NAS für reines Multimedia

Moe155

Cadet 4th Year
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Juli 2012
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Hallo,

da ich mittlerweile einige Geräte habe, bei denen es Sinn macht sich ein zentrales Datengrab anzulegen, auf welches die Geräte dann zugreifen, spiele ich mit dem Gedanken mir ein NAS zu kaufen.
Allerdings hab ich vom Thema NAS echt Null Ahnung.

Was ich damit vorhabe:

Mein Fernseher, ein Samsung UE55H6740, soll davon Filme im MKV-Format streamen. Ob nun der Fernseher oder der Server das encodieren übernimmt ist mir egal. Der Fernseher macht es bislang auf jeden Fall tadellos!

Außerdem möchte ich mir in naher Zukunft einen AVR zulegen, welcher dann Musik vom NAS streamen soll.
Hier wird dann hauptsächlich ALAC und teilweise MP3 genutzt. Hier wäre es schön, wenn der NAS die Datei nur durchschleift und das encodieren mein CD-Player (intgr. DAC) übernimmt.

Nachdem ich mich etwas eingelesen habe, würde meine Entscheidung derzeit auf dieses Modell fallen:

http://geizhals.at/de/synology-diskstation-ds214se-a1027748.html?hloc=at&hloc=de

Wie zuverlässig sind die passiv gekühlten? Denn der NAS wird im Wohnzimmer stehen. Und es wäre doch sehr schade, wenn man ihn jedes mal wahrnimmt wenn der Film bzw. die Musik etwas ruhiger wird.

Gruß der Moe!
 
Ihren sinn wird diese sicher erfüllen, würde dennoch zur DS214play raten - ist für Multimedia ausgelegt und hat eine wesentlich bessere performance.

Ich hab die NAS direkt neben meinen Monitor stehen man hört sie nur wenn sie aus dem Standby hochfährt ab dann nicht mehr.
 
Die passiv gekühlten Nas-Geräte werden mit fortschreitender Technik (stromsparende CPU, etc.) immer bedeutender werden.
Zudem haben sie den Charme ohne Lüfter keine zusätzlichen Geräusche zu produzieren.

Im Moment ist der Markt noch etwas klein in der Auswahl.

Wenn Du es jetzt benötigst, dann würde ich im Wohnzimmer ein solches Gerät jetzt hinstellen.
Aufgrund von positiven Berichten im Netz geht mein Tipp in Richtung Qnap HS-251, da dieses Gerät auch in der CPU (J1800-Celeron) genügend Reserven hat, obwohl niedriger getaktet als die normale Ausführung in den TS-Geräten von Qnap.

Die Software bis hin zur Möglichkeit der Virtualisierung bietet zudem sehr viel an Flexibilität.
Dafür wird ein höherer Preis aufgerufen, aber aus meiner Sicht ist es diesen wert.
 
Ich empfehle dir eine DS215j. Die hat Wake On LAN und kann zeitgesteuert aus- und eingeschaltet werden. Den Lüfter kannst du in einem Silent-Modus auch abschalten (wenn die Temperatur gering ist - was eigentlich immer der Fall ist).
Zudem sind die Übertragungsraten besser, besonders beim Schreiben.

Ich habe erst kürzlich einen Bericht eingestellt:
[Erfahrungsbericht] Synology DS215j

Und der cb-Test:
SYNOLOGY DS215J IM TEST
 
Zuletzt bearbeitet:
Die DS214play benötigst du nur, wenn das NAS auch in Echtzeit transcodieren soll. Wenn ich dich richtig verstehe, liegen die Daten aber in Formaten vor, die der Fernseher versteht und sich nur 1:1 dort abholen soll. Dann wäre die "play"-Variante Geldverschwendung.

Wenn auf die Festplatten zugegriffen wird, sind diese nach meinem Eindruck lauter als der verbaute Lüfter in der DS215j, die hier seit kurzem steht. Falls du nicht planst SSDs da einzusetzen würde ich mich nicht auf passive Geräte fixieren. Auch die mit Lüfter sind sehr leise. Bei uns steht das Gerät im Schlafzimmer und ist nachts aus, denn unhörbar sind sie leider nicht. Das liegt aber wie schon geschrieben eher an den Platten.
 
Für DS215j kann ich nur sagen, dass der Lüfter ziemlich leise ist. Der stört auch beim TV schauen eigentlich nicht. Die Platte wirst du schon eher hören, vor allem beim Zugriff.

Vielleicht hast du die Möglichkeit, dass NAS in ein Regal zu stellen. Dann kannst du einige Bücher oder ähnliches davor stellen, damit der direkte Schall gedämmt wird. Dann wirst du sie nicht mehr wahrnehmen.

Bau nur eine Platte ein. Leiser und sparsamer geht nicht.
Backup geht über ext. Platten, die nur zum Sichern angesteckt werden.
 
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wahli schrieb:
Für DS215j kann ich nur sagen, dass der Lüfter ziemlich leise ist. Der stört auch beim TV schauen eigentlich nicht. Die Platte wirst du schon eher hören, vor allem beim Zugriff.

Das Empfinden von störenden Geräuschen ist höchst subjektiv. Wenn ich direkt an der Hauptstraße wohne, dann geht das Lüftergeräusch vom Nas im "Grundrauschen" unter. In ruhigen Wohngebieten kann dies schon sehr anders aussehen.

Zudem bietet das Synology DS215j nicht die Erweiterungsmöglichkeiten des Qnap Hs-251.

Hier steht das Interesse des TO an erster Stelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
computerbase107 schrieb:
Das Empfinden von störenden Geräuschen ist höchst subjektiv.

Da geb ich dir vollkommen Recht! Wenn aber doch die Platten die dominierende Geräuschquelle sind, wird sich das auch in einem passiven System nicht ändern.

Ist nicht das Qnap Hs-251 völlig überdimensioniert? Wenn der Fernseher das Quellmaterial tadellos wiedergibt, reicht doch ein einfaches Gerät, das nur die Daten zur Verfügung stellt.

@TE: Hast du dir den NAS-Vergleich oder wahlis verlinkten Test mal angeschaut?
 
Warum überdimensioniert ?

Meiner Erfahrung nach kommt der Appetit beim Essen, will sagen das am Anfang nur die Rede war/ist von scheinbar ein paar nebensächlichen Aufgaben, die ein "einfaches" Gerät bewältigen kann. Schnell stellt sich dann heraus, das dieses "einfache" Gerät schnell an die Grenzen kommt, wenn es um zusätzliche Aufgaben gehen soll, da ein Nas ja so "praktisch" ist (Video-, Foto- und Musiksammlung der Familie) zentral vorzuhalten plus Zugriffsmöglichkeiten für Smartphone,Tablet und Co. parallel zum Normalbetrieb.

Ein Nas kauft man sich ja nicht jedes Jahr neu und auch aus diesem Grunde gilt es hier mittelfristig zu planen. Wenn hier die Basis schon zu klein gewählt wird, kommt man schnell an den Punkt des Neukaufs, was am Ende teurer werden kann, als gleich etwas mehr auszugeben.
 
Video, Foto, Musik für Familie? Zugriffsmöglichkeiten von mobilen Geräten? Das schafft die DS215j im Normalfall auch. Ok, wenn 10 Clients gleichzeitig zugreifen, wird es vermutlich eng. Ich weiß allerdings nicht, ob dann eine HS-251 reicht.

Wenn nicht gerade eine VM, Transkodierung oder ähnliches mit hoher CPU-Belastung / Speicher-Auslastung läuft, dann sehe ich keinen Grund für ein so teueres NAS.
Manche werden dann sagen, dass ein J1800/J1900 auch schnell zum Flaschenhals wird und dann eher ein Selbstbau-NAS mit i3 oder höher angesagt ist.

Ich stand auch vor dieser Entscheidung und habe mich vor ca. 2 Wochen für das DS215j entschieden. Ursprünglich wollte ich ein J1900-Selbstbau-NAS.
 
Also mehr Funktionen werde ich auch auf langer Sicht nicht brauchen.
Schon die Musikfunktion ist eher nur ein Nice-To-Have, da ich mir wenn ich Musik höre, eher eine Schallplatte auflege.

Ich brauche also wirklich nicht mehr, als eine "Festplatte" auf die ich von überall im Haus per (W)LAN zugreifen kann.

Und das wichtigste ist mir eigentlich, dass ich nicht groß rumbasteln muss. Ich will den NAS anschalten und mit Daten füttern und direkt auf die Couch springen.
 
Und einfach eine ext. USB-Platte?

Nachteil: Die musst du natürlich dann hin- und herschleppen, wenn du die Platte mit Daten befüllen möchtest. Und Musik kannst du auch nicht streamen.
Vorteil: Preis
 
Eventuell käme ja eine USB Platte am Router (Fritzbox o.ä.) in Frage. Ansonsten so ein 0815 Teil wie es bei den Discountern immer mal wieder angeboten wird.

Je nachdem wo der Router steht erübrigt sich ja dann auch das Lautstärkeproblem.
 
Mit USB-Platten am Router gibt's immer wieder Probleme.

Und viel billiger als eine 115j werden die 0815-Teile vom Discounter auch nicht sein. Dafür vermutlich lauter und schlechter ausgestattet.
 
Das kommt immer darauf an, Router gibts ja nicht nur von einem Hersteller oder nur ein Einheitsmodell. Ausprobieren kann man es wenn ein entsprechender Anschluss am Router vorhanden ist auf jeden Fall, ne USB Platte oder Stick hat wohl jeder daheim. Bei meiner Fritzbox geht der Medienserver mit USB Stick und Festplatte z.B. ohne Probleme. Geschwindigkeit ist natürlich eher behäbig, aber für reines Streaming reicht es wenn man das will.

Mir fehlt jetzt der Vergleich zu ner Synology, aber die Medion Gerätschaften sind jedenfalls nicht schlecht und der Funktionsumfang als NAS ist für den Preis völlig in Ordnung (159 € für die 3 TB Version und 189 für die 2x2 TB grade bei ebay gesehen, beide Modelle neu, Sofortkauf und in größeren Stückzahlen verfügbar). Die Synology kostet etwa 222 € incl. 3 TB Platte (ebenfalls neu, Sofortkauf bei cyberport).

Aber wir sind uns natürlich auch Einig dass es sich bei der Synology und der
Medion Lösung um reine Hobbygeräte handelt und jeder kann kaufen was ihm gefällt.

Edit: Zahlendreher korrigiert
 
Zuletzt bearbeitet:
also...
eine externe Platte an der Fritzbox reicht für "echte" HD Filme (BD Qualität mit 50Mbit/s) nicht aus, zumindest schafft das meine 7490 nicht. Die angeschlossene 2,5" 2TB USB3 Platte hat an einem Rechner Datenraten von >80MByte/s geliefert.
Mir wären schon zwei 3,5" Platten im Wohnzimmer viel zu laut, egal was da an Kühlsystem für die CPU noch drumherum ist.
Und alleine um die Platten kühl zu halten und damit die Lebensdauer zu erhöhen (zumindest mal nicht künstlich altern zu lassen) würde ich den Lüfter im NAS eher etwas weiter aufdrehen und das Teil stattdessen in den Keller, die Besenkammer oder sonst wohin verfrachten, man muss da ja nie ran.
ich habe hier (u.a.) eine Synology DS213, die reicht für alle Eventualitäten völlig aus, hie muss sie nebenbei sogar noch 4 Überwachungskameras inkl. der Bewegungserkennung verwalten. Für das WZ wäre die aber viel zu laut!
Eine Kollegin (das ist ist unsere "Strippenzieherin" (betreut das Netzwerk in einer 100 Mann Filiale eines internationalen Konzerns), ist also nicht ganz blond was solche Sachen angeht) hat sich vor gut einem Jahr so eine Medion Netzwerk Festplatte bei Aldi besorgt und hat nur positiv davon berichtet. Natürlich hat man da nicht den App-Store wie bei Synology und kann sich mal eben noch einen Mail-, Wiki-, CMS- oder sonstwas Server darauf installieren wie bei den "großen", aber darauf kommt es hier doch auch gar nicht an?!?
Die 214SE ist aus meiner Sicht in diesem Fall ein passendes Gerät. Sicherlich gewinnt man damit keine Geschwindigkeitsrekorde, aber um einen Film zu streamen reicht das völlig aus!
 
Ich glaub das muss ich nochmal probieren, werd mir mal ne Blu Ray auf nen USB Stick schieben und nochmal die Fritzbox quälen. Bei mir werkelt seit kurzem die 6490 für Kabel (ich glaub die ist Baugleich zu deiner 7490), mit der alten Box 6360 war es ohne Probleme möglich einen Film per Medienserver zu verteilen (allerdings war es wenn ich es nochmal Revue passieren lasse kein HD Material sondern lediglich ein DIVX was ich probbiert hatte).

Aber den Medienserver von der Fritzbox hab ich eh nur mal rein aus Basteltrieb vesucht, normal kommt bei mir alles entweder vom Homeserver, USB Platte am TV oder Zbox ebenfalls am TV je nachdem was ich mache (hab leider noch keinen wirklich smarten TV)
 
Wie zuverlässig sind die passiv gekühlten? Denn der NAS wird im Wohnzimmer stehen. Und es wäre doch sehr schade, wenn man ihn jedes mal wahrnimmt wenn der Film bzw. die Musik etwas ruhiger wird.

Um mal auf die Frage direkt einzugehen. Ich habe mehrere NAS-Systeme (auch zu Hause). Unter anderem ein 4bay Selbstbau in einem Chenbro-Gehäuse und Atom D525, passiv - Netzteil extern. Das Gerät verrichtet im schlecht isolierten Dachgeschoss selbst bei sommerlichen Temperaturen klaglos seinen Dienst.

Generell ist die Frage ob das NAS aktiv oder passiv ist, für mich eher nebensächlich. Die verbauten Platten und deren Entkopplung spielt da mindestens eine gleichbedeutende Rolle. Soll heißen, d. bei meinen anderen, aktiven Systemen die Platten meist alles übertönen.
 
Guten Morgen!

Erstmal danke für die vielen Antworten. An eine Festplatte an der Fritz!Box hatte ich auch bereits gedacht, allerdings fehlt mir dann ja die Möglichkeit eines RID Verbundes, um die Daten zu spiegeln. Bin nämlich etwas vorgeschädigt, was den Ausfall von Festplatten an geht...

Und ich bin auch gern bereit etwas Geld dafür in die Hand zu nehmen, um etwas vernünftiges zu haben! :)
Aber ich guck mir mal das Medion-Gerät an und die 214SE.
 
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