Mad316
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Also ich würde unbedingt eine Asus Xonar Essence mit den Kopfhörern verbinden, so nutzt man das Potential schon sehr stark. Für eine weitere Steigerung müsste man nochmals deutlich tiefer in die Tasche greifen und einen externen KHV kaufen.
Dazu mal ein sehr guter Beitrag:
Dazu mal ein sehr guter Beitrag:
mh0001 schrieb:Aber die von dir vorgeschlagene "Soundkarte" (der Regler hat eine USB-Karte integriert wenn ich das richtig gesehen habe) hat nunmal keinen KHV, und damit macht nicht nur der Beyerdynamic keinen Spaß, sondern auch die AKGs nicht.
Gerade zu letzteren liest man, dass gerade da ein besonders starker KHV zu empfehlen ist, um sie auszureizen.
Hat ja mit der Lautstärke rein gar nichts zu tun. Ich kann meinen 250 Ohm Beyer auch an meinen MP3-Player anschließen und das wird saulaut wenn ich den auf max. drehe nur klingt es scheiße.
Zudem, das habe ich vor ein paar Wochen nachgelesen, sagen auch die angegebenen Nennimpedanzen nur bedingt etwas darüber aus, ob ein KHV von Vorteil ist oder nicht. Das ist nämlich lediglich ein gemittelter Wert (darum heißt es auch "Nenn"-Impedanz), auch die Impedanz (die ja bereits zu einem frequenzabhängigen Ohmschen Widerstand führt) kann nochmals nicht-linear sein.
Ist die Nennimpedanz mit 32 Ohm angegeben, kann das sein dass bei 95% des Frequenzintervalls die Impedanz 20 Ohm ist, in den restlichen 5% das aber auf 200 Ohm hochgeht (hab ich nicht ausgerechnet, das soll nur geschätztes Extrembeispiel sein).
Kann also sein, dass ein 32 Ohm Nennimpedanz-KH ohne KHV betrieben dann quasi keine Höhen mehr wiedergibt.
Gerade der AKG K701 soll ganz schwer voll auszureizen sein, auch wenn er eine vergleichsweise sehr niedrige Nennimpedanz hat.
Dazu ausnahmsweise mal ein Wikipedia-Zitat:
D.h. die Nennimpedanz wird so angegeben, dass lediglich der unterste auftretende Impedanzwert in der Nähe liegt, was auch Sinn macht, da man das unbedingt wissen muss, damit man nicht von extrem niedriger Impedanz "überrascht" wird, wo ja dann der Verstärker wegen zu hoher Ströme sogar abrauchen kann!
Aber wie gesagt, ein "32 Ohm"-Kopfhörer kann also um es mal zu übertreiben auch mal ein paar Frequenzen mit 1000 Ohm Impedanz haben, es bleibt dennoch ein 32 Ohm - KH.
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