Mein erstes Auto, wie regel ich das mit der Versicherung ?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Guter Beitrag ...1988 !

Mein erstes Auto (Taunus Coupe) hat 2000 DM gekostet (1979) und war perfekt zum "Üben". Bisschen Masse, falls es rummst, kein "grosser" Verlust, wenn er nicht mehr will.
Und so kam es dann auch irgendwann...null Ahnung von PKW, auf der Autobahn ging eine gelbe (!) Lampe an...und gleich wieder aus...KRAAAAWUMMMM...Motor hin.
Weil: kein Öl mehr vorhanden (bzw. noch 1 Liter, ich musste 3,5 nachkippen, bis ich wieder was sah). Lief dann noch ein paar Wochen auf 3 Pötten, war aber eher ein Krampf.

Nimm' was günstiges...mit TÜV und ohne Verschleissteile-Stau. BMW...hast du noch genügend Zeit für in deinem Leben.
 
@Scythe1988
Baut man mit dem Zweitwagen einen Unfall, interessiert das beim Erstwagen keinen.
es spricht also absolut nichts dagegen das ganze über die Eltern laufen zu lassen.

ich würde mit keiner schrottlaube anfangen.
grad wenn man gerne mal Unfälle Baut ist die Sicherheit am Wichtigsten.
zum einen lassen sich mit ABS und co die ein oder anderen Unfälle vermeiden.
zum anderen Retten Airbags Leben, das eigene Leben...
was Interessieren da 4-5 Tausend Euro?
 
Ein Auto für 500 Mäuse kann auch gut ein Geldgrab sein, an dem wirklich ständig was dran ist. Für so einen Preis kann und darf man nichts erwarten -- und, wie florian. so richtig schrieb, die eigene Sicherheit (und die der anderen!) sollte einem schon was wert sein.

Ich habe damals mit einem gebrauchten Micra angefangen, der noch sehr gut in Schuss war. Immerhin Airbags, ABS & Co, keine Probleme mit Motor und Getriebe . . .

Was nützt es, wenn die Schüssel saubillig war, man sie aber nach 'nem Monat auf den Schrottplatz fahren kann, weil eine Reparatur den Zeitwert des Autos bei weitem überschreitet?
 
Daaron schrieb:
Kleine Autos sind nicht grundsätzlich unsicher...

Das ist richtig. Kleine Autos sind jedoch in puncto Sicherheit größeren, schwerern Autos immer unterlegen (natürlich muss man Fahrzeuge derselben Baujahresgruppe vergleichen).
Der Smart gilt zB aufgrund seiner verstärkten Fahrgastzelle als besonders sicher. Er ist auch gut konzipiert.
Dennoch habe ich einen Unfall miterlebt, als ein Smart und ein VW Passat frontal aneinandergeraten sind. Beide in der Stadt mit ca. 40 km/h. Der Passat ist durch den Smart durchgefahren. Beide Smart-Insassen waren tot. Die Leute aus dem Passat sind ohne eine Spur von Blessuren ausgestiegen.

Generell gilt: Je schwerer, desto sicherer. Je größer, desto sicherer. Fortschrittliche Sicherheitsysteme können dieses Defizit nur mindern, nicht ausgleichen.


Und was die Leistung angeht: Mehr Leistung verleitet nur zum Treten. 75 PS halte ich noch für sinnvoll, aber drüber? Das lohnt dann nur, wenn man täglich über die Autobahn pendelt.

Mehr PS hilft Fahranfängern insbesondere in Landstrassen-Situationen. Fahranfänger können noch nicht so gut abschätzen, ob ein Überholmanöver gelingt. Der Hintermann macht zudem idR sofort die Lücke zu, keine Chance den Überholvorgang abzubrechen und wieder einzuscheren. Wenn es brenzlich wird und beim Gasgeben nichts kommt, endet dies oft fatal. Daher: Nicht zuwenig PS für Fahranfänger.


Scythe1988 schrieb:
Mein Ratschlag(auch wenn er dir definitiv nicht gefallen wird):

Kauf dir ein 500eur Auto (nen Polo beispielsweise),...

Für solche Beträge bekommst Du im Regelfall nur Schrott. Nichts, was durchrepariert ist. Allein das Durchreparieren kostet schon deutlich mehr (im Normalfall).

MfG,
Dominion.
 
dominion1 schrieb:
Mehr PS hilft Fahranfängern insbesondere in Landstrassen-Situationen.

:D:D:D

Nicht dein Ernst oder??

Dann schau dir mal an welche Autos auf Landstraßen sich regelmäßig um die Bäume wickeln!!!
Praktisch nie ist da ein 50PS Polo zu sehen

dominion1 schrieb:
Fahranfänger können noch nicht so gut abschätzen, ob ein Überholmanöver gelingt.

Richtig!
Aber dagegen hilft Fahrpraxis und Erfahrung, nicht aber mehr PS!

dominion1 schrieb:
Für solche Beträge bekommst Du im Regelfall nur Schrott. Nichts, was durchrepariert ist. Allein das Durchreparieren kostet schon deutlich mehr (im Normalfall).

Nicht der Preis ist Maßgeblich ob ein Auto etwas taugt oder nicht, sondern das Auto selbst ist Maßgeblich.
Man kann sehr wohl für 500 Euro ein Top Auto bekommen. Man kann auch für 5000 Euro Top Schrott bekommen.
Wenn man Ahnung oder eben keine Ahnung hat ist alles möglich.
Ich selbst habe 7 Jahre (70.000KM) lang ein Polo gefahren, ganze 300 Euro hat er gekostet und Reparaturkosten waren vieleicht 500 Euro über die ganze Zeit!!
Verkauft habe ich ihn dann für 400 Euro. Und er fuhr immer noch 1a
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie bereits geschrieben, als Zweitwagen bei den Eltern und später den SFR übertragen lassen.


Ruhige & vorausschauende Fahrweise ist v.a. am Anfang sicher grundsätzlich angebracht, ich würde als erstes Auto allerdings auch erstmal ne kleinere Maschine empfehlen. Persönlich habe ich mit einem Polo CL mit 45PS angefangen, hat mir sicherlich nicht geschadet und ich fahre seither - 300.000 km mit 6 versch. eigenen Autos + diversen Dienstwagen sollten es inzwischen insgesamt geworden sein - unfallfrei.
 
dominion1 schrieb:
Dennoch habe ich einen Unfall miterlebt, als ein Smart und ein VW Passat frontal aneinandergeraten sind. Beide in der Stadt mit ca. 40 km/h. Der Passat ist durch den Smart durchgefahren. Beide Smart-Insassen waren tot. Die Leute aus dem Passat sind ohne eine Spur von Blessuren ausgestiegen.
Das möchte ich mal bezweifeln.
Der Passat sollte in diesem Falle die gesamte Energie der Kollision aufnehmen und sich massiv verformen. Wenn er das nicht tut, dann haben VW massiv gepfuscht. Der Passat sollte nach so einer Kollision aussehen wie ein 3 Jahre alter Spülschwamm, während der Smart nur n paar Risse in der Außenhülle haben dürfte.

Ich hab mal ein Video gesehen, bei dem Tester einen (ferngesteuerten) Smart mit 80 in eine Betonmauer geschossen haben. Die Dummies sind natürlich krepiert, weil nichts da war, um die Energie aufzunehmen, aber die Monocoque war kaum verformt. Hätten die etwas nachgiebiges getroffen hätten die Dummies kaum Schaden genommen.

Mehr PS hilft Fahranfängern insbesondere in Landstrassen-Situationen.
Ich fahr seit ich n Führerschein hab Landstraße (inkl. einer Todeskurve mit nem Dutzend Kreuze). Ich hab da nie Probleme mit nem 1.6er Astra F (73PS) gehabt.
Die, die laufend in selbiger Kurve klebten, war die GTI - Liga mit 90PS und mehr. Die dachten nur an GIB IHHHHMMM! Dagegen ist in der Kurve (und in anderen Todesecken hier) nie ein 60PS-Polo rausgeflogen.

Mehr Leistung + keine Ahnung + jugendlicher Leichtsinn = Kadaver am Baum. So einfach ist das.


Fahranfänger können noch nicht so gut abschätzen, ob ein Überholmanöver gelingt
Wenn ich nicht weiß, ob die Lücke reicht, dann FAHR ICH NICHT. Was du empfiehlst ist: Zieh raus, im Notfall gibste einfach mehr Gas...
Das ist doch totaler Schwachsinn, denn das sorgt nur dafür, dass Fahranfänger noch riskanter fahren. Der Motor wirds schon richten. Blöd nur, dass ich die Ergebnisse solcher Aktionen auch schon oft live gesehen habe: Erst ein paar Schlammspritzer am LINKEN Fahrbahnrand, dann ne Gummispur quer rüber und n Brandfleck am Baum rechts. Kommt davon, wenn man zu viel Gas gibt, die Kiste ausbricht (z.B. auf Dreck oder ner Pfütze) und dann nicht genug Praxis hat, um zu korrigieren.

Fahranfänger sollten LANGSAM lernen. Für 150PS ist immer noch Zeit, wenn die mal n paar Haare am Sack haben.

Für solche Beträge bekommst Du im Regelfall nur Schrott. Nichts, was durchrepariert ist. Allein das Durchreparieren kostet schon deutlich mehr (im Normalfall).
Von Fall zu Fall.
Kumpel von mir wollt sich nur ne Printe für 1-2 Winter kaufen, damit er seinen aufgebauten Calibra nicht mit Streusalz füttern muss. Am Ende fuhr er den 500€-Colt dann 6-8 Jahre, obwohl der Calibra schon längst weg musste.
 
Silica schrieb:
Nicht dein Ernst oder??

Aber sicher ist das mein Ernst.
Ich bezog mich aber mit meiner Aussage - siehe mein Beitrag weiter oben - nicht auf irgendwelche PS-Boliden, sondern gab für Fahranfänger ein Optimum zwischen 75 und 90 PS an.
Meine Aussage, mehr PS helfe Fahranfängern insbesondere in Landstrassen-Situationen, bezog sich also auf diese PS-Spanne.
Ich pflichte jedem bei, der ein 200 PS-Geschütz nicht als geeignetes Anfängerauto bezeichnet... . ;)

Dann schau dir mal an welche Autos auf Landstraßen sich regelmäßig um die Bäume wickeln!!!
Praktisch nie ist da ein 50PS Polo zu sehen

Quelle?
Dort sind ebensoviele 50 PS-Polos wie 200 PS-Flitzer zu finden.
Es kommt entscheidend auf den Fahrer und dessen Risikobereitschaft an. Es gibt vernünftige junge Fahrer, ebenso wie unvernünftige.
Mir geht es darum, dass ein wenig mehr Leistung im Zweifel auch Leben retten kann, indem eine nun einmal getroffene Fehlentscheidung zumindest noch ausgeglichen werden kann. Die Fehleinschätzungen von Fahranfängern sind zum Teil gravierend.

Richtig!
Aber dagegen hilft Fahrpraxis und Erfahrung, nicht aber mehr PS!

Siehe oben, mir geht es darum, einen Fahranfänger nicht mit einem eklatant durchzugsschwachen Fahrzeug auszustatten. Nicht mit einer Rakete.
Durchzugsleistung bringt ein gewisses Maß an Sicherheit, zuviel Durchzugsleistung aber animiert zur Selbstüberschätzung.

Völlig pauschale Aussagen lassen sich hinsichtlich der PS-Leistung natürlich nicht treffen:
Ein 90 PS-Polo ist recht durchzugsstark, während ein 90 PS-Passat dies natürlich eher nicht ist (-> Gewicht).


Nicht der Preis ist Maßgeblich ob ein Auto etwas taugt oder nicht, sondern das Auto selbst ist Maßgeblich.
Man kann sehr wohl für 500 Euro ein Top Auto bekommen. Man kann auch für 5000 Euro Top Schrott bekommen.
Wenn man Ahnung oder eben keine Ahnung hat ist alles möglich.
Ich selbst habe 7 Jahre (70.000KM) lang ein Polo gefahren, ganze 300 Euro hat er gekostet und Reparaturkosten waren vieleicht 500 Euro über die ganze Zeit!!
Verkauft habe ich ihn dann für 400 Euro. Und er fuhr immer noch 1a

Da siehst Du, was ich meine:
Du selbst magst vielleicht Glück mit Deinem Auto gehabt haben, abgegeben hast Du aber definitiv "Schrott":
Wenn Du über die ganze Zeit 500 € investiert hast, hast Du nicht einmal die Servicewartungen eingehalten bzw. hast sie selbst erledigt oder "schwarz" erledigen lassen. Im Scheckheft stand also schonmal nichts. (-> K.O. Kriterium). Die Reifen dürften Müll sein (porös oder runtergefahren). Die Bremsbeläge sind am Ende, die Bremsscheiben ebenfalls. Stabilisatoren sind ausgeschlagen, Querlenker ebenso. Auspuff Müll. Kopfdichtung, Ölwannendichtung, ohne Ölverlust? Wohl zu bezweifeln. Zahnriemen gewechselt? Fehlanzeige. Wasserpumpe und Spannrollen somit auch nicht. Kupplungsscheiben dürften runter sein. Zündkerzen müssen neu.

Ich könnte schier endlos so weiter machen.

Und dann wundern sich die Leute und lachen, wenn so ein Auto bei einem seriösen Händler plötzlich 3000 € kostet, obwohl es im Internet bereits für 300 zu haben ist. Genau das meinte ich in meinen vorherigen Beiträgen mit "nur durchreparierte Fahrzeuge kaufen".

Daaron schrieb:
Das möchte ich mal bezweifeln.
Der Passat sollte in diesem Falle die gesamte Energie der Kollision aufnehmen und sich massiv verformen. Wenn er das nicht tut, dann haben VW massiv gepfuscht. Der Passat sollte nach so einer Kollision aussehen wie ein 3 Jahre alter Spülschwamm, während der Smart nur n paar Risse in der Außenhülle haben dürfte.

Der Passat war vollständig zerstört. Absoluter Totalschaden, obwohl noch relativ neu. In die Fahrgastzelle war allerdings nicht ein einziges Teil eingedrungen.
Mit "durchgefahren" meinte ich, dass die Verformung des Smarts bis zu den Rückenlehnen der Vordersitze reichte. Die Insassen hatten keine Chance. Technik kapituliert, wenn physikalische Gesetze ihre Wirkung entfalten.
Nochmal: Der Smart ist für seine Größe genial konzipiert. Er bietet für das, was er aufgrund seiner Größe bieten kann, eine sehr gute Insassensicherheit. Das möchte ich in keiner Weise abstreiten. Bei schweren Gegnern wie etwa einem Passat muss er aber kapitulieren. Der Passat bietet - allein aufgrund seiner Größe/Gewicht und damit verbunden der physikalisch errechenbaren maximalen Kraftaufnahme durch Stauchen der Karosserie sowie aufgrund der Teile, die Kraftaufnahme gewährleisten können - ein Vielfaches an Insassensicherheit.

Und das gilt natürlich nicht nur für den Passat, sondern zunächst einmal für jedes größere und schwerere Auto.



Ich fahr seit ich n Führerschein hab Landstraße (inkl. einer Todeskurve mit nem Dutzend Kreuze). Ich hab da nie Probleme mit nem 1.6er Astra F (73PS) gehabt.
Die, die laufend in selbiger Kurve klebten, war die GTI - Liga mit 90PS und mehr. Die dachten nur an GIB IHHHHMMM! Dagegen ist in der Kurve (und in anderen Todesecken hier) nie ein 60PS-Polo rausgeflogen.

Ich bin absoluter Vielfahrer (mehr als 40.000 km / Jahr), dazu spezialausgebildet (viele ADAC-Sicherheitstrainings, Schleudertrainings, Aquaplaningtraining, Glatteistrainings, Fahrlehrertraining), habe das Autofahren mit 8 Jahren gelernt (auf einem abgesicherten Gelände). Seit 2007 leite ich geschäftsführend ein Kfz-Unternehmen (dual zu meiner juristischen Ausbildung) und verfüge zudem über eine Rennfahrer-Ausbildung.

Ich bin also qualifiziert, in diesem Gebiet Aussagen zu treffen.

Ich möchte nicht bestreiten, dass Du mit Deinem Astra nie Probleme im Straßenverkehr hattest. Dieser fällt ja auch unter meine Definition von einem geeigneten Anfängerauto (jetzt komm mir nicht mit der hat 2 PS weniger ;)). Der Astra ist groß genug, potent genug und sicher genug um alle Kriterien für ein geeignetes Anfängerauto zu erfüllen.

Ich schlage mich tagtäglich mit Eltern herum, die ein geeignetes Anfängerauto für den Sprössling wollen. Als allererstes wird genannt: Aber nicht mehr als 50 PS. Und das ist ein Fehler. Und um diese Erkenntnis geht es mir.


Wenn ich nicht weiß, ob die Lücke reicht, dann FAHR ICH NICHT. Was du empfiehlst ist: Zieh raus, im Notfall gibste einfach mehr Gas...

Auf keinen Fall empfehle ich das!

Fehler in der Einschätzung werden bei Fahranfängern einfach gemacht. Ganz besonders gilt das für unüberschaubare Situationen. Ein Fahranfänger schätzt womöglich falsch ein, wann eine Situation unüberschaubar ist und riskiert ein Überholmanöver. Einmal angefangen, ist es meistens zu spät. Der Hintermann schließt auf, macht die Lücke dicht, es gibt keine Chance für einen Abbruch des Überholmanövers. Zumeist ist der Hintermann sogar zu dumm, um zu erkennen, dass er selbst nun eine Lücke freigeben muss und denjenigen, der ein missglücktes Überholmanöver abbrechen muss, wieder vor ihm einscheren lässt. Diese Leute hupen, fühlen sich aber nicht verpflichtet, selbst deutlich auf die Bremse zu steigen. Der mit der Situation ohnehin überforderte Fahranfänger hat keine Chance, sein Manöver abzubrechen und wieder einzuscheren. Er bremst entweder zu stark, sodass der Hintermann sogleich neben ihm ist, oder er tritt aufs Gas, was ihm aber bei einem durchzugsschwachen Auto nichts bringt.

Je nach Gewichtsklasse des Autos ist also ein Fahrzeug in Polo / Golf - Klasse mit 75 - 90 PS oder wenn größer/schwerer sogar mit 115 PS genau das richtige für einen Fahranfänger.


Was Du aber nicht auf Fahranfänger beziehen kannst, ist Deine Aussage: Wenn ich nicht weiß, ob die Lücke reicht, dann FAHR ICH NICHT.

Wenn ein Fahranfänger keine Erfahrung damit hat, ob eine Lücke reicht oder nicht, kann er mitunter eine folgenschwere Fehleinschätzung treffen. Eben aufgrund seiner Unerfahrenheit. "Lass es einfach" ist hier keine genügende Antwort. Der Fahranfänger glaubt, es würde sogar auf jeden Fall reichen. Er sieht gar kein Risiko. Also handelt er. Es reicht aber nicht. Ein mehr als lahmes Auto gefährdet bei einer solchen Fehleinschätzung nicht nur ihn, sondern auch den Entgegenkommenden.

Und natürlich stimme ich zu, dass ein Fahranfänger im Gegenzug nicht dadurch zu Fehleinschätzungen verleitet werden darf, indem er glaubt, sein schnelles Auto würde das ganz sicher schaffen. Sonst könnte ich auch für 200-PS-Boliden für Fahranfänger plädieren. Meine Auswahl war ganz bewusst gewählt.



Von Fall zu Fall.
Kumpel von mir wollt sich nur ne Printe für 1-2 Winter kaufen, damit er seinen aufgebauten Calibra nicht mit Streusalz füttern muss. Am Ende fuhr er den 500€-Colt dann 6-8 Jahre, obwohl der Calibra schon längst weg musste.

Sicher gibt es solche Fälle. Gar keine Frage.
Doch bei einem Auto in der Preislage muss man immer mit gravierenden Mängeln, mit Reparaturstau und letztendlich - mit Schrott rechnen. Selbst bei Händlern, die Gewährleistung geben müssen.
Und die eigene Sicherheit bleibt auf der Strecke. Finger weg von solchen Angeboten. Natürlich kann man auch Glück haben. Aber mal ehrlich: Niemand, der in den letzten zwei Jahren 3000 € in ein Auto investiert hat, wird es freiwillig für 500 € abgeben. Es sei denn, er gehört zur Familie (und auch dann...).


MfG,
Dominion.
 
Darf ich an das Thema dieses Threads erinnern? :rolleyes:
 
dominion1 schrieb:
Aber sicher ist das mein Ernst.
Ich bezog mich aber mit meiner Aussage - siehe mein Beitrag weiter oben - nicht auf irgendwelche PS-Boliden, sondern gab für Fahranfänger ein Optimum zwischen 75 und 90 PS an.

Ein Optimum an PS ?

Sorry, wer legt das fest? du?
Fakt ist das bei Fahranfänger mit jeden PS mehr auch die Unfallwahrscheinlichkeit steigt.
Selbst wenn dieser merkwürdige Fall mal eintreten sollte den du hier an die Wand malst, dem gegenüber stehen Garantiert mehr Unfälle durch mehr mehr PS.

dominion1 schrieb:
Quelle?
Dort sind ebensoviele 50 PS-Polos wie 200 PS-Flitzer zu finden.

Quelle?
Kannst dir jede Unfallstatisik bei Versicherungen anschauen!
Oder warum ist wohl ein 200PS Auto viel Teurer als ein Wagen mit 50PS Und warum will eigentlich keine Versicherung Fahrer unter 25 Versichern? Weil eben das ein extrem hohes Risiko mit sich bringt. Daran wirst du mit keiner deiner Ausagen etwas reißen können, ist ist nunmal Fakt das diese Fahrzeuge und Fahrer unter 25 in deutlich mehr Unfälle verwickelt sind als andere, fertig.




dominion1 schrieb:
Da siehst Du, was ich meine:
Nöö, aber erzähle halt...

dominion1 schrieb:
Du selbst magst vielleicht Glück mit Deinem Auto gehabt haben, abgegeben hast Du aber definitiv "Schrott":
Wenn Du über die ganze Zeit 500 € investiert hast, hast Du nicht einmal die Servicewartungen eingehalten bzw. hast sie selbst erledigt oder "schwarz" erledigen lassen. Im Scheckheft stand also schonmal nichts. (-> K.O. Kriterium). Die Reifen dürften Müll sein (porös oder runtergefahren). Die Bremsbeläge sind am Ende, die Bremsscheiben ebenfalls. Stabilisatoren sind ausgeschlagen, Querlenker ebenso. Auspuff Müll. Kopfdichtung, Ölwannendichtung, ohne Ölverlust? Wohl zu bezweifeln. Zahnriemen gewechselt? Fehlanzeige. Wasserpumpe und Spannrollen somit auch nicht. Kupplungsscheiben dürften runter sein. Zündkerzen müssen neu.
Ich könnte schier endlos so weiter machen.

Bla bla bla.
Dann mach dich mal schlau was die ganzen Sachen bei einen Polo 86C kosten = Fast nix !!!
Ja, hab ich selber gemacht und?
Sonst wäre es halt 800 Euro gewesen, und?? In der Zeit auch völlig normal. Verschleißteile hat man immer am Hals wenn man 70.000KM fährt auch bei deinen 3000 Euro Auto

Du bist also ein "Scheckheftkäufer" ?

:D :D :D :D :D

Bei einen Fahrzeug für 500 Euro

ich lach mich tot!

Wenn juckt das??!
Wenn das Auto gut da steht steht es gut da (Damit meine ich auch Technisch) Für das Scheckheft kann man sich nix, aber absolut nix kaufen, das ist soviel Wert wie ne Rolle Klopapier und schlicht eine Erfindung der Autoindustrie, damit man da schon eine Inspektion für 500 Euro machen lässt indem gerade mal Material für 80 Euro verbaut wird und ein Lehrling sich daran austoben darf, ja glaub schön an das Märchen vom Scheckheft.

dominion1 schrieb:
Und dann wundern sich die Leute und lachen, wenn so ein Auto bei einem seriösen Händler plötzlich 3000 € kostet, obwohl es im Internet bereits für 300 zu haben ist. Genau das meinte ich in meinen vorherigen Beiträgen mit "nur durchreparierte Fahrzeuge kaufen".

Ja da lache ich auch, denn ich sage es gerne noch mal; Der Preis legt nicht fest wie gut ein Auto ist!
Der Preis legt der Verkäufer fest!
Ich kann bei einem 3000 Auto verarscht werden ebenso wie bei einen 500 Euro Auto, wer keine Ahnung hat sollte definitiv kein Auto einfach selber kaufen, auch nicht beim Händler!

Oder willst du mir allen ernstes erzählen das ich zum Händler (dir) fahre, dort ein Golf 3 für 3000 Euro steht mit max 100.000KM auf der Uhr eine Neue Kupplung, Neue Kopfdichtung, Neue Reifen, Zahnriehmen Neu, Bremsen neu, Öl neu, alle Filter neu, Vorderache Komplett überholt, neue Stoßdämpfer (alle versteht sich), neue Zündkerzen und sowieso alle Inspektionsteile neu, Neue Ölwannendichtung, neue Auspuffanlage usw usw usw, und dann natürlich noch 1 Jahr Gesetzliche Gewährleistung
Es muss ja alles neu sein wenn ich deiner Aussage glauben soll

Ein Gebrauchter Wagen ist und bleibt ein Gebrauchtwagen, man kann mit jeden Wagen Glück oder Pech haben, das hat man nicht in der Hand aber man kann auch verarscht werden oder eben nicht und das hat man in der Hand wenn man ein Auto kauft mit jemand der Ahnung hat, Unabhängig vom Geld


Aber ich werde nix mehr dazu schreiben, außer das du mir vermutlich erzählen möchstest das du der Absolute Branchenfuchs bist, aber es soll auch andere Leute kennen sich in der Branche auskennen und das vielleicht sogar noch etwas länger..........
 
diRAM schrieb:
Darf ich an das Thema dieses Threads erinnern? :rolleyes:
gerne
airliveman schrieb:
was würdet ihr euch kaufen, von den Karren ?

passt doch ;). Und wehe du machst hier zu °|°


@TE
wofür brauchst du denn das Auto?
Die Stadt hat ja ein anderes Anforderungsprofil als die Autobahn, das sollte man schon berücksichtigen.
Und vergleich die Versicherungen mal bei Check24, die ein oder andere hat auch für Fahranfänger relativ gute Konditionen. (wenn die Hanoversche Zweitwagen so Teuer versichert, dann muss man halt wo anders hin...)
 
Nö, nicht mehr, die Versicherungsfrage und auch Frage des Fahrzeuges ist schon lange geklärt.
Die Stammtischparolen über PS Notwendigkeit, Erfahrung, Alter und "eigene" Statistiken sind hier, wie auch in den Sammelthreads unerwünscht.

Und wehe du machst hier zu °|°
Was dann?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben