nach der ausbildung STUDIUM

muraaat89

Ensign
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Dez. 2008
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hallo erstmal...
Ich bin zuzeit azubi im 2. Lehrjahr(Industriemechaniker) habe vor meine Ausbildung 6 Monate vorzuziehen...
Nun habe ich daran gedacht nach der Lehre mich weiterzubilden und wollte Maschinenbau studieren....gleich an der Uni um die Ecke :D
hätte ich mit meiner Berufsausbildung dort eventuell Vorteile oder eher Nachteile, weil ich nur Fachhochschulreife habe...
und wie ist das dann mit dem Praktikum die man während des Studiums machen muss..fallen die durch meine Ausbildung weg oder muss ich die trotzdem machen ?
 
die würden denke ich mal wegfallen, so ist es zu mindest bei mir an der TU Hamburg-Harburg.
Nur sei dir dessen bewusst, dass es ein sehr sehr schweres Studium ist! Am wichtigsten sind Mathe, Mathe... und Mathe!!!
 
frag doch einfach mal bei der studienberatung nach ;) ... jede uni/fh macht doch eh, was sie will
 
also bei uns in bayern ists so dass du mit fachhochschulreife garnet an der uni studieren darfst, sondern nur an der fh, und wir haben auch ein halbes jahr praktikum von der schule aus gemacht, was dann auch wegfallen würde, ob das bei euch anders ist weiß ich nicht.
 
BeedManic schrieb:
also bei uns in bayern ists so dass du mit fachhochschulreife garnet an der uni studieren darfst, sondern nur an der fh

Das ist nicht nur in Bayern so.
Ich denke, das ist in jedem Bundesland so.
 
Aber es gibt ja viele FH's die den Maschinenbau Studiengang anbieten.
 
ich hatte meine FOS schwerpunkt e technik gemacht und schon dort hat mich das mit mathe etwas überfordert, sodas ich grad so mit einer 3( in Mathe ) fos geschafft habe .
In grunde ist ja e technik auch nix anderes als mathe...
ist da jetzt ein soo großer unterschied im vergleich zumaschinenbau ?
 
In Maschinenbau wird man wohl eher mehr mit der Mechanik, Werkstoffkunde, Thermodynamik, Statik, Antriebtechnik und technischen Zeichnungen zu tun haben. Also mehr Ingenieur-Kram und da ist Mathematik sehr von Bedeutung.
 
von daher hätte ich doch eig. einen wesentlichen vorteil weil ich in meiner ausbildung auch sehr viel mit werkstoffkunde technichen zeichnungen (antriebstechnik) zu tun habe.... natürlich wirds dort noch intensiver durchgenommen...
 
Du kannst ohne Vollabitur "nur" an einer FH studieren. Klar sind die klassischen Maschinenbaufächer
dominierend, dennoch ist Mathematik und Physik in den ersten Semestern Haupt- und Grundvoraussetzung
und für viele ein K.O. Kriterium.
Mathematik war für mich bis zur FOS Kinderkram, an der FH hatte ich jedoch damit zu kämpfen und habe es
erst im dritten Versuch, während der Diplomarbeit geschafft. Dann jedoch mit mit sehr gutem Ergebnis.
 
In Hesse als einzigstes Land kann man glaube ich auch mti Fachabi an der Uni studieren, solange es in Hessen abgelegt wurde und nur ein Bachelor Studiengang ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Glaube trügt, man kann auch mit einem Fachabitur aus anderen Bundesländern Bachelorstudiengänge
an hessischen Universitäten besuchen.
 
phil. schrieb:
Mathematik war für mich bis zur FOS Kinderkram, an der FH hatte ich jedoch damit zu kämpfen und habe es
erst im dritten Versuch, während der Diplomarbeit geschafft. Dann jedoch mit mit sehr gutem Ergebnis.

Papalapap.... Mathematik ist im Studium (ich spreche von einer FH) nicht viel schwerer als an der FOS, nur anderst. Es ist nicht das einfache rechnen, es ist mehr ein Formel anwenden etc.. aber mit ein bisschen Fleiß kommst du locker durch, sogar beim 1 Versuch...

Was in Mathematik im Studium gemacht wird verstehen nur ein paar wenige Prozent der Studenten, die meisten gehen nach Schema F vor, was stressfreier ist und zum Ziel führt.
 
Danke hättest du mir das doch vor 20 Jahren gesagt, ich hätte mein Diplom stressfreier gemacht.
Ups, aber da hast du ja noch in die Windeln gemacht.
Und ich Idiot habe versucht Mathematik zu verstehen. So ein Unsinn, dann nehme ich alles zurück und
behaupte Mathematik im Maschinenbaustudium ist auch an einer FH Kinderkram. 8o
 
h@mster schrieb:
Papalapap.... Mathematik ist im Studium (ich spreche von einer FH) nicht viel schwerer als an der FOS, nur anderst. Es ist nicht das einfache rechnen, es ist mehr ein Formel anwenden etc.. aber mit ein bisschen Fleiß kommst du locker durch, sogar beim 1 Versuch...

Formel anwenden bei Integralrechnungen? Viel Spaß.
Da kommst du mit auswendiglernen nicht weit. Da muss man schon ein Gefühl haben, was man da machen will.
 
Zu der Mathematik-Problematik:

Also ich finde die Durchfallerquoten sprechen da eine sehr deutliche Sprache. Da ja (so gut wie) alle an der FH durch FOS- oder Gymnasiumsmathe durch sind und dann dennoch mind. 50% in den Matheprüfungen durchfallen, spricht dies doch sehr deutlich gegen die Theorie, es sei nicht schwerer als auf der FOS.

Gruß,
[sauba]
 
Höhere Mathematik braucht verdammt viel Zeit zum verstehen.

Schau mal auf die Credit-Zahl, jeder Credit ist durchschnittlich 30 Zeitstunden wert.

Beispiel: Wenn man also 15 Wochen Vorlesung hat im Semester (und in der letzten Klausur), und die Vorlesung hat 10 Credits, dann wird pro Vorlesungswoche (inkl. Anwesenheit bei Vorlesung etc.) ein Zeitaufwand von 20 Stunden im Durchschnitt erwartet.

Aber viele Stundenten machen gerade so die Hausaufgaben (schreiben sie vielleicht noch ab...) und fangen dann in der letzten Woche an zu lernen - plopp.....

Hinzu kommt noch, dass dieser "Durchschnitt" halt von den Profs vorgegeben wird..wenn die sich als elitärer Zirkel verstehen, drehen sie ihn halt nach oben und der "Rest" muss noch mehr lernen.


Übrigens: Die Credits für ein Studium sind so ausgelegt, dass man mit einer ~40 Stunden Woche +~30 Tage Urlaub im Jahr hinkommen sollte...theoretisch jedenfalls :freaky:

(Für die älteren Semester: 2 Stunden notiert auf dem Schein zur Vorlesung sind ca. 3 Credits)
 
bringt alles nix darüber zu diskutieren. manchen fällts leicht, anderen schwerer. wie es bei dir ist, musst du selbst rausfinden. ich hab informatik studiert und war eigentlich nie gut in mathe. ich erinner mich noch wie ich mich damals in der 5-10 klasse mit textaufgaben gequält habe. je abstrakter die mathematik wurde, desto leichter viel es mir (im studium mathe3 mit 1,7 bestanden, durchfallquote 80%).

von daher, probiers einfach und finds selbst raus. mit der nötigen motivation und willen packt man das.
 
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