Sephe schrieb:
Ja das kann passieren, deshalb macht man vor so schwerwiegenden Eingriffen IMMER ein Backup!
Ein Backup sollte man immer haben, wenn man die Daten nicht verlieren will und die Frage des TE zeigt ja eine bestimmte Sorge um die Daten, offenbar will er sie ja nicht gerne verlieren und daher sollte er ein Backup haben, immer! Auf einem NAS alleine sind die Daten nicht sicher, Sicherheit wird immer nur durch Redundate Speicherung auf zwei unabhängigen Volumen erzeilt und die Medien sollten in unterschiedlichen Gehäuse stecken.
nicknackman1 schrieb:
Platte sollte zudem möglichst vom selben Hersteller sein. Damit beim internen Datenschieben von Platte zu Platte die gleichen Voraussetzungen bei den Zugriffszeiten gegeben sind.
Das ist bei Profi-RAIDs sinnvoll um die maximal Performance zu erzielen, aber es ist nun wirklich keine Voraussetzung für ein RAID und in einem NAS egal. Selbst mit identischen Platten müssen die RAIDs immer wieder unterschiedlich lange auf die einzelnen Platte warten, schon weil beim Lesen i.d.R. nur von einer Platte gelesen wird um die Performance beim Lesen zu optimieren und daher stehen die Köpfe der Platten bei Schreibzugriffen dann eben auch an unterschiedlichen Positionen und brauchen auch unterschiedliche lange die Zielpositionen zu erreichen.
Außerdem haben die HDDs alle auch defekte Bereiche auf den Plattern, die aber beim Low-Level Format im Werk einfach übergangen werden, weshalb auch identische Platten keine identische Performance erzielen, schon nicht global und schon gar nicht auf den jeweils gleichen LBAs. Beschreibt man zwei aufeinanderfolgende adressierte Sektoren, so kann es dabei schon deutliche Unterschiede geben, wenn die auf der eine Platte wirklich nebeneinander liegen und bei der anderen erst ein Track-to-Track Zugriff nötig ist, der dauert nämlich so 1 bis 2ms alleine für die Positionierung und noch mal durchschnittlich eine halbe Umdrehung.
andy-9 schrieb:
Kann ich dann den Raid-Modus ändern, damit beide HDDs eingebunden sind, ohne dabei die Daten von der bereits verbauten HDD zu verlieren?
Schau ins Handbuch, da man das pauschal nicht sagen kann was die einzelnen Lösungen so unterstützen. Dann siehst Du auch gleich, wie Du es zu machen hast.
andy-9 schrieb:
(Backup kann ich dann auf die 2 TB HDD machen, die hab ich ja dann übrig)
Packe sie dafür in ein USB Gehäuse, denn intern nutzen NAS meist kein Filesystem welches Windows unterstützt und daher kann man die Platten bei einem Ausfall des NAS auch nicht einfach so mit einem Windows Rechner auslesen, zuweilen nicht einmal mit einem Live-Linux, etwas wenn das NAS die Daten auf der Platte auch noch verschlüsselt. Aber für die externen USB Platten für Backup (dafür sind die USB Anschlüssen an den NAS gedacht) wird NTFS meist unterstützt und die Backupplatte kann man dann einfach an einem Windowsrechner auslesen.