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NAS oder Homeserver - Neuling

Robbie1985

Cadet 4th Year
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Apr. 2008
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Hallo Zusammen,

ich möchte mir gerne ein NAS oder einen HomeServer zusammenstellen.
Ich möchte gerne Zugriff auf die Dateien von überall und von jedem Gerät aus.

Ich würde mit einem System mit 4 Festplatten im RAID System beginnen und danach vielleicht auf bis zu 6-8 Festplatten erweitern.
Umschlüssig bin ich noch über das RAID-Level welches man nutzen kann.
Übetragen werden sollen Fotos/ Videos/ .pdf-Dokumente.

Als System dachte ich an meinen alten PC mit folgender Hardware:

ASRock Z170A-X1/3.1 Intel Z170 So.1151 Dual Channel DDR4 ATX
16GB G.Skill RipJaws 4 blau DDR4-3000 DIMM CL15 Dual Kit
400 Watt be quiet! Straight Power 10 Non-Modular 80+ Gold
Intel Core i5 6600 4x 3.30GHz So.1151 BOX

Als Betriebssystem habe ich Unraid ins Auge gefasst.
Was noch wichtig ist, das System sollte im Ruhemodus, als auch bei Inaktivität, so wenig wie möglich Strom verbrauchen.

Was haltet ihr davon? Und welches RAID-Level ist eurer Meinung das geeignetste?

Vielen Dank für eure Hilfe :)

Liebe Grüße Robert
 
Ich würde lieber auf ein fertiges NAS setzen als aus der Grabbelkiste alte und ineffiziente Harde ware rauszukramen.
QNap und Synology bieten da einige passende Geräte an.

RAID-Level ist ansichtssache, wird denn ein RAID überhaupt benötigt? Denn eine Sicherung der Daten erstsetzt das nicht.

Was genau soll das NAS denn leisten?
Mediathek? Dazu braucht man keine leistungsfähige Hardware.
Konvertierung von Medieninhalten beim Abspielen? Etwas mehr Dampf notwendig.
VMs sollen drauf laufen?

Also bitte mehr Info!
 
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Warum kein "Fertignas", wie z.g. Synology? - Thema RAID Level. - Kommt darauf an, was du willst. - Vomn JBOD, oder Raid 0 halte ich nichts. - Schau Dir mal Raidlevel 1,10,5,50 an. Aber ein RAID alleine ist KEINE Garantie geghen Datenverlust!. - Du solltest die Daten vom NAS, die Dir wichtig sind, auch nochmal separat auf einem weiteren Datenträger sichern.
 
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prian schrieb:
Ich würde lieber auf ein fertiges NAS setzen als aus der Grabbelkiste alte und ineffiziente Harde ware rauszukramen.
Wenn die Hardware doch "eh da" ist, kann man sie ja mal mit dem NAS-Betriebssystem der Wahl in Betrieb nehmen und schauen, wo sich der Energieverbrauch so einstellt.
Mein Dell Optiplex 3050 (i7 7700) mit 32GByte RAM braucht im Idle und ohne sonstige HDDs/SSDs (abgesehen von der für's OS natürlich) rund 9W. Das ist durchaus sehr konkurrenzfähig mit fertigen NAS.
Fairerweise sei dazu aber gesagt, dass so Fertigrechner von Dell, Lenovo, HP und co. natürlich deutlich mehr auf Energieeffizienz getrimmt sind als "normale" Mainboards. Das muss aber nicht heißen, dass der TE mit seiner Hardware auch in Bereiche um 10 bis 15W (ohne HDDs) kommen kann.

Ein NAS mit Intel N100 - egal ob DIY oder fertig ausm Karton - wird vermutlich auch nicht Nennenswert unter 10W kommen.
Mein altes Zyxel NAS326 schaffte 5W im HDD Spindown - zieht aber Performancetechnisch wirklich keinen Hering vom Teller. Für die Samba Freigabe reichts noch aber schon die UI macht wenig Spaß. Gut, braucht man ja dann zum Glück auch nur sehr selten, insofern war Preis-/Leistung da in Ordnung.
Robbie1985 schrieb:
von überall und von jedem Gerät aus.
Falls mit "überall" auch außerhalb des Heimnetzes gemeint ist, soll das via VPN passieren oder willst du dein NAS "nach draußen" exposen? Letzteres ist m.E. nach für Anfänger absolut nicht empfehlenswert.
Robbie1985 schrieb:
Ich würde mit einem System mit 4 Festplatten im RAID System beginnen und danach vielleicht auf bis zu 6-8 Festplatten erweitern.
Wieviel Kapazität und Geschwindigkeit wird denn gebraucht/gewünscht?
Wenn Geschwindigkeit nicht das absolute Maß sind, lieber wenige große Festplatten, da weniger Energiehungrig.
Robbie1985 schrieb:
Umschlüssig bin ich noch über das RAID-Level welches man nutzen kann.
Übetragen werden sollen Fotos/ Videos/ .pdf-Dokumente.
RAID bringt dir in erster Linie nur Verfügbarkeit, falls mal eine Platte ausfällt. Es ersetzt niemals ein Backup.
Robbie1985 schrieb:
Als Betriebssystem habe ich Unraid ins Auge gefasst.
Was bei 16GByte RAM sicherlich auch eine kluge Wahl ist. TrueNAS kommt mit 16GByte (Stichwort ZFS-Cache!) auch super zurecht aber dann ist für etwaige "Apps" (Docker Container) oder gar VMs nicht mehr viel über. //edit// siehe Post von @thrawnx
Robbie1985 schrieb:
Was noch wichtig ist, das System sollte im Ruhemodus, als auch bei Inaktivität, so wenig wie möglich Strom verbrauchen.
Wenn du ne (Zwischen-)Steckdose mit Verbrauchsmessung hast, kannst du ja schon mal ermitteln, was deine alte Hardware im Leerlauf so braucht.
Robbie1985 schrieb:
Was haltet ihr davon? Und welches RAID-Level ist eurer Meinung das geeignetste?
Siehe oben.
Mehr als vier Platten würde ich tendenziell aber nicht machen, diese dann im RAID5 bzw. RAIDZ1.
Wenn Verfügbarkeit nicht so wichtig ist, kann man auch ganz auf RAID verzichten und lediglich eine oder zwei sehr große Platten verwenden - ggf. dann als JBOD.
 
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Es macht definitiv mehr Sinn, nicht eine NAS von der Stange zu kaufen, wenn du schon bei 4 HDD anfängst und bereit bist dich in Linux einzuarbeiten. Keine Ahnung warum die Leute hier gleich zu QNAP & Co. raten, die fertigen NAS sind zwar sehr bequem, werden aber auch überproportional teuer, so bald man 4 Bay oder mehr will. Mit 8 Bay bist du bei mind. 1200€, ohne die HDD, und das bei den Ugreen. Bei QNAP oder Synology bist du bei 1.800€. Für 1200€ kannst du dir locker etwas viel Stärkeres zusammenbauen, in einem Case wie dem Jonsbo N5, da hast du direkt 12 Slots per Backplane und kriegst locker noch 4-8 weitere HDD rein + locker noch 6-10 SSD im 2,5" Format.

Benutz deine alten Teile, kauf aber eine CPU mit iGPU, die du auch fürs Transkoding dann durchreichst. Das Jonsbo N5 kann ich nur wärmstens empfehlen, bestes NAS Case ever imo. dann für 50-70€ einen LSI 9400-16i von Ebay mit SAS -> SATA Breakout Cables und an die Backplane dran. Und dann halt TrueNAS oder Unraid.

Was den Verbrauch angeht: 5700G, 32GB DDR4, LSI 9300 i16 Controller (sehr schlecht was Power Management angeht, werde ich noch upgraden), 2x 1TB M.2 SSD, 1x 128GB 2,5" SATA SSD fürs OS und 6x8TB HDD bin ich gemessen bei ziemlich genau 100W im Idle. Da ist aber sicher noch Luft nach oben was das Optimieren angeht.

Das MatZe schrieb:
TrueNAS kommt mit 16GByte (Stichwort ZFS-Cache!) auch super zurecht aber dann ist für etwaige "Apps" (Docker Container) oder gar VMs nicht mehr viel über.

Das ist so nicht ganz richtig, ja, der ZFS Cache greift sich viel ab, aber nur, wenn es auch da ist. Habe hier ein Truenas mit 18 Apps aus dem Katalog laufen und die verbrauchen alle zusammen 8 GB RAM (mit eigenen Docker Containern sicher noch weniger).

Nas.jpg


Bei mehr als 4 Platten würde ich eher zu einem Z2 tendieren, vor allem wenn die Festplatten nicht so groß sind.
 
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Das hätte ich so nicht erwartet, danke für die Korrektur!
Vor allem Immich und Jellyfin nehmen sich da gerne mal einiges weg, Paperless-NGX kann auch schon mal gut was nehmen.
 
Wenn Du Bock auf Basteln hast und Dich richtig rein Füchsen willst, kannst Du Deine alte HW ruhig nehmen. Wie oben schon erwähnt, auf Dauer den wir Verbrauch im Blick behalten.
Wenn es Dir um das reine Benutzen geht, würdest Du mit einem Fertig- NAS besser und vorallem auch sicherer fahren (soweit Du Dich da nicht intensiv mit beschäfitgen willst).
Zum Thema RAID: Ich selber habe in meinem 4-Bay- NAS zwei Platten im RAID1- Verbund. Damit will ich mich nur gegen den Ausfall einer der beiden Platten absichern. Ein RAID, das auf Tempo abzielt ist bei Deinen Anforderungen, soweit ich das überblicke nicht nötig. Bei der Platten- Auswahl, bzw. beim Kauf ist es ratsam bei unterschiedlichen Händlern zu kaufen. Damit ist das Risiko geringer zwewi Platten einer Charge zu bekommen. Heißt, das Risiko, dass beide "zeitgleich" ausfallen ist geringer. Das ist aberr kein Backup, oder ersetzt ein solches.
Wenn Du von "aussen" auf das NAS zugreifen willst, sollte das nur über ein VPN erfolgen.
 
Wenn du Hardware "am Lager" hast, und erstmal sehen willst wohin die Reise gehen kann, dann bau dir doch erstmal einen Homeserver zusammen, eine NAS Funktion ist ja leicht zu machen.
Wenn du dann siehst, ich komme mit dem "Aufwand" hin, den ein selber aufgesetztes System hat im Vergleich zu einem QNAP, Synology oder Ugreen Gerät, dann kannst du ja immer noch einmal umplanen.

Wenn du OOB was machen möchtest, dann ein fertiges System kaufen. Bis auf RAM und Festplatten ist das nicht so ohne weiteres skalierbar.

Ich nutze seit vielen Jahren ein NAS mit Openmediavault mit einem Raspi4 und einer 2TB SSD. Dort speichert die Familie ihre Videos/Fotos der Smartphones. Das wird abends dann auf die Synology NAS kopiert.
Abschluss ist, das ich Freitags abends die externen Festplatten mitbringe und Montag wieder mit ins Büro nehme und damit das Backup immer wochenaktuell auswärts lagert.

Beide "Server" verhalten sich ohne Probleme zu machen, so wie ich das erwarte.
 
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Das MatZe schrieb:
Das hätte ich so nicht erwartet, danke für die Korrektur!
Vor allem Immich und Jellyfin nehmen sich da gerne mal einiges weg, Paperless-NGX kann auch schon mal gut was nehmen.

Freund von mir hat eine ähnliche Hardware Config wie ich, hat aber über 70 eigene Docker Container laufen (sprich nicht von TrueNAS dockerized), selbst da kommt er noch mit 32GB Ram hin, auch wenn es langsam knapp wird und er gerne mehr RAM hätte.
 
thrawnx schrieb:
Benutz deine alten Teile, kauf aber eine CPU mit iGPU,
Der i5 6600 hat schon ne iGPU drin.
thrawnx schrieb:
Das Jonsbo N5 kann ich nur wärmstens empfehlen, bestes NAS Case ever imo. dann für 50-70€ einen LSI 9400-16i von Ebay mit SAS -> SATA Breakout Cables und an die Backplane dran. Und dann halt TrueNAS oder Unraid.
So einen SATA Controller für den m.2 Slot habe ich bei meinem Dell Optiplex im Einsatz. Braucht wenig Strom und stellt sechs mal SATA bereit. :)
Ist natürlich mehr gebastel als mit dem LSI Controller, soviel ist klar.
thrawnx schrieb:
Was den Verbrauch angeht: 5700G, 32GB DDR4, LSI 9300 i16 Controller (sehr schlecht was Power Management angeht, werde ich noch upgraden), 2x 1TB M.2 SSD, 1x 128GB 2,5" SATA SSD fürs OS und 6x8TB HDD bin ich gemessen bei ziemlich genau 100W im Idle. Da ist aber sicher noch Luft nach oben was das Optimieren angeht.
Wenn man von ~5W pro HDD ausgeht, bleiben noch 70W für das NAS selbst über. Für meinen Geschmack wäre das schon zu viel. :D
Aber wie du selbst schon sagst, der LSI Controller scheint ja höhere (=sparsamere) Powerstates zu verhindern.
Der ASM 1166 Controller ist da glücklicherweise ziemlich dankbar.
 
Das MatZe schrieb:
Der i5 6600 hat schon ne iGPU drin.

Aber wie du selbst schon sagst, der LSI Controller scheint ja höhere (=sparsamere) Powerstates zu verhindern.
Der ASM 1166 Controller ist da glücklicherweise ziemlich dankbar.

Umso besser, wenn die CPU das hat, hatte ich jetzt nicht geguckt. Das Ding ist, ich würde gar nicht alles nutzen von den Powerstates. Würde z.B. nicht zulassen, dass er Platten komplett abschaltet, da die Spinup Phase schlecht für HDD ist und sie am ehesten killt.
 
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prian schrieb:
QNap und Synology bieten da einige passende Geräte an.
Ich würde zu Ugreen greifen, DXP4800 wenn man wirklich was mit Home Server machen will und wirklich 4 HDD Slots braucht.
Ansonsten tuts ein DXP2800 vermutlich auch. Auf die NVMEs die Home Server Geschichte und 2 Slots für die HDDs.
Raid 1 oder Raid 5 halte ich für Privat Personen mit wenig Daten (<2TB) vollkommen unnötig. Lieber noch ne externe HDD als Backup für alles.
Raid 1/5 nur für Hoch verfügbare Systeme oder wenns halt viele Daten sind. Meine 8TB dauern mie halt zu lange zum kopieren...
 
@Robbie1985 Wenn du UnRAID nutzen und Strom sparen willst, dann verwendest du den Array-Modus. Dann musst du dir aber über RAID-Varianten keine Gedanken mehr machen, denn UnRAID ist eben kein RAID.

Ich finde die alte Hardware an sich gar nicht so verkehrt. Ich würde beim Mainboard alles deaktivieren, was du nicht brauchst (vor allem irgendwelches Auto-OC-Zeugs) und den RAM ohne XMP-Profil laufen lassen.

Unterschiedliche NAS-Betriebssystem haben vor und Nachteile. UnRAID z.B. kann nicht benötige HDDs parken (das geht bei einem konventionellen RAID eben nicht bzw. nicht lange). TrueNAS wiederum ermöglicht durch ZFS besseren Schutz der Datenintegrität. Bei UnRAID soll der Docker-Support besser sein ...
 
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thrawnx schrieb:
Würde z.B. nicht zulassen, dass er Platten komplett abschaltet, da die Spinup Phase schlecht für HDD ist und sie am ehesten killt.
Ist am Ende sicherlich auch ne Geschmacksfrage. Ich lasse meine HDDs auch herunterfahren und nehme den Spinup und damit geringere Laufzeit in totalen Betriebsstunden der Spindel in Kauf.
Eine meiner beiden alten 8TB HDDs hat kürzlich den Dienst mit drei dutzend defekter Sektoren quittiert. Da die aber auch schon knappe zehn Jahre alt ist, nehme ich ihr das nicht übel.
Backup ist eh vorhanden aber da ich die in einem RAIDZ1 Verbund aus vier Platten hatte, konnte ich ohne große Kopieraktion auch so den Verlust durch Austausch und Rebuild kompensieren. Ist jetzt eine Toshiba N300 geworden.
Da generell der Bedarf auf den HDDs bei mir recht gering ist, passt das für mich und meinen Usecase (durchschnittlich sicher unter 2 Starts pro Tag) ganz gut. Alles, was täglich benutzt wird, läuft zunächst auf einem SSD Verbund und wird dann regelmäßig auf die HDDs gesichert.
Das muss natürlich jeder für sich und seinen Anwendungsfall selbst beurteilen.

Wenn mehrfach täglich die ganze Familie irgendwie auf dem NAS herumwerkelt, sollte man seine Spindown Strategie, sofern überhaupt, darauf anpassen. Denkbar wäre z.B. die HDDs nur nachts schlafen zu schicken.
Banned schrieb:
Ich würde beim Mainboard alles deaktivieren, was du nicht brauchst (vor allem irgendwelches Auto-OC-Zeugs) und den RAM ohne XMP-Profil laufen lassen.
This.
Banned schrieb:
UnRAID z.B. kann nicht benötige HDDs parken (das geht bei einem konventionellen RAID eben nicht bzw. nicht lange).
Mein TrueNAS kann die HDDs auch schlafen schicken. Das geht aber auch nur, weil ich noch einen weiteren Verbund aus drei 2TByte SSDs habe, welche für Dockercontainer und die Daten des OS herhalten.
Banned schrieb:
Bei UnRAID soll der Docker-Support besser sein ...
Klappt mit TrueNAS auch. Allerdings habe ich keinen Vergleich zu UnRaid, insofern kann das natürlich dennoch gut sein, dass UnRaid es eben noch besser/bequemer macht.
 
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Das MatZe schrieb:
Mein TrueNAS kann die HDDs auch schlafen schicken.

Ja, das geht schon. Aber m.W. wurde das immer dadurch torpediert, dass in gewissem Abstand SMART die HDDs immer wieder aufgeweckt hat. Also musste man SMART wohl deaktivieren, was auch nicht empfehlenswert ist. Da jetzt aber SMART ohnehin rausgeflogen ist und nur noch über Cron Jobs aktiviert wird (was viele eher fragwürdig finden), mag sich dieses Problem ohnehin erledigt haben.

Und TrueNAS weckt eben immer alle Platten auf. Ob Spindown sinnvoll ist, hängt letztendlich davon ab, wie oft die HDDs anlaufen müssen. Wenn jede halbe Stunde bis Stunde auf diese zugegriffen wird, wäre ein Spindown wahrscheinlich nicht sinnvoll; wenn nur alle paar Stunden zugegriffen sind, hingegen schon, wenn man Strom sparen will.

Das MatZe schrieb:
Das geht aber auch nur, weil ich noch einen weiteren Verbund aus drei 2TByte SSDs habe, welche für Dockercontainer und die Daten des OS herhalten.

Docker von HDDs laufen zu lassen, wäre sicherlich ohnehin nicht die beste Idee.

Das MatZe schrieb:
Klappt mit TrueNAS auch. Allerdings habe ich keinen Vergleich zu UnRaid

Ich auch nicht, da ich weder UnRAID noch Docker nutze. Kann auch sein, dass ich das jetzt mit dem VM-Support verwechsle, wo oft geraten wird, vorher Proxmox zu setzen für VMs, weil das in TrueNAS wohl nicht immer so optimal läuft; wird mit der Zeit aber bestimmt auch immer besser werden.
 
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Banned schrieb:
dass in gewissem Abstand SMART die HDDs immer wieder aufgeweckt hat. Also musste man SMART wohl deaktivieren, was auch nicht empfehlenswert ist.
Das war bei mir anfangs tatsächlich auch das Problem, die HDDs wurden alle 30 Minuten für SMART-Checks geweckt. Man kann im TrueNAS aber die Zeit zwischen den Wiederholungen einstellen - die steht bei mir jetzt auf 1440 Minuten, also einmal Täglich.
Banned schrieb:
Ob Spindown sinnvoll ist, hängt letztendlich davon ab, wie oft die HDDs anlaufen müssen. Wenn jede halbe Stunde bis Stunde auf diese zugegriffen wird, wäre ein Spindown wahrscheinlich nicht sinnvoll; wenn nur alle paar Stunden zugegriffen sind, hingegen schon, wenn man Strom sparen will.
So sehe ich das auch. Meistens werden die bei mir sogar nur durch tägliche Backups geweckt, nicht mal durch Zugriffe direkt von mir oder meiner Frau. Würden die alle 30 Minuten geweckt, würde ich sie lieber zumindest während der aktiven Stunden auch laufen lassen.
Banned schrieb:
Kann auch sein, dass ich das jetzt mit dem VM-Support verwechsle, wo oft geraten wird, vorher Proxmox zu setzen für VMs, weil das in TrueNAS wohl nicht immer so optimal läuft; wird mit der Zeit aber bestimmt auch immer besser werden.
Jop, ich glaube die VM-Sache ist noch recht jung in TrueNAS. Habe ich aber tatsächlich noch nie ausprobiert, da ich inzwischen tatsächlich nahezu alles in Docker-Containern betreibe. Das, was (noch) als VM läuft, läuft aktuell auch noch auf nem separaten Proxmox-Host in Form eines Odroid H3. :D
 
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