motorrad statt auto

koffi

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hallo!
ich bin 18 und hab nen vw golf (1994 baujahr). ich brauche den hauptsächlich um in die schule zu fahren, welche ziemlich weit weg ist. ich fahre 35 km zur schule und 35 zurück, also min. 70 km an jedem schultag. leider verbraucht der gute golf verflucht viel, ich tanke etwa 40 euro in der woche (!!). um das zu finanzieren geh ich am wochenende schaffen, aber das auto frisst mindestens meinen ganzen lohn.
ich dachte mir das kann so weitergehen, muss es aber nicht.
neulich hab ich gesehen wie ein kumpel seinen roller vollgetankt hat... ich wahr absolut überrascht dass der für 4 euro schon vollgetankt war und so wenig verbraucht.
deswegen ist mir die idee gekommen einen motorradführerschein zu machen und mir n motorrad zu kaufen (roller kommt nicht in frage ^^). hab aber leider absolut keinen plan was der motorradführerschein (fürs auto hab ich ja nen lappen) und ein motorrad selbst kosten. könnte ich mir beides leisten wenn ich meinen golf verkaufe? (grob geschätzt)
wie ist das im winter, wenns ordentlich kalt ist.. ist das dann ne qual mit dem motorrad so weit zu fahren?
vielen dank!

chris
 
ich sage mal NEIN. also der Führerschein wäre bei dir ja nur ne Erweiterung, da du ja schon einen hast. sparst also Theorie und Praxisstunden. wirst ca. "nur" 65-75% vom vollen Preis zahlen, schätzungsweise ~650euro behaupte ich mal, kenn die Preise deiner Region nicht. und ne Karre kannst locker 1500€ einplanen.

den Zustand deine "Möhre" kenne ich natürlich nicht,g
 
ein richtiges motorrad braucht auch seine 7-10l/100km, ergo kommt es dich nicht günstiger als dein auto jetzt... führerschein würde ich noch mal so mit 1000€ veranschlagen, ein motorrad geht imho bei 4000€ los... für deinen golf kriegste allerdings nicht mehr viel, vllt noch 1500€...

und wer im winter motorrad fährt, kann sich gleich ne schlinge um den hals hängen und selbstmörder spielen ;)
 
Für das Geld das du ausgeben würdest um einen Motorrradführerschein + ein Motorrad zu finanzieren, kannst du lang tanken, glaube mir!

Was nimmt dein Golf den auf 100km ? Meiner Verbraucht so ~7 Liter bei doch recht flotter Fahrweise!
Wenn ich mir dann anschaue, dass die KTM von meinem Dad mit ~4,5 Liter / 100km bewegt wird, ist der unterschied nicht sonderlich groß!

Zumal man immer im trockenen sitzt :D
Im Winter ist es mit einem Motorrad allerdings auch nicht sonderlich spaßig ... ;)

Desweiteren sollteste man bei Motorradfahren ja Schutzkleidung tragen, und damit dann den ganzen Tag in der Schule rumsitzten stelle ich mir alles andere als angenehm vor!

So long ...


@ buwwel

Man spart sich nur den Basis-Theorie Unterricht, wenn es innerhalb eines Jahres passiert, danach darsfte alles nochmal neu machen!
Und warum spart man Praxisstunden wenn man einen Autoführerschein hat? Das hat ja mit dem Motorrad überhaupt nix zu tun!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
und die ist ja auch nicht gerade günstig, so ne Leder Kombi plus Helm.

Motorad ist wohl eher ein hobby denn Altagsfahrzeug.
Jedenfalls kenne ich keinen Biker, der nicht auch ein Auto hat.
 
Ob es mit dem Krad im Winter eine Qual ist zu fahren liegt erstmal daran wie warm Du Dich anziehst und wie hoch bei Euch der Schnee liegt oder ob es morgens glatt ist, dann ist es keine Freude mit dem Krad zu fahren. Kumpel von mir fährt immer, bei Wind und Wetter ca 130 Km jeden Tag zur Arbeit und zurück, dem ist es egal.
Zu den Kosten fragst Du am besten eine Fahrschule, weil Du ja schon den B Schein hast, macht es bei den Kosten auch was aus. Kosten fürs Krad selbsz liegt ja wohl daran was Du Dir anschaffen möchtest, als Anfänger kannst Du erst mal keine grossen Erwartungen stellen, weil Du ja erst mal nur gedrosselte Kräder nutzen darfst. Evtl reicht ja auch schon eine 125er, nur um zur Schule zu fahren und eine günstige Variante zum Auto suchst, dann kannst Du das Auto evtl trotzdem weiter benutzen (am WE oder so).
 
buwwel schrieb:
ich sage mal NEIN. also der Führerschein wäre bei dir ja nur ne Erweiterung, da du ja schon einen hast. sparst also Theorie und Praxisstunden. wirst ca. "nur" 65-75% vom vollen Preis zahlen, schätzungsweise ~650euro behaupte ich mal, kenn die Preise deiner Region nicht. und ne Karre kannst locker 1500€ einplanen.

den Zustand deine "Möhre" kenne ich natürlich nicht,g

Warum sollte man deswgeen Theorie und Praxisstundne sparen?
Man würde Theorie Stunden sparen, wenn man Auto und Motorad einzeln macht, macht es nicht gleichzeitig, braucht man jeweils 14 Stunden. Und das man Praxis Stunden spart wäre mir auch neu, denn es ist neuerdings so, dass es nur noch sehr wenige Pflicht Stunden gibt (~6) und der Rest dann als "Übungsfahrt" gewertet wird.
 
dann ist es eben neu für dich, auch du lernst nie aus.

es ist eben nur eine Erweiterung, da sich nunmal mal in der Theorie Stunden überschneiden würden. er bräuchte nur die Motorrad ausgelegten Stunden belegen. ist nunmal Fakt
 
morphium schrieb:
und wer im winter motorrad fährt, kann sich gleich ne schlinge um den hals hängen und selbstmörder spielen ;)

Verdammt ich müsste schon Tot sein.

MrMojo schrieb:
Jedenfalls kenne ich keinen Biker, der nicht auch ein Auto hat.

Ich hab kein Auto und fahr auch mal größere Touren.

Also ich hab selber nur eine kleine Honda CBR 125R und fahr grundsätzlich bei jedem Wetter selbst Schneematsch (egal was ihr jetzt davon haltet).

Mein Bike hat mich neu 2.600€ gekostet und geht mit Rückenwind und Heimweh 140., also auch für Landstraße und notfalls Autobahn geeignet.

Motorrad macht mehr Spaß und ist billiger.
 
Nein, du musst nicht "nur" die speziellen Theoristunden belegen ... sondern

Kein Vorführerschein:

12 normale Theoriedoppelstunden + 4 spezielle Theoriedoppelstunden

Schon im Besitz von Klasse B:

6 normale Theoriedoppelstunden + 4 spezielle Theoriedoppelstunden

Dazu kommen 12 Sonderfahren (Pflichtfahrten) + deine eigene Anzahl an Übungsfahrten.

Man kann in etwa mit Kosten zwischen:

800€-1500€ rechnen, auch wenn man schon Klasse B besitzt.


Dazu verbrauchen die meisten etwas größeren Motorräder ebenfalls 5-7l.

Eine komplette Kombi + Helm etc. (man sollte Wert drauf legen) kostet in etwa 800-1000€.

Und im Winter macht Motorradfahren kein Spaß. Bei Schnee, Eis, Glätte kannst es eh zu Hause stehen lassen. Und Leute mitnehmen + Sachen transportieren kannste eh vergessen.

Gruß
 
buwwel schrieb:
dann ist es eben neu für dich, auch du lernst nie aus.

es ist eben nur eine Erweiterung, da sich nunmal mal in der Theorie Stunden überschneiden würden. er bräuchte nur die Motorrad ausgelegten Stunden belegen. ist nunmal Fakt


Das stimmt aber NUR wenn man beides zusammen macht, oder zB erst den Autoführerschein und innerhalb eines Jahres dann den Motorrad dazu!

Wenn man länger wartet, muss man alles neu machen, weil die Frist überschritten ist!
 
morphium schrieb:
und wer im winter motorrad fährt, kann sich gleich ne schlinge um den hals hängen und selbstmörder spielen ;)


ich habe beim Motorradführerscheind seit 96 und fahre damit auch im Winter hattebisher nur 1 unfalle 1 mal ausgerutsch im Sommer , es kommt immer auf die Fahrweise an.Und ich hatte meine Prüfung damals auch im Winter gemacht daher fährt man schon von vornherrein vorsichtiger im Winter. Benutzt es um zur Arbeits zu fahren und im Sommer größere Touren zu fahren.
 
Zuletzt bearbeitet: (text)
an die winter-motorradfahrer: viel spaß bei solchen strassenverhältnissen!
ps: das war im märz 2006 in aurich (ostfriesland) - also da wo es eher mild und schneefrei ist
 

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dumm nur, wenn die arbeitsstelle 20km entfernt ist und keine öffentlichen dorthin fahren... habe mit dem auto damals 45min gebraucht, manche kollegen (die zB kein auto hatten) haben sich freigenommen... motorrad schön und gut, ein ersatz fürs auto, nein!
 
Wenn die Anschaffungskosten nicht wären, istn Motorrad eine echt günstige Alternative.

Bin jetzt wenns halbwegs trocken ist,auch immer mitm Motorrad unterwegs zur Uni, die frisst ca 2,5-3l/100km weniger als mein alter Jetta und ich bin nicht wirklich langsamer unterwegs.

Von den Unterhaltungskosten ist ein "richtiges" Motorrad eh unschlagbar,natürlich nur wenn man jetzt nicht ne Machine über 100PS hat,da wird die Versicherung teuer.

Ich bezahl jetzt (Saisonkennzeichen 3-11) 34 Euro Steuern und 44 Versicherung für eine Maschine mit 650 ccm und 71 PS.

Falls du also den großen Schein machst, kauf dir aber bloß keine auf 80 gedrosselte 125er, sondern ne "offene",die kosten verrückterweise(Unfallstatistik?) ne Ecke weniger.

Winterfahren ist natürlich sone Sache, bin ja selber Saisonkennzeichenschw...tel, aber so oft schneits ja nun doch nicht.

Ausserdem macht Schnee mit nem kleinen Mopped viel Spaß, mit nem größeren würd ichs auch nicht versuchen.
Mein Vater ist über 20 Jahre lang mitm Motarrad zur Arbeit gefahren, egal was fürn Wetter ist, zu Fall hat ihn dabei nur einmal ein rentner gebracht ;)
 
Also wenn du auf dem Land wohnst, wo die Straßen nicht direkt geräumt werden 5 Minuten nach Wintereinbruch, dann kann das schon problematisch werden. Ich fahre seit ca. 5 Jahren meine 125er (XR 125L) und zwar Sommer wie Winter. Hingelegt habe ich mich bisher nur ein einziges Mal und das auch nahezu im Stillstand. War einfach festgefahrener Schnee in einer Seitenstraße mit Spurrillen. Da ist es wirklich unmöglich zu fahren (wieder was gelernt :D).
Abgesehen von diesem Rutschproblem macht mir Wetter überhaupt nichts aus. Mit normalen Motorradklamotten und Thermounterwäsche friert man nicht und wird auch nicht nass.
Der Verbrauch einer 125er ist natürlich absolut unschlagbar und die Geschwindigkeit ist für den Alltagsbetrieb mehr als ausreichend (zumindest innerorts).

Das klare KO-Kriterium sind wohl die Anschaffungskosten, aber wenn man bedenkt, dass man das Gerät auch für andere Dinge als für den Arbeitsweg nutzen kann, eine sehr lohnende Anschaffung. Wird dir jeder Biker bestätigen. :)
 
Also ich bin jetzt nach 8 Jahren Autofahrerei auf ne 600er Kawasaki umgestiegen und bereue es kein bißchen! Anschaffungskosten: Für Lappenerweiterung, Karre und Ausrüstung habe ich alles in allem ca 3500 gezahlt. Unterhaltsmäßig kann das auch einiges, Steuern ca 44,- Im jahr und Versicherung 150,-. bei "humaner" fahrweise braucht die Karre 3-5 Liter Super auf 100km. Ich habs aber auch schon geschafft ne komplette Tankfüllung (ca 19 Liter Tankvolumen) unter 100km zu verblasen, bei ca 13.000 Umdrehungen dauerhaft kein problem;) Aber das war nur mal zum ausprobieren, wenn man seinen Gashahn im Griff hat dann kann man schon günstig unterwegs sein. Wintererfahrung habe ich leider noch keine, hier im Ruhrgebiet ist es aber erfahrungsgemäß so dass eigentlich recht schnell geräumt/gestreut wird, von daher sehe ich dem Winter mit einem lachenden Augen entgegen;)
 
Wenn man von den Kosten für den Schein absieht, loht es sich.
Meine Kleine Enduro frisst auch unter 3l auf 100km und der Tank ist für 9€ (im Moment...:freak:) voll.
Allerdings fahre ich sie nur bei schönen Wetter.
Im Winter macht sie wohl behütet heia^^
 
Kosten fürn Schein und ne Karre etwa 3500€ minimum.

Kosten für ne Autogasanlage 2200-2400€, preiswerter Kraftstoff und im Winter ein Dach überm Kopf.
 
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