NAS Ersatz + Backup verbessern

Ich meine es schon so, wie ich es geschrieben habe.

Ausschlaggebend ist für mich die Richtung zum Backup und nicht zurück. Im Idealfall tritt das für lange Zeit nicht ein, besser nie. Aus dieser Sicht ist der Upload das Limit. Und bei der Schwester fast mit dem Download gleich. In der anderen Richtung ist das ohne Relevanz, weil diese um den Faktor 17 ausreichend groß ist. Auch ein Abwürgen der Leitung sehe ich nicht, da ich dieses Backup in der Nacht legen würde, wo normalerweise keine Internetverbindung benötigt wird, z. B. zwischen 1 und 4 Uhr.

Bei großen Datenmengen versenden Firmen auch oft externe Datenträger, anstatt das alles über das Internet zu quetschen. Es geht ja nur darum, dass nichts wegkommt. Somit würde ich je nach Backupgröße die Daten über ein anderes Medium wiederherstellen als über die derzeitige Internetverbindung. Das wird auch noch die schnellere Variante sein, wenn die Schwester wieder im Ort wohnt. FTTH hin oder her. Der Vorteil liegt nur darin, dass dieses Backup extern liegt und so von äußeren Einflüssen vom Host-Standort geschützt ist.
 
snoogans schrieb:
Ausschlaggebend ist für mich die Richtung zum Backup und nicht zurück. Im Idealfall tritt das für lange Zeit nicht ein, besser nie.
Jepp

snoogans schrieb:
Aus dieser Sicht ist der Upload das Limit
Der Upload des TEs, der geschmeidige 100 Mbit Upload hat ist beim Backup nicht das Limit und der Download von der Schwester limitiert nur bisschen und der Upload der Schwester ist für das Backuperstellen egal. Also welcher Upload soll hier limitieren?

Und warum zitierst du dann mein Beitrag zum Upload der Schwester, der praktisch egal ist?
snoogans schrieb:
Und jetzt fängst du schon wieder mit den 15 Mbit Upload an, die für die Datensicherung egal sind, nur nicht für die Wiederherstellung
Bei Datentransfers gilt:
Upload Standort A ≠ Upload Standort B

Sondern
Sicherung: die Daten im Upload Standort A = die Daten im Download Standort B
Wiederherstellung: die Daten im Upload Standort B = die Daten im Download Standort A.

Wo RX (Receive aka Download) am Empfänger ist das TX (Transmit aka Upload) am Sender.


snoogans schrieb:
Auch ein Abwürgen der Leitung sehe ich nicht, da ich dieses Backup in der Nacht legen würde, wo normalerweise keine Internetverbindung benötigt wird, z. B. zwischen 1 und 4 Uhr.
Für ein Inutialbackup schon Problematisch, da man in der Nacht es nicht schafft bei rund 80 Mbit 3,4,5 TB zu übertragen. Von der Wiederherstellung mit 15 Mbit will ich hier nicht weiter machen aber da ist auch die klar, dass das vielleicht für einzelne Datein geht aber nicht für alles
snoogans schrieb:
Bei großen Datenmengen versenden Firmen auch oft externe Datenträger
ähh nein, eher selten bis gar nicht, vielleicht bei denen mit „Turbschuh IT“. Arbeite zufällig im Netzwerkbereich eines mehrere Tausend Personen starken IT Unternehmen. Daten gehen per Netzwerk. Eher vielleicht be kleinen Firmen mit schmalen Internet. Sowas wäre absoluter Complianceverstoß, verschlüsselt hin oder her. Im privaten aber nicht relevant
snoogans schrieb:
Es geht ja nur darum, dass nichts wegkommt. Somit würde ich je nach Backupgröße die Daten über ein anderes Medium wiederherstellen als über die derzeitige Internetverbindung. Das wird auch noch die schnellere Variante sein, wenn die Schwester wieder im Ort wohnt. FTTH hin oder her. Der Vorteil liegt nur darin, dass dieses Backup extern liegt und so von äußeren Einflüssen vom Host-Standort geschützt ist
meine Reden.
Ergänzung ()

Hier mal mit meinen wahnsinn paint skills:

Die dicke der Pfeile spiegelt grob die benötigten Datenmenge wieder. Der dicke Pfeil ist also in dem Fall das Backup. Die dünnen Pfeile spiegel nur den geringgen Bedarf durch TCP-Acks wieder, daher spielen die 15 Mbps für das Backup keine nennenswerte Rolle.
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Zuletzt bearbeitet:
Kein Plan, was du heute hast.

Der Upload ist für mich da am Limit, wo er gebraucht wird, also beim Senden. Da der Download in beiden Verträgen höher ist als der Upload, ist das doch erst einmal nicht relevant.

Wie wäre es erst einmal, wenn du dich beruhigst und dir alles noch einmal in Ruhe durchliest? Mit deinen Aussagen bringst du die User und den TE noch mehr durcheinander, als es nötig ist.

Auch von einem Initialbackup habe ich nicht gesprochen. Ich denke nicht, dass der TE ein Gerät zu seiner Schwester hinschickt und diese die HDDs einbaut oder die Software erst einmal so einrichtet, dass über einen Remote-Desktop zugegriffen werden kann. Das wird schon der TE bei sich machen und dann das Gerät bei seiner Schwester aufstellen und dann die Verbindung einrichten.

Auch der Versand, sogar Express auf Datenträger, egal welcher Art, ist problemlos möglich und wird auch so angewendet. Erst schließt du es aus, dann räumst du es für kleine Betriebe ein und sagst, dass es im Privatbereich egal ist. Ob du nun bei einem Multimillionenunternehmen arbeitest oder nicht, macht da doch die Aussage nicht besser. Unabhängig von deiner Position kannst du das ausschließen, und gilt das jetzt für die Allgemeinheit?

Scheinbar hast du einen schlechten Tag und suchst nur nach dem Haar in der Suppe, oder du willst mich absichtlich falsch verstehen.

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conf_t schrieb:
Erst mal zu Hause die Erstbetankung mit zig TB machen, danach bei der Schwester hinstellen und nur noch die Diffs von vermutlich meist wenigen GB durchführen. Das geht auch mit wenig Bandbreite im Zweifel.
Konfiguration, Testen und "Erstbetankung" würde ich eher zu Hause machen. Ich hätte keine Lust auf 15 Minuten Fahrzeit oder Remotedesktop oder telefonische Anweisungen.
snoogans schrieb:
Genaueres wird aber der TE oder besser die Schwester wissen, was dort täglich, wöchentlich oder monatlich für eine Datenmenge verschoben wird
Sie hat auch einen 25h Job als Grafikerin und meine Nichte braucht auch Aufmerksamkeit.
Da bleibt für Fotografie eh nicht so viel Zeit über.
Ich gehe von 1 bis maximal 10 GB aus, welche meine Schwester übertragen wird und das auch nicht jeden Tag Hochzeiten mit großen Datenmengen sind eher selten (1x pro Monat). Sonst nur kleine Shootings ein, zweimal in der Woche. Da fallen sicher nicht überwältigende Datenmengen an.

Ich würde die NAS täglich, ab Mitternacht synchronisieren lassen, dann sollten das alles immer bis morgens locker erledigt sein.
Einmal im Monat würde ich noch ein Backup von meinem NAS inkle ihrer Daten ziehen und Offside bei mir in der Arbeit lagern. Mach ich jetzt auch mit meinem NAS.

Mein Acronis Images von meinem PC muss ich noch umstellen, das er mehrere kleinere Dateien pro Image anlegt. Einmal in der Woche eine 2,5-3,5 TB große Datei übertragen wird etwas zu mühsam. Ich kann mich erinnern, dass man das aber in Acronis ändern kann, dass er dann pro Image mehrer kleine Dateien anlegt.
Das muss ich mal testen. Sonst muss ich mir da was einfallen lassen.


Mein Favourit wäre dann das Ugreen NASync DXP6800 Pro.
Festplatten:
4x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10ACA 20TB

Welche SFP+ PCIe Karte für das Ugreen NAS könnt ihr Empfehlen?
SFP+ DAC Kabel würde ich einfach direkt das von Ubiquiti kaufen, außer ihr habt bessere Empfehlungen.
Alternative würde ich halt den Ubiqiti SFP+ -> RJ45 10G Transceiver kaufen, welche ich schon erwähnt habe.
Die neue Generation soll nicht viel Strom brauchen, aber stromsparender wäre wahrscheinlich trotzdem eine SFP+ PCIe Karte und ein SFP-DAC Kabel.
 
LukS schrieb:
Ich würde die NAS täglich, ab Mitternacht synchronisieren lassen
Das kannst du machen. Dann sind die Datenmengen nicht allzu groß. Du musst natürlich aufpassen, dass es zu keiner Überschneidung kommt, wenn jedes NAS das (verschlüsselte) Backup für sich selbst ausführt. Es kann aber auch sein, dass du das alles von einem machen lassen willst. Möglichkeiten gibt es ja viele.
Was den NAS und die Platte angeht, ist das vollkommen in Ordnung. Falls du eventuell noch andere Software wie Duplicati (Backup) oder andere Container benötigst, würde ich eine oder zwei NVMe (Lexar NM790 oder Biwin Black Opal 7400) einplanen. Diese kannst du notfalls auch als schnellen Zwischenspeicher einsetzen. Oder natürlich ein anderes OS installieren.

Was die PCIe-Karte angeht, kann ich dir nichts empfehlen, weil ich nicht in der Position bin. Ich würde einfach eine gut bewertete Karte austesten, wenn dir die Glasfaseranbindung so wichtig ist. Beachte aber bitte, dass die DXP6800 pro nur einen 4× PCIe-Anschluss hat! Wenn dir die 2–3 W nicht stören, würde ich eher die bereits verbauten LAN-Anschlüsse nehmen.

Schau dir das System und die Hardware erst einmal in Ruhe an und teste alles aus. Da kannst du noch eine Menge Arbeit vor dir haben, bis alles umgesetzt ist. Das wird nicht an einem Abend erledigt sein. Nimm dir bitte auch die entsprechende Zeit.
 
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Natürlich kann ich SFP auch später noch nutzen und erstmal nur auf den 2.5GBit Port setzen.

Planen werde ich sicher noch eine weile.
Viele Punkte sind ja noch offen.

Urgreen UGOS oder wie das OS von denen heißt, will ich mir noch etwas anschauen. Mal schauen ob die einen Simulator haben, ansonsten werde ich mir ein paar Youtube Videos ansehen.

DynDNS hab ich vor über einem Jahrzehnt mal genutzt, aber seitdem nicht mehr. Da muss ich mich mal beschäftigen, wie ich das auf meinem Ubiquiti Cloud Gateway Ultra einrichten kann.
Alternativ halt direkt auf dem NAS.

VPN Einrichtung und Test
Ich kenne zwar die Grundlagen und weis wie es funktioniert, aber eingerichtet hab ich es noch nicht.

RSync
Ich weis zwar wie es ungefähr funktioniert, aber das war es dann auch schon. Da werde ich mich erstmal einlesen müssen, was das alles kann und wie man das am besten nutzt.

Also Fragen sind noch genug offen und da hab ich jetzt auf die schnelle sicher was übersehen.
Ich bin jemand der sich vor dem Kauf gründlich informiert und deshalb habe ich auch diesen Thread eröffnet. Über Tipps und hinweise bin ich immer froh.
An dieser Stelle auch ein Danke für die Idee mit zwei NAS. :daumen:
 
snoogans schrieb:
Wie erwähnt hat mein Switch nur 10G SFP+ Ports, aber keine 10GBase-T Anschlüsse. Ich kann also nur 2,5GBit nutzen.
 
Nur mal zum aktuellen Stand:

Es wird zweimal Ugreen NASync DXP6800 Pro mit je 4x Toshiba Cloud-Scale Capacity MG10ACA 20TB werden.

DynDNS hab ich mir über CloudDNS eingerichtet und funktioniert soweit.

VPN per Wireguard hab ich mal rumprobiert und vorkonfiguriert.
Auf der Fritzbox Seite meiner Schwester war ich noch nicht, aber sollte ja auch kein Problem sein. Man kann das Konfigfile bei der Fritzbox ja auch editieren soweit ich das verstanden habe und dann einfach laden.
Ich will das als Side-to-Side VPN mit Routen machen, so das nur NAS A zu NAS B und einer meiner PCs zum NAS B kommt.

Synchronisierung werde ich per Rsync über SSH und so das ich meine großen Acronis Images blockbasiert übertragen kann. Dazu habe ich mich mal etwas eingelesen und eine grobe Konfig entworfen. Das sollte ich soweit zusammenbringen.

zusätzlich Offline Backup:
Ich kaufe mir einmal ein QNAP TR-004 und stecke 3x Toshiba 20TB im JBOD rein.
Das Gehäuse stecke ich dann einmal im Monate an mein NAS an und lass per Rsync einfach mein NAS drauf Spiegeln.
Dieses Backup wird weder bei mir noch meiner Schwester gelagert. Das ist das Worst Case Backup, falls auf beiden Seiten was sein sollte.

Schaut das soweit gut aus?
Spricht gegen dieses Vorhaben irgendwas oder habt ihr noch andere Verbesserungsvorschläge?
 
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Hört sich valide an.
 
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Jetzt hast du so viel Geld versenkt, dann würde ich den Weg auch komplett zu Ende gehen.

Tausche den QNAP TR-004 gegen einen DXP4800 oder DH4300 und lasse das Backup auch zeitgesteuert und automatisch durchlaufen. Was soll das manuelle anstöpseln? Auf diese 100 € kommt es doch auch nicht mehr an. Wenn du noch andere Dienste hostest, kannst du diese im Ausfall des Haupt-NAS auch lokal weiterlaufen lassen. Ich wäre wie für die DXP4800 mit x86-CPU, welche im Angebot ca. 400 € kostet. Die DH4300 liegt bei ca. 350 €, also gerade einmal 100 € teurer als deine Qnap-Lösung. Da du aber keinen Zeitdruck hast, würde ich eine Aktion abwarten und mir lieber die DXP gönnen.

Ich denke, bei deiner Schwester hätte eine DXP4800+ auch ausgereicht. Dann hättest du das 3. Gerät inklusive gehabt.

Wenn du dein DynDNS noch verbessern willst, empfehle ich dir das regelmäßige Angebot von Netcup mit dem Webhosting1000. Dort bekommst du neben dem Webspace, auch noch eine DE/AT/COM-Domain und den Mailserver. Für knapp 13 € im Jahr kannst du alle deine Geräte miteinander verbinden und den Netzwerkverkehr zusätzlich mit SSL verschlüsseln. Netcup bietet die passende ACME-API dazu an. Du kannst dann deine private Domain und E-Mail zusätzlich nutzen und bist nicht mehr auf andere Provider angewiesen. Also alles in deiner Hand. Angebote gibt es jeden letzten Dienstag im Monat oder zu Ostern, Black Friday, Weihnachten, Oktoberfest usw. – also regelmäßig. Die dauerhaften 13 € sind nicht schlecht investiert. Aber bitte das Angebot beachten, ansonsten zahlt man fast den doppelten Preis!

Ich betreibe alle Dienste und Geräte auch netzintern über eine Subdomain. Dann musst du dich nicht mehr mit den IPs auseinandersetzen (nur im Notfall). Dann kannst du den Backupserver auch als backup.deinedomain.at ansprechen. NETBIOS im VPN ist ja so eine Sache. Auch andere Geräte kannst du einfach über einen Reverse-Proxy (NPM) einen Namen verpassen. Dabei ist es nicht wichtig, in welchem (VPN)Netzwerk diese Geräte sich befinden.

Was dein Backup auf dem PC angeht, mache ich keinen großen Aufwand. Die NAS sind als Laufwerke eingebunden. Entweder arbeite ich direkt mit den Files oder nutze die Synchronisierungsdienste direkt im OS, wenn das System Dateien offline verfügbar halten soll. Im OS laufen nur noch das System und die Anwendungen. Den Rest macht er NAS viel besser, inkl. Backup. Wenn es einmal notwendig sein sollte, richte ich das OS wieder sauber neu ein und verbinde mich mit dem NAS und alles ist wieder hergestellt. Ein Verschleppen von Problemen, gerade im OS, macht ein Backup auch nicht besser. Da viele Dienste auf dem Server laufen und nur noch ein Webbrowser nötig ist, wurden es bei mir immer weniger Anwendungen. Aus diesem Grund setze ich mein System lieber komplett frisch auf und befreie mich zugreiflich von Altlasten.
 
snoogans schrieb:
Ich denke, bei deiner Schwester hätte eine DXP4800+ auch ausgereicht. Dann hättest du das 3. Gerät inklusive gehabt.
Wie soll das reichen, wenn ich NAS A+B gegenseitig spiegeln will?
Was ist wenn ich es eng wird und noch eine fünfte HDD dazu kommt?
Dann kann ich das DXP4800+ bei meiner Schwester tauschen.

snoogans schrieb:
Tausche den QNAP TR-004 gegen einen DXP4800 oder DH4300 und lasse das Backup auch zeitgesteuert und automatisch durchlaufen. Was soll das manuelle anstöpseln?
Das wären 250€ Aufpreis für ein Gerät das ich eigentlich nicht brauche.
Außerdem wo soll ich das wieder aufstellen? Dann läuft es wieder dauerhaft oder Zeitgesteuert und braucht Strom. Selbst wenn es nur zeitgesteurt eingeschalten wird, hängt es am Stromnetz und bei Blitzschlag ist es auch weg.
Ich will es also nicht am Standort A und B stehen haben.
Es bringt mir halt nichts, wenn es ein Vollwertiges NAS ist. Ich erkenne den Mehrwert nicht.

Es reicht doch einmal im Monat das TR-004 mit nach Hause zu nehmen. Anstecken, Script für Backup starten. Am selben Tag oder nächsten Tag abstecken und morgens wieder in die Arbeit mitnehmen und dort lagern.
So mach ich das jetzt auch.

Edit:
Ich sehe gerade, das DH4300 Plus ist deutlich günstiger. hmm. mal überlegen. 150€ wäre nicht die Welt

snoogans schrieb:
Wenn du dein DynDNS noch verbessern willst, empfehle ich dir das regelmäßige Angebot von Netcup mit dem Webhosting1000.
Das werde ich mir mal ansehen. Eigenen Domaine und dazu einen Mailserver habe ich mir eh schon einmal überlegt.

Beide Standorte dauerhaft per VPN verbinden möchte ich nicht. Also Clients von A sollen keinen zugriff auf Clients von B bekommen.
Es sollen auch Clients von B nicht auf die gespiegelten Daten von NAS A am NAS B zugreifen können. Das will ich nicht.
Deshalb die Idee mit Side2Side VPN mit nur routen von NAS A+PC A auf NAS B.
PC A kommt noch dazu falls ich jemals am NAS B meiner Schwester etwas umstellen müsste. Da will ich einfach nicht zu meiner Schwester fahren müssen, denn beide NAS sollen von außen nicht erreichbar sein.
 
LukS schrieb:
Wie soll das reichen, wenn ich NAS A+B gegenseitig spiegeln will?
Schon einmal von unterschiedlichen HDD-Größen gehört?

Den Endpreis kann man sich ja einmal durchrechnen. Für den Aufpreis zur DXP6800pro hättest du auch 3 × 30 TB HDD nehmen können und wärst immer noch etwas günstiger. Größere HDDs werden folgen. Dann hättest du immer noch 1 Slot frei und würdest weniger Strom verbrauchen. Warum hast du denn kein DXP8800+ genommen, dann hättest du noch 2 weitere Schächte frei. Ich verwende lieber weniger HDDs, welche teurer sind, aber sich schneller amortisieren als mehrere kleine HDDs. Das kann man sich aber gut ausrechnen. Auf den Stromverbrauch wirkt es sich auch noch positiv aus. Bei einer Neuanschaffung würde ich das alles einkalkulieren. Ein größeres NAS ist nicht immer besser. Da deine Schwester den NAS nur für die Daten und das Backup einsetzt, ist es für mich über das Ziel deutlich hinausgeschossen.

LukS schrieb:
Das wären 250€ Aufpreis für ein Gerät das ich eigentlich nicht brauche.
Die Antwort steht doch schon im Text:
snoogans schrieb:
Ich wäre wie für die DXP4800 mit x86-CPU, welche im Angebot ca. 400 € kostet. Die DH4300 liegt bei ca. 350 €, also gerade einmal 100 € teurer als deine Qnap-Lösung.
Du gibst tausende von Euro für deine NAS-Lösung und HDDs aus und an diesen 100 € soll es liegen? Das ist doch nicht dein Ernst. Über die Preise in Österreich kann ich natürlich nichts sagen. Auch werde ich dir nicht den Best-Price heraussuchen. Meine Preise ergeben sich aus den letzten Angeboten und einer schnellen Google-Suche. Der DH4300 war gerade bei Amazon im Angebot für 320€. Auch halte ich deine Speichergröße für einen Privatanwender für unüblich. Eventuell wäre da eine professionelle Lösung und Betreuung besser geeignet?

LukS schrieb:
Dann läuft es wieder dauerhaft oder Zeitgesteuert und braucht Strom.
Auch das ist doch ein Witz. Bei einem ausgeschalteten NAS ist der Verbrauch schon fast nicht mehr messbar und komplett zu vernachlässigen. Umso verwunderlicher ist das System bei dir und deiner Schwester. Ich hoffe doch, dass du bei dir und bei deiner Schwester eine USV einsetzt und diese richtig einstellst. Ab einem RAID 5 aufwärts könnte ein einfacher Stromausfall reichen, dass dieses Volume abstürzt. Sei aber nicht enttäuscht, diese USV zieht gerne auch 10 W+. Ein Glück, dass du dann die 1–2 W auf der Arbeit gespart hast.

LukS schrieb:
Selbst wenn es nur zeitgesteurt eingeschalten wird, hängt es am Stromnetz und bei Blitzschlag ist es auch weg.
Es ist nur ein Backup, im besten Fall nach der 3-2-1-Regel. Da kann schon ein Backup geopfert werden. Weiterhin sehe ich die möglichen Stöße und elektrischen Aufladungen bei deinem Transport kritischer. Von dem Gewicht und der Größe einmal abgesehen. Ich möchte ja nicht jeden Monat damit in der Gegend umherfahren. Wenn das alles automatisiert ablaufen kann, umso besser. Wer sagt dir, dass du es jetzt richtig machst und alle möglichen Probleme berücksichtigst? Sonst würdest du ja nicht hier im Forum fragen.

LukS schrieb:
Beide Standorte dauerhaft per VPN verbinden möchte ich nicht.....
Auch wieder eine falsche Behauptung. Du kannst im VPN zuweisen, ob und welche Netzwerkgeräte im Netzwerk ansprechbar (NETBIOS) oder erreichbar sein sollen. Da bietet sich eine LAN-LAN-Kopplung an. Diese muss auch nicht dauerhaft sein, sondern wird erst bei einem Aufruf zum Backupserver aufgenommen. Andere Geräte können komplett gesperrt werden. Wie wäre es, wenn du dich nicht mit YouTube und Co. informierst, sondern dir ein Bild direkt machst und alles einmal austestest? Ich halte das Halbwissen, das viele hier an den Tag legen, für gefährlich.

Letztendlich ist es aber deine Entscheidung, was du wie umsetzt und wie teuer das Ganze ist. Ich würde es nicht so machen und setze lieber auf die Bequemlichkeit und den Automatismus. Die Mehrkosten hättest du dir teilweise einsparen können. Ich helfe gerne weiter, aber ich bin es leid, immer wieder Grundsatzdiskussionen zu führen. Wer die Ratschläge nicht annimmt, aufgrund mangelnden Wissens, muss eben damit leben. Ich möchte nicht immer Aufsätze in meiner Freizeit schreiben. Du hast ja deine Eingangsfrage beantwortet bekommen und dir die Hardware angeschafft. Somit bin ich aus diesem Thema raus. Genügend Tipps hast du bekommen. :mussweg:

Ich hoffe, du wirst mit deiner Lösung glücklich.
 
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@snoogans
Ich hab mir noch gar nichts angeschafft.
Das oben war der Stand, was es bis jetzt werden sollte und wie weit ich mich jetzt mit den einzelnen Themen beschäftigt habe.

snoogans schrieb:
Schon einmal von unterschiedlichen HDD-Größen gehört?
ausgehend vom Bestpreis der Artikel:
4x20 TB = 1332€
3x30 TB = 1758€ (30TB gibt es nur die Seagate Exos M 30TB, die einzig andere 30TB HDD kommt auf 730€)
diff: 426€

DXP6800 Pro 979€
DXP4800 Plus 564€
diff: 415€

Da hast du recht, dass würde nichts ausmachen. Die verfügbarkeit von 30TB Festplatten ist halt nochmal weit schlechter, als von 20TB.

Pro 6800 mit 4x20TB:
schneller (bessere CPU)
flexibler (bis zwei HDDs +40TB zusätzlich, statt +30TB)

contra:
etwas höherer Stromverbrauch (4 statt 3 hdd und NAS selber, wegen der stärkeren CPU)

Hab ich da was übersehen bei pro und contra der beiden Varianten?

3x30TB mit 4800 oder 4x20TB mit 6800.
Ich weis nicht was da besser ist. 🤔

Zum Thema VPN:
Warum sollte ich beide LANs komplett koppeln wollen? Auch nur kurzfristig?
Ich möchte nur die Daten der NAS an den jeweiligen anderen Standort spiegeln.
Da muss doch eine Side2Side Wireguard Verbindung mit Router A auf Router B mit Allowed Clients NAS A+PC A auf NAS B und die dazugehörigen Routen reichen.
Warum sollte ich eine FullVPN Verbindung aufbauen, wenn ich dann erst recht alles blockieren muss, weil die beiden Standorte eigentlich komplett getrennt bleiben sollen?
Ich verstehe da deine Argumentation nicht oder übersehe ich da etwas.
Ich will niemals zugriff auf irgendwas am anderen Standort haben. Maximal auf das NAS von einem PC für etwaige Konfigurationen ohne hinfahren zu müssen.

Zum extra Backup:
Ich darf in der Arbeit kein privates NAS betreiben. Auch nicht kurzfristig. Auch wüsste ich nicht woher ich Internet in der Arbeit bekommen soll. Da müsste ich mir einen Mobilfunkrouter besorgen und ebenfalls betreiben, aber ich darf ja hier eigentlich keine privaten Geräte in der Arbeit betreiben.
Lagern von NAS oder Festplatten geht in Ordnung, aber kein Betrieb dieser.
Ich müsste so oder so das NAS nach Hause tragen. Da würde es doch auch ein Gehäuse wie das QNAP TR-004 tun.

Zum USV:
Mein komplettes Haus hat eine 23 KWh Akkuspeicher mit Inselfähigem Wechselrichter und Umschaltzeiten von kleiner einer Sekunde. Fast alle Elektrogeräte merken nicht, dass der Strom weg war.
Trotzdem habe ich eine kleine USV, welche für etwa 20-25 Minuten Strom für ONT, Router, Switch, 2xAP und NAS liefern kann.
Mein aktuelles QNAP NAS schaltet sich zuverlässig nach 5 Minuten Stromverlust aus. Das wurde schon mehrmals zwangsweise getestet.
 
Eigentlich will ich ja nicht mehr...

Die HDDs werden in den nächsten Jahren noch größer werden. Somit werden NAS mit mehr Laufwerksschächten im Privatbereich immer weniger interessant werden, bis auf einige Ausnahmen.

NAS/HDD-Größe:
Auch beim NAS bei deiner Schwester kannst du eigentlich auch einen 4800 ohne + nehmen und noch einmal 100 € sparen, wenn du auf den 10-Gbit-Anschluss verzichten kannst. Deine Ausgangslage war einmal 2,5 Gbit! Da deine Schwester scheinbar keine weiteren Dienste nutzen will, sollte doch auch der N100 dort ausreichen, zusammen mit einer großen HDD, welche es auch wirklich als neu und nicht gut gebraucht mit zurückgesetztem Counter gibt. Du sparst also nicht nur den Strom bei den HDDs, sondern auch bei der CPU. Warum Strom in Wärme umwandeln, wenn der NAS sich zu 99 % am Tag langweilt? Was die Leistung angeht, ist der N100 mehr als doppelt so stark wie die Synology-Intel-Geräte und auch um ein Vielfaches leistungsfähiger als dein jetziges System, womit du bis jetzt gut ausgekommen bist. Irgendwann bist du in einen „größer“ und „mehr“ Strudel gekommen und hast das Ziel aus den Augen verloren. Auch mit etlichen Containern hat man mit diesen Geräten kein Performanceproblem, erst recht nicht bei Backups über das Internet.

VPN:
Du kannst einrichten, was du willst, aber wie willst du die Verbindung aufbauen und steuern bzw. aktivieren? In der LAN-LAN-Verbindung kannst du alles genau einstellen, was du haben willst. Die Verbindung wird automatisch aufgebaut, wenn ein berechtigtes Gerät an eine IP eine Anfrage stellt. Eine dauerhafte Verbindung kann man halten, ist aber kein Muss. Das ist eher wichtig, wenn ein Anschluss über DSLite oder eine CGNAT verfügt. Auch muss man nicht erst alles deaktivieren. Du kannst einfach bei der Einrichtung oder auch nach der Einrichtung die Geräte auswählen, welche Zugriff haben sollen. In deinem Fall die beiden NAS. Andere Geräte und Clients haben keine Berechtigung für den Tunnel. Natürlich kannst du auch deinen PC einbeziehen, um die Wartung auf der Gegenseite zu realisieren. Das Ganze ist schon ordentlich durchdacht.

Backup:
Auch dort kannst du machen, was du willst. Aber auch auf der Arbeit als Angestellter (wenn ich das richtig verstanden habe) könnte das Gerät abhandenkommen. Besser wäre es, einen 3. NAS bei deinen Eltern, Schwiegereltern, Verwandten oder sonst wo sicher zu platzieren. Wenn du eine Solaranlage über 20 kWp hast, wird sich bei dir auch noch etwas auf deinem Gehöft finden lassen. Das Umherzuschleppen wäre mir zu doof. Wenn man will, findet man schon eine Lösung. Die 100 € Aufpreis wären mir das sofort wert. Eventuell überlegst du noch einmal. Die 1–2 W Stromverbrauch werden dich bei diesen Kosten nicht arm machen. Wenn du es bei dir unterbringen kannst, sollte das wegen deiner Solaranlage egal sein.

USV:
Dann muss man schon alles im Beitrag aufzählen, damit man das auch berücksichtigen kann und nicht immer peu à peu aus der Nase ziehen lassen. Wie gut deine USV noch ist, kann ich dir nicht sagen. Dazu müsstest du einen Lasttest machen. Nach maximal 5 Jahren, sollte der Akku der USV platt sein. Ich würde die USV auch so einstellen, dass 2–3 Stromausfälle hintereinander eintreten können. Das ist weniger bei dir der Fall, aber im Stromnetz oft zu beobachten, zwecks Umschaltungen. Deine Schwester besitzt keine PV-Anlage und somit sollten dort Vorkehrungen getroffen werden. Das kannst du machen oder auch nicht. Es sind ja nicht meine Daten. Ich halte das für gefährlich. Letztendlich muss ja nur ein anderes Gerät eine Sicherung im gleichen Kreis auslösen. Was deine „kleine“ USV angeht, meine schafft keine 25 Minuten mit dem NAS und Router. Die 25 Minuten werden dir angezeigt, oder hast du diese gemessen? Der neue NAS wird aber ein bisschen mehr verbrauchen.

Es gibt genug Dokumentation im Netz zu allen Themen, Verbräuchen und potenziellen Gefahren.
Man kann ja nicht verlangen, dass es einem immer vorgebetet wird. Und wenn ich dann schon höre, warum sollte ich … einfach einmal machen, würde ich sagen. Wie wäre es erst einmal mit den Basics und dann die Umsetzung? Ich denke, da hast du schon genug zu tun.

Du kannst gerne das beste und teuerste kaufen, wenn du magst. Ob es sich gelohnt hat, musst du später entscheiden. Ich halte deine Entscheidung für übertrieben für ein Backup und ein paar Files. Beachte aber, dass es in ein paar Jahren wieder andere Hardware und HDD-Größen geben wird. So viel Geld für ein System auszugeben und es nicht voll auszulasten, kann ich nicht wirklich verstehen, aber was soll’s.

Ich möchte echt nicht mehr diskutieren, andere User können dir bestimmt noch den ein oder anderen Ratschlag mitgeben. Es gibt ja viele Erfahrene hier, welche auch mehr als nur ein NAS betreiben, oder suche dir professionelle Hilfe.
 
snoogans schrieb:
Wenn du es bei dir unterbringen kannst, sollte das wegen deiner Solaranlage egal sein.
hmm, ja das werde ich mir überlegen. Irgendwo im Haus könnte ich das schon unterbringen. Vielleicht im Kellerraum, wo auch noch ein Switch untergebracht ist. Wäre ja nicht so, dass es überall im Haus und gleichzeitig noch bei meiner Schwester ein Schaden eintreten würde.
Natürlich wäre ein zeitgesteuertes Backup am einfachsten. Ich hatte mich halt darauf versteift, dass es nicht im eigenen Haus oder dem meiner Schwester sein soll.
Bei meiner zweiten Schwester ein NAS aufzustellen ist sinnlos, denn diese bekommt in ihrer Wohnung nur 20/2 MBit/s oder so. Österreich ist da immer noch so ein drittes Welt Land, was Internet angeht.

Auch das mit dem Ugreen DXP4800 Plus und 3x30TB wäre eigentlich vernünftiger und würde 99% der Zeit ausreichende Geschwindigkeit bieten.

Vielleicht für Backups, dann das kleinere DH4300. Ich könnte auch testen ob im alte NAS 3x30TB laufen und dann das als Backup hernehmen. Dafür sollte das alte NAS ja reichen, wenn es sich alle 3-4 Wochen einschaltet und automatisch ein Backup macht.

Ich werde mir das nochmal überlegen. Da hast du schon recht.
snoogans schrieb:
Wie gut deine USV noch ist, kann ich dir nicht sagen. Dazu müsstest du einen Lasttest machen. Nach maximal 5 Jahren, sollte der Akku der USV platt sein.
Das USV macht alle 7 Tage automatisch einen Lasttest. Ich muss alle 3-4 Jahre den Akku wechseln.
Anzeigen tut die USV 47-55 Minuten laufzeit. Gemessen habe ich real 25-30 Minuten.
Mein NAS fährt nach 5 Minuten herunter und erst durch manuelles einschalten wieder hoch. War mir so lieber um auf der sicheren Seite zu sein.
 
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LukS schrieb:
Ich könnte auch testen ob im alte NAS 3x30TB laufen und dann das als Backup hernehmen.
Wäre möglich, jedoch liegt es nicht an den Festplatten, sondern an der maximalen Volumengröße. Diese ist bei den älteren NAS, egal ob Synology oder QNAP, bei 16 TB. Größere Volumen kannst du nicht anlegen und ein Partitionieren oder mehrere Datenpartitionen sind auf diesen Geräten grundsätzlich nicht möglich! Du kannst dann aber 4 × 16-TB-Volumen anlegen und deine Daten dann auf diesen unterschiedlichen Laufwerken verteilen.

Wenn du allerdings die Version > QTS 4.4.3 oder aktueller installiert hast, sollte ein größeres Volume kein Problem sein, siehe QNAP-Link oben.
 
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snoogans schrieb:
Diese ist bei den älteren NAS, egal ob Synology oder QNAP, bei 16 TB
Das liegt an der Architektur. Bei 32 Bit CPUs ist da bei 16 TB Volumengrösse Schluss. Alter des NAS eher nebensächlich
 
Sollte den TE aber nicht betreffen, da der D525 64 Bit unterstützt.

Es gab aber bei QNAP scheinbar Probleme mit der Volumengröße in Verbindung mit dem OS in der Vergangenheit.

Ich sehe erst einmal kein Problem, warum es nicht funktionieren sollte. Für mich die beste und günstigste Option. Dann kann der NAS via Zeitplan oder WOL gestartet werden. Sicherheitshalber sollte aber die CMOS-Batterie vorher noch gewechselt werden.
 
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