NAS, Homeserver oder Eigenbau?

tenja

Ensign
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Juli 2010
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131
Hallo,
ich suche etwas, das wohl hauptsächlich zum Basteln und Ausprobieren werden soll. ;)
Was genau weiß ich leider nicht aber die Anforderungen sind:

- sparsam
- 1-2 TB Speicher
- Minecraft/(COD4 Server) hosten für bis zu 10 Menschen (ersteres wohl dauerhaft, COD definitiv nicht und nicht beides parallel)
- Daten sichern (am besten eine Festplatte drin und ab und zu automatisch mit einer Externen abgleichen)
- Musik streamen im Netzwerk
- Kontakte etc. verwalten/synchronisieren mit dem Handy
- bis 300 Euro am liebsten, wenn es 400 Euro werden dann mit interner Festplatte

Bis auf den Server hosten würde ja alles für ein NAS sprechen, oder geht das auch sinnvoll damit?
Und Minecraft soll ja mit den Synology irgendwie auch gehen. Funktioniert das? COD könnte ich sonst auch drauf verzichten.
Wie sieht das mit dem Stromverbrauch beim Eigenbau aus?
Etwas mieten ist nicht keine Option!
Geht das bei dem Budget überhaupt sinnvoll?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir zu Weihnachten den Synology NAS 213+ gegönnt, mit 2 x 2 TB Western Digital HDDs aus der Red Series (speziell für NAS-Betrieb, also 7*24). Das Ding ist Dank des Synology eigenen "Betriebssystems" wirklich kein einfaches NAS, sondern schon ein echter Homeserver, der modular erweiterbar ist. Schau ihn Dir am besten mal im Web an. Ist ein feines Teil, bei vollem Support für iOS / Android Apps für Smartphones & Tablets!

Fröhliche Weihnachten!
 
Spiele hosten kannst du mit einem Microserver ala NAS komplett vergessen. Damit hast du die benötigte Hardware schon abgesteckt. Das ist aber kein grundsätzliches Problem, da ein modernes AMD F1 oder Intel 1155 System im Idle bei 15W liegen kann.
 
Nimm einen HP Microserver N40L für 170€ zuzüglich Festplatten: 4GB RAM und einen Athlon mit 2x1.5GHz. Der ist ganz sicher schneller und hat auch mehr Speicher (wichtig für Minecraft) als eine Synology. Und Stromverbrauch ist vielleicht 5-10W mehr im idle.
 
Die HP N40L Geräte würde ich eher nicht mehr empfehlen. Ein 0815 Intel Celeron oder AMD A System verbraucht weniger Energie und hat mehr Rechenleistung. Das schwierigste ist die Entscheidung des Formfaktor (mini ITX oder uATX) und das zugehörige Gehäuse (http://www.alternate.de/html/product/listing.html?navId=1166&tk=7&lk=1886 und http://www.alternate.de/html/product/listing.html?navId=1172&tk=7&lk=1889).

Bevor man den TE etwas empfehlen kann muss er da genauer spezifizieren was er sich vorstellt.
 
Ich verwende ein Laptop (siehe Signatur) als 24/7 Homeserver. Hab dort schon Minecraft und WoW Server drauf laufen gehabt.
Dabei verbraucht der Laptop im Idle nur 15W und läuft und läuft.
Vielleicht haste noch einen rumliegen, den du selten brauchst. Sonst natürlich was passendes zusammenbauen...
 
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Einen Laptop habe ich keinen und der lärmt auch immer so also lieber nicht.
Und vom Gehäuse lieber wohnzimmertauglich. Also das aussehen. Formfaktor ist eigentlich relativ egal, also lieber größer wenns sich das leiser ist wegen besser Kühlung etc. Passiv wäre natürlich genial ;)
Was ist denn der große Unterschied ob mini oder mikro ATX?
So als HTPC wäre auch sehr interessant. Dann müsste noch flüssig HD Material abgespielt werden können. Bluray-Laufwerk habe ich ein externes.
 
Zuletzt bearbeitet:
In ein mITX Gehäuse bekommt man, wenn überhaupt, nur eine Steckkarte und vlt. eine (maximal zwei) 2,5" Festplatten rein. In ein uATX Gehäuse passen ungefähr 4 3,5" Festplatten und das Mainboard hat Platz für ungefähr 4 Zusatzslots (Soundkarte, zusätzlichen Ethernetnanschluss, TV Karte, ...).

ITX ist für das Wohnzimmer von Vorteil (passt überall hin) während uATX eher HIFi Größe hat bzw. einfach irgendwo abgestellt werden kann.
 
Dann auf jeden Fall uATX. Die Frage ist jetzt nur Eigenbau oder was fertiges?
 
Fertige Systeme werden in diesem Bereich schon sehr überschaubar. Ich wüsste auf Anhieb nur von den HP Microserver aber die setzen mittlerweile auf veraltete Technologie. Hast du Lust auf Eigenbau ist das sicherlich die optimale Lösung.

Mainboard, Prozessor und Arbeitsspeicher kosten dich ungefähr 140 Euro zzgl. Netzteil, Gehäuse und Festplatte. Netzteil und Gehäuse sind die größten Unbekannten, da ein sehr kleines Netzteil sehr teuer ist während ein reguläres mit 300W mehr Strom verbraucht (100W Netzteil: ~100 Euro; 300W Netzteil: 40 Euro; Differenz Leistungsaufnahme: <10W) und beim Gehäuse (zwischen 50 und 200 Euro gibt es viele Möglichkeiten). Mit 2TB Festplatte könntest du also auf 300 Euro oder mehr.

Komponenten:
ASRock B75 Pro3-M (http://www.alternate.de/html/product/ASRock/B75_Pro3-M/1000000/?), 63 Euro
Intel Celeron Processor G550 (http://www.alternate.de/html/product/ASRock/B75_Pro3-M/1000000/?), 64 Euro
8GB RAM (http://www.alternate.de/html/product/Transcend/DIMM_8_GB_DDR3-1333/1025442/?)
BeQuiet Pure Power L7 300W Netzteil (http://www.alternate.de/html/product/be_quiet!/Pure_Power_L7_300W/137057/?tk=7&lk=3046), 45 Euro
2TB Seagate HDD (http://www.alternate.de/html/product/Seagate/ST2000DM001_2_TB/965390/?tk=7&lk=1860), 82 Euro

Die Komponenten werden so u.a. in diesem Thread (http://www.hardwareluxx.de/communit...verbrauch-inkl-llano-fm1-beispiel-799083.html) verwendet und man erreicht durchaus 15W Idle (weiß nicht mehr ob mit oder ohne Festplatte). Ein AMD System ist aber auch möglich. Wenn du Interesse hast, schau dir den Thread mal an.
 
Hier werkelt ein Office-PC mit einem G530. Angenommen ich würde da den RAM aufrüsten. Wäre das machbar den so tagsüberlaufen zu lassen und trotzdem nebenbei noch sinnvoll benutzen zu können? Weil das wäre wohl die allergünstigste Lösung.
Im Moment ist eine SSD drin (64GB) und 2 GB RAM.
 
Kannst du machen. Um Energie zu sparen würde ich die Spannung des Prozessors undervolten, wenn es das Mainboard zulässt. Durch diese Maßnahme senken sie die Leistungsaufnahme von 20-25W im Idle auf <15W.

Eine gute Investition für ein Haus ist übrigens ein Strommessgerät. Hier (http://www.hardwareluxx.de/communit...-energiemonitore-im-messvergleich-652567.html) testet jemand eine handvoll Geräte. Ich würde dir empfehlen das Profitec KD 302 zu kaufen, da es sehr günstig und sehr präzise ist. Das habe ich mir gekauft und musste dann irgendwann feststellen das es ein guter Glückskauf war :).
 
Hm ich hatte jetzt erwartet da steckt mehr hinter :D
Aber dann schaue ich erstmal so ob das was wird und wenn nicht greife ich das Thema einfach wieder auf.
Vielen Dank :)
Ergänzung ()

Also... Mitbenutzung kommt nicht in Frage, deshalb steht ein Neubau an.
Die Zusammenstellung sieht erstmal so aus.
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-287818
Hinzu kommt noch dann RAM jenachdem wo ich bestelle der günstigste.
-Beim Netzteil habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Dieses PICO ist das vernünftigt? Sonst greife ich zu dem bequiet, mit dem habe ich gute Erfahrungen gemacht.
-CPU: G550 oder G530? Die nehmen sich außer dem bisschen Takt nichts, oder? Dann würde ich einfach die stärkere nehmen.
-Ist das Mainboard vernünfig? Das ist mehr so nach Gefühl gewählt...
-Gehäuse ist ja eh Geschmackssache und sieht auch von den Bewertungen ganz gut aus.
-Festplatte: eher die WD, soll im Idle sparsamer sein?
-brauche ich extra Lüfter? Also für die CPU, weil 20 Euro mehr wäre mir ein quasi lautloses System schon wert oder reicht das so und auch die Lüfter des Gehäuses sind gut?
 
Mit der PicoPSU wäre die Leistungsaufnahme geringer, ich halte ein Markennetzteil aber für die sichere (und daher bessere) Wahl. Bei dem Preis nimm den G550. Das Mainboard kannst du verwenden, jedoch hab ich kA was für eine Idle Leistungsaufnahme du damit erreichen wirst. Soll der Rechner möglichst leise sein würde ich dir ein günstigen Gehäuselüfter empfehlen. Viel Abwärme muss er nicht schaffen, er muss nur leise sein. Bei den Festplatten würde ich nach Testberichten schauen (Leistungsaufnahme und Lautstärke) und mich dann entscheiden.
 
Ja also das Mainboard ist auch einfach meine größte Frage im Moment.
Habe da leider gar keine Ahnung so wirklich. Kann mir da jemand etwas empfehlen?
Ist es denn wirklich so entscheidend das Mainboard?
 
Das Mainboard ist nur entscheidend wenn du etwas ganz spezielles willst. Setzt du dein Fokus auf möglichst geringen Energieverbrauch kann das Mainboard ein ordentlichen Unterschied machen. Auf dem Mainboard sitzen selber einige Chipsätze (z.B. Southbridge, ...) welche Energie verbrauchen. Geht es also um Details wie +-5W Verbrauch muss man ins Detail gehen und Erfahrungswerte suchen. Dazu ist es sinnvoll wenn der Chipsatz Undervolting des Prozessor unterstützt da man damit auch einiges an Energiesparpotential rausholt.
 
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