thepate94227 schrieb:
hätte ein Ladenbesitzer meiner Meinung nach nicht das Recht, dies zu verlangen.
Der Ansicht bin ich auch.
Ändert aber nichts am Zugang zu Supermarkt und Co.
Wie bereits gesagt:
Ein Attest befreit von der Pflicht, eine Maske zu tragen (warum auch immer).
Es bedeutet
nicht, dass man dann alles ohne Maske machen darf.
Man verhindert Ordnungs- bzw. Bußgelder.
Man erhält
keine Freikarte um ohne Maske einkaufen zu gehen oder im Restaurant zu essen.
Wenn ein Kerl eine umfassende Allergie gegen sämtliche Kondommaterialien hat und dann ohne jeglichen Schutz durch die Gegend pimpert, sich bzw. andere der Gefahr einer STD-Ansteckung inkl. HIV aussetzt und ungewollte Schwangerschaften in kauf nimmt, darf er das dann, weil er ein Attest hat - oder sollte er nicht eher extra vorsichtig sein und sich entsprechend verhalten oder einschränken?
Es gibt kein „Recht auf Einkaufen im Supermarkt“. Wenn man keine Maske trägt/tragen will oder kann, muss man damit leben, dass man nicht reinkommt, wenn dies vorgeschrieben ist. Auch andere Menschen haben Rechte. Vergisst man heute schnell...
Wenn einem die Vorschriften und Gesetze nicht passen, kann man den entsprechenden Rechtsweg beschreiten. Daran wird niemand gehindert und genau diese Möglichkeit definiert einen Rechtsstaat! Man kann’s natürlich auch mit Shitstorms oder Telegram-Kanälen versuchen, sich einfach nicht an die Regeln halten, auf Bäume klettern oder sich von Brücken abseilen.
All das ändert aber nichts an den Vorgaben und Pflichten. Will man diese ändern, muss man klagen. Macht irgendwie kaum jemand. Ist ja auch umständlicher als im großen weiten Internet irgendwas durch die Gegend zu blubbern. Manche schaffen es wenigstens noch auf die Straße um Polizisten zu verdreschen oder dem Kampfveganer zu lauschen. Bringt aber auch nix. Die Realität ist nunmal kein Abbild von Instagram, Twitter & Co.
Nur weil einem verzogenen Balg irgendwas nicht passt, wird sich nicht alles sofort darum drehen. Also... nicht immer 😁 - das muss man erst begreifen, bevor man sich irgendeiner Diskussion stellt.
Die Aussage „jeden machen lassen was er will“ ist süß. Wirklich. Das bedeutet unterm Strich Anarchie. Jeder macht was er will. Autoritäten und Führung ist doof. Regeln sind doof. Ich mach mir meine eigenen und halte mich sonst nur an die, die mir passen. Kann man machen. Man muss dann aber auch die Eier haben und die Konsequenzen tragen.
Man stelle sich vor, dass wirklich jeder machen dürfte, was er will. Das Recht des Stärkeren. Ganz toll. Wie in der Steinzeit. Will man das wirklich? So ne Art Dauer-Purge? Solche Phrasen werden oft rausposaunt, gerade wenn jemand auf seine RECHTE besteht. Die Konsequenzen hat keiner im Blick - genauso wenig wie die RECHTE von anderen.
Wie heißt es so schön: Die eigene Freiheit hört da auf wo die eines anderen beginnt.
Zieht die Masken auf oder lasst es - aber tragt dann auch gefälligst die Verantwortung und die Konsequenzen für euer Verhalten und hört auf, ständig ALLES haben zu wollen, ohne was dafür tun zu müssen! Rechte gibts nicht ohne Pflichten.