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News Microsoft ordnet Xbox neu: Phil Spencer geht, KI-Managerin übernimmt Gaming-Sparte

@Kaufmannsladen
Deshalb Doppel-Strategie, ich schrieb ja bereits:
DerAnnoSiedler schrieb:
Wir verkaufen dir eine Einsteiger-Xbox für unter 100 Euro.
Das ist eine vollwertige Xbox, auf der du alle neuen Xbox-Spiele zocken kannst.
Und wait: Wer mehr will als das Einsteiger-Modell, decken wir natürlich auch ab mit dieser Profi-Xbox mit mind. 4k 120 hz, die aber natürlich dann bisschen mehr kostet.
Bedarf im Budget besteht sicherlich; Die Xbox Serie S ist nicht lhne Grund erfolgreicher als die X.
 
aid0nex schrieb:
Zur Kritik an der neuen Chefin (Stellenhopping für Karriere, künstlich aufgebaute Gaming-History) gibt es auch einen guten Golem Artikel:
https://www.golem.de/news/asha-shar...box-chefin-erregt-misstrauen-2602-205725.html

Kann man den CB Artikel vielleicht noch ergänzen @Vitche

Golem hat einen weiteren Artikel veröffentlicht.
Dieser bestätigt sogar meine Vermutung, dass die neue Chefin die Sparte Xbox abwickeln und die Marke Xbox verschwinden wird.

Einer der Erfinder der ursprünglichen Xbox rechnet mit einem schleichenden Ende der Marke. In einem Interview mit Gamesbeat äußerte sich Seamus Blackley, Mitbegründer der ersten Xbox, ungewöhnlich deutlich zur aktuellen Umstrukturierung bei Microsoft.

Aus seiner Sicht wird Xbox "wie viele Geschäftsbereiche, die nicht zum Kern-KI-Geschäft gehören, auslaufen". Man sage das nicht offen, "aber genau das geschieht".
Blackley verbindet diese Einschätzung mit dem Führungswechsel bei Microsoft Gaming. Nach dem Rücktritt von Phil Spencer und dem Abgang von Sarah Bond hat mit Asha Sharma eine Managerin übernommen, die zuvor Microsofts KI-Sparte CoreAI leitete – und deren Gamertag zu Diskussionen führte.

Für Blackley ist die Berufung von Sharma ein Signal. Er erwartet, "dass die Aufgabe der neuen CEO darin besteht, als eine Art Palliativärztin die Xbox behutsam in die Nacht zu begleiten".

Blackley: Beim Gaming geht es um Inhalte!

Zugleich betont er, wie entscheidend Branchenkenntnis im Spielemarkt sei. Mit Blick auf eine Führungskraft ohne Gaming-Hintergrund sagte er: "Einige Leute, die aus anderen Branchen kommen, haben im Spielebereich Erfolg, und andere stoßen einfach gegen eine Wand, weil es ein Content-Business ist und sie das nicht erwarten."

Weiter sagte er: "Sie denken, es sei ein Compute-Business oder ein Rendering-Business oder ein Software-Business. Spiele sind keines davon." Für Blackley ist Gaming ein kreatives Inhaltsgeschäft, das kulturelles Gespür und Erfahrung mit Spielern erfordert. Wer Gaming wie ein gewöhnliches Software- oder KI-Produkt behandle, unterschätze dessen Eigenlogik.
 
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xexex schrieb:
Das war eben das tolle an Spencer, er wusste wofür er einsteht und worüber er spricht.
Am Ende des Tages hat er es aber trotzdem verbockt und die hauseigene Konsole ist quasi tot.
Ich weiß gar nicht was ihr alle habt. Xbox ist am Boden, entweder die neue Leitung wickelt das Konsolengeschäft ab und Microsoft lässt das Publisher und Entwicklungsgeschäft so weiterlaufen oder sie belebt die Konsole wieder mit neuem Leben zur nächsten Generation.
Toter als jetzt geht sowieso nicht mehr. Es gibt absolut keinen Grund mehr eine Xbox zu kaufen.
 
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xexex schrieb:
Da du aber scheinbar eine seltsame Auffassung eines Geschäftsführers hast, vielleicht erklärst du uns wieso du sie als geeignet siehst.
Ich kann es überhaupt nicht bewerten genauso wenig wie du bewerten ob sie geeignet ist, daher sind die Romane hier in erster Linie halt auch vollkommen überflüssig.

Du kennst sie nicht, ich auch nicht, du behauptest sie ist nicht geeignet, ich behaupte sie ist es vielleicht oder vielleicht auch nicht, wir können es nicht bewerten.

Aber offensichtlich kennst du die Frau ja seit Jahren und kannst sie daher besser bewerten als Menschen die bei Microsoft für die Einstellung von Personal sind.

Das hat schon fast etwas von den 80 Millionen Bundestrainern die angeblich alle besser wissen wer für Deutschland nominiert werden sollte und welche Taktik besser wäre.
 
Atnam schrieb:
Am Ende des Tages hat er es aber trotzdem verbockt
Wie ich bereits sagte, war Spencer nicht der CEO von Microsoft, sondern "nur" der Gaming Sparte. Glaubst du Spencer ist an fehlender Werbung schuld oder fehlender Hardware und Zubehör? Die Gaming Sparte ist schon lange auf Nadellas Abschussliste, weil sie keine so hohen Gewinne abwirft wie die Cloud.

Mit Sharma hat sich Nadella nun jemanden firmenfremden geholt, der die Sparte ohne mit der Wimper zu zucken abwickeln kann, nach seinen Vorgaben handelt und in 2-3 Jahren weiter zieht. Mit Spencer und Bond wäre das so nicht möglich gewesen, denn Spencer stand für das Spielegeschäft und Bond war führend bei der Übernahme von Activision Blizzard.

Die Besetzung des Postens durch eine Person die mit dem Thema nichts zu tun hat, sagt eigentlich alles über die Zukunft aus. Wofür soll die Frau einstehen, wenn sie null Bezug zum Spielen und null Bezug zu Microsoft hat? Du holst dir keinen Tim Sweeney ins Unternehmen, selbst wenn der zur Verfügung stünde, um die Sparte dann abzuwickeln, sondern jemanden den niemand kennt und in 2-3 Jahren wieder alle vergessen.
 
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xexex schrieb:
Eine lächerliche Einstellung die schon zu so manchen Firmenpleiten hierzulande und im Ausland geführt hat.
Wie gut läuft die Konsolenabteilung von MS denn mit dem "echten Gamer" an der Spitze? ;)

Und damit wir uns richtig verstehen, ich sage nicht, dass mit ihr goldene Zeiten bevorstehen, und dass ich hier Manager verteidige fühlt sich generell irgendwie schmutzig an, aber dieses "Chef muss Stallgeruch haben, sonst wird das nichts", finde ich einfach unabhängig von der Personalie zu platt. Ich hatte gute Chefs, die komplett von außerhalb der Branche kamen, miese Chefs, die zertifizierte Fachidioten waren, und alles dazwischen.
 
Darktooth schrieb:
Wie gut läuft die Konsolenabteilung von MS denn mit dem "echten Gamer" an der Spitze?
Wie es mit Microsoft läuft seit Nadella an der Spitze ist wissen wir alle. Wie es nun laufen wird nachdem sich niemand mehr für die Spieleabteilung einsetzt werden wir sehen. Wenn man sich anschaut was nach den Weggängen der AR, Mobile, Windows oder Devices "guys", aus den jeweiligen Sparten geworden ist, dürfte die weitere Entwicklung der Xbox unter einem ähnlichen Stern stehen.

Mobile ist tot, Hololens ist tot, Devices führen ein Schattendasein der früheren Zeiten, der Store ist völlig bedeutungslos, Windows seit Jahren planlos und soll nun zu einer AI Plattform werden. Alles Schuld der damaligen Geschäftsführer dieser Sparten? Wohl kaum....
 
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xexex schrieb:
Die Gaming Sparte ist schon lange auf Nadellas Abschussliste, weil sie keine so hohen Gewinne abwirft wie die Cloud.
War Nadella gerade auf dem Klo als die $68,7 Milliarden ABK Übernahme beschlossen wirde, oder wie passt das zusammen?
 
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DerAnnoSiedler schrieb:
wie passt das zusammen?
Die Geschichte kennst du?
Kotick stated that he, Spencer, and Microsoft's CEO Satya Nadella have had discussions in 2021 on their concern of the power of Tencent, NetEase, Apple, Inc. and Google, and that Activision Blizzard lacked the computation expertise in machine learning and data analytics that would be necessary to compete with these companies. According to Kotick, this led to the idea of Microsoft, which does have those capabilities, acquiring Activision Blizzard at an attractive price point.
https://en.wikipedia.org/wiki/Acquisition_of_Activision_Blizzard_by_Microsoft

Technisch gesehen war der Kauf von Bethesda eher fraglich, da darf man sich bis heute fragen was man sich davon versprach. Die gesamte Abteilung wurde aber gedrängt eine 30% Marge zu erzeugen, zum Vergleich Sonys Playstation hat im letzten Jahr gerade einmal 16% erreicht.
https://www.windowscentral.com/gami...in-which-is-why-everything-is-crazy-right-now

Obwohl Microsoft ohne mit der Wimper zu zucken 100 Milliarden für AI locker machen kann, ist jegliche Xbox Werbung aus Kostengründen praktisch gestrichen worden. Statt die Sparte stärken und darin Geld zu investieren, hat man überall Leute entlassen, Budgets gekürzt und Projekte gestrichen. Unter diesen Bedingungen kann ich mir gut verstehen, wenn Spencer kein Bock mehr hat.
 
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Hatte das eigentlich schon wer gepostet? :D

 
xexex schrieb:
Eine lächerliche Einstellung die schon zu so manchen Firmenpleiten hierzulande und im Ausland geführt hat.
Andere Einstellungen als lächerlich zu bezeichnen, obwohl man selbst keine Ahnung zu haben scheint. Viele sehr erfolgreiche CEOs sind brachenfremd und hatten sogar tlw keine Führungserfahrung.

Tim Cook (Apple): Kam ursprünglich aus dem Supply-Chain-Management und der Logistik (u.a. bei IBM und Compaq), bevor er zu Apple kam. Er war kein klassischer Produktentwickler oder Vermarkter, sondern Experte für Abläufe.
Mary Barra (General Motors): Obwohl sie lange bei GM war, lag ihr Hintergrund weniger in der klassischen Autoproduktion, sondern in den Bereichen Engineering und Personalwesen (HR), was als eher untypischer Weg an die Spitze eines Autoherstellers gilt.
Reed Hastings (Netflix): Begann seine Karriere als Staubsaugervertreter und arbeitete als Lehrer, bevor er Netflix gründete.
Alex Karp (Palantir): Der CEO des Datenanalyse-Giganten hat einen Hintergrund in Philosophie und neoklassischer Sozialtheorie (PhD) und kein klassisches Informatikstudium.
Brian Chesky (Airbnb): Der Mitgründer und CEO von Airbnb hat einen Bachelor of Fine Arts (Industrial Design).
Ursula Burns (Xerox/VEON): Startete als Praktikantin, war aber für ihren ungewöhnlichen Weg in der Technologiebranche bekannt, indem sie sich stark auf Abläufe und nicht nur auf technische Innovationen konzentrierte.
Stewart Butterfield (Slack): Studierte Philosophie, bevor er Mitgründer von Slack wurde.
Alan Mulally (Ford): Wechselte erfolgreich von der Luftfahrtindustrie (Boeing) als CEO in die Automobilindustrie (Ford).
Emma Walmsley (GlaxoSmithKline): Wechselte aus der Konsumgüterbranche (L'Oréal) an die Spitze des Pharmakonzerns GSK, um eine verbraucherorientierte Perspektive einzubringen
Ergänzung ()

xexex schrieb:
Nur mal angenommen die Frau soll morgen mit dem Chef von Ubisoft oder Nintendo einen Vertrag über die Zusammenarbeit aushandeln, würdest du sie dafür geeignet finden?
Sowas hat noch nie ein CEO alleine gemacht (mindestens Anwälte gehören dazu) und sowas wird auch nicht in Echtzeit bei Kaffee und Kuchen gemacht, sondern so etwas wird vorher sondiert, verhandelt, niedergeschrieben etcpp.
 
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xexex schrieb:
PR-Blabla. Kotick wollte einfach noch reicher werden und MS war der einzige Verein, der das Geld und die Naivität für so eine Übernahme hatte. :)

xexex schrieb:
Technisch gesehen war der Kauf von Bethesda eher fraglich, da darf man sich bis heute fragen was man sich davon versprach.
Exclusives, weil MS diese in der One-Ära verbockt hatte. Redfall, Indiana Jones und Starfield sind kurz nach der Übernahme nicht mehr für die PS5 eingeplant worden. Im Nachinein hat sich MS damit aber selbst ins Bein geschossen.
 
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xexex schrieb:
Die Geschichte kennst du?
Tatsächlich nein. Tatsächlich sehe ich aber nicht, was das Argument ist, vielleicht hast du mich missverstanden.
Wieso sollte Nadella eine Sparte, die auf der Abschussliste steht, erst noch mit einer $68,7 erweitern?
Das macht auch dann keinen Sinn, wenn Nadella fest an AI in der Spieleentwicklung glaubt.

xexex schrieb:
ist jegliche Xbox Werbung aus Kostengründen praktisch gestrichen worden.
Naja, wieso bitte noch Geld einer in jedem Fall gefloppten Konsole hinterherwerfen? Marketing kostet ein Haufen Geld, das hätte nur weiter die Zahlen getrübt ohne dass das etwas merklich am Markt geändert hätte.

Kaufmannsladen schrieb:
Doppel-Strategie bedeutet geringere Skalierung und komplexeres Marketing, also höhere Kosten. Muss man wollen.
Im Gegenteil! OEM Xbox müsste sich MS um den unlukrativen Hardware-Markt nicht mehr kümmern und könnte alles in die Platform setzen, Thema Marketing insbesondere alles an die Cloud-Xbox. Und die Profi Xbox wäre für wer sowieso mehr in der Materie ist als Werbung.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Im Gegenteil! OEM Xbox müsste sich MS um den unlukrativen Hardware-Markt nicht mehr kümmern
Je weniger MS sich darum kümmert, desto schlechter wird die Skalierung und desto höher steigt der Preis, sinkt also das Marktpotenzial.

DerAnnoSiedler schrieb:
und könnte alles in die Platform setzen,
Die Plattform wäre dann aber Windows, wo keine gute Monetarisierung möglich ist.

DerAnnoSiedler schrieb:
Thema Marketing insbesondere alles an die Cloud-Xbox.
Damit hätte man aber keine OEMs, zumindest nicht ohne teure Incentives. Die wollen ja auch Geld machen.

DerAnnoSiedler schrieb:
Und die Profi Xbox wäre für wer sowieso mehr in der Materie ist als Werbung.
Wer "in der Materie ist", könnte sich auch einen eigenen PC zusammenstellen. Oder eine Playstation :>
 
Kaufmannsladen schrieb:
Damit hätte man aber keine OEMs, zumindest nicht ohne teure Incentives. Die wollen ja auch Geld machen.
Das ist der Witz am Wort "doppel" :evillol: . Wie ich bereits schrieb ;).

Xcloud = Masse = da liegt das Geld für MS = da sollte auch die Werbung ansetzen
OEM-PC = für wer damit nicht zufrieden, dass die Gruppe nicht permanent im Internet motzt
Gleichzeitig kann eine OEM-PC von der Stange durchaus einen Custom-PC preislich unterbieten und am Ende nur minimal über Playstation liegen und dabei Konsolen-Vorteile vereinein, sprich vor allem angepasste Spiele / Settings. Damit also durchaus lukrativ für verschiedenste Gruppen.
Für MS springt dabei raus höhere Sichtbarkeit der Xbox-Marke, damit Möglichkeit duurchaus lukrativen Gamepass zu verkaufen und für den Fall dass (zugegeben wider Erwarten) MS es doch mal schafft nach 1,5 Jahrzenten den Store + UI halbwegs gescheit hinzubekommen, kauft vtl. doch der ein oder andere dort. Sicherlich mehr als wenn MS den Markt vollständig Sony überlasst - was ohne Exklusivtitel IMHO die einzige Alternative darstellt.
 
DerAnnoSiedler schrieb:
Xcloud = Masse = da liegt das Geld für MS = da sollte auch die Werbung ansetzen
Wieso sollte ein OEM an Bord gehen, wenn MS kein Marketing liefert? Wo ist der Mehrwert? Die Rog Ally X verkauft sich trotz MS-Marketing und Einzelhandelsplatzierung schlechter als das Steam Deck.

DerAnnoSiedler schrieb:
Gleichzeitig kann eine OEM-PC von der Stange durchaus einen Custom-PC preislich unterbieten und am Ende nur minimal über Playstation liegen und dabei Konsolen-Vorteile vereinein, sprich vor allem angepasste Spiele / Settings.
Wie soll das gehen, wenn die Skalierung (kein Marketing, keine Masse!) fehlt und die Hardware mangels Nachgeschäft (kein Abo-, kein Shop-Zwang!) mit Gewinn verkauft werden soll?
MS kann jetzt schon preislich nicht mit der PS5 mithalten.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Wieso sollte ein OEM an Bord gehen, wenn MS kein Marketing liefert?
Mir würde da einfallen:
  • Xbox-marke
  • Xbox-Zertifizierung, dass Spiele garantiert gut daran laufen (=ziemliches Verkaufsargument)
  • Potential kostenlose Windows-Lizenz
Was hat den Valve beim Steamdeck für Marketing gemacht? Eben. So etwas verkauft sich nicht über traditionelles Marketing.
Bei so etwas muss das Produkt überzeugen. Und ganz vorne spricht so etwas bereits existierende Kunden an.

Steam hat mehr Kunden als Xbox, von daher wundet es niemanden wirklich, wenn sich ein Steamdeck besser verkauft als ein Xbox Ally. Wobei Xbox Ally übrigens auch die Erwartungen übertroffen hat. Ohne dass ich etwas von - insbesondere klassischem - Marketing mitbekommen habe, Xbox Marketing ist ja sowieso eher nicht mehr vorhanden, oder nicht? Zugegeben, ich sehe kaum Werbung, kann also auch an mir vorbeigegangen sein.

Edit: Stationäre Next-Gen Xbox ist der Markt natürlich aber größer als bei Windows Handheld, einfach schlecht vergleichbar. Damit kommt auch die Masse.

Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte:
Sollte Microsoft tatsächlich versuchen den bestehenden Xbox Kundenstamm und den neuen Kundenstamm (und Xbox braucht neue Kunden!) über die selbe Marketing-Kampagne zu erreichen, wird das ganze sehr ineffizient, komplex und teuer.

Also ich bleibe dabei:
Microsoft muss versuchen neue Kunden über sehr lukrativen Einstiegspreis zu gewinnen. Was am besten mit Cloud oder Hybrid-Konsole klappen wird.
Und gleichzeitig "Stammkunden" (dazu zähle ich auch Gamepass-PC-Nutzer) ein Produkt liefern, das überzeugt. Was potentiell - und für MS am günstigsten - über OEM klappen könnte. Und wohl oder übel ein nicht-gelocktes Windows haben muss um nicht sofort wegen Exklusivtiteln zu verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerAnnoSiedler schrieb:
Tatsächlich nein. Tatsächlich sehe ich aber nicht, was das Argument ist, vielleicht hast du mich missverstanden.
Wieso sollte Nadella eine Sparte, die auf der Abschussliste steht, erst noch mit einer $68,7 erweitern?
Das macht auch dann keinen Sinn, wenn Nadella fest an AI in der Spieleentwicklung glaubt.
Du meinst diese Sparte wird dadurch etwa weniger Wert? Wie schon geschrieben, Activision Blizzard wollte Sevrer und Infrastruktur die sie nicht hatten, sie hätten vielleicht zusammen mit Amazon oder Google arbeiten können, aber Microsoft sah dort die Chance.
Spencer further had stated that Microsoft's intent with the acquisition is access to Activision's mobile games, which would include those by its King division such as Candy Crush Saga. He said that while there are 200 million game console users worldwide, the mobile market reaches over 3 billion people.[19] In a statement released on Activision Blizzard's investor website, the company said its industry is the "most dynamic and exciting category of entertainment across all platforms" and that gaming will be the forefront of the development of the emerging metaverse. Some journalists saw this acquisition, and Microsoft's March 2021 acquisition of Bethesda Softworks, as a bid to compete against Meta Platforms, formerly known as Facebook.
Für Microsoft war das ein guter Schritt Richtung Smartphones, Cloud und AI, mit der Xbox an sich hat es wenig zu tun. Technisch gesehen hat Microsoft dann nach der Übernahme bereits einen "Kahlschlag" angeordnet und weitere werden mit Sicherheit noch folgen.
Over 2024 and 2025, Microsoft, as a whole, laid off portions of its workforce, including roles within the combined Microsoft Gaming division, cancelling multiple games that had been in development for years. Blizzard president Mike Ybarra and chief design officer Allen Adham left the company in January 2024.[149] Johanna Faries, the general manager of the Call of Duty series, was named Blizzard's new president effective on February 5, 2024. Faries' appointment was a significant change for Blizzard, whose leaders have in the past come up through the ranks of gaming and tech.[150]
Die neue Chefin der Sparte eignet sich dazu hervorragend, sie hat sowieso zu Xbox, Gaming oder Microsoft keinen Bezug. In ein paar Jahren wird die Gamingsparte zum reinen Clouddienst für PCs und Smartphones degradiert, dazu passt hervorragend auch was sie "zwischen den Zeilen" bereits gesagt hatte:
Gaming now lives across devices, not within the limits of any single piece of hardware. As we expand across PC, mobile, and cloud, Xbox should feel seamless, instant, and worthy of the communities we serve. We will break down barriers so developers can build once and reach players everywhere without compromise.
 
xexex schrieb:
Du meinst diese Sparte wird dadurch etwa weniger Wert?
Nein, ich meine, wer investiert Milliarden in eine Sparte, die man loshaben will.
Insbesondere hat man eben Activision und Blizzard und davor Zenimax gekauft.
Man hätte auch nur King kaufen können - und mit Activision / Blizzard Kooperation ähnlich OpenAI für Server machen können, wenns nur darum gänge...

xexex schrieb:
Die neue Chefin der Sparte eignet sich dazu hervorragend, sie hat sowieso zu Xbox, Gaming oder Microsoft keinen Bezug. In ein paar Jahren wird die Gamingsparte zum reinen Clouddienst für PCs und Smartphones degradiert, dazu passt hervorragend auch was sie "zwischen den Zeilen" bereits gesagt hatte:
Nein, nie im Leben wird es zu "reinem Clouddienst" - Gaming-PC Hardware wird es bis auf weiteres absolut geben.
Der Unterschied zwischen einem Gaming PC und einer Xbox ist im wesentlichen sowieso nur das Logo vorne und künstliche, softwareseitige Einschränkungen.
Ansonsten zum Rest: Natürlich, das ist offensichtlich. Nur inwiefern "degradiert" der richtige Begriff ist, ist höchst zweifelshaft. Meine Meinung zu: Cloud-Xbox + OEM-Xbox vgl. meinen Dialog oben mit Kaufsmannsladen.

Wenn Nadella die Xbox aufgeben hätte wollen, dann hätte Nadella die Xbox jetzt einfach aufgegeben. Einfach von heute auf morgen ein Aus bekannt geben, fertig. Was soll denn das für eine Logik sein, da noch einmal Geld rein für paar Jahre rein zu verbrennen?

Glaubst du wirklich eine Xbox unter "Gamer" Spencer mit so viel Marketing wie nur möglich und all dem Zubehör das man sich träumen könnten und was auch immer hätte sich noch verkaufen? Also ohne Exklusivspiele?
 
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