News Nachrüst-SSDs für Mac Pro sind langsamer und teurer

Genauso ist es...die ssd kostet (wenn man überhaupt so sprechen will) ja nicht 800 Mäuse sondern es ist nur der Aufpreis von 256 auf 1 tb...


Interessant ist doch eh eher die 2tb ssd die mit 1500 ja die deutlich unter allen 1 tb Modellen liegt...(gb/Dollar) und selbst ziemliche professionelle User werden mit 700 plus mb s gut auskommen...

Ist doch gut, dass jetzt wohlgemerkt der bis jetzt erste Anbieter eine Alternative anbietet (Nachfolger werden wohl 1-2 kommen) und es nach ram eine weitere Upgrade Möglichkeit für den Cube gibt ? Fehlt nur noch die Grafikkarte Alternative!


So schlecht ist das dingen nun auch nicht....sucht mal ne ssd mit 2 tb für 1500 Dollar!
 
Cool Master schrieb:
DER Vorteil einer Externen Lösung ist aber man kann mehrere Rechner anschließen. ...
Ja, aber nur, wenn es sich um ein NAS handelt, das die Daten in irgendeinem Concurrent Filesystem bereitstellt (AFP, SMB oä.). Und das wiederum ist fast schon ein No-Go auf Videoworkstations für die Schnittplatte.
 
Nö. Ich konfiguriere das Ding bei Hersteller xyz nach Wunsch und kaufe die passende Garantie dazu. Nachgerüstet werden jede vom Hersteller angebotene und zertifizierte Hardware, diese übernimmt dann die Garantie der Workstation. Wenn ich halt ne fremde SSD einbaue und die Probleme macht, interessiert das den Hersteller dann wenig. Machen kann man es trotzdem.

Ich hab da so nen speziellen Fall, der wollte grundsätzlich ne Titan Black statt der vergleichbaren Quadro in seinen Z820 Workstations. Haben wir auch gemacht und läuft auch. Hintergrund ist simpel: der Hersteller der blöden Software gab die Karte als Referenz an und hat damit statt ner Quadro getestet. Nur wenn die titan Black halt hops geht kann er sich nicht an HP wenden, sondern muss die ganz normal mit Wartezeit über uns tauschen. Dann hat er halt Pech gehabt.

Lautstärke ist eh wumpe, Workstations können heute in den Serverraum. Leistungsstarke Remoteprotokolle erfordern nur noch einen lautlosen Thinclient statt Mülleimer am Arbeitsplatz.
Stichworte nVidia Grid mit RemoteFX oder Citrix HDX 3D Pro zB.

Teralios schrieb:
Ich kann dir aus eigener Erfahrung - die Erfahrung ist jedoch absolut nicht repräsentativ, deckt sich nur mit anderen Berichten - sagen, dass Workstations wohl sehr selten in Firmen durch die IT-Abteilung angepasst werden oder gewartet werden, was die Hardware angeht, sondern dafür spezielle Verträge mit dem Hersteller geschlossen wird.

Der Hersteller sichert sich bei solchen Verträgen entsprechend damit ab, dass der Kunde die Geräte nicht modifizieren darf, tut er es doch, fällt das Geräte aus der Vereinbarung raus.

Es geht da oft eben um garantiere Zeiträume zur Wartung, Zertifikate für Software, dass diese auf dem Gerät entsprechend funktioniert usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Teralios schrieb:
Ich kann dir aus eigener Erfahrung - die Erfahrung ist jedoch absolut nicht repräsentativ, deckt sich nur mit anderen Berichten - sagen, dass Workstations wohl sehr selten in Firmen durch die IT-Abteilung angepasst werden oder gewartet werden, was die Hardware angeht, sondern dafür spezielle Verträge mit dem Hersteller geschlossen wird.

Das ist mehr als üblich, bei großen Firmen so wie so. Ebenfalls fährt man das auch bei Servern, da Hersteller wie HP und co. nur Garantie auf original von HP gelieferte Hardware bietet. Ist in dem Server eine fremde Hardware wird der Support verweigert. Macht aber auch keiner weil dann das System wieder aus der Zertifizierung fliegt.
 
Diese kann anschließend in dem externen USB-3.0-Gehäuse von OWC verbaut werden. Mehr als theoretisch bis zu 625 MB/s sind über diesen Anschluss aber nicht möglich.
Bitte schreibt nicht so einen Mist, denn man kann nicht die Bitrate durch 8 rechnen, da muss man zumindest die Bitkodierung berücksichtigen und das ist bei USB3 nun einmal 8b10b, also sind theoretisch brutto maximal 500MB/s möglich. Schau man dann die Timmings an und berücksichtigt den Overhead der höheren Protokolllayer sind es beim Bulk Protokoll etwas über 300MB/s und bei UASP dann etwas über 400MB/s was man über USB3 als Nettodatenrate erhält.
 
Kasmopaya schrieb:
Tja das ist der Apple weg, im Prinzip wollen sie immer das genaue Gegenteil sein was ein Windows PC ist. Und das kommt dabei raus. Das das nicht immer nur Vorteile hat ist klar. Teils übertreibt es Apple maßlos.

Übertreiben? Wieso? Beschwerst du dich bei einem Notebook das du nicht die Graka wechseln kannst? Oder beim Smartphone den RAM? Also bitte, lächerlich. Wenn die SSDs einen etablierten Standard hätten wäre das zwar toll, aber es ist nicht weiter tragisch. Das ist kein System für frickler, das wird gekauft und muss laufen, fertig aus. Aufrüstbarkeit steht nunmal im krassen Gegensatz zum Design und zur Perfektion. Das wäre so wie wenn sich jemand nen neuen Polo mit 1,2l Motor kauft und meckert das der ja garnicht gegen einen von Porsche ausgetauscht werden kann. Solche sachen kauft man nach bedarf, und den sollte man abschätzen können.
 
wazzup schrieb:
Solche sachen kauft man nach bedarf, und den sollte man abschätzen können.

Weise Worte wazzup, nicht nur in Bezug auf einen neuen Rechner!
 
Die "Nörgler" vergessen wieder zu was man sich einen Mac Pro kauft. Das ist keine 0815 Spielelkiste, damit wird gearbeitet und da ist die Aufrüstbarkeit nebensächlich, reicht die Leistung nicht mehr, wird einfach eine neue gekauft.
 
@jodd

Du musst aber zugeben diese SSD ist nicht für den "Profi" gedacht. Wie schon erwähnt wurde bastelt keiner an dem Pro herum und wenn man Speicher brauch wird der einfach so gekauft und Extern angeschlossen.
 
Sicher, dieses gefrikel braucht im professionellen Bereich kein Mensch und dann noch teurer und langsamer. Da muss die Frage erlaubt sein: Bitte was soll das?
 
Ich habe tatsächlich hier zuhause so ein Ding stehen. Früher habe ich wirklich sehr viel an Computern herum geschraubt, aufgerüstet, etc. Und heute bin ich froh dass ich mir das an dem MacPro komplett sparen kann. Er läuft und ich muss mich nicht darum kümmern, dass ich da in absehbarer Zeit neue Hardware einbauen müsste. Falls ich irgendwelche spezielle Hardware bräuchte, kann ich sie ja dennoch über Thunderbolt-2 anschließen. Passt.
 
jodd schrieb:
Die "Nörgler" vergessen wieder zu was man sich einen Mac Pro kauft. Das ist keine 0815 Spielelkiste, damit wird gearbeitet und da ist die Aufrüstbarkeit nebensächlich, reicht die Leistung nicht mehr, wird einfach eine neue gekauft.

Tja jodd, so ist das eben mit den Spielehirnis, über den Tellerrand kommen leider die meisten nicht hinaus. Und dass man mit einem PC - von welcher Marke auch immer - einfach nur professionell arbeiten will/muss, ist schon gar nicht für sie vorstellbar.
 
jodd schrieb:
Sicher, dieses gefrikel braucht im professionellen Bereich kein Mensch und dann noch teurer und langsamer. Da muss die Frage erlaubt sein: Bitte was soll das?
Für Leute, die das Ding kaufen und später feststellen, dass die SSD doch zu klein dimensioniert war und externe Medien doch störend sind etc.
Oder das Nutzungsverhalten ändert sich durch andere Medien oder Kundschaft
Oder die Kategorie "Erst knausern und dann das doppelte zahlen" *gg*
 
Ich verstehe nicht, wieso immer alle behaupten, das MacPro wäre ja teuer. Guckt endlich mal über den Tellerand hinaus. Stellt euch das System doch einfach mal bei Geizhals zusammen. Da ist man ganz schnell über die 6000€! (8-Core, 64GB RAM, 512GB SSD) und hat dann immer noch kein leises kompaktes System aus der Hand eines Herstellers. oô
 
puffisworld schrieb:
Ich verstehe nicht, wieso immer alle behaupten, das MacPro wäre ja teuer. Guckt endlich mal über den Tellerand hinaus. Stellt euch das System doch einfach mal bei Geizhals zusammen. Da ist man ganz schnell über die 6000€! (8-Core, 64GB RAM, 512GB SSD) und hat dann immer noch kein leises kompaktes System aus der Hand eines Herstellers. oô

Ist ja süß. Und wenn ich das bei HP, Fujitsu oder wem auch immer als Highendworkstation konfiguriere bekomme ich für 6000€ 2x 8 Kerne (2x Xeon E5-2640 v3), 64GB DDR4 registered, eine nVidia Quadro K5200 8GB, 512er SSD, 5 Jahre vor Ort Service mit 4h Antrittszeit.
Das mal als Beispiel an einer individuell konfigurierten Celsius R940 und den marktüblichen Rabatten auf den Listpreis bei so einem Gerät.

Lautstärke 23db mit normaler HDD bei 50% CPU Last:
http://www.fujitsu.com/de/products/computing/pc/workstations/celsius-r940/
Aber ja, sieht halt nicht wie ein stylischer Mülleimer aus. Kann dafür aber noch massiv aufgerüstet werden.
Wenn man noch wert auf Optik legt, nimmt man ne HP Z820.
 
Die Celsius Reihe ist ein Traum von einer Workstation!
Jedes Mal, wenn ich das Gehäuse aufmache, denke ich mir, "WOW wie durchdacht das alles ist!" - das Ding kommt auch mit semipassiver Kühlung der Prozessoren aus. Und man kann es beliebig ausbauen und da wo es über 5 Jahre im Einsatz war, wurde es auch beliebig ausgebaut
Naja jetzt hat das Unternehmen zum "Sparen" auch einen dieser tollen IT "Dienstleistungsverträge" bei denen eine schnellere LAN Dose halt mal 10€ mehr im Monat kostet. Oh und ordentlichen sicheren Cloud Speicher gibt es auch nicht mehr - es kam der kluge Rat von der "IT" das Zeug doch auf USB Sticks, die man selbst besorgen soll, zu packen. Ja klar packen wir doch mal riesige CAD Konstruktionen und 3D Modelle die relevant für Industriespionage sind auf Elektromarkt Sticks. Was kann schon schief gehen?
 
wenn die ab Werk verbaute SSD intern schneller ist, als die von OWC, so würde es doch sinnvoller sein, die von OWV im externen Gehäuse von OWC zu betreiben, oder nicht?! man kastriert sich ja sonst beide SSDs im Speed.

€dith: solange es da nur USB3 Gehäuse gibt und keine TB1 mit wenigstens 10GBit/s, isses witzlos, die originale Apple-SSD extern betreiben zu wollen, wenn man sich dafür ne langsamere einbaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
[F]L4SH schrieb:
es kam der kluge Rat von der "IT" das Zeug doch auf USB Sticks, die man selbst besorgen soll, zu packen. Ja klar packen wir doch mal riesige CAD Konstruktionen und 3D Modelle die relevant für Industriespionage sind auf Elektromarkt Sticks. Was kann schon schief gehen?

Ja klar.
Sicher mit dem Argument der besseren Portabilität ;)
 
Acrylium schrieb:
Ich habe tatsächlich hier zuhause so ein Ding stehen. Früher habe ich wirklich sehr viel an Computern herum geschraubt, aufgerüstet, etc. Und heute bin ich froh dass ich mir das an dem MacPro komplett sparen kann. Er läuft und ich muss mich nicht darum kümmern, dass ich da in absehbarer Zeit neue Hardware einbauen müsste. Falls ich irgendwelche spezielle Hardware bräuchte, kann ich sie ja dennoch über Thunderbolt-2 anschließen. Passt.

das ist ja eine spannende logik.

das du den mac quasi nicht aufrüsten kannst,
du den normalen pc dagegen beliebig aufrüsten kannst (aber nicht musst!),
ist also ein argument FÜR den mac :freak:
 
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