Migrieren einer Installation von HDD auf SSD - aber nur 1 Betriebssystem mitnehmen

Kryptolan

Lt. Junior Grade
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Hallo :)

ich habe auf einer Festplatte Windows 7 und Ubuntu 11 installiert - beim Hochfahren fragt er über Grub ab welches OS booten soll.

Ich würde gerne auf eine SSD migrieren, aber nur das Windows 7 mitnehmen.

Wie könnte man hier vorgehen? Die Windows 7 Partition (und diese 100mb Partition von Windows) auf die SSD kopieren und dann mit einer Windows DVD den Bootloader reparieren?

Danke für Eure Hilfe
 
Moin,

vllt mit Acronis True Image Home?!
 
Müsste mit externer Software machbar sein, wie erwähnt von Acronis oder auch mit Shadowprotect von Storagecraft. Partitionen von der HDD sichern und auf der SSD wiederherstellen. Wenn es mit Shadowprotect nicht direkt funktioniert, dann sollte es eigentlich die Reparaturfunktion von Windows hinkriegen.
 
Ich nehme an die alte HDD soll erhalten bleiben.
HDD auf eine andere HDD kopieren mit Acronis True Image Home.
Dann alle Partitionen löschen die man nicht mitnehmen will, Windows 7 muss startbar sein ohne Bootmanager
Dann die HDD per Acronis True Image Home auf die SSD kopieren, dieses ist dann ein Kopie der Platte mit Anpassung der Partitionsgröße.

Oder Windows 7 als Image sichern, mit Acronis True Image Home, und anschießend auf der SSD wiederherstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kryptolan schrieb:
Wie könnte man hier vorgehen? Die Windows 7 Partition (und diese 100mb Partition von Windows) auf die SSD kopieren und dann mit einer Windows DVD den Bootloader reparieren?
Das sollte klappen.

ecsil schrieb:
Das wird nie und nimmer alles klappen.
Wenn man weiss, was man tun muss, klappt das auch ;)
 
Kurz und schmerzlos:
1. Testversion von Acronis True Image Home 2010 laden, sofern man nicht im Besitz der Software ist.
2. Damit komplettes Disk-Backup erstellen (Gesamte Disk/Partitionen sichern).
3. Altes Windows von HDD booten und in der Datenträgerverwaltung eine einfache Partition mit Standardeinstellungen auf dem SSD erstellen lassen, schellformatieren und auch einen Laufwerksbuchstaben zuweisen ist ok.
4. Wieder Acronis booten, Gesamte Disk Recovery wählen und zuvor erstelltes Backup auswählen.
5. Alle Partitionen auswählen, nur den MBR (Master Boot Record) abwählen.
6. Für jede Partition muss nun die Größe der Partition und das Ziellaufwerk (hier also unser SSD) angegeben werden: Für die erste Partition "1" MB als freien Platz vor dem Beginn der Partition manuell eingeben und diese als "Aktive/Primäre/Systempartition" definieren, (ggf. die Größe auf ca. 100MB setzen), weitere Partitionen einfach dahinter reihen und auch hier ggf. wieder die gewünschten Größen angeben.
7. Recovery-Vorgang starten, "nach Beendigung Herunterfahren" aktivieren.
8. Fertig: Das Alignment stimmt nun, eine Wiederherstellung des MBR ist nicht nötig, das System bootet ganz normal.

[Datensicherung dennoch empfehlenswert].
 
Wenn natürlich die Win7-Partition auf der HDD die Größe der SSD weit übersteigt, könnte das ein wenig komplizierter werden. Müsstest sie auf die passende Größe verkleinern (Defragmentieren...) und dann testen. Wenn Du Shadowprotect / Acronis True Image hast, kannst Du auch direkt eine Vollsicherung des gesamten Systems auf ein NAS oder externe Platte machen.
Ich hab sowas mit Shadowprotect (kann auch Linux-Systeme sichern) schonmal gemacht, es funktioniert definitv.
 
Die Idee, nur Windows auf eine externe Platte zu sichern und dann von dort wieder herzustellen hört sich gut an, ich denke so mache ich das.


Vielen Dank an alle für eure Hilfe :)
 
ecsil schrieb:
Es macht eh Sinn von Zeit zu Zeit alles mal neu aufzusetzen.

Das macht(e) vielleicht zu XP Zeiten noch Sinn, je nach Nutzungsgrad das OS alle 6-12 Monate mal neu aufzusetzen.

Seit Win7 draußen ist, habe ich die Ultimate installiert und schon mindestens zweimal auf neue Platten umgezogen. Ich habe keinerlei Performanceverluste dadurch.
 
@sirtom das neuinstallieren war auch zu Xp-Zeiten eher selten nötig, und vor allem dadurch bedingt dass sich die user jeden sch* installiert haben und diese dann im Autostart rumgammeln. Habe bei Kunden XP-System stehn die seit der Erstinstallation immer laufen (also seit min. 6 Jahren). Diese immerwieder neuinstallieren kenn ich eigentlich nur aus Windows 98 Zeiten. (winMe vergess ich lieber :-))
 
Syberdoor schrieb:
1. ists mehr aufwand als neuinstallieren
Bis ich alle Anwendungen wieder installiert und konfiguriert habe, habe ich die Platte 3x geklont ;) Der TE hat ja schon selbst das richtige Vorgehen genannt.
 
Wenn du so viele anwendungen hast hats auf der ssd vermutl eh nicht platz.. und du musst ja klonen bootloader/manager fixen, alignment beachten und hast noch altlasten mit. Aber möglich ists natürlich gar keine Frage
 
Ich installiere mir auch nicht jeden driss. Dennoch kann ich immer einiges ausmisten und aktualisieren bei einer Neuinstallation. Seit die Registry vollkommen umgestellt wurde hat sich das mit dem dringend notwendig durchaus ergeben. Zu XP-Zeiten war es aber auf jeden Fall nötig.

Eine Win7 Neuinstallation mache ich in unter einer Stunde. Softwaretechnisch ist man ja auch flott wieder auf aktuellem Stand. Fürs Klonen würde ich mir da 0 Zeit nehmen ;) Acronis nutze ich nur fürs Backup
 
Eine Migration ist überhaupt nicht mehr Aufwand als eine Neuinstallation, selbst dann wenn wenn man noch neue Bootloader und MBR-Einträge braucht. Eine Neuinstallation wieder richtig mit aktueller Software samt Einstellungen einrichten, DAS ist tagelanger Aufwand.

Wenn man erst mal die Alte Installation ein wenig abgespeckt hat, ist sie ruckzuck auf die SSD geklont. Und abspecken kann man ziemlich viel. Es darf halt nur so viel belegt sein, wie auf die SSD draufpasst. Eine Neuinstallation hat aber einen Vorteil: sie ist schlanker und das Benutzerprofil ist noch nicht sinnlos zugemüllt.

Bei Pagefile, Ruhezustand, SystemVolumeInformation (Schattenkopien und Systemwiederherstellung) u.s.w. kann man übrigens eine menge Platz sparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Klonen von HDD auf SSD muss man halt noch beachten, dass Windows unter Umständen die SSD dann nicht als SSD erkennt - man sollte deshalb auf jeden Fall kontrollieren, ob die Defragmentierung für die SSD deaktiviert ist, und man sollte gleich den Leistungsindex aktualisieren, damit Superfetch/Prefetch für die SSD deaktiviert wird.
Theoretisch sollte Windows nach einer Aktualisierung des Leistungs-Index aber die SSD also solche erkennen, und auch die Defragmentierung müsste abgeschaltet sein (der Dienst ist weiter aktiv für die HDDs, er wird nur für die SSD deaktiviert)

Das Alignment müsste eigentlich auch passen, aber wenn man ein Fremdhersteller-Tool wie Acronis zum Klonen verwendet hat, würde es trotzdem nicht schaden, auch das noch einmal zu checken.
Ergänzung ()

ecsil schrieb:
Eine Win7 Neuinstallation mache ich in unter einer Stunde. Softwaretechnisch ist man ja auch flott wieder auf aktuellem Stand.

Also mein "perfektes Windows" dauert nach einer Neuinstallation auch ein paar Tage (man hat ja nicht jeden Tag 12 Stunden Zeit, das Windows einzurichten). Treiber, Updates, Software-Installationen, das dauert schon.
 
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