News Meltdown/Spectre: Mindestens 32 Klagen gegen Intel angestrebt

Volker

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#1
Ein aktueller Report an die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) zeigt, dass Intel mindestens 32 Klagen aufgrund der Thematik Spectre und Meltdown erhalten hat. Weiterhin haben drei Aktionäre ebenfalls Bedenken geäußert und Klagen eingereicht und fordern Schadensersatz.

Zur News: Meltdown/Spectre: Mindestens 32 Klagen gegen Intel angestrebt
 

Syrato

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#2
Gibt es auch Kläger, die wir kennen?
 
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#3
Zitat: "Deshalb soll sich Intel Expertenrat eines externen Krisenmanagers geholt haben, um den Schaden für den Konzern so gering wie möglich zu halten."

Also nicht bei den Kunden, den Geschädigten. Nein. Intel muss aus der Nummer gut rauskommen. Alles verkacken und Schäden und verminderte Leistungs verursachen, aber bloß nicht mehr tun als nötig. Hauptsache das Image kommt gut weg.

Darf man also vermehrt auf Pro-Intel Berichterstattung erwarten oder wie wollen die das machen?
 

Termy

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#4
Es ist echt erstaunlich wie stümperhaft ein Konzern wie Intel agieren kann - nicht nur bei Meltdown, auch schon vorher bei den Reaktionen auf Zen etc...
Noch erstaunlicher ist aber, dass die Leute trotzdem kaufen wie die verrückten :freak:

Ob die Reaktionen auf Meltdown jetzt Klagewürdig waren sei mal dahingestellt - der Verkauf durch den CEO ist aber mehr als nur ein wenig verdächtig, da gehört der Arsch definitiv versohlt :D
 

Screemon

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#5
Was ist daran erstaunlich?
Welche Art von Menschen bekommt überhaupt mit, was bei Intel abläuft? Wie viel Prozent machen diese Art von Menschen aus? Sind 0,01% bereits übertrieben viel geschätzt?

Die meisten denken doch bei Intel:
"Ja... hat was mit PCs zu tun" oder "Die machen doch Prozessoren" und das war es schon.
 
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#6
Eigentlich gar keine schlechte Idee.
Vielleicht sollte jeder von uns auch Klage einreichen. Wie stehen die Chancen?
 
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#7
Zitat:Noch erstaunlicher ist aber, dass die Leute trotzdem kaufen wie die verrückten :freak:
Ja, man könnte das Verhalten von Intel, mit dem Auftreten von Audi im Dieselgate Skandal vergleichen. Nach dem Motto wir haben keine wirklichen Probleme...Die Leute lesen das und kaufen trotzdem weiter Audi-weil Audi=Premium=immer gut. Obwohl sie eigentlich vom TFSI Ölverbrauch-Problem wissen müssten, das die auch weiter mauern.
 
Zuletzt bearbeitet:

Volkimann

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#8
Was ist daran erstaunlich?
Welche Art von Menschen bekommt überhaupt mit, was bei Intel abläuft? Wie viel Prozent machen diese Art von Menschen aus? Sind 0,01% bereits übertrieben viel geschätzt?

Die meisten denken doch bei Intel:
"Ja... hat was mit PCs zu tun" oder "Die machen doch Prozessoren" und das war es schon.
Naja, die Kartellklagen der EU gg Intel sind in der Tagespresse... Meltdown/Spectre waren in der Tagespresse....
VW Diesel ist in der Presse...

Aber alle rennen los und kaufen, und es ist ihnen egal.
 

Pandora

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#10
Naja, bei dem Diesel (ich will es nicht Skandal/Gate nennen) ist es ein offenes Geheimnis gewesen und niemand hat ernsthaft geglaubt das die Werte unter realistischen Bedingungen erhoben wurden. Wie es dann letztlich zu diesen kam ist daher auch völlig egal und der einzig wirkliche Skandal war wie der Staat darauf (nicht)reagiert hat.
In den USA werden Strafen und Entschädigungen fällig und in Deutschland wird mit Steuergeld der Neukauf subventioniert und den Konzernen zu Verkaufsrekorden verholfen... Fehlte nur noch das man die Rechnung bei den Amis beglichen hätte :freak:

@top
Fehler hin oder her, aber höchstens Budda stellt sich hin und sagt "richtet über mich, ich akzeptiere alle Konsequenzen" Es ist nur verständlich das versucht wird den Schaden zu minimieren.
Und mal ganz ehrlich, Intel mag hier nicht das beste Image haben, aber ein Monopol will sicher auch niemand, auch nicht wenn es von AMD gehalten wird.
 
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#11
Naja, dass man einen Krisenmanager engagiert, der den Schaden möglichst gering halten soll, ist doch nun wirklich nichts Neues. Ich finde jetzt auch die Sicherheitslücken, was Meltown & Spectre betrifft, nicht ansatzweise so schlimm, wie das Diesel-Gate von VW. Ich verstehe auch nicht, warum der gesamte Vorstand bei VW noch auf freiem Fuß ist, eigentlich müssten diese doch umgehend in Haft kommen.

Durch den ganzen Betrug der Schummel Software von VW, sind doch alle Diesel-Fahrzeuge völlig falsch in der Steuerklasse, was den Schadstoffausstoß angeht, klassifiziert worden. Somit hat man den Staat um Milliarden Steuern betrogen, Steuerhinterziehung in einer solchen Höhe, da gibt es gar nichts anderes als sofortige Haft und auch hohe Haftstrafen, ist so sogar gesetzlich geregelt.

Mir ist völlig Schleierhaft, wieso hier bis heute weder das Finanzamt noch die Staatsanwaltschaft Tätig geworden ist, das ist doch auch schwere Amtsausübungsunterlassung. Man gewinnt langsam den Eindruck, in unserem Land sind doch viele Gleicher als Andere, man muss nur groß genug sein, genügend Arbeitnehmer beschäftigen und das nötige Kapital in der Hinterhand haben, dann kann man machen was man will!
 
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#13
Ich hoffe, dass Intel bluten muss.
Wie aber oben schon erwähnt, setzt niemand eine CPU dem Rechner oder Notebook gleich.
 

Willi-Fi

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#15
Intel hat mehr Rechtsanwälte als Ingenieure. Denn mit Rechtsmitteln kommt man aus der Sache günstiger heraus.

Und nun versteht auch jeder warum sie schweigen und die Kommunikation reduzieren. Jede Lösung wäre ja ein Zugeständnis an einen Fehler. Wo es keinen Fix gibt, da gibt es auch kein Problem :)
 
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#16
@top
Fehler hin oder her, aber höchstens Budda stellt sich hin und sagt "richtet über mich, ich akzeptiere alle Konsequenzen" Es ist nur verständlich das versucht wird den Schaden zu minimieren.
Und mal ganz ehrlich, Intel mag hier nicht das beste Image haben, aber ein Monopol will sicher auch niemand, auch nicht wenn es von AMD gehalten wird.
Meinst Du das ernst?
 

usb2_2

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#17
Wenn jede CPU betroffen ist hilft doch eigentlich nur ein Verkaufsverbot für alle. Dann kann man sich das Klagen sparen. Nur bekommt man dann als Kunde keine schnelle CPU mehr. Coretex A53 tut es doch sicher auch.
 
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#18
Intel hat mehr Rechtsanwälte als Ingenieure. Denn mit Rechtsmitteln kommt man aus der Sache günstiger heraus.

Und nun versteht auch jeder warum sie schweigen und die Kommunikation reduzieren. Jede Lösung wäre ja ein Zugeständnis an einen Fehler. Wo es keinen Fix gibt, da gibt es auch kein Problem :)
Ja, wir normale Bürger denken da alle falsch, wir wollen alles richten.
Den Grundsatz eines Anwalts sollte jeder verinnerlichen:
1. Bei Beschuldigungen alle Vorwürfe abweisen bis erdrückende Beweise vorliegen, dann erst verhandeln oder gar handeln
2. Bei auch noch so geringem Verschulden erst mal Schweigen und abwarten, bis Beschuldigungen kommen -> 1.

Gegen Entschädigungszahlungen wegen verspäteten Infos an die Investoren/Aktionäre werden auch Intels Anwälte in den USA nichts machen können.
Wegen der Sicherheitslücke muss man Intel erst mal grobes Fehlverhalten nachweisen müssen.
 
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#19
Die Amerikaner sind einfach nur bekloppt.:freak:

Demnach sind diverse Klagen von einer Vielzahl von Endnutzern eingereicht worden, gleichzeitig aber auch von Kunden, die während des Zeitraums, in dem das Problem rund um Spectre und Meltdown bereits bekannt, aber noch nicht publik war, Aktien erworben haben.
Was wollen die? Auf den Aktienkurs hatte das doch gar keinen Einfluss.
 

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Lieutenant
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#20
Naja, dass man einen Krisenmanager engagiert, der den Schaden möglichst gering halten soll, ist doch nun wirklich nichts Neues. Ich finde jetzt auch die Sicherheitslücken, was Meltown & Spectre betrifft, nicht ansatzweise so schlimm, wie das Diesel-Gate von VW. Ich verstehe auch nicht, warum der gesamte Vorstand bei VW noch auf freiem Fuß ist, eigentlich müssten diese doch umgehend in Haft kommen.

Durch den ganzen Betrug der Schummel Software von VW, sind doch alle Diesel-Fahrzeuge völlig falsch in der Steuerklasse, was den Schadstoffausstoß angeht, klassifiziert worden. Somit hat man den Staat um Milliarden Steuern betrogen, Steuerhinterziehung in einer solchen Höhe, da gibt es gar nichts anderes als sofortige Haft und auch hohe Haftstrafen, ist so sogar gesetzlich geregelt.

Mir ist völlig Schleierhaft, wieso hier bis heute weder das Finanzamt noch die Staatsanwaltschaft Tätig geworden ist, das ist doch auch schwere Amtsausübungsunterlassung. Man gewinnt langsam den Eindruck, in unserem Land sind doch viele Gleicher als Andere, man muss nur groß genug sein, genügend Arbeitnehmer beschäftigen und das nötige Kapital in der Hinterhand haben, dann kann man machen was man will!
Du weißt aber schon das Deutschland sehr drunter leiden würde wenn es VW an den Kragen gehen würde? Das wird unserer Staat nicht zulassen :)
 
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