Nachtspeicherheizung alternativen?

Marshal1982

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Hoffe ich bin hier halbwegs richtig gelandet :-)
Will hiermit einfach mal eure Meinungen vieleicht sogar echte hilfen hören.
Also es geht darum Ende Dezember ist leider mein Vater verstorben. Er hatte sich natürilich im die ganzen Finanzen gekümmert.
So nachdem ich bzw meine Mutter das macht und ich mal alles durchgeguckt habe. Ist mir leider was gar nicht gutes aufgefallen.
Und zwar wir nutzten noch Nachtspeicherheizungen. Unser toller verbauch ähnelt ein kleinen Kraftwerk.
Hatten letztes Jahr 33.000kw/h verbraucht. allein die Heizungen hatten 30.000 kwh.
Das sind im Monat nun über 600€ Kosten. Die müssen wir ganz schnell runterbringen.
Hatten erst über ein komplett umbau auf gas gedacht das würde allerdings ca 20.000€ kosten. Und bis wir das Geld wieder ruashaben naja.
Suchen nun also alternativen. Habe schon bischen im Netz geguckt.
Am tollsten fand in Infra-Heizung. http://www.infra-heizung.de/
Dann auch noch als ersatz. Elektro Heizung http://hightherm-elektroheizung.de/
Bei beiden sollen ersparnisse von bis zu 50% drin sein.
Dazu könnten wir noch den Stromanbieter wechseln weil wir ja dann kein Nachttarif mehr brauchen.
Auch noch ne überlegung ist zusätzlich Solar aufs Dach zu packen. Jenachdem was das kosten würde.

Also habt ihr noch andere Vorschläge? Was haltet ihr von den sachen? Vieleicht hat ja sogar jemand von euch sowas oder kann irgendwas aus eigener erfahrung berichten.
Bin über jede Hilfe sehr sehr dankbar.
 
Sprichst du von einem Einfamilienhaus oder von einer Eigentumswohnung?
QM-Angabe wäre wohl auch interessant sowie Infos zum Gebäude an sich wegen Dämmung usw..
 
Hallo und erst einmal mein herzliches Beileid.

Hab ich das richtig gelesen, daß Ihr in einem Haus wohnt? Wie steht es denn um die Bausubstanz des Hauses? Wenn die Isolierung dürftig ist, sollte eine neue Heizanlage nicht viel bringen.

Mein Vorschlag wäre, daß Ihr Euch sachkundigen Rat holt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß man einen Bausachverständigen (Bauingenieur) schon ab 400 Euro für eine Hausbegehung bekommt. Der kann Euch meiner Meinung nach am besten raten.

Das ist auf jeden Fall besser, als teure Umbaumaßnahmen, ohne sich vorher Rat zu holen. Wenn Ihr nichts über den Sachverständigen Eurer Wahl wißt, hilft vielleicht auch eine Nachfrage bei der Verbraucherzentrale oder im Bekanntenkreis, ob die jemanden empfehlen können. Oder bei der Handelskammer???

Es gibt auch von Land und Bund viele Fördergelder, die es mitzunehmen gilt, wenn man energetisch saniert.

Ansonsten könnt Ihr adhoc nur den Stromanbieter gegen einen günstigeren wechseln und eventuell Eure Heizgewohnheiten ändern. http://www.verivox.de/

Z.B. nachts die Heizung nur auf Mond, tagsüber alle Räume bis auf den Hauptaufenthaltsort auf niedrigster Stufe heizen. Manchmal hilft auch eine Decke, wenn man abends Fernseh schaut.

Regelmäßig stoßlüften und keine Fenster auf Kipp offen lassen. Undichte Fenster und Türen mit Handtüchern oder "Fugenband" abdichten. Das günstige vom Baumarkt reicht.

Schaut Euch einfach an, wo überall Wärme im Haus verloren gehen kann.
 
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Meine Eltern haben sich erst ein älteres Haus gekauft gehabt, dass wir komplett renoviert hatten. Da waren zuvor auch Nachtspeicheröfen drinne. Alternativen für die Heizungen gab es leider wenige. Egal ob Gas, Öl oder Holz-Brickets (Pellets etc.) wäre das Problem mit der Rohrverlegung gewesen, zudem kamen die Lagerbestände zwecks Ölbehälter, Holzraum etc auch dazu. Doch das flog wie gesagt alles flach.

Dann fanden wir auf einer Messe diese Infrarotheizungen, die wir jetzt im ersten Winter betreiben. Angenehme Wärme hat man auf jedenfall, das anschließen ist kein Problem und die Verlegung der Kabel ebenfalls nicht. Die Heizkörper an sich sind relativ günstig, sowie das anbringen und der restliche Kram. Diese Infrarot Heizungen die wir haben, werden via Steuergerät gesteuert und heizen immer in einer bestimmten Hystere (bei uns 0,6°C). Diese kann man zeitgesteuert machen und schalten eben automatisch ein und aus, wenn es zu kalt oder zu warm wird. Dadurch heizen sie nicht komplett durch.

Letztlich, wie es preislich aussieht kann man noch nicht sagen, da in den ersten Jahren "angeblich" laut hersteller die Heizkosten höher sind, da diese Heizungen die Umgebung aufwärmen und diese erst komplett getrocknet wird (z.b. Wände, Decken, ...). Diese erwärmte Umgebung gibt dann die Wärme an den Raum ab.
Es stimmt auf jedenfall das es eine angenehme Wärme ist.

Aber ob sich das jetzt rechnet oder nicht, sei dahin gestellt, das wird man erst so in 2-3 Jahren sehen... Vll konnte ich dir ja ein wenig helfen :)

PS: Für die Infrarotheizungen bekommt amn einen speziellen Tarif, aber bitte frag mich nicht was das für einer ist. Das hat mein Vater gemacht...
 
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Also mal vorab ich studiere Energietechnik und Ressourcenoptimierung:

Es ist natürlich richtig das die Nachtspeicherheizung nicht gerade ideal ist, dennoch halte ich sie für sehr viel besser als diese Elektro oder Infrafrot Heizung, denn das einzig positive bei so einer Elektroheizung ist ja das sie für sich betrachtet einen Wirkungsgrad von 100 % hat.

Also da kann eine andere Elektroheizung kaum großartig besser sein.


Der Vorteil der Nachtspeicherheizung ist dafür aber das du günstigen Nachtstrom kaufen kannst (was bei den anderen Heizungen nicht geht).

Die baulichen Gegebenheiten kenne ich natürlich auch nicht, spontane Ideen wären aber, Kamin und/oder Gas (zentral oder dezentral)
 
Lass Dir mal lieber erst ein Angebot machen, die alten Nachtspeicher musst Du durch eine Fachwerkstatt entsorgen lassen, da Asbest drin ist und dieses ist Gesundheitsgefährdend. Wird bestimmt nicht billig. Für die Entsorgung farge den Fachhandel ob sie das übernehmen, wenn Du einen neue Heizung einbauen lässt.
Die Hightermheizungen sind so günstig auch nicht und der Nachttarif ist wesentlich günstiger als ein Normaltarif, gerade bei Heizungen, die pro Stunde mal locker 3000 Watt verbrauchen.
33.000 KW im Jahr ist aber schon eine hohe Hausnummer. :lol:
Was sollten Sie bei der Entsorgung Ihrer Nachspeicheröfen beachten?
Alle Asbestarbeiten sind gemäß der Technischen Regel für Gefahrstoffe TRGS 519 nur durch sachkundiges Personal durchzuführen.
Daher: Demontage und Entsorgung nur durch zugelassenen Fachbetrieb!
Die Zeiten sollten nicht nur auf Grund der gesetzlichen Regelungen der Vergangenheit angehören, dass Installateure "schnell mal eben" die Nachtspeicheröfen abbauen und mitnehmen. So haben beispielsweise Untersuchungen der Berufsgenossenschaft erhöhte Asbestbelastungen bei Installateuren festgestellt!


Bei den Heizungen ist es meist so, sie sind zu hoch und falsch eingestellt, sie laden dann über Tag mit teurem Strom nach und das geht dann richtig ins Geld. Elektrofirma sollte sich mal die Einstellungen ansehen, evtl stimmt Sommer und Winterzeit nicht. Dazu habt Ihr auch wohl noch teure Durchlauferhitzer fürs Warmwasser, die kosten auch sehr viel Strom. Dann könntet Ihr bestimmt die Hälfte einsparen, was ja bestimmt einiges weniger sein wird, ich zahle auch ca. 300 € im Monat an Strom und Gas, bei 280 m² Wohnfläche.

@Ruheliebhaber
Z.B. nachts die Heizung nur auf Mond, tagsüber alle Räume bis auf den Hauptaufenthaltsort auf niedrigster Stufe heizen. Regelmäßig stoßlüften und keine Fenster auf Kipp offen lassen.
Bei einer Nachtspeicherheizung besteht nicht die Möglichkeit, das sie nachts ja aufgeladen werden muss.
 
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Einfamilienhaus. Schon eher Altbau:-) qm angabe hm kann ich gerade echt wenig zu sagen. Schätze mal grob alle zimmer zusammen 200qm.
Haben insgesamt 6 Speicherheizungen am laufen. 3 davon aber ganz niedrig oder wirklich nur bei bedarf höher.

Mein Zimmer, Wohnzimmer, Küche. die 3 laufen schon ganz gut. Dann noch Schlafzimmer bügelzimmer und Partyraum mehr bedarf oder ganz niedrig.
Dämmung hm ja wenig vorhanden. Fenster wurden vor ein paar jahren erneuert. Wände sind Wirklich Dicke Beton Wände. Ohne Dämmung.

Jetzt Stormanbierter Wechseln bringt leider nicht viel. Da wir diesen Nachttarif brauchen und den haben leider viele nicht und die es haben da lohnt sich das wechseln nicht.


Z.B. nachts die Heizung nur auf Mond. Tagsüber alle Räume auf niedrigster Stufe heizen. Regelmäßig stoßlüften. Sowas gibt es bei Nachtspeicherheizung nicht. Die Heizen nur Nachts.

Nachbra von uns der macht Heizung usw, der will die tage mal vorbeikommen und sich das alles mal angucken. Bzw sagen was sinnvoll wäre.
Aber die frage ist denkt der an sich oder an uns :-) Auch wenns ein Nachbar ist man weiß ja nie.
 
hallo,

was ich dir aus erster hand empfehlen kann sind die produkte von vaillant, zb:

http://www.vaillant.de/Produkte/Elektro/Heizgeraete/produkt_vaillant/VSU-EL.html

oder auch

http://www.vaillant.de/Produkte/Elektro/Heizgeraete/produkt_vaillant/VSF-EL.html

um zwei beispiele zu nennen.

beim umbau können gegebenenfalls die vorhandenen kabel verwendet (je nach zustand, alter, etc...), in kombination mit einer einzelraumregelung und dem vergünstigten heizstromtarif sicherlich eine gute und günstige heizalternative.

ich persönlich würde dir von siemens die synco-living empfehlen können, schon oft bei kunden verbaut und immer zufrieden gewesen.

siehe auch unter:

http://www.buildingtechnologies.sie...me_automation_system/Seiten/Synoc_living.aspx

bei den öfen würde ich auf rapsölgefüllte zurückgreifen, lange haltbar, umweltfreundlich,...

mfg
 
Ihr könnt auch versuchen, unliebsame Stromverbraucher im Haushalt zu finden und durch abschaltbare Steckerleisten den Standby-Verbrauch zu senken. Strommeßgeräte kann man entweder auf dem Baumarkt kaufen (rund 20 Euro) oder vom Energieversorger ausleihen.
 
Wieviel Geld hättet ihr prinzipiell im Moment zur Verfügung für einen Umbau (also incl. der handwerklichen Arbeiten, Begutachtung durch Ingenieur, usw..) ? Sofern saniert wird gibts von der KfW spezielle Programme.
 
Ich denke auch, dass ein Fachmann bzw mehere Firmenangebote die bessere Wahl sind, als konkrete Forenvorschläge. Nur vor Ort kann man sich ein Bild vom Gesamtzustand machen.
Wegen des Stromes. 30.000kWh sind verdammt viel. Meine Eltern heizen (Warmwasser inclusive) ein 130qm Haus mir drei ständigen Bewohnern mit ca 12.000kWh. Und das ist nicht über die Maßen isoliert.
D.h. für die nächste Zeit ist erstmal günstiger Strom angesagt. www.verivox.de wurde schon genannt.
Und natürlich könnte ein Optimierung des Heiz/Verbrauchsverhalten nicht schaden. Temperaturen, offne Fenster usw usw...
 
Die Stromverbaucher sind die Heizungen von 33,000 nehmen die alleine 30,000 in anspruch.
Was wir an Geld haben hm naja ca 10.000€ noch nach den ganze Kosten
Nur wenn man nun Rente und kosten monatlich ansieht wird das bald schnell nach unten gehen wenn sich da nicht schnell was tut.
Im Monat über 600€ an Kosten fürs Haus wovon sagen wirmal 90% Stromkosten sind.
 
Was zahlt ihr für ne KW/h im Nachttarif? So kannst du ja theoretisch errechnen wieviel durch den Wegfall der Nachtspeicher wegfällt. Von diesem monatlichen Betrag kannst du dann noch Heizkosten abziehen, die dann logischerweise anfallen, wenn ihr eine andere Heizungsart eingebaut habt. Der Rest der übrig bleibt kann dann zur Finanzierung des Umbaus genutzt werden.

Bsp: ich nehme an im Nachttarif kostet der Strom 0,20€ pro KW/h
30000*0,20 = 6000€ Stromkosten pro Jahr für den Nachtspeicher
Macht pro Monat 500 € Ersparnis.

Von den 500€ musst du jetzt die monatlichen Heizkosten abziehen z.B. 150€ (weiss nicht was das Heizen eines Hauses kostet).

Dann wären noch 350 € monatlich zur Verfügung zwecks Finanzierung des Umbaus.

Bei einer monatl. Annuität von 350 € und 4 % Zinsen p.a. und einer Kreditlaufzeit von 10 Jahren wäre eine Kreditbetrag in Höhe von knapp 34.000 Euro zu finanzieren. Desweiteren habt ihr ja wie du sagst noch ca. 10000 € im Moment parat.
 
@Ruheliebhaber

Ist ja völlig richtig mit den Standbygeräten, aber du weißt schon was 33.000 kwh Strom sind ? ^^

Da beim Standbyverbrauch anzufangen wird wahrscheinlich in der Messtolleranz untergehen ;).

Nein also wie bereits gesagt, da würde ich dringend was machen, was genau kann irgendwer vor Ort natürlich besser beurteilen.
 
Kann auch nur tipp geben:
1. Verbrauch mal einige Wochen Buch führen / wie siehts die letzten Jahre aus?
2. Wie sind die Temp. in den Räumen evtl. zu Hoch?
3. Hab auch schon von Stromzählern gehört, die weit zugunsten des Versorgers arbeiten
4. Mit den jetzigen Versorger über anderen Tarif verhandeln, bei dem Verbrauch

Renovierung würd ich bei Fenster oder beim Dach anfangen

alles je nach gegebenheit (jetziger Aufbau), sollte doch ein Sachverständiger anschauen mittels Wärmebildkamera..
 
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danke mal für die ganzen Tips usw.
Ich werde mich dann mal wieder melden sobald unser Nachbar da war und sage euch was was er so gesagt hat.
 
vorweg, glaube so gut wie keinen tipps die die wahl der heizung und ähnliches miteinschließen, im internet (auch meinem nicht ;) ) die meinsten sind m.e. nicht brauchbar, erst recht in diesem fachfremden forum --> wenn dann wenigstens in fachforen!

wende dich an eine, mehrere fachkräfte, (hersteller!)firmen. die ERSTBERATUNG ist so gut wie IMMER KOSTENLOS!, frage aber sicherheitshalber nach.

viele herstellerfirmen haben aussendienstmitarbeiter (firmen/Architektenberater) die mit freundlicher nachfrage auch zu privatpersonen kommen, mache werben sogar damit auch private zu beraten :)
der vorteil davon ist, dass sie zwar ihre produkte verkaufen wollen, aber sie nur der hersteller und nicht ein verkäufer sind.
alternativ bietet sich jeder ziviltechniker (am besten Bauingenieure/Bauphysiker) an. die kosten oftmals auch nichts bei der erstberatung und werden die seriöse angebote erstellen. in österreich gibt's teilweise verzeichnisse wo man welche findet.

zurück zu der energieverschwendung nachtspeicheröfen.
wichtig wären mehr INFOS!
wie ist der wandaufbau ist, genaueres alter (60er, 70er?), ev. ein grundriss o.ä.,....
anhand dieser sollte man grob einen heizwärmebedarf ermitteln können. NUR auf grundlage vernünftiger daten können danach auch vernünftige entscheidungen getroffen werden und diese (meine prognose) werden mit sicherheit keine systeme wie "infrarotheizung" o.ä. sein.

je nach infrastruktur/grundrissen kann ich mir vorstellen, dass eine teilw. zentrale/ dezentrale heizung mit gas am einfachsten und günstigsten nachinstallierbar ist. wenn die warmen räume günstig liegen hält sich ev. auch die leitungslänge sehr in grenzen = billiger, falls möglich könnten mit den heizkörpern/konvektoren/... auch die restlichen (kälteren) räume mitbeheizt werden.
thermen mit weniger leistung sind auch günstiger.
heizbösch oder vaillant wären zb zwei vernünftige firmen, wobei es noch viele andere gibt.
mit diesen thermen könnt ihr auch euer warmwasser erzeugen (falls ihr das ebenso mit strom macht).

zum Dämmen: Innendämmungen sind höchst kritisch -> lass dir da nichts von einer Firma (egal welcher) reinreden. falls doch, dann entscheide dich wenigstens für diffusionsoffene systeme (zb multipor von ytong)
grundsätzlich müsst ihr genau (!) abwiegen ob sich ein dämmen rentiert und ob es überhaupt vernünftig mit einen minimum an wärmebrücken machbar ist. oft sind balkone oder der sockelbereich schwierig (und damit teuer).
bei aussendämmungen gilt das selbe, auf JEDEN fall difusionsoffen!! = kein styropor,...=EPS, kein styrodur,...=XPS, keine anderen schäume, auch nicht mit löchern die angeblich den SD wert veringern.
im aussenbereich sind neben multipor/.... auch dämmstoffe aus holz möglich zb von
http://www.gutex.de/
oder
http://www.pavatex.at/
diese benötigen für die herstellung wenig energie und verrotten bei freier bewitterung relativ schnell (=gut!).
als wasserabweisende schutzschicht haben hersteller wie röfix, baumit, .... entsprechende putzsysteme die GENAU auf die dämmung abgestimmt sind.

meiner meinung wird vorallem in deutschland bei bestandsbauten deutlich zuviel gedämmt wodurch auch bauschäden (zb algenwachstum) verursacht werden können und natürlich der aufbau deutlich dicker wird, die kosten höher. fenstanschlüsse sind nachträglich immer etwas komplizierter -> ein vernünftiger fachbetrieb ist kein fehler!

--> je nach größe eurer aussenmauern könnte sich auch eine kombination aus maßvollem dämmen und zentralheizung rentieren -> mehr infos ;)
womöglich gibt es bei euch auch förderungen für derartige umbauten. in österreich können die sowohl vom bund, bundesländern als auch von gemeinden vergeben-> ich könnte mir vorstellen, dass das in deutschland genau so ist. wenn es also von eurem bundesland nichts geben sollte, auf jeden fall auch beim bund, gemeinde,....nachfragen.

Ergänzung vom ... :
werkam schrieb:
Für die Entsorgung farge den Fachhandel ob sie das übernehmen, wenn Du einen neue Heizung einbauen lässt.
guter vorschlag!!

werkam schrieb:
gerade bei Heizungen, die pro Stunde mal locker 3000 Watt verbrauchen.
WATT => leistung -> http://de.wikipedia.org/wiki/Watt_(Einheit)

werkam schrieb:
33.000 KW im Jahr ist aber schon eine hohe Hausnummer. :lol:
33.000kWh (h=stunden!) -> wir bezahlen nicht für die el. leistung sondern für die el. Arbeit -> http://de.wikipedia.org/wiki/Wattstunde
33mwh ist auf jeden fall heftig und bei dem "günstigen" deutschen (Atom)strom lohnt sich ein umstieg sicherlicht.


meine stromkosten betragen 35€ als vergleich ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
also wenn ihr 600€ im Monat für Strom ausgebt, dann würd ich mal schleunigst den Mist rausschmeissen!

Um richtige Heizkörper wirste net drumherumkommen, Rohre kann man zurnot auch Aufputz verlegen, sieht zwar scheisse aus aber wenns billig sein muss und jedes zimmer neu verputzen naja...

da sind die Umbauten auf Gas in paar Jahren wieder drin

irgendwas dämmen etc. bringt au nicht viel, die paar % bringen bei der Rechnung nix

Solarwärme rentiert nich für ein EFH, in deinem fall zwar schon :) aber bei nur Gas sparste noch mehr ;)
Ergänzung ()

fjmi schrieb:
-> wir bezahlen nicht für die el. leistung sondern für die el. Arbeit ->

ähh Grundpreis = Leistungspreis :)

dein Verbrauch = Arbeitspreis
 
staubtuch schrieb:
also wenn ihr 600€ im Monat für Strom ausgebt, dann würd ich mal schleunigst den Mist rausschmeissen!

Da geb ich dir Recht. So zügig wie möglich handeln. Jeder weitere Monat in dem keine Entscheidung getroffen wurde, ist rausgeworfenenes Geld.

staubtuch schrieb:
irgendwas dämmen etc. bringt au nicht viel, die paar % bringen bei der Rechnung nix

Das ist zu pauschal. siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Energiestandard


@ TE: Habt ihr evtl. in euren Unterlagen einen Energieausweis eures Hauses?
 
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