Mint 12 - wohin mit tmp & co?

ralfiboy

Cadet 3rd Year
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Apr. 2012
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Hi all,

ich hab mir ne neue Büchse gebaut mit einer 60GB SSD und ner 1TB-HDD und 4GB Ram
bin grad beim Runterladen von WIN (hab mir dösigerweise ne "Dell-gelabelte" WIN7pro gekauft - und nicht dran gedacht, daß ich überall das Dell-Logo seh -geht ja mal garnicht :mad:) egal, das verschafft mir die Zeit, Euch um Rat zu fragen ;)
Die SSD teilt "Lisa"(D:\ 10GB) sich mit WIN7(C:\ 40GB); Rest erstmal frei.
Die HD will ich aufteilen in:
200GB Daten und Spiele für Win; FAT
400GB Medien (Mucke + Filme) kann ich die so formatieren, daß sowohl WIN als auch Lisa drankönnen?
200GB Daten für Linux; Ext
200 erstmal frei

nu die Fragen:
wohin soll ich swap, tmp und home stecken und warum?
reichen die 10GB für mint?
gibt's andere Dateien, die ich besser nicht auf "D" (die zweite Part auf der SSD) stecken sollte?

lieben Gruß, ralf
 
Hi,

also tmp ist bei neueren Linux-Distributionen normalerweiße nur noch ein sog. "tmpfs", d.h. die Inhalte werden im RAM gespeichert. Da brauchst also keine extra Partition anlegen.

Ob du eine Swap-Partition brauchst, hängt davon ab, ob du Suspend-to-Disk nutzt oder nicht. Wenn ja, dann die Swap-Partition mindestens so groß machen wie RAM vorhanden ist, am besten auf die SSD. Wenn du kein S2D benutzt kannst auch nur eine Swap-Datei auf der Daten-Partition verwenden oder evtl. ganz weglassen.

/home würde ich auf die SSD packen, allerdings große Sachen wie Bilder, Filme, evtl. Downloads auslagern.

10 GB könnten für Linux Mint schon knapp werden, den genauen Speicherbedarf kenn ich aber nicht.
 
Dank erstmal, falls 10GB zu wenig sind, hab ich ja immer noch den Rest (ca 6GB), von dem ich noch was nehmen kann

gruß, ralf
 
Ich fahre die ganze Zeit eigentlich ohne seperater /home Partition gut.

Das bietet sich eher bei Workstations an die an irgendeinem Netzwerk oder in einer Cloud angeschlossen sind.

Oder wenn wirklich sensible Daten da sind. Für den Heimgebrauch ist es immer ganz nett aber man muss sich überlegen ob es wirklich sein muss.

Der Home-Ordner wird übrigens immer gern durch alle Programme beschrieben die aktiv sind, auch Indizierungstools, weiß nicht ob das mit der SSD Probleme bringen könnte hinsichtlich der Anzahl der Schreibvorgänge.

Ich habe auch eine "Multimediafestplatte" für Filme, Musik usw. die habe ich einfach im aktuellen NTFS formatiert, Linux kommt mittlerweile sehr gut damit klar in ca. 5 Jahren mit diesem System habe ich noch nie Probleme gehabt.

Ubuntu benötigt gut 4-5 Gbyte nach der Installation das wird bei Lisa ähnlich sein. Wenn du alle größeren Daten auslagerst dürfte das reichen. Es kann nur sein das mit der Zeit bestimmte Bereiche zu groß werden, z.b. der Cache von apt den müsstest du hin und wieder leeren. Ich hatte früher für meine Distros immer 30 Gbyte veranschlagt, mittlerweile besitze ich nicht mehr so viele jetzt habe ich 100.

Musst mal sehen ob du mit 10 zurechtkommst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der riesige Vorteil bei ner externen /home ist doch, dass deine Dateien und vor allem auch Konfigurationen unabhängig vom OS sind. Wenn durch einen extrem blöden Zufall jetzt mal / richtig aussteigt oder du aus einem anderen Grund neu installieren musst (z.B. Wechsel der Distri) kannst du /home direkt übernehmen.
 
Zedar schrieb:
Ich habe auch eine "Multimediafestplatte" für Filme, Musik usw. die habe ich einfach im aktuellen NTFS formatiert, Linux kommt mittlerweile sehr gut damit klar in ca. 5 Jahren mit diesem System habe ich noch nie Probleme gehabt.

Das bringt mich doch schonmal weiter:)
Daaron schrieb:
Der riesige Vorteil bei ner externen /home ist doch, dass deine Dateien und vor allem auch Konfigurationen unabhängig vom OS sind. Wenn durch einen extrem blöden Zufall jetzt mal / richtig aussteigt oder du aus einem anderen Grund neu installieren musst (z.B. Wechsel der Distri) kannst du /home direkt übernehmen.

Das deckt sich eigentlich mit meiner bisherigen Vorgehensweise:
Daten immer auf ne andere HD / Partition als das BS, so'n Image von C:\ ist ja (wenn's nicht zu alt ist) recht fix zurückgespielt, und das Backup der Daten geht inkrementell über's Lan auf ne andere Büchse (immer im Kreis rum:evillol:)
Dank für die Erleuchtung, wobei........was - ausser dem cache von apt - sollte ich ab und an fegen, damit das System nicht überläuft?

Gruß, ralf
 
Naja wenn du so willst ist meine Multimediafestplatte mein Homelaufverzeichnis.

Mit OS Übergreifenden Konfigurationen hab ich aber durchweg schlechte Erfahrungen gemacht weil das Bleeding-Edge Design von Arch Linux die Konfigurationen unbrauchbar macht in Distributionen wie Kubuntu.

@ralfiboy

Meiner Erfahrung nach reicht das schon aus. Im Zweifelsfall mit irgendwelchen Festplattenüberwachungsprogrammen kann man feststellen welche Bereiche der Platte am meisten voll sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
ralfiboy schrieb:
Dank für die Erleuchtung, wobei........was - ausser dem cache von apt - sollte ich ab und an fegen, damit das System nicht überläuft?
Einer der schlimmsten Platzfresser bei Ubuntu sind die Kernels. 11.10 war ganz schlimm, ich glaub es gab 10 verschiedene 3.0 - Kernels in dem halben Jahr. Einen anständigen Auto-Cleaner gibts dafür leider auch nicht, also muss man nach einem Kernel-Update jedes Mal per Hand die alten purgen.

Zedar schrieb:
Naja wenn du so willst ist meine Multimediafestplatte mein Homelaufverzeichnis.
In $HOME steht einiges mehr als nur ein paar eigene Dateien. Viele Sachen landen kommentarlos dort, genau wie sie unter Windows in c:\users\ landen...

Mit OS Übergreifenden Konfigurationen hab ich aber durchweg schlechte Erfahrungen gemacht weil das Bleeding-Edge Design von Arch Linux die Konfigurationen unbrauchbar macht in Distributionen wie Kubuntu.
Downgrades sind immer problematisch, das ist logisch. Aber probieren kann man's auf jeden Fall.
Außerdem: Wie oft wechselt man von ner Distri, die sich "unstable? egal, Hauptsache neu" auf die Flagge geschrieben hat zurück auf irgend eine "bloß nix neues probieren, Hauptsache es läuft" - Distri wie Ubuntu oder gar Debian?

P.S.: Meine Ubunuts sind irgendwo dazwischen... Ich glaub, ich hab mehr ppa's als reguläre Repos in der Liste.
 
Mir ist schon klar was alles in /home landet deswegen lege ich auch keinen gesteigerten Wert auf eine seperate Partition. Mir sind ein paar Daten wichtig die sind auf einer anderen Festplatte ansonsten habe ich keine Configs die nicht Systemweit wären und unbedingt gesichert werden sollen.

Ich wechsel schon öfters mal von Arch auf Kubuntu. Je nach Laune. Manche Sachen laufen unter Arch besser, andere unter Kubuntu. Und da hat es sich als einfacher herausgestellt auf /home seperat zu verzichten. KDE sieht auf meiem Arch sehr viel anders aus, z.b. aber wie gesagt das muss jeder selbst wissen.
 
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