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Nächste Wirtschaftskrise schon im Herbst (September, Oktober)
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Erkekjetter
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Der Schweinezyklus ist kein Modell was eine Krise beschreibt bzw. Krisen sondern einen Effekt bei der Preisfindung bei einem durch Nachfrage/Angebot bestimmten Markt und zeigt das Problem auf, dass Nachfrage und Angebot zwangsweise immer mit einer zeitlichen Verzögerung aufeinander reagieren, was zu schwankenden Preisen führt. Mit Krisen hat das nicht zu tun.
Deshalb übrigens auch Schweinezyklus, da es in dem Beispiel zur Verdeutlichung um das Angebot/Nachfrage von Schweinen geht, die in ihrer Menge nicht sofort zur Verfügung stehen können, da sie eben erst gemästet werden müssen.
Deshalb übrigens auch Schweinezyklus, da es in dem Beispiel zur Verdeutlichung um das Angebot/Nachfrage von Schweinen geht, die in ihrer Menge nicht sofort zur Verfügung stehen können, da sie eben erst gemästet werden müssen.
Erkekjetter
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Ja Konjunkturphasen =/= Krise... Die Börse ist immer nur geglättet stetig gestiegen. Auch der Preis der Schweine kann, trotz des Auf und Abs, im schnitt stetig wachsen und wird dies auch tun, wenn beispielsweise Dinge wie ökologischere Haltung einfließen.
Und genauso existieren diese Konjunkturphasen im ganz großen, wo sich alle Firmen und Branchen vereinen (nichts anderes ist das "System") eben weil dort genauso stets nur zeitlich verzögert bei Angebot und Nachfrage reagiert werden kann. Hier fällt es in aller Regel nur nicht so deutlich auf, bedingt durch die große Zahl an Beteiligten. Selten überlappen sich Angebots und Nachfrageschwankungen über alle Branchen gleich, normal geht es Querbett wodurch ein Großteil sich gegenseitig ausgleicht.
Exakt das haben wir doch auch im Moment. Die Preise steigen, weil kurz nach Corona die Nachfrage schneller wieder angestiegen ist, als Waren produziert und transportiert werden können, weil beides genauso während der Pandemie zwangsweise (Lockdowns) und in Teilen wegen zurückgehender Nachfrage zurückgeschraubt wurde.
Und genauso existieren diese Konjunkturphasen im ganz großen, wo sich alle Firmen und Branchen vereinen (nichts anderes ist das "System") eben weil dort genauso stets nur zeitlich verzögert bei Angebot und Nachfrage reagiert werden kann. Hier fällt es in aller Regel nur nicht so deutlich auf, bedingt durch die große Zahl an Beteiligten. Selten überlappen sich Angebots und Nachfrageschwankungen über alle Branchen gleich, normal geht es Querbett wodurch ein Großteil sich gegenseitig ausgleicht.
Exakt das haben wir doch auch im Moment. Die Preise steigen, weil kurz nach Corona die Nachfrage schneller wieder angestiegen ist, als Waren produziert und transportiert werden können, weil beides genauso während der Pandemie zwangsweise (Lockdowns) und in Teilen wegen zurückgehender Nachfrage zurückgeschraubt wurde.
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Das sehe ich genauso. Keiner behauptet, dass uns die nächste Rezession, Abschwung, Krise in die Steinzeit zurückwirft. Und die Preise werden auf Dauer wohl stetig wachsen (die Einkommen aber auch, wenn leider nicht zwingend für alle in gleichem Maße).
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NedFlanders
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Wie soll denn deiner Meinung nach ein System auf Dauer funktionieren, in dem ausnahmslos alle Staaten so hoch verschuldet sind, dass sie diese Schulden nie wieder zurück bezahlen können? Der Grund dafür ist unser Schuldgeldsystem und solange das nicht behoben wird, doktern wir nur an den Symptomen herum ohne eine wirkliche echte Lösung.Erkekjetter schrieb:Du stellst deine MEinung absolut und forderst einen "Gegenbeweis" ein, weil deine Meinung richtig sein muss. Dabei hast du deine eigene Feststellung nichtmal im Ansatz belegt. Warum gehört der Crash zum System und ist unvermeidlich? Du stellst das als unvermeidliche und indiskutable Wahrheit hin...
Wie soll ein System auf Dauer funktionieren, welches auf ewiges Wachstum bei begrenzten Ressourcen auf unserer Erde ausgelegt ist?
Wie soll ein System auf Dauer funktionieren, in dem es die Menschen in arm (ca. 99% der Weltbevölkerung) und reich einteilt (ca. 1% der Weltbevölkerung) und diese Schere immer größer wird?
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das System immer und immer wieder gecrasht ist. Bei all diesen Crashs und den "Nebenwirkungen" und Verwerfungen die das mit sich gebracht hat verstehe ich nicht, wie man annehmen kann, dass das System "funktioniert" und dass es dieses mal nicht crasht. Mich würde insbesondere der Punkt ewiges Wachstum vs. begrenzte Ressourcen interessieren. Wie bekommst du diesen in sich krassen Widerspruch aufgelöst? Ich bin ja gerne bereit zu diskutieren, andere Meinungen anzunehmen, etc., aber diesen Widerspruch konnte mir bisher noch niemand so richtig plausibel erklären. Dieser Widerspruch ist eigentlich das Erste was einem auffallen sollte, wenn man die Vogelperspektive mal einnimmt. Wenn ich mir zudem angucke, dass wir unsere Produktivität in den letzten 30 Jahren massiv gesteigert haben und sich das Ganze immer und immer schneller weiter entwickelt, ist das schon ein Widerspruch in sich. Eigentlich wäre es gesund, dann mal einen Gang zurück zu schalten.
Erkekjetter
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Wieder so eine Behauptung als Fakt hingestellt, die so nicht stimmt. 1. Sind Staaten immer wieder mal Schuldenfrei oder könnten es sein. 2. Warum sollten Sie überhaupt Schuldenfrei sein? Du hast schon verstanden, warum das so durchaus Sinn macht?NedFlanders schrieb:Wie soll denn deiner Meinung nach ein System auf Dauer funktionieren, in dem ausnahmslos alle Staaten so hoch verschuldet sind, dass sie diese Schulden nie wieder zurück bezahlen können?
Warum sollte/muss das behoben werden? Wieder so eine als absolute Wahrheit hingestellte Meinung. Weder stellst du dar, wie du auf diese These kommst noch inwiefern sie wissenschaftlich belegt ist. Aber du stellst diese Aussage als undiskutablen Fakt hin. Wozu da diskutieren? Dich interessieren doch gar keine Argumente oder Ansichten, die was anderes sagen, da diese zwangsweise falsch liegen müssen.NedFlanders schrieb:Schuldgeldsystem und solange das nicht behoben wird,
Das haben mittelalterliche Kulturen auch so sehen können, da die aus ihrer Sicht produzierbaren Lebensmittel nicht ausgereicht haben irgendwann. So sind beispielsweise einige Kulturen in Südamerika untergegangen. Und heute? können wir 82 Mio Deutsche ernähren. Das war mit den Mitteln von vor nur 200 jahren nicht im Ansatz denkbar. Neue Techniken ermöglichen effizienteren Umgang mit bestehenden Ressourcen oder ermöglichen die Nutzungen von Rohstoffen, die bisher nicht verwendet werden können. Neue technische Wege ermöglichen die Nutzung von Rohstoffvorkommen, die bis dato völlig unerreichbar schienen. Selbst das wir auf die Ressourcen der Erde beschränkt sein müssen, stellt nur den aktuellen Stand der Dinge dar. Worauf ich hinaus will: An diesem scheinbaren Endpunkt war die Menschheit schon unzählige Male. Sie hat immer eine Lösung gefunden und das wird noch auf Jahrhunderte der Fall sein. Und wenn nicht, dann wird sich ein System etablieren, was mit den bis dahin nutzbaren Ressourcen sich einpendeln wird.NedFlanders schrieb:Wie soll ein System auf Dauer funktionieren, welches auf ewiges Wachstum bei begrenzten Ressourcen auf unserer Erde ausgelegt ist?
Das hat mit dem "System" absolut nichts zu tun und wer arm, wer reich ist, ist nicht festgelegt und im permanenten Wandel. Kulturen und Reiche, die gestern zu den wohlhabendsten auf der Erde gehörten, sind morgen die ärmsten. Siehe Ägypten, Mesopotamien, Inka, May, und unzählige andere Beispiele. Auch England war mal die Macht auf Erden und heute?NedFlanders schrieb:Wie soll ein System auf Dauer funktionieren, in dem es die Menschen in arm (ca. 99% der Weltbevölkerung) und reich einteilt (ca. 1% der Weltbevölkerung) und diese Schere immer größer wird?
Erneut, welches System? Das kapitalistische System des Westens existiert erst kurze Zeit und hat dem Menschen einen kulturellen und wissenschaftlichen Aufschwung wie nie zuvor ermöglicht. Trotz "Crashes". Was daran schlecht sein soll, weshalb es "behoben" gehört, erschließt sich mir da nicht.NedFlanders schrieb:Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das System immer und immer wieder gecrasht ist.
Du, sorry, faselst irgendwas vor dich hin, bringst keinerlei Argumente, nur "Isso!" und hast, trotz vermeintlicher Vogelperspektive einen absolut eingeschränkten Blicktrichter auf das Thema und negierst so als Beispiel jedweden Fortschritt, den dein undefiniertes System (vermutlich gehst du nie darauf ein, was das System ist, weil du selber keine Ahnung hast, was du genau damit meinst) ermöglicht.
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Du behauptest, dass dieses kapitalistische System die Ursache für den Aufschwung ist.Erkekjetter schrieb:Erneut, welches System? Das kapitalistische System des Westens existiert erst kurze Zeit und hat dem Menschen einen kulturellen und wissenschaftlichen Aufschwung wie nie zuvor ermöglicht. Trotz "Crashes". Was daran schlecht sein soll, weshalb es "behoben" gehört, erschließt sich mir da nicht.
Leider beweist diese Korrelation keine Kausalität. Es würde uns eventuell sonst noch viel besser gehen.
Und vielleicht basiert der Aufschwung rein auf anderen Faktoren (Automatisierung, technischer Fortschritt, Ausbeutung der Ressourcen in noch nie dagewesenem Maßstab)
Der größte Wohlstand gab es in den goldenen 50ern in den USA (eine Zeit der starken Regulierungen, was dann mit Reagan geendet hat).
Heutzutage arbeiten meistens beide Teile, trotz dass die Produktivität gestiegen ist, arbeiten wir mehr denn je. Irgendwas passt nicht? Vielleicht weil die oberen Bevölkerungsteile überproportional profitieren?
Aber das ist nicht die ursprüngliche Diskussion.
Ich persönlich glaube eh, dass sich das System damit ad absurdum führen wird.
Zum ersten mal in der Geschichte halten die oberen 1% in Amerika mehr als die Mittelschicht.
Erkekjetter
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immer noch ein kapitalistisches System oder was soll das gewesen sein? Ich mein ich kann ja nur spekulieren, was gemeint ist, da ja keine Antwort/Definition kommt, was "das System!" ist...Neo772™ schrieb:Der größte Wohlstand gab es in den goldenen 50ern in den USA (eine Zeit der starken Regulierungen, was dann mit Reagan geendet hat).
Und das es in den goldenen 50er geboomt hat ist angesichts eines eben zu Ende gegangenen Weltkrieges auch kein Wunder.
Bitte prüf doch endlich mal deine Aussage bevor du sie rauslässt. Das ist so einfahc nicht wahr. Die 5 Tage Woche, wie heute üblich existiert seit 1967. Davor war der Samstag ein regulärer Arbeitstag und nicht wie heute nur für bestimmte Berufsfelder und somit war die 48h Stunden Woche das Maß der Dinge. Auch die am Tag geleistete Arbeit ist so niedrig wie nie zuvor für Angestellte. Der gesetzlich festgelegte 8 Stunden Tag existiert knapp 100 Jahre.Neo772™ schrieb:Heutzutage arbeiten meistens beide Teile, trotz dass die Produktivität gestiegen ist, arbeiten wir mehr denn je.
Selbst für Selbstständige ist die Arbeit heute nicht mehr als früher, siehe als Einführung hier: https://www.deutschlandfunkkultur.d...anzahl-von.976.de.html?dram:article_id=443006
Da hat sich wenig getan in den letzten Jahrhunderten zu heute. Das heißt jene, die heute am meisten arbeiten, arbeiten soviel wie immer, der Rest weniger als früher.
Das stimmt. Aber noch nie war der Wohlstand ale Amerikaner so hoch wie heute. Auch das wird gern vergessen. Damit will ich diesen Fakt, den du nennst, nicht in dem Sinne verteidigen, dass das so sein muss, bessere wäre eine erhebliche flachere Verteilung. Aber nur weil der Wohlstand für wenige ehrbelich schneller steigt, heißt dass nicht, dass der Wohlstand der anderen nicht auch steigt.Neo772™ schrieb:Zum ersten mal in der Geschichte halten die oberen 1% in Amerika mehr als die Mittelschicht.
NedFlanders
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Es gibt aktuell wohl 5 Staaten die schuldenfrei sind, alle spielen im aktuellen Wirtschaftssystem eine eher untergeordnete Rolle: https://www.gevestor.de/finanzwisse...aatsschulden-chancen-fuer-anleger-764770.htmlErkekjetter schrieb:1. Sind Staaten immer wieder mal Schuldenfrei oder könnten es sein. 2. Warum sollten Sie überhaupt Schuldenfrei sein? Du hast schon verstanden, warum das so durchaus Sinn macht?
Generell kann es Sinn machen Schulden aufzunehmen, aber doch nicht mit 50, 100 oder 200% des BSP. Deutschland hat aktuelle 2,2 Billionen € Schulden, die Zinszahlungen dafür lagen 2020 bei ca. 6 Milliarden Euro. Es ist zudem ein gravierender Unterschied, ob ein Staat Schulden macht, weil er in Vorleistung gehen muss, oder ob dem Staat alleine durch die Geldschöpfung Schulden entstehen.
Die Frage ist ja, weshalb ein Staat sich Geld leihen muss, anstatt dieses selbst auszugeben. Natürlich unter der Aufsicht einer 4ten Gewalt, obwohl ich denke, dass sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass einfach Gelddrucken nicht ohne Folgen bleiben wird. Wie schon gesagt: es ist ein riesen Unterschied, ob ein Staat Schulden machen muss für Investitionen, oder ob ein Großteil der Schulden durch die reine Geldschöpfung entsteht.Erkekjetter schrieb:Warum sollte/muss das behoben werden? Wieder so eine als absolute Wahrheit hingestellte Meinung.
Ich stimme dir zu, dass wir Techniken entwickelt haben, mit denen wir mehr Menschen versorgen können als früher, aber wenn ich mir mal angucke, wie viele Menschen trotz des ach so tollen Fortschritts immer noch jeden Tag um Trinkwasser und Nahrung kämpfen müssen, kann ich an dieser Stelle keine Verbesserung sehen. Im Gegenteil: weshalb haben trotz des Fortschritts, Techniken, etc. immer noch über 2 Milliarden! Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser? https://www.unesco.de/newsletter/25...ichheiten-beim-zugang-zu-wasser-sperrfrist-19Erkekjetter schrieb:Und heute? können wir 82 Mio Deutsche ernähren. Das war mit den Mitteln von vor nur 200 jahren nicht im Ansatz denkbar. Neue Techniken ermöglichen effizienteren Umgang mit bestehenden Ressourcen oder ermöglichen die Nutzungen von Rohstoffen, die bisher nicht verwendet werden können.
Du sprichst zudem von Rohstoffvorkommen. Wer holt diese denn für den reichen Westen unter sklavenähnlichen Bedingungen aus dem Boden? Anscheinend verdrängst du, dass dafür sehr viele Menschen den Preis zahlen, wir im Westen sind es nicht. Anhand dieser Fakten von einem guten und funktionierenden System zu sprechen, halte ich für zynisch.
Wenn du wüsstest wie unser Geld- und Zinssystem funktioniert, würdest du in meinen Augen anders argumentieren. Viele arme Länder werden fest an der Zinskette gehalten, nur so ist eine Ausbeutung (siehe oben) überhaupt möglich. Es wurde hier schon mehrfach vorgerechnet. Gewinner des Systems bist du, wenn du um die 1 Millionen $ Cash dein Eigen nennst, da auf allem was du kaufst oder mietest um die 40% Zinsen drauf geschlagen sind. Mit dem Wandel gebe ich dir Recht, dazu müssten wir jedoch das aktuelle System einmal überdenken und in Frage stellen.Erkekjetter schrieb:Das hat mit dem "System" absolut nichts zu tun und wer arm, wer reich ist, ist nicht festgelegt und im permanenten Wandel.
Das habe ich weiter oben erklärt. Wenn man sich selbst zu den Gewinnern zugehörig fühlt (was man idR nicht ist) und auf gut Deutsch auf den Rest der Welt sch...t (siehe oben), dann empfindet man das System als eine tolle Sache. Btw. DAS eine kapitalistische System gibt es nicht, sondern es gibt eine Grundidee in verschiedenen Ausprägungen.Erkekjetter schrieb:Erneut, welches System?
Ich habe weder jedweden Fortschritt negiert, noch habe ich keinerlei Argumente gebracht (siehe oben und auch schon vor einigen Seiten). Dein Posting hat mir allerdings gezeigt, dass du nicht die Vogelperspektive einnimmst, ansonsten würde man ein System, das so viele Milliarden Menschen von Grundbedürfnissen wie Trinkwasser und Nahrung ausschließt nicht als ein gutes System bezeichnen.Erkekjetter schrieb:Du, sorry, faselst irgendwas vor dich hin, bringst keinerlei Argumente, nur "Isso!" und hast, trotz vermeintlicher Vogelperspektive einen absolut eingeschränkten Blicktrichter auf das Thema und negierst so als Beispiel jedweden Fortschritt, den dein undefiniertes System (vermutlich gehst du nie darauf ein, was das System ist, weil du selber keine Ahnung hast, was du genau damit meinst) ermöglicht.
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Das ist auch wieder eine Behauptung, die ohne Belege einfach nur eine Behauptung ist.Erkekjetter schrieb:Das stimmt. Aber noch nie war der Wohlstand ale Amerikaner so hoch wie heute. Auch das wird gern vergessen. Damit will ich diesen Fakt, den du nennst, nicht in dem Sinne verteidigen, dass das so sein muss, bessere wäre eine erhebliche flachere Verteilung. Aber nur weil der Wohlstand für wenige ehrbelich schneller steigt, heißt dass nicht, dass der Wohlstand der anderen nicht auch steigt.
Wie hoch ist die Obdachlosenrate in San Francisco - 11,7%?
Ich behaupte, dass die unteren 30-50% der kaufkraftbereinigte Einkommen in den USA, geschweige denn weltweit, wenn überhaupt stabil geblieben sind.
Mit der ganzen Opioid Krise, den aktuellen Häuserpreisen und der medizinischen Situation bin ich mir da aber auch nicht so sicher.
Vielleicht ist es ja doch das System, dass dafür sorgt, dass von den meisten Fortschritten quasi überwiegend die Top 1-5% profitieren.
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Erkekjetter
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Mitten in/nach der Corona Krise den aktuellen Stand als Beleg für deine These heranzuziehen zeigt doch auch wieder welches Geistes Kind du bist.NedFlanders schrieb:Es gibt aktuell wohl 5 Staaten
Verstehe ich nicht. Was macht den DE damit außer investieren?NedFlanders schrieb:ob ein Staat Schulden machen muss für Investitionen, oder ob ein Großteil der Schulden durch die reine Geldausgabe entsteht.
Ich finde zynisch, dass du unterstellst, dass ich das gut heiße. Ebenso zynisch unterschlägst du, dass bei aller Armut, es vielen Menschen auch dort besser geht als ohne dieses System. Das es 2 Millairden Menschen gibt ohne Zugang zu Trinkwasser liegt nicht an dem System sondern daran, dass die Welt in den letzten 100 Jahren eine Bevölkerungsexplosion sondergleichen hatte (Indien allein hat sich die Bevölkerung in nur 40 Jahren von nicht ganz 700 Millionen Menschen auf knapp 1,4 Milliarden verdoppelt, auf der gesamten Welt haben 1974 nur 4 Millarden Menschen gehabt, 50 Jahre Später 8...). Prozentual gibt es wesentlich weniger Menschen, die solch schlechte Lebensverhältnisse haben. Des Weiteren ist "das System" gar nicht daran interessiert, dass das so bleibt. Du unterstellst ja, dass es diesem inherent innewohnt, das es exakt so bleibt. Und das ist faktisch schlicht blödsinn...NedFlanders schrieb:Du sprichst zudem von Rohstoffvorkommen. Wer holt diese denn für den reichen Westen unter sklavenähnlichen Bedingungen aus dem Boden? Anscheinend verdrängst du, dass dafür sehr viele Menschen den Preis zahlen, wir im Westen sind es nicht. Anhand dieser Fakten von einem guten und funktionierenden System zu sprechen, halte ich für zynisch.
Diese PErspektive schreibst du dir selber zu, bist es aber nicht. Du ignorierst nämlich wichtige Fakten, die zu den Dingen führen, die du anführst, wie die 2 Milliarden Menschen. Ohne Berücksichtigung des masiven Bevölkerungsanstiegs der letzten 50 Jahre ist die Zahl aber eben nur ein Teil des ganzen und verschleiert, dass es bei 4 Milliarden nicht viel weniger wenn nicht sogar mehr gab, die das betraf.NedFlanders schrieb:Vogelperspektive einnimmst, ansonsten würde man ein System, das so viele Milliarden Menschen von Grundbedürfnissen wie Trinkwasser und Nahrung ausschließt nicht als ein gutes System bezeichnen.
Ergänzung ()
Ich habe auf eine Behauptung deinerseits reagiert. Belege diese, dann werde ich entsprechend reagieren. Schon aus Prinzip werde ich keine Quellen recherchieren wenn ich auf solche Behauptungen reagiere, nur damit dann die nächste Behauptung als Reaktion kommt und die Arbeit dann ausschließlich auf mir lastet.Neo772™ schrieb:Das ist auch wieder eine Behauptung, die ohne Belege einfach nur eine Behauptung ist.
Wie hoch ist die Obdachlosenrate in San Francisco - 11,7%?
Hast du ein Smartphone? einen aktuellen PC? Internet? JA? Na dann gehts dir ganz offensichtlich besser als vor 15-20 Jahren. Auch das ist steigender Wohlstand.Neo772™ schrieb:Vielleicht ist es ja doch das System, dass dafür sorgt, dass von den meisten Fortschritten quasi überwiegend die Top 1-5% profitieren.
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Ja, aber das ist nicht zwingend systembedingter Fortschritt.
Die Steinzeitenmenschen haben auch Feuer entdeckt ohne ein kapitalistisches System.
Hier steht einfach Behauptung gegen Behauptung.
Und das ist ja auch okay, weil wir (wünsche ich uns allen hier) den weiteren Verlauf ja miterleben werden.
Die Steinzeitenmenschen haben auch Feuer entdeckt ohne ein kapitalistisches System.
Hier steht einfach Behauptung gegen Behauptung.
Und das ist ja auch okay, weil wir (wünsche ich uns allen hier) den weiteren Verlauf ja miterleben werden.
NedFlanders
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Aber genau das sind doch diese Crashs und "Bereinigungen", die das System braucht um danach wieder von vorne loszulaufen. Wachsen, wachsen, wachsen, danach alles kaputt machen und das Ganze wieder von Neuem. Wir erinnern uns, dass dem KErkekjetter schrieb:Und das es in den goldenen 50er geboomt hat ist angesichts eines eben zu Ende gegangenen Weltkrieges auch kein Wunder.
Was sollen Beleidigungen und Unterstellungen? Gab es vor Corona keine Schulden? Waren da alle Staaten schuldenfrei? Der Schuldenstand Deutschlands betrug im Jahre 2019: 2,05 Billionen.Erkekjetter schrieb:Mitten in/nach der Corona Krise den aktuellen Stand als Beleg für deine These heranzuziehen zeigt doch auch wieder welches Geistes Kind du bist.
Das habe ich in meinem Post zwei mal erklärt. Es ist ein Unterschied, ob ein Staat Schulden macht für Investitionen oder dadurch, dass er Geld schöpft. In unserem aktuellen System ist dies ein- und dasselbe und genau das ist ein Problem. Ich kann dir empfehlen, dich hier einmal einzulesen, was die Probleme der aktuellen Geldschöpfung angeht: https://monetative.de/ Wir müssen dringend die Kopplung von Schulden an die Geldschöpfung unterbinden.Erkekjetter schrieb:Verstehe ich nicht. Was macht den DE damit außer investieren?
Das wäre eine Theorie. Du lieferst hier keinerlei Beweise für deine Vermutung/Behauptung, also genau das, was du mir ständig vorwirfst. Wäre in deinen Augen alles noch viel schlimmer, wenn wir ein anderes System hätten? Wie willst du das messen? Ich habe bei dir bisher immer nur gelesen, dass du das System gutheißt. Eine andere Theorie wäre, dass das System überhaupt erst für die Ungerechtigkeiten verantwortlich ist. Denn Bevölkerungswachstum hin oder her (ja, auch hier muss es Grenzen geben, da stimme ich zu), das was wir auf der Welt haben, ist ungerecht verteilt.Erkekjetter schrieb:Ich finde zynisch, dass du unterstellst, dass ich das gut heiße. Ebenso zynisch unterschlägst du, dass bei aller Armut, es vielen Menschen auch dort besser geht als ohne dieses System.
Da möchte ich widersprechen. Die Nutznießer möchten sehr gerne, dass das System an sich (natürlich immer in etwas anderen Ausprägungen) so bleibt. Dieses System ist nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen gemacht, denen es nutzt. Eine demokratische Abstimmung über unser Geldsystem hat es im Übrigen nie gegeben.Erkekjetter schrieb:Des Weiteren ist "das System" gar nicht daran interessiert, dass das so bleibt. Du unterstellst ja, dass es diesem inherent innewohnt, das es exakt so bleibt. Und das ist faktisch schlicht blödsinn...
Die Sache ist doch, dass es bei dem Wohlstand in dem wir leben, es durch nichts zu rechtfertigen ist, dass so viele Menschen Hunger und Durst leiden. Wir fliegen ins All, während andere vor Hunger sterben. Das ist pervers und das System bringt diesen Verteilungsmechanismus mit sich und verstärkt diesen auch noch. Die erste Million ist die schwierigste, danach wird es immer einfacher, es müsste eigentlich genau umgekehrt sein. Bevölkerungswachstum hin oder her, wir könnten den Hunger in der Welt in relativ kurzer Zeit besiegen, aber das System kennt nur die Prämisse aus Geld noch mehr Geld zu machen (ewiges Wachstum) und daher ist das für das System kein erstrebenswertes Ziel. Wenn das kein Sche...system ist, dann weiß ich es auch nicht. Das fängt natürlich bei jedem Einzelnen an und das System sollte keine Ausrede sein, nichts zu tun, jedoch benötigt das System die massive Ungerechtigkeit und befeuert diese, um nicht möglichst schnell zu crashen.Erkekjetter schrieb:Diese PErspektive schreibst du dir selber zu, bist es aber nicht. Du ignorierst nämlich wichtige Fakten, die zu den Dingen führen, die du anführst, wie die 2 Milliarden Menschen. Ohne Berücksichtigung des masiven Bevölkerungsanstiegs der letzten 50 Jahre ist die Zahl aber eben nur ein Teil des ganzen und verschleiert, dass es bei 4 Milliarden nicht viel weniger wenn nicht sogar mehr gab, die das betraf.
NedFlanders schrieb:Die Sache ist doch, dass es bei dem Wohlstand in dem wir leben, es durch nichts zu rechtfertigen ist, dass so viele Menschen Hunger und Durst leiden. Wir fliegen ins All, während andere vor Hunger sterben. Das ist pervers..
Tschuldigung dass ich da so reingrätsche, aber dieses Argument triggert mich immer.
Also dass Technik, Forschung und Wissenschaft solange pausieren müssen, bis auch der letzte Mensch einen vollen Bauch hat. Raumflug? NEIN! Afrika hungert! Fusionstechnik? NEIN! Da hungert noch jemand!
Vielleicht wären wir glücklicher, wenn wir alle satt wären, aber (bildlich gesprochen) auf den Bäumen leben würden? Vielleicht. Wer weiß. Aber soweit ich die Entwicklung grob zurückblickend einschätzen kann, war der technisch-wissenschaftliche Fortschritt in seiner Gesamtheit doch wohlstands- und lebensqualitätfördernd.
Das gilt aber nur für die diejenigen, die es verstanden haben, den Fortschritt zu nutzen. War die industrielle Revolution für die einfachen Arbeiter Lebensqualitätfördernd (kann man ähnlich heutzutage auf Teile Afrikas oder Asiens übertragen)? Anscheinend meinen das die Arbeiter, die von ihrem einfachen Leben (gerade so überleben) in die Stadt ziehen, um dann, nach meinem Verständnis, nichts bis extrem wenig Lebensqualität zu gewinnen.milliardo schrieb:Vielleicht wären wir glücklicher, wenn wir alle satt wären, aber (bildlich gesprochen) auf den Bäumen leben würden? Vielleicht. Wer weiß. Aber soweit ich die Entwicklung grob zurückblickend einschätzen kann, war der technisch-wissenschaftliche Fortschritt in seiner Gesamtheit doch wohlstands- und lebensqualitätfördernd.
Das, was mir u.A. dazu einfällt, darf man heutzutage nicht mehr schreiben.NedFlanders schrieb:Im Gegenteil: weshalb haben trotz des Fortschritts, Techniken, etc. immer noch über 2 Milliarden! Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser?
Erkekjetter
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Auch für dich gilt: mach deine arbei beim aufstellen von thesen, dann mache ich meine. Du bist in der bringpflicht, nicht ich wenn ich auf behauptungen reagiere. Dazu gehört auch zu behaupten, etwas erklärt zu haben. Etwas komplex wie hier ist ganz sicher nicht erklärt, wenn man dazu einen Halbsatz fallen lässt.NedFlanders schrieb:Das wäre eine Theorie. Du lieferst hier keinerlei Beweise für deine Vermutung/Behauptung, also genau das, was du mir ständig vorwirfst
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Jeder der Behauptungen aufstellt ist in der Bringpflicht.
Sonst ist es weiterhin einfach nur eine Behauptung. Ich bin voll auf der Seite von @NedFlanders und teile seine Thesen. Auch wenn ich nicht alles "beweisen" kann.
Übrigens ich bin genau der Meinung die dich @milliardo triggert. Ich bin der Meinung, dass wir nicht individuellen Größenwahn betreiben sollten, solange es auf Kosten der Allgemeinheit geht.
Daher hinkt es auch extrem Fusionsenergie und Forschung mit privatem Raumfahrttourismus zu vergleichen.
Sonst ist es weiterhin einfach nur eine Behauptung. Ich bin voll auf der Seite von @NedFlanders und teile seine Thesen. Auch wenn ich nicht alles "beweisen" kann.
Übrigens ich bin genau der Meinung die dich @milliardo triggert. Ich bin der Meinung, dass wir nicht individuellen Größenwahn betreiben sollten, solange es auf Kosten der Allgemeinheit geht.
Daher hinkt es auch extrem Fusionsenergie und Forschung mit privatem Raumfahrttourismus zu vergleichen.
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Andy8891
Gast
Dadurch das man immer das System kritisiert, (mache ich auch) spielt man den "Gegnern" in die Karten, da das System nicht schuld ist.
Das Messer ist nicht schuld daran, das damit getötet wird.
Während wir uns aber bewusst sind, das es wahrscheinlich einfacher ist, das System an den Menschen, als den Menschen an das System anzupassen, ist es ein Kampf gegen Windmühlen.
Der Kapitalismus könnte optimal genutzt (optimal für die Allgemeinheit) durchaus das perfekte System sein.
Dafür bräuchte es aber Machthaber die dorthin regieren.
Das Messer ist nicht schuld daran, das damit getötet wird.
Während wir uns aber bewusst sind, das es wahrscheinlich einfacher ist, das System an den Menschen, als den Menschen an das System anzupassen, ist es ein Kampf gegen Windmühlen.
Der Kapitalismus könnte optimal genutzt (optimal für die Allgemeinheit) durchaus das perfekte System sein.
Dafür bräuchte es aber Machthaber die dorthin regieren.
Die nächste Wirtschaftskreise kommt bestimmt irgendwann.
Das sollte relativ klar sein.
Die Frage ist aber Wann? und sollte man sich davor fürchten?
Du hast den Thread vor einem Monat aufgemacht.
Seit dem ist der MSCI World um 4% gestiegen.
Deine Ursprüngliche vorhersage ist also schonmal nicht eingetroffen.
Aus Angst vor einer Kriese nicht am Aktienmarkt teilhaben ist bei der aktuellen Inflation keine Option.
Wie ist denn dein Tipp?
Das sollte relativ klar sein.
Die Frage ist aber Wann? und sollte man sich davor fürchten?
Du hast den Thread vor einem Monat aufgemacht.
Seit dem ist der MSCI World um 4% gestiegen.
Deine Ursprüngliche vorhersage ist also schonmal nicht eingetroffen.
Aus Angst vor einer Kriese nicht am Aktienmarkt teilhaben ist bei der aktuellen Inflation keine Option.
Wie ist denn dein Tipp?
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