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Musikindustrie flucht: Lycos bewahrt IP-Daten nicht mehr auf!
Für alle, die Wert auf Privatsphäre legen, will sich jetzt Lycos attraktiv machen. Die IP-Daten der DSL-Kunden bewahrt der Provider nämlich nicht mehr auf. Der Datenschutz jubelt, die Musikindustrie flucht.
ist das eigentlich rechtens ? imho müssen die provider die IPs für mehrere wochen aufbewahren und wenn der staatsanwalt die daten einfordert müssen die auch rausgerückt werden!
Normalerweise müssen die Daten nur aufbewahrt werden, wenn sie für Abrechnungszwecke nötig sind. Dies ist aber normalerweise für (echte) Flatratetarife nicht nötig. Im Moment gibt es darum ja eine Klage gegen T-Online:
Die BILD hätte anders getitelt: "Raubkopierer nutzen Lycos!"
Nur um das nochmal klar zu stellen. Was mich an der Meldung interessiert hatte, war nur der Datenschutz-Aspekt. Ich fand es ist schon ein Hammer, dass die Musikindustrie Nutzerdaten bei den Providern ausspioniert. Das zeigt, wie abgebrüht große Lobbies heutzutage die Prinzipien der Verfassung aushebeln können. Insofern empfinde ich den Schritt von Lycos als einen Schritt in die richtige Richtung. Ich selbst nutze Esel und Konsorten schon seit einigen Jahren nicht mehr - aber ich bin nicht bereit, mich durchleuchten zu lassen, weil mein Surfverhalten nur mich etwas angeht. Es kommt ja auch niemand daher und macht meine Briefe auf.