Microsoft Word in Linux virtualisieren? Oder gibt es eine Alternative mit brauchbarer Rechtschreib/Grammatik- und Interpunktionsprüfung für Linux?

Alexander2 schrieb:
Ich habe da nichts dagegen, aber ist auch so garnicht sparsamer als ne VM :-)
Stimmt, das Word 24/7 offen ist, hab ich anders interpretiert. Klingt komisch ist aber wohl so, wollte mein Hirn wohl nicht wahr haben. :)

Da es aber Linux ist, könnte man das hoch und runter fahren des LLMs an einem aktiven Task im Vordergrund koppeln oder sogar an die Mausbewegung. :) Zumindest ging das damals noch unter X11, ob es unter Wayland auch geht müsste man recherchieren.

@user3402 Ist Word 24/7 so notwendig? Nur aus Interesse, was macht man den mit Word 24/7 im Hintergrund?
 
w1ldr3dx schrieb:
@user3402 Ist Word 24/7 so notwendig? Nur aus Interesse, was macht man den mit Word 24/7 im Hintergrund?
Word läuft ja nicht nur im Hintergrund. :D Meine kreativen Ergüsse möchte ich sofort einigermaßen korrekt niederschreiben (bzw. ergänzen), und die kommen so peu à peu über den Tag verteilt. Da hab ich keine Lust, das Programm ständig öffnen- und schließen zu müssen.
 
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Wenn Geld ausgeben nicht kategorisch ausgeschlossen ist: Kleiner Refurbished-Rechner mit KVM-Switch. 1x W11 mit Word, 1x Linux.
 
user3402 schrieb:
Meine kreativen Ergüsse möchte ich sofort einigermaßen korrekt niederschreiben (bzw. ergänzen), und die kommen so peu à peu über den Tag verteilt
Eigentlich ein wunderbarer Anwendungsfall für ein kleines Tool mit folgenden Features:

  • Eingabefeld, um unsortierte Gedanken einzutippen
  • Knopf: "Zieh's gerade" - ein kleines LLM mit der Instruktion "Wandle diese ungeordneten Gedanken in einen sinnvollen Absatz um" begradigt den Gedankensalat
  • Drunter wird der begradigte Text angezeigt
  • Mit einem weiteren Klick wird es direkt in eine Datenbank übernommen

Wären in Python vielleicht 100 Zeilen Code :D
 
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user3402 schrieb:
Word läuft ja nicht nur im Hintergrund. :D Meine kreativen Ergüsse möchte ich sofort einigermaßen korrekt niederschreiben (bzw. ergänzen), und die kommen so peu à peu über den Tag verteilt. Da hab ich keine Lust, das Programm ständig öffnen- und schließen zu müssen.
Für so kleine Notizen nutze ich z.B. bei der Arbeit Notepad++

Ein grosser Vorteil ist, dass das Programm 1. schön schnell ist, man 2. diverse Tabs aufmachen kann um ein bisschen Ordnung zu haben und 3. die Tabs nicht gespeichert werden müssen, um beim Schliessen und wieder Öffnen erhalten zu bleiben. Natürlich kann man speichern, aber auch wenn man es vergisst, bleiben die Notizen erhalten. Erst wenn man einen Tab ohne zu speichern schliesst, sind die Daten weg.

/edit: Unter Linux müsste es natürlich über Wine laufen. Und Notepad++ hat keine Rechtschreibprüfung. D.h. am Ende des Tages müsste man es halt zusammentragen und nach Word kopieren...
 
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bongo schrieb:
Wenn Geld ausgeben nicht kategorisch ausgeschlossen ist: Kleiner Refurbished-Rechner
Da ist Language-Tool Premium (4,99€/Monat) deutlich preisgünstiger. ;)
 
00Julius schrieb:
Da ist Language-Tool Premium (4,99€/Monat) deutlich preisgünstiger. ;)
Ja, wenn es an 5 € p.M. schon scheitert, wird mein Vorschlag auch durchfallen. Ich wollte zumindest mal die Option aufzeigen.
 
user3402 schrieb:
Word läuft ja nicht nur im Hintergrund. :D Meine kreativen Ergüsse möchte ich sofort einigermaßen korrekt niederschreiben (bzw. ergänzen), und die kommen so peu à peu über den Tag verteilt. Da hab ich keine Lust, das Programm ständig öffnen- und schließen zu müssen.
Hmmm, wird schwierig, eventuell ne ältere Word Version 2019 unter Wine, aber ist halt auch keine Lösung für die nächsten 50 Jahre.

Mit ner lokal LLM könntest im Nachhinein komfortabel korrigieren. Denk drüber nach, falls es Deine Hardware hergibt. Konntest es dann sogar in Markdown schreiben, ganz Dokumenten Format unabhängig, kannst dann deine kreative Ergüsse auch in 50 Jahren öffnen. Z.B Obsidian <-> lokal LLM.


Backfisch schrieb:
Wären in Python vielleicht 100 Zeilen Code :D
Und den könnte man sogar auch mit ner freien LLM erstellen lassen :D
 
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In meinem Fall handelt es sich nicht um kleinere Notizen, sondern um eine umfangreiche Geschichte, die ich über den Tag erweitere oder verändere.

Da möchte ich nichts mit KI machen.

Mit Notepad++ habe ich tatsächlich auch schon gearbeitet, nachdem der MS Editor (der lustigerweise eine Rechtschreibprüfung hat) unter Windows 11 unerträglich langsam wurde. Mittlerweile genügen jedoch beide nicht mehr meinen Ansprüchen.
 
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Muss es word sein?
Obsidian / zettlr sind ziemlich nice für Sowas
 
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@w1ldr3dx , @Backfisch
Was habt ihr denn andauernd mit 'ner LLM für einfache Rechtschreib/Grammatikprüfung :confused_alt:

Vor allem:
Backfisch schrieb:
Knopf: "Zieh's gerade" - ein kleines LLM mit der Instruktion "Wandle diese ungeordneten Gedanken in einen sinnvollen Absatz um" begradigt den Gedankensalat
ICH möchte meinen Gedankensalat selbst sortieren und ggf. umformulieren, damit MEIN Stil erhalten bleibt.
Oder schreibt ihr im Prompt: ... und klingt dabei wie ich"?
Selbst denken und arbeiten, dabei sein Gehirn zu trainieren ist besser, als eine LLM zu trainieren so zu klingen, wie man selbst.
 
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Eigentlich bin ich auch Team Notepad++, aber du sagtest ja schon, dass das nicht mehr ganz passt.
user3402 schrieb:
Mit Notepad++ habe ich tatsächlich auch schon gearbeitet, nachdem der MS Editor (der lustigerweise eine Rechtschreibprüfung hat) unter Windows 11 unerträglich langsam wurde. Mittlerweile genügen jedoch beide nicht mehr meinen Ansprüchen.
In Notepad ist es die besagte Rechtschreibprüfung, die fehlt?
Ich hab meine Masterarbeit damals in VS Code geschrieben (weil LaTeX, mit viel eingebundenem R-Code zur Berechnung) und hatte da auch ein Plugin zur Rechtschreib- und (!) Grammatikkontrolle eingebunden, die sehr gut funktioniert hat. Ich müsste aber morgen mal nachschauen wie die genau heißt.
Zugegebenermaßen ist das aber wesentlich mehr Bastelei als Word und Konsorten es wären und damit möglicherweise nicht, was du suchst.
00Julius schrieb:
Was habt ihr denn andauernd mit 'ner LLM für einfache Rechtschreib/Grammatikprüfung :confused_alt:
Verstehe ich auch nicht. Genauso over the top wie die Versuche von Microsoft, Copilot in jede Ecke von Windows reinzuquetschen.

Wenn ich überhaupt LLMs für sprachliche Korrekturen meiner Texte nutze (auf Arbeit, für Sachen die wir auch an unser internes LLM geben dürfen), lasse ich mir nur die jeweiligen Stellen hervorheben und den Fehler/Vorschlag nennen, aber nehme Änderungen im Dokument nur selbst von Hand vor und überlege mir selbst, wie (oder ob) ich die jeweiligen Stellen ändere.

Die LLMs machen durchaus auch mal gute, passende Vorschläge, aber formulieren möchte ich bitteschön selbst. Schließlich stehe ich auch selbst für mein Ergebnis gerade, egal ob ich oder die Maschine es geschrieben hat.

Ich muss aber auch wahrhaben, dass ich langsam eine aussterbende Art bin. Um mich herum nutzen viele schlaue Leute viele LLMs für viele Dinge, und irgendwann muss ich mithalten. Ob dann Output oder Originalität zählt.. ich glaube das verschiebt sich in eine mir unangenehme Richtung. :(
 
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00Julius schrieb:
ICH möchte meinen Gedankensalat selbst sortieren und ggf. umformulieren, damit MEIN Stil erhalten bleibt.
Oder schreibt ihr im Prompt: ... und klingt dabei wie ich"?
Nichts besonderes, einfach nur, "Berichtige ausschließlich Tippfehler, Satzzeichen und grobe Grammatikfehler ohne die Sätze oder Inhalte umzuformulieren und hebe diese Korrekturen herrvor" Kann man aber auch weiter reduzieren auf "ausschließlich Tippfehler", je nach Lust und Laune.

00Julius schrieb:
Selbst denken und arbeiten, dabei sein Gehirn zu trainieren ist besser, als eine LLM zu trainieren so zu klingen, wie man selbst.
Naja, das ist aber jetzt schmarn, selbst professionelle Autoren haben Korrekturleser, sogar mehrere, vor allem weil man mit der Zeit für den eigenen Text "Betriebsblind" wird. Klar könnte man selbstverständlich auch den Monatsgehalt eines Korrekturlesers mit Schwerpunkt in Germanistik übernehmen, da ist halt ne lokale LLM deutlich günstiger.
 
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Muss das denn sofort genutzt werden? Ansonsten Dual Boot und Libre office nutzen. Einmal pro Tag/Woche/etc. in W11 Booten und die Rechtschreibprüfung in Word nutzen.
 
user3402 schrieb:
Da möchte ich nichts mit KI machen.
Ja schwierig, dann bleibt Dir vorerst kein Weg um Office herum.
Kannst aber davon ausgehen, dass Du früher oder später von M$ in die Abo Cloud gedrängt wirst und auch in Word die KI für solche Features überhand nehmen wird.
 
w1ldr3dx schrieb:
selbst professionelle Autoren haben Korrekturleser, sogar mehrere, vor allem weil man mit der Zeit für den eigenen Text "Betriebsblind" wird
Ja, aber die Qualität eines Lektors ist mMn deutlich über einer LLM. Zumal die Arbeit eines Lektors weit über Korrekturen und Grammatikfragen hinausgeht.
Der kreative und auch kritische Austausch mit dem Autor ist das. was einen Lektor ausmacht. Da sehe ich eine LLM noch lange nicht.
 
Hi, wenn dir Rechtschreibung wichtig ist dann ist neben Language Tool auch der Duden Korrektor interessant.

SoftMaker hat inzwischen beides eingebaut. Schau mal nach der Professional-Version, dann hast du auch kein Abo (aber auch keine KI-Funktionalitäten)

Den Duden Korrektor gibt es auch für Libre Office. Also neben Language Tool auch eine Option: https://www.epc.de/duden-korrektor-fuer-libreoffice

 
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Alexander2 schrieb:
Winboat (ja klar, ist per VM)

Leider ist Winboat solala. Habs mit der App von Reolink ausprobiert, weil sie keine Linux Version habe, funktioniert nicht wirklich. Muss erst auf den Desktop der Winboat VM und von dort ausführen.
 

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