstig ist. 4GB DDR3 dürften aber bei Ebay günstig zu bekommen sein.

Wenn nur Windows und Office und ein paar Programme drauf sind reichen auch 250GB SSD. Das kann auch ne MX500 sein und muss nicht gerade ne "teure" Samsung sein.

Von der CPU lohnt sich das für Office noch absolut.
 
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Mirk0 schrieb:
Ich habe bisher an eine Verdopplung des RAM gedacht und eventuell Umstieg auf eine SSD, wenn das MB einen brauchbaren Anschluss dafür hat.
Top, dann mach das.
Ram ist ganz normaler 240pol DDR3.
Was die SSD angeht müsstest du wissen ob eben noch ein freier Sata Anschluss und Stromstecker vorhanden hast.
Ich schätze zu 90% ja.

Ich weiß auch nicht wie du auf über 200€ kommst. Ein 4GB DDR3 Riegel kostet ~25€ und ne 256GB SSD 50€.
 
Wie die anderen sagten:
RAM auf 8GB hoch und eine normale Sata SSD rein dann rennt das Teil für Office wieder. :)
 
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RAM-Upgrade und SATA-SSD - bin da bei meinen Vorrednern.
 
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habe beim selben gerät eine ssd installiert nicht wiederzuerkennen
 
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Mirk0 schrieb:
Mein grundsätzliches Problem ist eigentlich, ob es sich überhaupt lohnt, bei der Basis 200-250€ in die Hand zu nehmen, wenn ein Neukauf kaum 250€ mehr kosten würde und er dann erst einmal wieder Ruhe hat?

Nur als Hausnummer: Man könnte für etwas unter 500€ eine AMD-2400G-APU, Board, 16GB RAM, 256GB-M.2-SSD und ein Netzteil (würde ich mit Medion-Fertig-PC als aktuellem Gerät immer empfehlen) erwerben. Ob das dann in das Gehäuse passt, muss man sehen, sonst kommt noch etwas oben drauf.

Eine Unbekannte ist die Windows-Lizenz, bei der schon das Upgrade 7 auf 10 gemacht wurde. Theoretisch hängt die Lizenz nun auf diesem Rechner fest. Ich habe aber auch lose gehört, dass man sie an ein Microsoft-Konto koppeln kann, und dann klappt ein Umzug auf einen neuen Rechner. Da müsste aber mal jemand andere was Genaues zu sagen.

Fazit: Etwas Lohnendes für 500€ ist sehr auf Kante genäht, die empfohlenen Upgrades sind daher zu bevorzugen.
 
Nixdorf schrieb:
Ich habe aber auch lose gehört, dass man sie an ein Microsoft-Konto koppeln kann, und dann klappt ein Umzug auf einen neuen Rechner. Da müsste aber mal jemand andere was Genaues zu sagen.
Das ist recht einfach:
Die durch das Upgrade erhaltene digitale Win10 Lizenz am alten PC mit dem MS Konto verknüpfen. Dann ist diese Lizenz nicht mehr an die Hardware des alten PCs, sondern an das MS Konto gekoppelt.
Danach wie hier beschrieben vorgehen: https://www.winboard.org/win-10-allgemeines/207414-windows-10-aktivierung-ueber-microsoftkonto.html
 
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JollyRoger2408 schrieb:
Das ist recht einfach:
Die durch das Upgrade erhaltene digitale Win10 Lizenz am alten PC mit dem MS Konto verknüpfen. Dann ist diese Lizenz nicht mehr an die Hardware des alten PCs, sondern an das MS Konto gekoppelt.
Danach wie hier beschrieben vorgehen: https://www.winboard.org/win-10-allgemeines/207414-windows-10-aktivierung-ueber-microsoftkonto.html
Danke für den Link. Kann man so auch mehrere Lizenzen an 1 Konto binden? Ich habe daheim - noch - 3 Lizenzen aktiv, keine davon ist mit meinem MS Konto verknüpft. So könnte ich die für spätere Rechner besser "parken".
 
Ja, kann man. Damit es zu keinem Durcheinander kommt, muss man sie unterschiedlich benennen.
 
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