News Möglichkeiten übertrieben dargestellt: Anthropic wegen zu geringer Limits bei Claude Max ver­klagt

15% des Wochenlimits nach einer intensiven 5 Stunden Arbeitssession?
Klingt für mich nach einer gesunden 38,5 Stunden Woche! :daumen::evillol:
 
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@Spriti : ich kann dir leider keine DM schicken, ich würde mich gern zu einem Thema mit dir austauschen. Kannst du mich bitte antickern?
 
Man kann nur hoffen, dass die Preise nicht höher werden bzw. sich den realen Kosten annähern... dann kann der Herr gerne klagen, oder seine eigene Farm betreiben.

Aktuell werden diese Abos ja nahezu verschenkt, für das was man im Gegenzug dafür bekommt...
 
Drahminedum schrieb:
Nimmst Du dafür Sonnet oder freie Modelle?
Nimm zum bauen und gegenchecken einfach noch ein Cursor pro Abo. Cursor sieht bei Opus oft noch Fehler. Lohnt sich mit beiden parallel zu arbeiten!
 
lazsniper schrieb:
sehe ich nicht ganz so - im max x20 tarif ist man selbst mit fable 5 und sehr sehr extensiven arbeiten selten ans limit gestoßen. preis / leistung ist mehr als gegeben und gut meiner meinung nach.
Habe den Max x5 Tarif und habe auch Fable 5 verwendet . Kumpel von mir auch . Es gab Aufgaben die waren überraschend Sparsam mit den Tokenverbrauch und dann Aufgaben da konnte man live zusehen wie dei Token nur so dahinschmolzen. Kann man meiner Meinung nach nicht so generell sagen.
Ergänzung ()

derMutant schrieb:
Nimm zum bauen und gegenchecken einfach noch ein Cursor pro Abo. Cursor sieht bei Opus oft noch Fehler. Lohnt sich mit beiden parallel zu arbeiten!
Kommt doch beim Cursor auch drauf an, welches Modell du verwendest. Es gibt ja auch schon Tests, wo wir im gleichen Modell quasi unterschiedliche Plattformen verwenden und die Aussage ist dass die Modelle mittlerweile alle sehr ähnlich sind, aber wie die Aufgabe ausgeführt wird, im Hintergrund an den Agenten liegt: wie die den Kontext verstehen, wie die das aufbereiten für das KI-Modell, wie das dann verarbeitet wird. Da ist eigentlich der Agent das Wichtigere als das Modell.
 
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Ich nutze da immer den auto Modus, weil mein api kontingent eh immer nach wenigen Stunden für den ganzen Monat weg ist! Im automodus hat man dann was auch immer gerade einem hingeworfen wird oder man nimmt den Composer. Der soll auch besser sein als man denkt!

EDIT:
Ich schließe mich der Aussage oben auf jeden Fall an. Wie der Agent arbeitet ist viel wichtiger, als das was er auf dem Papier kann!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Cursor auch schon den Auto-Modus, so für den Anfang, ist es ganz gut, bis ich dann mal auf Top-Modelle umgestiegen bin, zum Testen, vor allem, wenn du deine Software ein bisschen auf Sicherheitslücken trimmen willst. Das ist halt ein gigantischer Unterschied zu Auto. Wo ich enttäuscht war: Das, wo lange Zeit mal ein bisschen in war, war Composer 2.5. Arbeite zwar brutal effizient, aber das Verständnis war einfach schlecht gewesen, fand ich.
Wenn du ihn dann immer zwei- bis dreimal korrigieren musst:
  1. Frisst es dann die Effizienz wieder auf.
  2. Es kostet dich Nerven.
  3. Dann kann man gleich ein Top-Modell verwenden
 
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mmdj schrieb:
wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass die KI transparent anzeigt wieviele tokens ca. mit dem aktuellen prompt verbraucht wurden?
Sehe ich in Claude Code live, mit /stats kannst dies detailliert anschauen.
 
lazsniper schrieb:
es scheint? hast du es ausprobiert? aus eigener erfahrung kann ich sagen dass das max x20 deutlich mehr bietet als max x5 - ob das jetzt genau der faktor ist, also 3 mal mehr, das hab ich natürlich nicht gebenchmarkt - warum auch - solang meine arbeiten ausgeführt werden und ich nicht ins limit rutsche, und preis/leistung perfekt ist?
Ach, wozu ausprobieren. Wer will es schon genau wissen? Es würde schließlich niemand nachprüfen, ob die Maurer für das 2. OG wirklich 20 oder 15 Reihen Steine aufeinander gelegt haben. Das wäre ja pingelig.
 
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Fliz schrieb:
Genau das hab ich schon mal thematisiert.. Der Kunde hat kaum Ahnung, wie komplex seine Anfragen sind und was die an Rechenleistung brauchen und die Firma legt irgendwelche Limits fest, die kaum nachzuvollziehen sind. Stößt man an diese Limits und will weiter arbeiten, muss man zahlen.. Perfektes Abzockmodell und endlich klagt mal einer..
Hmm find ich nicht. Das ist alles noch in Kinderschuhen. Ich erwarte von Profis sich damit auseinander zusetzen wie viel sie brauchen. In 5-10 Jahren wird das bestimmt Standardisiert, wie verbrauch beim Auto. Aber jetzt klingt das eher nach Bereicherung
 
Ich glaub nicht, dass das so lange dauert. Ich denke eh, dass es in Richtung lokale Modelle gehen wird. Das beste Beispiel ist ja die aktuelle fable Thematik. Aus wirtschaftlicher Sicht, kann man sein Busines einfach nicht von einem derat fragilen Tool abhängig machen. Da würde ich lieber ein "schlechteres" Modell fahren, aber dafür den Zugriff darauf behalten wollen. Selbiges gilt auch für den Privatanwender.

Unterm Strich denke ich also, dass die cloud Dienste dadurch noch mehr unter Druck geraten und frühzeitig transparentere Abrechnungsmethoden werden einführen müssen.
 
@derMutant
Als weitere Option gibt es auch noch ziemlich gute Open Weight Modelle, die von verschiedenen Anbietern gehosten werden können. Dadurch hat man keine so krasse Abhängigkeit und bei entsprechender Modellwahl trotzdem mehr "Power" als bei lokalen Modellen.
 
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Anti-Monitor schrieb:
Das wär doch mal ein eindeutiger Fall für den Verbraucherschutz. And we know: don't mess with the german Verbraucherschutz!
Ist schon ziemlicher BS das Ganze und die Verbraucherzentrale täte gut daran, das zu ignorieren.
Er kann mit dem Kontingent scheinbar ~33 Stunden pro Woche arbeiten. Macht der in seiner Zeit nichts anderes? Und vor allem: Für läppische ~45 $ pro Woche? Er verursacht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erheblich höhere Kosten.

Edit: Natürlich könnte man das noch besser spezifizieren, aber das ganze Tokenzeug ist ja wohl eh schwierig.
 
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Bereits eine fünfstündige Arbeitssitzung habe demnach 15 Prozent seines gesamten Wochenkontingents verbraucht.
Und wo ist jetzt das Problem? Wenn er 5 Tage die Woche 5 Stunden aktiv mit Claude arbeitet, kommt er nach eigener Angabe also auf 75% des Wochenlimits. Für Notfälle am Wochenende oder für Lastspitzen hat man dann noch 25% frei. Oder sprechen wir von Team Lizenzen und Kontingenten? Der gute Mann wird ja wohl auch noch Tätigkeiten im Arbeitstag haben, die er selbst erledigt? Hoffentlich?

Dass die Preisstruktur fragwürdig und das möglicherweise nicht das 20 fache vom normalen ist, bestreite ich nicht. Aber irgendwie bestätigt der gute Mann eigentlich nur, dass das Limit hoch genug ist. Irgendwie erinnert mich das die Mobile Unlimited Tarife mit "Fair Use" Policy.
 
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Anti-Monitor schrieb:
Das wär doch mal ein eindeutiger Fall für den Verbraucherschutz. And we know: don't mess with the german Verbraucherschutz!
Das denke ich mir auch schon länger. Wir sind in vielem vollkommen überreguliert, aber wenn ich mir die „KI-Pläne“ so anschaue, dann frage ich mich schon wie das in Europa funktionieren kann. Es wird wahrscheinlich noch eine Weile dauern, bis Neuland da in die Spur kommt. :)

„free erlaubt dir wenig mit Limits“, „pro ist mehr (es gelten Limits)“ und „pro max ist 5x/20x mehr (es gelten Limits)“. Das ist halt vollkommen inhaltsleer und für eine Vertragsgrundlage reichlich dünne. In etablierten Branchen würden Behörden und Verbraucherschutz den Boden mit einem aufwischen, wenn man solche Vertragskonditionen setzen würde. Mir ist klar, dass „du bekommst x Tokens“ auch schwer greifbar ist, aber das wäre wenigstens eine definierte und messbare Basis.

Wenn das Feld unseren EU-Paragrafenreiter irgendwann bewusst wird…. Heissa, das wird Popcorn-tauglich. Vor allem wenn die irre Orange dann noch da ist. :D
 
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