Musik und Zocken, 4 Kopfhörer in der Auswahl - welchen nehmen ?

Also ich würde unbedingt eine Asus Xonar Essence mit den Kopfhörern verbinden, so nutzt man das Potential schon sehr stark. Für eine weitere Steigerung müsste man nochmals deutlich tiefer in die Tasche greifen und einen externen KHV kaufen.

Dazu mal ein sehr guter Beitrag:

mh0001 schrieb:
Aber die von dir vorgeschlagene "Soundkarte" (der Regler hat eine USB-Karte integriert wenn ich das richtig gesehen habe) hat nunmal keinen KHV, und damit macht nicht nur der Beyerdynamic keinen Spaß, sondern auch die AKGs nicht.
Gerade zu letzteren liest man, dass gerade da ein besonders starker KHV zu empfehlen ist, um sie auszureizen.

Hat ja mit der Lautstärke rein gar nichts zu tun. Ich kann meinen 250 Ohm Beyer auch an meinen MP3-Player anschließen und das wird saulaut wenn ich den auf max. drehe nur klingt es scheiße.

Zudem, das habe ich vor ein paar Wochen nachgelesen, sagen auch die angegebenen Nennimpedanzen nur bedingt etwas darüber aus, ob ein KHV von Vorteil ist oder nicht. Das ist nämlich lediglich ein gemittelter Wert (darum heißt es auch "Nenn"-Impedanz), auch die Impedanz (die ja bereits zu einem frequenzabhängigen Ohmschen Widerstand führt) kann nochmals nicht-linear sein.
Ist die Nennimpedanz mit 32 Ohm angegeben, kann das sein dass bei 95% des Frequenzintervalls die Impedanz 20 Ohm ist, in den restlichen 5% das aber auf 200 Ohm hochgeht (hab ich nicht ausgerechnet, das soll nur geschätztes Extrembeispiel sein).

Kann also sein, dass ein 32 Ohm Nennimpedanz-KH ohne KHV betrieben dann quasi keine Höhen mehr wiedergibt.

Gerade der AKG K701 soll ganz schwer voll auszureizen sein, auch wenn er eine vergleichsweise sehr niedrige Nennimpedanz hat.

Dazu ausnahmsweise mal ein Wikipedia-Zitat:


D.h. die Nennimpedanz wird so angegeben, dass lediglich der unterste auftretende Impedanzwert in der Nähe liegt, was auch Sinn macht, da man das unbedingt wissen muss, damit man nicht von extrem niedriger Impedanz "überrascht" wird, wo ja dann der Verstärker wegen zu hoher Ströme sogar abrauchen kann!

Aber wie gesagt, ein "32 Ohm"-Kopfhörer kann also um es mal zu übertreiben auch mal ein paar Frequenzen mit 1000 Ohm Impedanz haben, es bleibt dennoch ein 32 Ohm - KH.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Ersteindruck kann arg täuschen und am nächsten Tag hört man es womöglich anders. Eine geschlossene Bauform kann in einer lauteren Wohngegend von Vorteil sein. Ein Spiralkabel ist quasi ein Muss . Die Ohrmuscheln müssen vom Hörer umgeben werden. Ich habe seit 10 Jahren die DT 770 Pro im Dauereinsatz und kann deshalb nur davon ausgehen. ;)
 
Vektor schrieb:
Vor ein paar Tagen gab es ebenfalls einen Thread, bei dem der DT990 vom TE aber als grausig empfunden wurde. Das gleiche finde ich uebrigens auch. Was ich damit sagen moechte ist, du solltest unbedingt vergleichen.
beyerdynamic DT990, DT770, AKG K601, K701, evtl. ein paar Sennheiser, Ultrasone usw.
Nicht vom Hoerensagen leiten lassen. Manch einer findet auch den DT770 toll und den K601 sch*** bei mir ists anders herum.

Und fuer 150Euro bekommst du "nur" die Pro Version des DT990. Da muss man eigentlich vorher ausprobieren ob man mit dem Anpressdruck des Hoerers klar kommt.

>>Dann muss ich jetzt echt schwer überlegen<< wo bei uns hier (Bochum, Essen, Dortmund usw.) ein größerer Hifi Laden ist, der all die Fabrikate unter einem Dach hat. Also Saturn fällt schonmal weg, da war ich gestern und die hatten so gut wie nichts da...und das was da war, war völlig überteuert :hammer_alt:
 
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Habe gestern mal den Beyerdynamic 770 Pro und den 990 Edition probegehört (AKG war leider nicht verfügbar) und war doch erstaunt, wie viel klarer das Klangbild des 990 Edition im Vergleich zum 770 Pro war.

Der 770 Pro hört sich im direkten Vergleich so an, als wenn der Sound in Watte gepackt wird - für klassik usw. mag das passen aber für Actionfilme und PC-Ballereien :D würde ich eher den 990 Edition empfehlen.

Die Soundunterschiede kommen aber auch dadurch zu Stande, dass der 770 Pro geschlossen und der 990 Edition dagegen halboffen ist.

Vom Desin her gefällt mir der 990 Edition auch besser, wirkt einfach moderner und sitzt für meinen Geschmack auch angenehmer auf dem Kopf. Einziger Wermutstropfen ist der Preis im Vergleich zum 770 Pro.

Kann jedem nur empfehlen die verschiedenen Modelle mal anzutesten und sich erst dann zu entscheiden welches man nimmt.

Bin mal gespannt wie sich der 990 Edition als 250 Ohm Model an meinem Frontpannel meiner X-FI Platinum verhält....hoffe das die hier platzierte separate Lautstärkeregelung
für anständige Lautheit sorgt, und ich nicht doch noch eine neue Soundkarte mit integriertem KV brauche.
 
für anständige Lautheit sorgt, und ich nicht doch noch eine neue Soundkarte mit integriertem KV brauche.
Lautstärke ist nicht alles. Ohne KHV sind viele Kopfhörer zwar ausreichend laut, aber bleiben klanglich häufig weit hinter ihrem Potential.
 
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