News Merkels Podcast kostet 6.500,- pro Ausgabe

Wieso regt ihr euch ueber die Bundesregierung auf? Das wollen die Volksverteter doch nur - damit man ja kaputt geht an diesem Irrsinn und der Revolutionsgedanke bloss nicht auftaucht im gemeinen Volk :) Mal gespannt, wie lange das noch so gutgeht :)

Aber ansonsten in <ein paar Tagen> abwaehlen und gut ist - und dieses Mal vielleicht an der richtigen Stelle ein Kreuzchen machen bzw. nicht immer alles glauben, womit die <Etablierten> uns so tagein tagaus volldudeln. Wenn fuer so ein zweifelhafte Geraet Geld uebrig ist, in Zeiten, in denen ja schon mehrere Jahre von Geldmangel propagiert wird, kann es doch so schlecht nicht aussehen ;) Aus diesem Grund (u.a) mangelt es fuer mich in der Politik an Glaubwuerdigkeit. Man kann nicht Wasser predigen und selber Wein trinken. Das passt nicht mit den Meldungen in allen Medien ueber die Finanzlage in diesem Staat zusammen. Solange sich daran nichts aendert, wird man keinen positiven Aspekt an einer irgendwie gearteten Bundesregierung finden koennen- allenfalls eine Verhoehnung eines ganzen Volkes. Traurig, dass der Bundesfinanzhof diese Gelder auch noch abgesegnet haben muss, obwohl sie den Finanzbericht bzw. die Aussichten der Finanzentwicklung ja unmittelbar vorliegen haben muessen...;) Just my 2 cents.
 
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phil. schrieb:
Klar 6500,00€ für ein Schülerprojekt und viele hätten gemeckert so viel Geld für eine
laienhafte Ausarbeitung auszugeben.
Dass die 6500 stattdessen für das Schülerprojekt ausgegeben wird, wollte ich eigentlich nicht andeuten. Im Gegenteil. Das Geld wird fast komplett gespart. Ein wenig Aufwandsentschädigung für die Wegstrecke und evtl. Leihgebühren für eine Kamera. Das sollte reichen.

Wo kommen wir denn da hin, wenn Schüler auch noch Geld fürs Schule besuchen erhalten? Wer weiss, auf was für Ideen die Politiker sonst noch kommen! :D
 
Naja, 6500€ pro Woche für nen Podcast ist schon viel. Ob man jetzt Leute ereicht die man vorher nicht erreicht glaub ich eher weniger.
Ich find es aber gut dass die jetzige Regierung überhaupt mal Infos an den gemeinen Pöbel durchgibt. Jetzt sind se schon über ein halbes Jahr im Amt und ausser 19% erfährt man nix. Wollten die nicht irgendwelche "Reformen" durchführen?
Die 6500€ sind nicht das Schlimme, das Schlimme ist, dass nix vorangeht.

@reistopf
Das mit den Schülern wäre ja ne gute Idee, also kannste sowas von Politikern nicht erwarten.
 
HappyMutant schrieb:
..., aber andererseits ist in Deutschland sowas wie Kritik oder kritischer Journalismus immer weniger anzutreffen und erwünscht. ...
Das ist nzun wirklich absoluter Quatsch, Kritik gibt es an jeder Ecke und billigste Anti-Staat-Polemik gibts im RTL-Nachtjournal auch regelmäßig. "Böse Steuern treffen den Armen Bürger", keine differenzierte Betrachtung, keine konstruktive Kritik, dass der eine Prozentpunkt der Mehrwertsteuererhöhung, der zur Senkung der Sozialversicherungsbeiträge verwendet wird, faktisch entlastend auf alle Arbeitnehmer wirkt, also nicht jeder Aspekt an der Mehrwertsteuererhöhung ultraböse für "den Kleinen Mann" ist.

Hätten wir die ARD und den Privatsender XXP nicht, gäbe es vielleicht bald keine vernünftige Kritik mehr, sondern nur noch polemisches Quotengezetere.

Und sag mir mal woher du was von Steuerverschwendung weißt, wenn nicht vom kritischen Journalismus? Wenn du wie ich davon in öffentlichen Medien liest oder im Free-TV siehst, dann existiert doch diese Kritik!

Richtig ist, dass langsam und zum Glück immer mehr Leute auf den Trichter kommen mal billige Polemik zu kritisieren. Und auch bei diesem Thema habe ich hier im Thread kaum sinnreiche Kritik, sondern mehrheitlich billige Polemik gesehen. Die wenigsten kommen hier mal auf die Idee zu beherzigen, was Madca7 gesagt und verlinkt hat:
madca7 schrieb:
eigentlich alle amateurfilme/kurzfilme etc. die ein bischen anspruch haben sind teurer. siehe http://www.joshoakhurst.com/?p=214 ..

Sollen bei Medienproduktionsfirmen etwa nur noch Praktikanten arbeiten?

Kritik ist die Sinnfrage an eine "Rede an die Nation", was das hier eben ist, da eine solche "Rede an die Nation" eben reine Propaganda ist - sie lässt eben nur die Kanzlerin und Wort kommen. Diese kritik ist berechtigt. Aber sich über einen Preis aufzuregen, der in Wahrheit in keinster Weise teuer für eine solche Produktion ist, ist reine Polemik. Morgen regst du dich wieder auf, dass in Medienproduktionsfirmen wegen Preisdruck mehrheitlich Praktikanten arbeiten... :rolleyes:
 
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ich versteh die aufregung nicht....

jährlich werden milliarden verschwendet, für absoluten blödsinn,
da machen die 26k nichts mehr aus. das sind ja grad mal ein/zwei monatsgehälter von nem spitzenpolitiker.

who carse :p
 
Die Überschrift halte ich persönlich schlichtweg für falsch. Sie kosten im Durchschnitt 6500 €.

Wahrscheinlich war die erste Ausgabe die mit Abstand teuerste (Technik inkl. Installation, Einweisung...)

Die nächsten Folgen sollten normalerweise günstiger werden...
 
Aber trotzdem stellt sich die Frage - wer braucht das? Das könnte fast eine Umschulung für einen Arbeitslosen sein.
 
ich finde die massnahme super immer noch besser als wenn man irgendwelche neuen gesetzt durch die Bild erfahren muss wo wenn überhaupt nur die häflte stimmt eigendlich bin ich mit der merkel bis jetzt ganz zufrieden besonders das kindergeld finde ich fantastisch genau in diese richtung muss es in diesem kinderfeidlichen staat gehen sonst geht es den bachrunter was man ja jetzt schon merkt an den massen an rentern und im verlgeich dazu den wenigen arbeitern klar das die da nicht mit der rentenauszahlung hinkommen
 
@CyLord83
Solche Fragen sind unsinnig, da sie hier persönliche Interessen vorgeschoben werden.
Der radikale Radfahrer sieht auch nicht ein, daß von seinen Steuern Straßen gebaut
werden. Die Liste läßt sich beliebig erweitern.
Atomkraftgegner zahlen für Atomforschung
Kulturbanausen für Kunst- und Musikförder usw.
 
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MountWalker schrieb:
Das ist nun wirklich absoluter Quatsch, Kritik gibt es an jeder Ecke und billigste Anti-Staat-Polemik gibts im RTL-Nachtjournal auch regelmäßig.

Hätten wir die ARD und den Privatsender XXP nicht, gäbe es vielleicht bald keine vernünftige Kritik mehr, sondern nur noch polemisches Quotengezetere.

Und sag mir mal woher du was von Steuerverschwendung weißt, wenn nicht vom kritischen Journalismus? Wenn du wie ich davon in öffentlichen Medien liest oder im Free-TV siehst, dann existiert doch diese Kritik!

Tja, fragt sich wo ich das RTL-Nachtjournal mit kritischem Journalismus gleichgesetzt habe? Daran mangelt es wahrhaftig nicht. Nur es gibt nunmal einen Unterschied zwischen kritischem und populistischen Formaten. Und wenn die ARD ihre Politmagazine um 1/3 kürzt, dann spricht das auch eine eigene Sprache, oder? Und das gerade Gesundheitsreform und Elterngeld am Ende nur für den Bürger mehr kosten, aber weniger bringen, das erfährt aber nicht mehr aus der Tagesschau und aus den anderen Formaten namens Nachrichten erst recht nicht. Klar wenn es um Mehrwertsteuer geht, sind sie alle dabei. Aber wo das Geld dann wieder versickert, das erfährt man eher zufällig.

Ich habe auch nirgends gesagt das diese Kritik nicht mehr existiert, ich sagte das es immer weniger wird und ebenso weniger erwünscht. Beides Tatsachen. Ob aus Quotendruck oder politischen Kalkül heraus, sei mal dahin gestellt, das Ergebnis ist aber das selbe. Hurra-Patriotismus und Kanzler-Podcasts zur Außendarstellung der Bundesregierung. Tut mir leid, aber eine Regierung sollte durch ihre Taten nicht (nur) durch ihren Umgang mit Medien überzeugen.
 
Die Idee ist recht gut, aber sie kommt ziemlich künstlich und unglaubwürdig rüber. Ersrtzen wird es aber andere medien nicht, denn es gibt genug Haushalte die keinen PC oder Internet haben, somit werden Alternativmedien paralel produziert.
 
schwach sinn, ich werde mir die nette frau nie anschauen, da ich glaube das man die 26k€ sinnvoller investieren kann und wenn sie unbedingt zum volk sprechen will, kann sie das auch in den nachrichten tun, kommt mehr bei rum.
 
HappyMutant schrieb:
... Und wenn die ARD ihre Politmagazine um 1/3 kürzt, dann spricht das auch eine eigene Sprache, oder? ...
Ja, bspw. dass Phoenix heute mehr Zuschauer hat als noch vor drei Jahren.

HappyMutant schrieb:
... Und das gerade Gesundheitsreform und Elterngeld am Ende nur für den Bürger mehr kosten, aber weniger bringen, das erfährt aber nicht mehr aus der Tagesschau und aus den anderen Formaten namens Nachrichten erst recht nicht.
Bei Tagesschau und Tagesthemen hat sich in dieser Hinsicht solange ich diese Medien kenne meines Erachtens rein nichts geändert. Und nein, so billig wie du die Themen Elterngeld und Gesundheitsreform hier abtust sind sie noch lange nicht und in den tagesthemen hat es sehr wohl auch nähere Betrachtungen dazu gegeben, was sich wie ändert - auch welche Mehrbelastung daraus entsteht, das wurde in nahezu allen Nachrichtenmagazinen mehr als deutlich gemacht. Ja, ich weiß das, weil ich unter anderen Nachritchtenmagazinen die Tagesthemen, ganz offensichtlich im Gegensatz zu dir, regelmäßig sehe.

Den Trend den du siehst gibt es schlichtweg nicht, aber ich kann mir mehrere Gründe vorstellen, wwie du darauf kommst. Es gibt in Deutschland zunehmend mehr Leute, die sich gerade in Internetforen gegen unsinniges Antistaatsgezeter positionieren (ich gehöre bspw. schon seit Jahren dazu) und das ist gut so, denn dieses Gezeter, sei es nun gegen die EU, gegen die Regierungsentscheidungen oder gegen sonstwas, bringt niemandem was.

Und es scheint dich eklatant zu stören, dass wir jetzt eine Regierung haben, die die Mehrheit der Bevölkerung auch mal gut findet - wenn das schlimm sein soll, dann mache ich mir ernsthaft Sorgen um dein Demokratieverständnis, denn Demokratie bedeutet nicht, dass man die Regierung schlecht finden muss.

Und imho bringen ausgedehntere Reportagen über Sachverhalte mehr als Kurzbetrachtungen in den Vor-Tagesthemen-Magazinen - auch bspw. die Steuergelderverscwendung bei Großprojekten wurde viel qualitativer in einer dreiviertelstündigen Reportage vermittelt, als in einem viertelstündigen Beitrag in einem solchen Magazin - weil der Kurzbeitrag immer dazu verdammt ist, das Thema zu billig und einseitig darzustellen. Natürlich ist es dennoch schade, dass die Magazine gekürzt wurden, aber daran kann man ja nun noch lange nicht den Untergang des freien Journalismus festmachen. Die XXP-Zuschauerzahlen wachsen immernoch, es ist nicht so, dass dieser Spartensender verschwinden würde und ich glaube auch nicht, dass der SPiegel heute maßgeblich weniger gelesen wird, als vor fünf Jahren.
 
BessenOlli schrieb:
Ach neee... jetzt kommt nach WinFuture auch noch hier diese Hetzerei gegen die Merkel-Podcasts... :rolleyes:

Leute... das sind pro Bundesbuerger 0,008125 Cent pro Ausgabe. Also 0,4225 Cent pro Kopf und Jahr, wenn wirklich jede Woche ein neuer Podcast erscheint.

Regt euch lieber uber die Steuerpolitik oder die Renten auf!

Die Podcasts jedenfalls sind unter dem Strich preiswert und sinnvoll. Wenn die Regierung stattdessen Broschueren drucken lassen wuerde... es waere ungleich teurer.

Will jetzt ja keine Hetze gegen den Merkel Podcast machen, finde die Idee auch gut. Aber wenn wir mit allen Ausgaben so umgehen, "ach kommt, des kostet jeden Bundesbürger nurn €uro", dann gehts mit dem Staatsetat weiter nach unten.
 
@MountWalker:

Ich weiß ja nicht woran du immer die Sachen festmachst die du mir vorwirfst. Aber laß dir gesagt sein, das es für mich eben keinen Grund gibt diese Regierung besser zu finden als die davor. Warum auch, es wird nichts anders gemacht (jaja magst du jetzt sagen, typischer Spruch, aber Sozialabbau ohne Perspektiven zu geben und gescheiterter Reförmchen sind hier genauso an der Tageordnung). Komisch nur, daß das Ende von Schröder massiv durch Medienkritik begleitet wurde, die Fortsetzung dieser Politik aber angeblich wohlwollend von Bürgern und Medien aufgenommen wird. Und das der Spiegel politisch in den letzten 5 Jahren sich anders positioniert hat ist aber auch zu beobachten.

Aber das ist nun alles OT, und natürlich werde ich hier Elterngeld etc. nicht in aller Ausführlichkeit diskutieren, dafür sind andere Threads da. Weiterhin bin ich sehr wohl gegen "unsinniges Antistaatsgezeter", aber ich kritisiere dennoch wenn ich etwas für falsch halte. Und ich verteidige was ich für richtig halte. Ja auch ich habe meine eigene politische Meinung, die muß nicht jedem gefallen. Und wenn du der Meinung bist das es im Internet vor dir und deinesgleichen(?) niemanden gegeben hat der vernünftige politische Argumente vorbringen kann, und scheinbar der Meinung bist, daß außer deiner Meinung keine andere plausibel sein kann, dann weiß ich eben auch wo ich deinen Beitrag einordnen kann.

Im übrigen will ich dein Demokratieverständnis nicht stören, aber wenn ein Wolfgang Stock, ehemaliger Redakteur u.a. des Focus, der FAZ und der Welt und zudem Merkel-Biographie Schreiber, sich rein zufällig auch noch als Chefredakteur und Partner der ausführenden Agentur um Merkels Personality Format kümmert, dann sehe ich da schon eine nicht ganz zufällige Entwicklung dahinter. Sorry, aber so läuft heute Politik und das stört mich. Da kannst du mir auch gerne Unsachlichkeit vorwerfen, sicherlich ist nicht alles so wie ich das sehe oder empfinde, und natürlich schießt man mal über das Ziel hinaus (was es dann gelegentlich schwer macht aus der Diskussion vernünftig rauszukommen ;)).

Aber das sparen von sachlicher(!) Kritik führt eben auch zu nichts, dann überläßt man dieses Feld eben denjenigen die mit Demokratie nämlich nichts mehr zu tun haben. Und wenn wir uns noch so sehr gegenseitig versichern wie nötig und wichtig die Mehrbelastung der Bürger gegenüber der Wirtschaft ist, die Unzufriedenheit ist nicht weg deswegen. Und das diese nun auch schon wieder wächst das kannst du als politisch informierter ja dann im Politbarometer etc. nachvollziehen. Eine beliebte Merkel macht noch keine solide Regierungsarbeit.

Und um den Kreis zu schließen, ein Merkel-Podcast (oder eine wöchentliche Rundfunkansprache wie von Bush) erzeugt kein Vertrauen bei denen die die Politik für falsch halten und gibt denjenigen die diese Politik für richtig halten auch nicht viel. Und denjenigen denen Politik eh egal ist, den wird es auch weiterhin egal bleiben. Und von daher ist es eine netter Spaß, der dann aber recht teuer ausfällt.
 
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HappyMutant schrieb:
... Aber laß dir gesagt sein, das es für mich eben keinen Grund gibt diese Regierung besser zu finden als die davor.
Darum gehts auch gar nicht, weder FDP- noch Linksparteiwähler können diese Regierung wirklich besser finden, das ist mir schon klar und das ist deren gutes Recht, aber deswegen hast du dennoch zu akzeptieren, dass Leute diese Regierung auch gut finden dürfen.

HappyMutant schrieb:
... Komisch nur, daß das Ende von Schröder massiv durch Medienkritik begleitet wurde, die Fortsetzung dieser Politik aber angeblich wohlwollend von Bürgern und Medien aufgenommen wird.
Das Ende von Schröder wurde nicht so sehr wegen seiner Politik, sondern wegen seinem Verhalten und dem Verhalten der SPD so schlammig beendet. Seit der Wahl von Merkel zur Parteivorsitzenden wurde von der SPD immer wieder aquf die unterste Schublade zugegriffen und Merkel war sowieso schon seit dem legendären Interview, das Camino 1997 oder so für den Spiegel führte, für die Komödianten (neudeutsch "Comedians") zum Abschuss freigegeben. Nach dem Zustandekommen der großen Koalition musste sich das etwas ändern, weil nun deutlich wude, dass sie sich verändert hatte. Aber wie gesagt, die Polemik des RTL-Nachtjournals gegen jedwede Steuerherhöhung unterscheidet sich eben nicht im geringsten zur Zeit vor ein paar Jahren und die besonnenheit der Tagesthemen unterscheidet sich imho auch keinen Deut zu der Situation vor ein paar Jahren, vor Comedians ist Merkel noch nicht sicher, siehe Freitag Nacht News, aber da nun erheblich viele Bürger mitbekommen haben, dass sie (seit ihrem Friseurwechsel vor drei Jahren oder so) eben nicht mehr so aussieht, wie sie karrikiert wird, kommen diese Karrikaturen auch weniger gut an - das hat nichts mit Regierungsliebe zu tun, sondern schlichtweg mit der Registrierung ihres Wandels. Und das verstärkt sich jetzt immer mehr, wie die beim WM-Spiel gegen Polen im Publikum mitgegangen ist war fantastisch und passt eben nicht mehr zu ihrem früheren Bild.

Schröders Verhalten war seit seiner Arbeitslosenhetze bei einer Kundgebung in ich glaube es war Schwerin immer wieder durch Probleme begleitet, und gerade in der Schlussphase, in der Wahleuphorie der SPD, die von ganz unten kam und insbesondere Schröder regelrecht abrichtete, wurde es extrem, da ist es nicht verwunderlich, dass die Gegenseite auch anfing zu schlammen und die Medien haben eben über die Schlammschlacht berichtet - nixcht nur über den Schlamm gegen die nRegierung, sondern auch über den Schlamm gegen Merkel und den "Professor aus Heidelberg" - dass letztere zu schlecht ankam lag eben an der Schubladem, aus der sie stammte.

Nach Umfragen war schon eine Woche vor der Wahl zu sehen, dass, ich glaube es waren 42% des Volkes mit einer großen Koalition zufrieden wären - eine Woche vorher wurde übrigens auch sehr wohl schon klar, dass Schwarz-Gelb möglicherweise ins Wackeln geraten könnte, auch wenn das die Politiker nicht registrieren wollten, die CDU brach ein und SPD legte plötzlich zzu, auch wenn es bei der Umfrage noch f+ür Schwarz-Gelb reichte. Dann wurde die Frage einer großen Koalition wegen dieses Umfrageergebnisses in dieser Woche heiß diskutiert. Die Freude über eine große Koalition wurde also nicht verordnet, sie war schon vor der Wahl da. Warscheinlich weil doch vielen Leuten bewusst geworden war, dass die Politik der letzten Jahre einerseits bereits große Koalition war (durch die CDU-Mehrheit im Bundesrat), andererseits aber auch von extremer Behinderung geprägt war, da die CDU einen Erfolg nicht zulassen wollte, solange sie nicht ganz offiziell und für den Bürger klar ersichtlich an der Regierung beteiligt wäre. (deswegen wurden einige Reformen mit paradoxen Bedingungen versehen, wie etwa die zehn Euro Praxisgebühr pro Quartal, die Seehofer in den verhandlungen zur gesundheitsreform damals forderte, sonst hätte die Unio die Reform abgelehnt - das Kalkül ging auch voll auf, denn die gebühr wird der damaligen offiziellen Regierung angelastet und wahlkämpferisch ist das alles, was zählt) Viele Bürger wünschten sich offenbar diesen machtkamopf zu beenden und die Poltik, auf die sich die Parteien einigen können, wenn sie nicht gezwungen sind, den anderen ultramadig aussehen zu lassen - das erforderte die große Koalition.

HappyMutant schrieb:
...Und das der Spiegel politisch in den letzten 5 Jahren sich anders positioniert hat ist aber auch zu beobachten.
Also die Artikel zur BND-Affäre hätten imho Rudolf Augstein immernoch gefallen.
HappyMutant schrieb:
... Und wenn du der Meinung bist das es im Internet vor dir und deinesgleichen(?) niemanden gegeben hat der vernünftige politische Argumente vorbringen kann, und scheinbar der Meinung bist, daß außer deiner Meinung keine andere plausibel sein kann, ....
Wie kommst du auf sowas? Wenn jemand eine andere Meinung hat ist das OK, dass ich dann auch mal diskutiere ist auch OK, aber wenn jemand zetert, das sei hier viel zu teuer, wobei die Produktionskosten eben verglichen mit anderen Produktionen in keinster Weise überteuert sind, dann ist dass billiges Antistaatsgezeter, billige Polemik und eben keine respektable Meinung, sondern eine Meinung die aus schlichter Unkenntnis der Verhältnismäßigkeit dieser Kosten gründet und dann wird es jawohl erlaubt sein, demjenigen, der seine Meinung auf solcher Unkentnis gründet, deutlich klar zu machen, wie sehr er mit seiner Einschätzung daneben liegt.

HappyMutant schrieb:
... wenn ein Wolfgang Stock, ehemaliger Redakteur u.a. des Focus, der FAZ und der Welt und zudem Merkel-Biographie Schreiber, sich rein zufällig auch noch als Chefredakteur und Partner der ausführenden Agentur um Merkels Personality Format kümmert, dann sehe ich da schon eine nicht ganz zufällige Entwicklung dahinter.
So läuft Politik schon seit 80 Jahren - der Personality Trainer hieß damals möglicherweise noch Psychologe und Lokopäde, die Funktion war aber die gleiche. Ein Journalist muss kein privat unpolitischer Zombie sein, soetwas hat es faktisch noch nie gegeben, weil nunmal jeder Mensch, Journalisten eingeschlossen eine Meinung hat. Ein Journalist muss nur Sachverhalte mit Einbezug von Gegenargumenten berichten können, egal ob ihm diese Gegenargumente schmecken oder nicht. Eine völlig unpolitische Zeitung hat es in Deutschland übrigens nie gegeben, bspw. die Zeit war schon immer liberal und die TAZ schon immer sozial.

Dass Lothar Späth, ehemaliger CDU-Ministerpräsident Baden-Würthembergs, eine politische Talkshow im Free-TV machen darf ist kein Kind einer neuen Ära, das gabs früher auch schon. Der Dieter, der Thomas, der Heck war auch schon seit frühen Jahren in der Union und Michel Friedmann ist auch schon seit Ewigkeiten in der CDU - ist Friedmann deshalb gegen CDU-Mitglieder weniger scharf gewesen? Nein, er hat auch seine Parteikameraden festgenagelt und darauf kommt es an.

HappyMutant schrieb:
...Aber das sparen von sachlicher(!) Kritik
Habe ich jawohl auch nicht gefordert, siehe meinen Beitrag von gestern 12:42, letzter Absatz.

HappyMutant schrieb:
... ein Merkel-Podcast ...
Darf gerne kritisiert werden, siehe eben gestern 12:42 letzter Absatz, aber die Produktionskosten als zu teuer hinzustellen, während sie in Relation zu anderen Produktionen nicht teuer sind, ist trotzdem schlichtweg Blödsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
ACh Geld wächst auf Bäumen und das Geld was in die Podcast gesteckt wird, wird an sozialen Leistungen gekürzt oder "umverlagert" z.B die kommende Steuerreform..

Back to Topic: Die Idee an sich, ist gut, Bürgernähe und Representation der Politik nach außen.
Zudem macht Frau Merkel einen mutigen Sprung nach vorn, ich wüsste nicht das Bush oder andere Regierungsoberhäupter sich in Podcast den Souverän sprich dem Volke zeigen.
Aber es geht günstiger dies zu produzieren
 
@MountWalker und HappyMutant, ihr wißt noch in welchem Forum und Thread ihr euch
befindet? Internet? Richtigt!
Ich dachte schon ich hätte mit verklickt. Also bleibt bitte beim Topic, wobei ja eigentlich
auch schon alles notwendige zu diesem Thema schon gesagt wurde.
 
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