Meine Gedanken zum Weltfrauentag

Sind Frauen und Männer gleichberechtigt?

  • Ja es ist bereits soweit

    Stimmen: 30 15,2%
  • Nein es ist noch nicht so weit

    Stimmen: 53 26,9%
  • Männer sind heute ganz klar die Unterdrückten ;)

    Stimmen: 114 57,9%

  • Umfrageteilnehmer
    197
Blutschlumpf schrieb:
btw, ich bin 24 und war beim Bund, sprich in meinem Leben (was statistisch gesehen eh schon was kürzer ausfallen wird als das einer Frau, sprich ich habe weniger Rentenjahre zu erwarten als eine Frau) wurde mir 1 Jahr meines Lebens gestohlen, damit verbunden verschiebt sich auch meine Berufslaufbahn um ein Jahr, das dürfte hochgerechnet grob geschätzt einem finanziellen Verlust von 60.000 Euro brutto zzgl. Inflation entsprechen. Und das nur weil ich durch mein Geschlecht in der Gesellschaft schlechter gestellt bin als eine Frau.

Was is n das fürn selbstmitleidisches Geschwafel, hier gehts doch wohl mehr um die Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Chancengleichheit der Fauen.

Chancengleichheit im gellschaftlichen Leben ist für alle Menschen wichtig, also auch für die Frauen und ich glaube kaum das die uns irgendetwas wegnehmen oder stehlen.

Es gibt ne Reihe von Berufen die für Frauen nicht unbedingt geeignet sind, das wissen die aber selber und bleiben in der Regel fern davon.

Wir haben bei der Berufsfeuerwehr auch zwei Frauen von insgesammt 500 Feuerwehrleuten und die arbeiten nicht mal schlecht, trotzdem werden sie Exoten bleiben.

OMaOle
 
OMaOle schrieb:
Was is n das fürn selbstmitleidisches Geschwafel, hier gehts doch wohl mehr um die Rolle der Frau in der Gesellschaft und die Chancengleichheit der Fauen.
Wenn ich als Mann benachteiligt werde ist das Selbstmitleid, wenn eine Frau benachteiligt wird ist die das unterdrückte Opfer der Gesellschaft.
Evtl. solltest du deine Vorstellung der Gesellschaft mal überdenken und nicht prinzipiell Männer mit Tätern und Frauen mit Opfern gleichsetzen.
 
AW: Meine Gedanken zum S&BJT (01.Mai)

Wir Männer sind mittlerweile schon etwas benachteiligt.

Daher fände ich zum Ausgleich die Einführung des S&BJT (01.Mai)
garnicht schlecht.^^






Peace 'n Love'n jede Mege BJs^^
 
Blutschlumpf schrieb:
Evtl. solltest du deine Vorstellung der Gesellschaft mal überdenken und nicht prinzipiell Männer mit Tätern und Frauen mit Opfern gleichsetzen.

mach ich nicht, ich denke allerdings das die Frauen gelernt haben sich als Opfer darzustellen, weil sie wissen das es hilft.
Letztlich ist es doch kein Geheimnis, dass uns die Psyche der Frauen immer ein Rätsel bleiben wird, oder kannst Du die mir erklären?

Unstrittig aber ist das es noch ne Menge Dinge gibt, bei denen die Frauen benachteiligt werden, wie z.B. beim Lohn.

Das auch die Männer in vielen Sachen benachteiligt werden, wie bei Scheidungen usw. ist auch unstrittig aber eben ein anderes Thema.:evillol:

Meine Vorstellung der Gellschaft ist die gleiche wie im Leben und das ist nun mal nicht fair.
Deshalb gilt nur eins, willst Du überleben sieh nie zurück, schau nach vorn und "take it easy"

OMaOle
 
Der Daedalus schrieb:
Der Grund muss sich mir nicht erschließen, weil ich nicht in der Situation bin die Vorstände bestimmen zu müssen.
Allerdings ist es so, dass die Rechte vorhanden sind, also eine Frau durchaus die Möglichkeit hätte Top Managerin eines DAX Unternehmens zu werden.
Aber es gibt keine Frauen die das machen.

1.) Es gibt keine Frau die diesen Job möchte.
2.) Es gibt für die, die die Entscheidungen fällen Gründe bei der Berufung der Frauen nur Männer zu nehmen.

Doch der Grund, dass die Frau nicht Gleichberechtigt behandelt wird scheidet aus, denn sie hat die gleichen Rechte.
Den Fakt, dass in den Vorständen der 30 DAX Unternehmen keine einzige Frau sitzt und dies nicht bedeutet, dass es keine Gleichberechtigung gäbe, "begründest" Du mit der Annahme, dass dieses schon seinen Grund haben wird.
Meiner Bitte, diesen Grund plausibel darzustellen, entgegnest Du wiederum ausweichend, indem Du zum Einen angibst, dass sich Dir dieser Grund nicht erschließen müsse, weil Du diese Entscheidung nicht zu verantworten hättest. :rolleyes: Zum Anderen stellst Du die nächste abenteuerliche Behauptung auf, indem Du angibst, es gäbe einfach keine Frauen, die diesen Job machen wollten. :lol:

Von jemanden, dessen eigene Vorgabe es ist, Diskussionen nach dem Schema: These -> Argument -> Beleg zu führen und der stets schreit: Beweise, Watson! - Beweise!, hätte ich erwartet, dass er seine eigenen Maßstäbe auch auf sich selbst anwenden würde.

Und, dass der von Dir so herausgestellte Rechtsanspruch auf Gleichberechtigung gegeben ist, wird nicht bezweifelt. Nur, was nutzt ein faktisch/juristisch definierter Anspruch, wenn dieser in der Realität zur Theorie verkümmert? Und das nur, weil unsere überwiegend männlichen Wirtschaftsführer aufgrund einer antiquierten Denkweise ihrer weiblichen Konkurrenz die Kompetenz absprechen und lieber unter ihresgleichen verbleiben.
Antiquiert deshalb, weil es Beispiele gibt, dass Frauen durchaus befähigt sind, große Konzerne zu leiten (z.B. Carly Fiorina/HP).


Der Daedalus schrieb:
Na dann her damit...
Ich weiß, dass das Zitieren einzelner Sätze aus dem Kontext heraus dazu führen kann, diesem eine interpretierbare Bedeutung beizumessen. Aber ich bin eigentlich zuversichtlich, dass Du es trotzdem schaffen könntest, den Zusammenhang zu erkennen...wenn Du Dir etwas Mühe geben würdest:
"Es gibt mit Sicherheit ebenso viele Studien, die belegen, dass man hier nicht differenzieren sollte..." "...Imo gelingt Kindererziehung immer noch am Erfolgsversprechensten, wenn beide Elternteile diese möglichst paritätisch übernehmen."
Anstatt Dir entsprechende Studien rauszusuchen, empfehle ich Dir einen Besuch der nächstgelegenen Buchhandlung. Dort wirst Du sicher genügend einschlägige Literatur finden, welche Dir die Vorteile paritätisch gestalteter Erziehung näher bringt.

Oder versuche es doch einfach mal, auch wenn es schwer fällt, mit gesundem Menschenverstand:

Wenn die Ziele der Erziehung sich nach heutigem Verständnis über individuellen Kompetenzzuwachs, höhere Handlungsfähigkeit, letztlich Individuation und Emanzipation definieren, und unter Berücksichtigung, dass Mütter aufgrund ihrer emotionaleren Bindung zum Kind dazu neigen, zu verzeihen, während Väter i.d.R. eher strengere Maßstäbe anlegen, kann es doch nur vorteilhaft für die Entwicklung eines Kindes sein, dieses von beiden Elternteilen vermittelt zu bekommen.


Der Daedalus schrieb:
Das erzähl mal nem Maurer ...
Oder dem Hafenlöwen, Untertagebaumitarbeiter, Straßenbauer etc. Ich bin sicher, dass Du noch einige andere Berufsarten aufführen könntest. Nur steht das nicht im Widerspruch zu meiner Aussage, dass manpower heutzutage immer mehr durch die Zuhilfenahme von technischen Gerätschaften in den Hintergrund gerät. Zudem bin ich der Überzeugung, dass Frauen sehr wohl ihre eigenen physischen Grenzen einschätzen können und schon deshalb eher nicht in die genannten Berufe eintreten würden.


Der Daedalus schrieb:
...In einer Führungsposition (gerade als Manager eines Konzerns) mag diese "soziale Ader" vielleicht sogar hinderlich sein (auch wenn man sich soziales Verhalten sicherlich von so manchem Manager wünschen mag)...
Wir haben hier unstrittig festgestellt, dass Frauen eher dazu befähigt sind, soziale Attribute in ihre Überlegungen einzubeziehen. Und da ich der Ansicht bin, dass gerade die bei Männer wenig ausgeprägte soziale Kompetenz für so manche Fehlentwicklungen in Politik und Wirtschaft verantwortlich ist, folgere ich daraus, dass ein Zuwachs an weiblichen Entscheidungsträgern helfen könnte, diesen Missstand zu reduzieren.

Ich jedenfalls freue mich schon auf Hillary...


Der Daedalus schrieb:
Wo bitte macht "Mann" es der Frau heute schwer in bestimmte Berufe zu kommen. Nenn doch mal Beispiele bitte ...
Eines hast Du mit den DAX-Unternehmen bereits selber ins Spiel gebracht - dieses ließe sich eigentlich auf fast alle größeren Konzerne ausdehnen, ein anderes wurde hier auch genannt:
floschman schrieb:
Ist gar keine Frage, meine Mutter ist beispielsweise Pilotin, und die hatte es wirklich schwer. Sie sagt aber auch selber, dass man es später teilweise ,wenn man einmal akzeptiert wurde leichter hat als die männlichen Kollegen.
Weiterhin sind Frauen deutlich unterrepräsentiert in den Entscheidungsgremien der Legislative ( Bundestagsquote ca. 32%; Bundesrat/Ministerpräsidenten:0), der Judikative [BVG, 1. + 2. Senat (13:3)] und auch in der Exekutive (2 oder 3 Polizeipräsidentinnen) - etc.pp.
 
spiro schrieb:
Und, dass der von Dir so herausgestellte Rechtsanspruch auf Gleichberechtigung gegeben ist, wird nicht bezweifelt. Nur, was nutzt ein faktisch/juristisch definierter Anspruch, wenn dieser in der Realität zur Theorie verkümmert? Und das nur, weil unsere überwiegend männlichen Wirtschaftsführer aufgrund einer antiquierten Denkweise ihrer weiblichen Konkurrenz die Kompetenz absprechen und lieber unter ihresgleichen verbleiben.
Antiquiert deshalb, weil es Beispiele gibt, dass Frauen durchaus befähigt sind, große Konzerne zu leiten (z.B. Carly Fiorina/HP).

Genau das meine ich ja ... es gibt Gründe für die, die Vorstände berufen sich für oder gegen eine bestimmte Person zu entscheiden.
Dabei ist es der jeweiligen Person vollkommen frei gestellt, wie sie Urteilt. Wenn ein Unternehmer, aus welchen Gründen auch immer, nur Männer in in die Geschäftsführung seines Unternehmens berufen will, dann steht ihm dies durchaus frei!
Es ist eben die Freiheit jedes einzelnen eigene Maßstäbe festzulegen.
Und wenn der Unternehmer subjektiv denkt, dass er mit einer Frau in der Geschäftsführung schlechter beraten ist als mit einem Mann, dann soll er so denken.

Wer jetzt aber fordert, dem einzelnen diese Denkweise per Gesetz zu verbieten, der betreibt Gleichmacherei, was nichts mit dem Erlangen von Gleichberechtigung zu tun hat.

Man kann keine objektiven Maßstäbe zur Beurteilung der Befähigung eines Einzelnen für einen bestimmten Job festlegen. Jeder Personalleiter, etc. wird da eigene subjektive Entscheidungskriterien haben.


Anstatt Dir entsprechende Studien rauszusuchen, empfehle ich Dir einen Besuch der nächstgelegenen Buchhandlung. Dort wirst Du sicher genügend einschlägige Literatur finden, welche Dir die Vorteile paritätisch gestalteter Erziehung näher bringt.

Ich hatte bereits Studien angefügt, die keinesfalls leugnen, dass es für das Kind gut ist, wenn beide Elternteile an der Erziehung teil haben.
Diese Studien belegten lediglich, dass die Rolle der Mutter bei der Erziehung des Kindes, gerade in den ersten 3 Jahren, eine wichtigere ist als die des Vaters. Nicht mehr und nicht weniger.
Dies soll verdeutlichen, dass die "alte" Rollenverteilung, nämlich eben die, dass die Frau sich die meiste Zeit um die Kinder kümmert, nicht unbedingt die schlechteste Wahl ist.
Es geht schlussendlich auch nicht um die Frage, welches Elternteil welche Rolle in der Erziehung annimmt.
Es geht um die Frage wie man in Deutschland Erziehung so gestaltet, dass der Elternteil der die Erziehungsaufgaben übernimmt, hinterher wieder gute Chancen hat in den Beruf zu kommen. Kinderkrippen sind da der falsche Ansatz.

Ferner ist es, und das ist nun einmal Resultat der Emanzipationsbewegung, ja mittlerweile für eine Frau schon fast eine Schande, wenn sie den Großteil ihres Arbeitsfähigen Alters als Hausfrau verbringt. Ich selbst bin in einer solchen Familie groß geworden. Meine Mutter war während meiner Kindheit durchgehend Hausfrau und bei meinen Geschwistern ebenso.
Wenn ich heute sowas erzähle, dann muss ich mir oft genug anhören, dass dies ja eigentlich nicht so toll sei.

Und diese Entwicklung nimmt noch immer zu. Die Emanzipation und alles was damit zusammenhängt führt doch wirklich dazu, dass sich die Hausfrau von heute täglich aufs neue rechtfertigen muss, selbst wenn diese Rolle ihre freie Entscheidung war und sie damit glücklich ist.

Dies führt dann natürlich auch dazu, dass der "Wert" dieser Rolle erheblich gemindert wird.

Zudem bin ich der Überzeugung, dass Frauen sehr wohl ihre eigenen physischen Grenzen einschätzen können und schon deshalb eher nicht in die genannten Berufe eintreten würden.

Du siehst also, dass es noch immer "Männerberufe" und "Frauenberufe" gibt.

Und da ich der Ansicht bin, dass gerade die bei Männer wenig ausgeprägte soziale Kompetenz für so manche Fehlentwicklungen in Politik und Wirtschaft verantwortlich ist, folgere ich daraus, dass ein Zuwachs an weiblichen Entscheidungsträgern helfen könnte, diesen Missstand zu reduzieren.

Du gibst mir somit ja im Grunde recht.
Sicher wäre es schön, wenn so manche Unternehmensleitung eine "sozialere Ader" bekommen würde. Aber hier sind wir dann bei der Ideologie angelangt und "Ideologie" können sich nun einmal nur die wenigsten Unternehmen wirklich leisten. Da geht es um Zahlen und die Frage wie man in dem gegenwärtigen System die besten Ergebnisse liefern kann.
Und in unserem heutigen System ist eine "soziale" Unternehmensführung, so leid es mir tut, nun mal leider nicht unbedingt die beste Wahl.

Wenn also, wie du ja selbst eingestehst, Frauen eine ausgeprägte soziale Kompetenz haben, der Aktionär aber diese soziale Kompetenz als Hindernis für die Gewinnmaximierung sieht, dann ist auf einmal die Frage, warum der Aktionär lieber einen Mann im Führungsgremium seines Unternehmens sieht beantwortet.

Wie gesagt: Subjektive Eindrücke die bei der Wahl eines Vorstandes durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.

Ich jedenfalls freue mich schon auf Hillary...

Ich auch.
Allerdings ist es in der Politik auch eine etwas andere Sache ... da ist Ideologie kein Hindernis.

Weiterhin sind Frauen deutlich unterrepräsentiert in den Entscheidungsgremien der Legislative ( Bundestagsquote ca. 32%; Bundesrat/Ministerpräsidenten:0), der Judikative [BVG, 1. + 2. Senat (13:3)] und auch in der Exekutive (2 oder 3 Polizeipräsidentinnen) - etc.pp.

Natürlich sind das Zahlen die auf den ersten Blick den Eindruck erwecken könnten, dass es ein Problem mit der Gleichberechtigung gäbe.
Allerdings wäre dies wohl ein Schnellschuss.
Um in diese Führungsebenen zu gelangen, darf man sich während der Karriere kaum eine Auszeit gönnen. Wer da mal eben n halbes Jahr nicht zur Arbeit geht, der kann die Karriere oft schon vergessen.
Fallen also schon mal alle die Frauen weg, die ein oder mehrere Kinder bekommen.
Nicht wegen der Erziehungszeit, sondern wegen dem Mutterschutz.
Auf einmal sind dann 32% effektiv vielleicht sogar eine recht hohe Zahl ...

Jetzt kann man natürlich unseren Schöpfer (wen auch immer man dafür hält) ausbuhen, weil er die Gleichberechtigung der Frau durch die böse Entscheidung, dass die Frau das Kind austragen soll von vorn herein nahezu unmöglich gemacht hat. :freak:
 
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