Daria
Lieutenant
- Registriert
- Juli 2002
- Beiträge
- 528
Re: Morgen entscheidet das BVG über die Studiengbühren. Was haltet ihr davon?
Ich habe meinen Standpunkt schon x-mal (ja auch hier in diesem Board) zu Studiengebühren dargelegt, von daher gibts diesmal nur die Kurzfassung:
- Meine Situation: Ich zahle Studiengebühren an einer ausländischen Universität (Maastricht University), das sind ca. 1.500€ pro Jahr. Dazu kommen ~400€ an Büchern.
- Man merkt den Unterschied Maastricht vs. Deutsche Uni bereits. Die Uni ist besser ausgestattet, hat mehr Computer, mehr Lernmaterialien, eine bessere Bibliothek, mehr Räume...die Liste geht immer weiter.
- Momentan studiere ich in den USA. Studiengebühren: $9,416 pro Semester (Purdue University). Der Unterschied zu jeder deutschen Universität ist kolossal. Ich bezweifle stark das der Deutsche durchschnitts-student sich da überhaupt ein reales Bild von machen kann. Gebäude, Professoren, Ausstattung, Freizeitangebote...Man kanns im Prinzip eigentlich nicht vergleichen. Der Unterschied ist zu gewaltig, eine deutsche Uni sieht dagegen wie ein Waisenhaus aus.
- Die Studiengebühren in Maastricht zahle ich mit Freuden. Nie im Leben würde ich mich in einen überfüllten Deutschen Hörsaal quetschen. Bei einem Level wie in den USA würde ich auch schlucken...allerdings gehe ich dann auch davon aus das mir die entsprechende Landschaft mit Fördergeldern wie sie hier in den USA existiert zur Verfügung stehen würde.
-Fazit: Absolut pro Studiengebühren; im Endeffekt sogar egal wie hoch solange sie den Unis zugute kommen. Wer Geld hat, wird sich eh nicht beschweren...egal ob schlau oder blöd. Wer sich's nicht leisten kann, aber den entsprechenden Grips hat wird in 99% der Fälle auch eine Fördermöglichkeit finden (JA, die gibts sogar JETZT schon in Deutschland, man höre und staune). Wer zu blöd ist und kein Geld hat der studiert halt nicht. Leben is hart.
//EDIT:
Noch was zum Porno-Polen: Dein Argument lässt sich auch rumdrehen. Ich behaupte mal das durch massive Studiengebühren (die den Uni's zugute kommen) überhaupt erst die Möglichkeiten geschaffen werden eine Elite auszubilden. Denn was da momentan von den Deutschen Uni's ausgespuckt wird ist international nur Mittelmass. Ich weiss das das in einigen Bereichen anders aussieht (Ingenieure vorne weg), aber dafür siehts in anderen Fächern ganz mies aus....nen Deutscher BWL-Abschluss ist international gesehn nicht das Papier wert auf dem er gedruckt ist.
Die Leute müssen mal von dem Gedanken runter das nur weil sie Abi haben sie auch automatisch Anrecht auf weitere 6-8 Jahre Beschäftigungstherapie vom Staat haben.
Ich habe meinen Standpunkt schon x-mal (ja auch hier in diesem Board) zu Studiengebühren dargelegt, von daher gibts diesmal nur die Kurzfassung:
- Meine Situation: Ich zahle Studiengebühren an einer ausländischen Universität (Maastricht University), das sind ca. 1.500€ pro Jahr. Dazu kommen ~400€ an Büchern.
- Man merkt den Unterschied Maastricht vs. Deutsche Uni bereits. Die Uni ist besser ausgestattet, hat mehr Computer, mehr Lernmaterialien, eine bessere Bibliothek, mehr Räume...die Liste geht immer weiter.
- Momentan studiere ich in den USA. Studiengebühren: $9,416 pro Semester (Purdue University). Der Unterschied zu jeder deutschen Universität ist kolossal. Ich bezweifle stark das der Deutsche durchschnitts-student sich da überhaupt ein reales Bild von machen kann. Gebäude, Professoren, Ausstattung, Freizeitangebote...Man kanns im Prinzip eigentlich nicht vergleichen. Der Unterschied ist zu gewaltig, eine deutsche Uni sieht dagegen wie ein Waisenhaus aus.
- Die Studiengebühren in Maastricht zahle ich mit Freuden. Nie im Leben würde ich mich in einen überfüllten Deutschen Hörsaal quetschen. Bei einem Level wie in den USA würde ich auch schlucken...allerdings gehe ich dann auch davon aus das mir die entsprechende Landschaft mit Fördergeldern wie sie hier in den USA existiert zur Verfügung stehen würde.
-Fazit: Absolut pro Studiengebühren; im Endeffekt sogar egal wie hoch solange sie den Unis zugute kommen. Wer Geld hat, wird sich eh nicht beschweren...egal ob schlau oder blöd. Wer sich's nicht leisten kann, aber den entsprechenden Grips hat wird in 99% der Fälle auch eine Fördermöglichkeit finden (JA, die gibts sogar JETZT schon in Deutschland, man höre und staune). Wer zu blöd ist und kein Geld hat der studiert halt nicht. Leben is hart.
//EDIT:
Noch was zum Porno-Polen: Dein Argument lässt sich auch rumdrehen. Ich behaupte mal das durch massive Studiengebühren (die den Uni's zugute kommen) überhaupt erst die Möglichkeiten geschaffen werden eine Elite auszubilden. Denn was da momentan von den Deutschen Uni's ausgespuckt wird ist international nur Mittelmass. Ich weiss das das in einigen Bereichen anders aussieht (Ingenieure vorne weg), aber dafür siehts in anderen Fächern ganz mies aus....nen Deutscher BWL-Abschluss ist international gesehn nicht das Papier wert auf dem er gedruckt ist.
Die Leute müssen mal von dem Gedanken runter das nur weil sie Abi haben sie auch automatisch Anrecht auf weitere 6-8 Jahre Beschäftigungstherapie vom Staat haben.
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