NAS für kleines SOHO

CarlosCalderon

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Hey zusammen,

eine gute Freundin von mir ist selbstständig mit einem kleinen Unternehmen mit 5 Mitarbeiterinnen. Sie wollte gerne Ihre Daten von einem Onlinehoster (ich glaube Strato wars) offline speichern und zur Verfügung stellen. Zudem hat sie die Anforderungen noch spezifiziert, da Sie Videos (kleine Tutorials) bereitstellen will.

Da ist mir spontan ein kleines NAS eingefallen, vielleicht sogar mit Plex Anbindung. Sollte man hier der Einfachheit halber auf ein Fertigsystem zurückgreifen (Synology und QNAP) oder sich selber was zusammendengeln. Und wenn man selber schraubt, welches OS was gut und einfach wartbar ist (man hört hier immer wieder OpenMediaVault und FreeNas, obwohl letzteres wahrscheinlich schon zu komplex/anspruchsvoll ist).

Nochmal die Anforderungen in kurz:
-Max 4 nutzbarer TB Speicher (also würde ein 2-Bay Nas reichen)
-Bereitstellung von Dateien (Zumeist Office, aber auch Abrechnungen)
-Bereitstellung von Videos (auch für die Vertriebler unterwegs)
-Möglichst einfach von der Handhabung und Wartung (ich helfe zwar manchmal aus, sollte
aber selbst administrierbar sein).

Habt Ihr eine Idee, was hier so passend wäre?

Freue mich auf eure Rückmeldungen.

LG Philipp
 
Wenn die Daten eh in der Cloud liegen, dann tut's auch ein 1-Bay NAS. Es gibt ja inzwischen Festplatten mit bis weit über 10GB.
Da geht's dann sicherlich auch um Zugriffsberechtigungen oder?
Und von unterwegs soll auch auf die Daten zugegriffen werden? Warum wird dafür nicht einfach der Onlinehoster genutzt? Da ist die Anbindung ans Internetz deutlich besser und die Ausfallwahrscheinlichkeit deutlich geringer.
Einfache Handhabung? Dann ziemlich eindeutig ein fertiges NAS.
 
Zuletzt bearbeitet:
benneque schrieb:
Es gibt ja inzwischen Festplatten mit bis 10GB.
Hachja, die guten Zeiten heute :D

Spaß beiseite, die Frage stellt sich mir auch: Für Office-Dokumente sollte doch der Cloud-Speicher ausreichen? Son Dokument ist ja in Bruchteilen einer Sekunde heruntergeladen...

Bei Videos sieht das ja vllt. anders aus.
 
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CarlosCalderon schrieb:
-Möglichst einfach von der Handhabung und Wartung (ich helfe zwar manchmal aus, sollte
aber selbst administrierbar sein).

Damit erübrigt sich schon deine Frage. Ein fertiges NAS.
Synology und QNAP ist beides gut, 2-Bay.
 
Hey,
Die Mädels haben sich damals von Dropbox für strato entschieden, da noch vergleichsweise günstig und sie ein besseres Gefühl hatten, da deutscher Anbieter mit deutschem Recht.

Sie haben dort die günstigste Variante gewählt, 3TB traffic an video zu streamen ist mit dem Vertrag den Sie dort haben nicht möglich.

Ja, die Zugriffe sollten beschränkt werden können.

Aufgrund der einmaligen Anschaffungskosten habe ich an einen nas gedacht... Hat einer Vorschläge für eine fertig Lösung? Sollte es einer mit Arm oder Intel Prozessor sein?

LG Philipp
 
Ein nas, qnap oder synology wäre für das Vorhaben gut, vorausgesetzt das Internet-Abo ist über 50k symmetrisch. Alles was darunter liegt wäre bei 5 gleichzeitigen Nutzern ein Desaster. Nun, so ein Abo kostet, deshalb würde ich zuerst onlineserver abklappern, die nicht „Traffic“ abrechnen, sondern nach Speicherplatz. Damit kann man das gesparte Geld ins Geschäft investieren und kann abends ruhig einschlafen.... Grund.... ein nas ist auch ein potenzieller Angriffspunkt für Erpresser, datenkidnapper und Futterneid...
 
Moin!
Wäre für die Videos nicht auch YouTube und Co. als Hoster eine Alternative? Soweit ich weiß kann man dort private Channels einrichten, so das das Video nicht in der normalen Suche erscheint.

Dann könnte man den Rest mit einem Nas erledigen.
 
Das mit dem Traffic ist natürlich ärgerlich. Allerdings muss das NAS dann auch eine ordentliche Internetz Anbindung haben. Mit einem 0815 Kabel- oder DSL-Anschluss wird man da nicht glücklich. Die bieten zwar guten Downstream, aber meist deutlich zu wenig Upstream, um ordentlich Videos streamen zu können. Ganz zu schweigen davon, dass man bei diversen Kabel Anbietern nicht mal eine öffentlich zugängliche IP erhält (oder diese erst noch extra dazu kaufen muss). Also bitte vorher prüfen!
 
Tatsächlich besitzen sie eine 50er DSL Leitung und mehr liegt auch nicht an (Standard über Telekom).

Au weia, das klingt alles nicht so gut. Das mit dem Angriffspotenzial ist tatsächlich so eine Sache... Zusätzlicher arbeitsaufwand sowie backups... Vielleicht doch eine vernünftige online Lösung (cloud) mit Youtube Anbindung für die videos?

Ich werde mit der nas Empfehlung langsam unsicher...
 
So ein NAS lässt sich ja auch wunderbar innerhalb des Büros nutzen. Quasi als Backup des Cloud Speichers und Read-only System. Oder als Synchronisierte Kopie des Cloud Speichers: Alles was auf dem NAS geändert wird, kommt dann auch automatisch in die Cloud und umgekehrt. Das ersetzt aber natürlich kein Backup.

Wenn die Daten online verfügbar sein sollen, dann solltet ihr sie auch online ablegen. Und für YouTube braucht's ja auch keine spezielle Software Anbindung, wenn es nicht täglich mehrere Videos sind und/oder diese nicht all zu lang / groß sind. Einfach dort hochladen und YouTube übernimmt den Rest - also die Bereitstellung in unterschiedlichen Auflösungen und das Streaming.
 
CarlosCalderon schrieb:
Tatsächlich besitzen sie eine 50er DSL Leitung und mehr liegt auch nicht an (Standard über Telekom).

(…)

Ich werde mit der nas Empfehlung langsam unsicher...

Ja, das ist halt eine asymmetrische = 50Mbit/s Download / 10Mbit/s Upload symmetrisch wäre 50/50
Sobald mehr als ein Benutzer außerhalb des Netzwerkes (übers Internet) Videos (FHD oder besser) streamt, könnte der Upload halt nicht mehr ausreichen -> es ruckelt, läd nach etc.

Deshalb wäre es mmn eine bessere Lösung das zweizuteilen. Videos z.B. auf Vimeo oder Youtube hochladen, Dokumente in einer Cloud behalten + evtl. NAS, wenn die Internetverbindung oder die Rechteverwaltung kritisch ist.

Lg
 
Und wenn wir mal ganz ehrlich sind wäre diese Firma gut beraten sich ein Konzept von einem Systemhaus ausarbeiten zu lassen. Wer übernimmt denn bitte freiwillig hier die Verantwortung für das Backup und den nötigen Datenschutz?
 
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Tatsächlich ist mir das auch in den sinn gekommen, nur habe ich absolut keine erfahrung, wen man dort empfehlen könnte...
 
Anbieter in der Umgebung ausfindig machen und Erfahrungsberichte suchen, bzw. sich mehrere Konzepte vorlegen lassen. Wenn man selbst etwas Plan hat, merkt man schnell was Sache ist. Im Grunde hat wanderer101 völlig Recht, wer eine Firma betreibt sollte Datenschutz, Sicherheit, etc... nicht auf die leichte Schulter nehmen und das von Profis machen lassen. Letztlich kostet das aber viel. Dennoch halte ich das auch hier für die beste Lösung wenn ich genau drüber nachdenke, da ein Mischkonzept aus NAS und Cloud am besten wäre und da könnte eine IT-Systemhaus eben alles richtig konfigurieren.
 
@smart- definiere viel 😂
Man kann ja wie du schon sagtest erstmal mit einem Nas, einer Cloud/offline Strategie sowie Backup und Sicherheitskonzept anfangen.

Kostet natürlich was. Aber ein Datenleck oder Datenverlust kann die Firma mal ganz schnell ruinieren.

Wenn das Konzept gut gemacht ist, kann es auch für die Zukunft skalieren.
 
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