Für mich ist verschlüsseln meiner Daten auch ein kritischer Punkt, einfach weil ich mir keine Gedanken machen will wenn mal was passiert (zB Einbruch, Defekte Platte per RMA austauschen, Weiterverkauf und Verschrottung).
Ich hab mit TrueNAS, Proxmox und co rumprobiert, hab mich aber letztlich für eine Lösung basieren direkt auf Ubuntu Server entschieden. Mir war wichtig, alles einheitlich Skripten zu können - wenn ich den Server starte will ich nur ein Passwort eingeben, dann sollen die Platten entschlüsselt werden und alle Services automatisch starten. Truenas war da am nächsten dran, aber zumindest letztes Jahr war das starten von Services noch nicht richtig mit dem entsperren von datasets Koppelbar.
Im Prinzip verwende ich einfach ZFS mit der nativen Verschlüsselung, gesteuert über systemd ( das ist enorm mächtig, da man bei Services zB angeben kann „dieser Pfad muss gemounted sein“ ). Beim Start muss ich nur einmal „systemctl start apps.target“ eingeben, werde dann nach dem Passwort gefragt und alles läuft automatisch durch, weil Systemd alle Abhängigkeiten erkennt und die volumes selbstständig entsperrt (bzw. nach dem key fragt). Services habe ich zum Großteil mit podman quadlet files gemacht. Das läuft jetzt seit über einem Jahr super stabil ohne Probleme.
Ich hab mir die Arbeit gemacht alles in Ansible zu Skripten, damit ist es auch reproduzierbar. Zwischendrin habe ich einmal alles neu eingerichtet und war in gut 1h damit durch, davon 90% nur Ansible zugucken. Muss man Bock drauf haben - aber man lernt auch viel dabei.