Muss ich eine Netzwerkfestplatte mit FAT 32 formtieren?

KeyBiscayne

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Hallo zusammen,

ich habe eine externe SATA Festplatte, welche mit NTFS formatiert ist, an meinem PC hängen um dort meine Daten zu sichern. Jetzt möchte ich diese Festplatte über meine Fritzbox per Netzwerkkabel anschließen, damit ich diese im Netzwerk betreiben kann. Aus diesem Grund habe ich mir ein spezielles externes Gehäuse der Firma Revoltec gekauft.

Nun zu meiner Frage: Kann ich diese Festplatte mit NTFS weiterbetreiben, oder muss ich diese in FAT 32 formatieren.

Ich habe schon des öfteren gelesen, dass Netzwerkfestplatten mit FAT32 formatiert sein müssen, damit Daten erkannt werden. Da die Beiträge meistens mit XP in Verbindung gebbracht wurden und ich das Betriebssystem Vista (64-bit) habe, bin ich mir diesbezüglich nicht sicher.
 

China

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Ich würde mal spontan drauf tippen, dass es auf die Systeme ankommt, die darauf Zugriff haben sollen.
Wenn alle zugreifenden Betriebssysteme NTFS "kennen/können" sollte das kein Problem darstellen.
Zu mindestens fällt mir grad keins ein... :D
 

KeyBiscayne

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Nein, es greifen eigentlich keine anderen Systeme darauf zu. Das Netzwerk besteht aus insgesamt 2 Computern und 2 Laptops, welche alle das Betriebssystem Vista (32 oder 64-bit) haben und einen HP Farblaser.

Wenn dies keine Probleme macht, dann weiß ich bescheid und bedanke mich hiermit für die schnelle Antwort.
 

mr.Gr3y

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Jop, wie China es schon gesagt hat. So kannst Du es auf NTFS lassen.
 

Madnex

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@KeyBiscayne
Was ist das denn für ein Gehäuse? Ein NAS-Gehäuse? Wenn es ein NAS ist, dann kommt es auf das Betriebssystem des NAS an, welches Dateisystem verwendet werden kann oder sollte (siehe Handbuch bzw. Produktbeschreibung). Die meisten NAS nutzen als Betriebssystem ein Linux-Derivat. Dementsprechend sollte die Festplatte optimalerweise ein Linux Dateisystem, wie z.B. ext2/3, nutzen oder alternativ FAT32 (welches mit nicht mehr zeitgemäßen Einschränkungen behaftet ist). NTFS wird von diesen Gehäusen, wenn, dann nur lesend unterstützt. NTFS stellt unter Linux sowieso keine optimale Wahl dar, da es ein proprietäres closed-source Microsoft Dateisystem ist und unter Linux nur über "Krücken" genutzt werden kann.

Windows Systeme können übrigens über das Netzwerkprotokoll problemlos auf Linux Dateisysteme zugreifen.
 
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KeyBiscayne

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Es handelt sich um das Gehäuse Revoltec Alu Guard (SATA to LAN + USB).

Jetzt habe ich damit ein großes Problem. Ich bekomme die Platte nicht ordungsgemäß in das Netzwerk.

Ich habe wie in der Anleitung des Gehäuses beschrieben, meine Festplatte Seagate Barracuda 7200.11 (1 TB) eingebaut. Ich habe dann das LAN-Kabel mit meiner Fritzbox verbunden und die Platte an die Stromversorgung angeschlossen.

Im Explorer wird sie mir in der Netzwerkumgebung angezeigt. Auch kann ich Sie über eine Web-Oberfläche ansprechen.

Doch wenn ich versuche einen Benutzer einzurichten, kommt immer die Fehlermeldung "Es ist keine NAS-Festplatte insalliert".

Auch wenn ich versuche die Festplatte zu formatieren, bekomme ich die Meldung "Die Festplatte muss eine Größe vom mindestes 1 GB haben". Wenn ich dann auf OK klicke tut sich gar nichts mehr.

Kann es sein, dass meine Festplatte, welche ich zuvor mit Acronis auf FAT32 formatiert habe, hierfür nicht geeignet ist? Oder an was kann das sonst liegen?
 

w4lk1n

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Hat das Gehäuse irgendeine Beschränkung was die Speichergröße der Festplatte anbelangt?
 

Noxman

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KeyBiscayne

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Hab grad mal auf der Revoltec Seite geschaut.

Laut Datenblatt gibt es keine Beschränkung für die HDD Größe.
Ergänzung ()

Eine Kompatibilitätsliste habe ich weder auf der Revoltec noch auf der Listan-Website gefunden.
 

Madnex

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Jep, das solltest du tun.

Und wenn du die Festplatte nicht auch per USB anschließen möchtest, solltest du das "native" Dateisystem anstelle von FAT32 wählen, sofern möglich. Ich gehe mal davon aus, dass da ein Linux unter der Haube steckt. Ein Linux Dateisystem ist dem veralteten FAT32 um Längen überlegen, kann aber von einem Windows Client aus (ohne das Einbinden spezieller Treiber) nur über das Netzwerkprotokoll genutzt werden.
 

KeyBiscayne

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Ich bin gerade dabei die Partition mit Acronis zu löschen. Dies dauert jedoch noch ca. 1 Stunde. Ich werde es danach mal versuchen mit der eigenen "Gehäuse-Software" zu formatieren. Hierzu habe ich Formatierungsmöglichkeiten zur Auswahl und zwar FAT32 oder XFS. Was wäre denn besser geeignet?

Der Chipsatz heißt übrigens Starsemi-ST9104.
 

Madnex

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Warum löschst du eine Partition mit Acronis und das auch noch indem du alle Sektoren überschreiben lässt? Das normale Löschen einer Partition dauert wenige Sekunden und beherrscht auch die Windows-eigene Datenträgerverwaltung. Schon das Überschreiben des ersten Sektors der Festplatte (512 Bytes groß) hätte dazu ausgereicht, um die Festplatte in einen jungfräulichen Zustand zu versetzen.

Zitat von KeyBiscayne:
Hierzu habe ich Formatierungsmöglichkeiten zur Auswahl und zwar FAT32 oder XFS.
XFS ist klar vorzuziehen, solange du nicht vorhast die Festplatte per USB an einen Rechner anzuschließen. Windows kann über den direkten Anschluss dieses Dateisystem nicht lesen. FAT32 hat viele Einschränkungen, die es für die heutige Zeit quasi unbrauchbar macht.
 

KeyBiscayne

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So nun habe ich die Partition gelöscht und die Festplatte wieder in mein NAS-Gehäuse eingebaut. Ich habe das Web-Tool der Festplatte aufgerufen und wollte die Formatierung der Festplatte anstoßen. Leider bekam ich wie schon zuvor die Meldung "Die Festplatte muss eine Größe von mindestens 1 GB haben". Wenn ich dies mit OK bestätige, tut sich wieder nichts mehr.

Wenn ich den Festplattenstatus aufrufe, werden mir keine Daten der Festplatte angezeigt.

Was kann ich jetzt noch tun?
 

KeyBiscayne

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Nachdem meine Festplatte in meinem SATA-Gehäuse einwandfrei funktioniert, gehe ich davon aus, dass es an dem Gehäuse liegt. Ich habe es nun wieder zurückgeschickt.

Vielen Dank noch einmal für die Tips
 
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