NAS und Multimedia PC in einem

schmibbbler

Cadet 4th Year
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Juli 2008
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Hallo,
ich wollte mich mal erkundigen ob es sinnvoll ist ein NAS mit einem Mediacenter zum kombinieren.
Anforderung:
-Abspielen von 1080p Videos
-optischer Audioausgang
-1 HDMI +1 DVI ausgang
-4 Festplattenplätze (2 Davon gefüllt mir zwei Wester Digital Red 3000Gb)
-möglichst Engergiesparend
-möglichst leise

Meine Frage: Welche APU? Welches Mainboard? Welches Gehäuse? Welches Netzteil?

Vielen Dank schon mal!
 
Gehäuse würd ich zu einem Bitfenix Prodigy raten.
Und wenn du den Rechner leise genug hinbekommst, warum sollte er dann nicht NAS und HTPC (HomeMediaServer) in einem sein?
 
Eine APU ist möglich aber nicht notwendig. Mainboard ergbit sich aus CPU. Gehäuse ist Geschmackssache. Netzteil kommt aufs Gehäiuse an aber ~300W und mind 80+Bronze.
 
Ein A4 reicht dicke aus, genau wie ein kleiner Celeron, so lange es nur um 1080p Wiedergabe geht. NAS im HTPC kann man machen, muss man aber nicht, kommt drauf an, wie leise für dich leise genug ist, grade wenn da mal mehr als die genannten 2 Platten rein sollen wird das schnell lauter als erwartet/gewünscht. Da ist aber jeder anders empfindlich.
 
Man kann den HTPC schon in den NAS integrieren, würde ich aber nicht empfehlen. Ein ordentlicher NAS verfügt über mehrere HDDs die für gewöhnlich in ein RAID laufen. Deswegen würde ich erst mit drei bestückten Festplatten und ein Raid 5 anfangen.
Ein NAS läuft rund um die Uhr, ein HTPC nicht. OS für NAS wie OpenMediaVault oder FreeNAS sind nur für NAS ausgelegt, jedoch nicht für HTPC, anders herum sind HTPC OS nicht so bequem für ein NAS System geeignet.

Wie bereits erwähnt ist ein AMD A4 oder ein Intel Celeron ausreichend. Gehäuse kommt drauf an was du gerne hättest. Ein uATX Gehäuse hat viel Platz und passt zu HiFi Equipment. Dort bekommt man in der Regel auch ordentliche CPU Lüfter rein. Kleiner geht, aber dann ist kaum noch Platz für HDDs. Mit mehr als zwei HDDs "muss" es mindestens uATX sein.

Netzteil hängt vom Formfaktor des Gehäuse ab. Vermutlich ein 300W Markennetzeil, kleiner bekommt man sie nicht. Bei energiesparenden Komponenten greif zu MSI z.B. als Mainboardhersteller. Deren Komponenten sind häufig energiesparender als die Konkurrenz.
 
Zuletzt bearbeitet:
andy_0 schrieb:
Man kann den HTPC schon in den NAS integrieren, würde ich aber nicht empfehlen. Ein ordentlicher NAS verfügt über mehrere HDDs die für gewöhnlich in ein RAID laufen. Deswegen würde ich erst mit drei bestückten Festplatten und ein Raid 5 anfangen.
Ein NAS läuft rund um die Uhr, ein HTPC nicht. OS für NAS wie OpenMediaVault oder FreeNAS sind nur für NAS ausgelegt, jedoch nicht für HTPC, anders herum sind HTPC OS nicht so bequem für ein NAS System geeignet.

Was man aber mit ein wenig Konfiguration und einem Desktop-OS wie win7 oder Ubuntu locker in den Griff bekommt. Bzw. muss ein NAS auch nicht 24/7 an sein, wozu gibt es WakeOnLan, zeitgesteuerte Profile und ähnliches? Eventuell wird als NAS Funktionalität auch nur eine einfache Datenfreigabe gebraucht, dann stellt das kein wirkliches Hindernis dar.

Ist halt auch alles eine Frage der Anforderungen und des Geldes, das man für sowas zur Verfügung hat, NAS + HTPC ist eben definitiv teurer als HTPC mit extra HDDs.
 
Wenn man sich nicht zu sehr vor kosten scheut, dann kann man auch eine SSD für das System einbauen.
Dann braucht man nur noch eine GPU, die mit dem GOP von UEFI klarkommt und Windoof 8 drauf machen.
Dann ist der schneller hochgefahren, als die meisten modernen Fernseher ein Bild zeigen können.
SSD als System LW sorgt ausserdem für geringeren Energie-Verbrauch, wenn die HDDs im Ruhemodus sind.
Und das System wird natürlich auch kühler und leiser dadurch.
 
@ Shririnovski
Wenn ein NAS nicht 24/7 online ist, braucht man wohl auch kein NAS. Der Sinn eines NAS ist es ja jederzeit von anderen Geräten darauf zugreifen zu können. Ansonsten ist es einfach ein lokaler Massenspeicher.

Natürlich kann man mit einem ordentlichen OS auch ein Raid und Co. einrichten. Das ist aber weder besonders komfortabel, noch würde ich es ein Anfänger anraten. Die spezialisierten OS wie z.B. OpenMediaVault können das VIEL bequemer und das alles via Webinterface. Man kann auf Debian, Windows 7 und Co. auch ein XBMC oder ähnliches zum laufen bekommen. Hier wieder: es ist bequemer, wenn man z.B. openELAC als OS installiert, dann funktioniert alles out of the box.

@ Stahlseele
Abhängig was als OS eingesetzt wird, reicht ein USB Datenträger aus. Dank Suspend to RAM (S3) startet jeder Rechner sehr schnell. Die ~1W Standby tun ein dann für den HTPC wohl auch nicht weh, es gibt alte Lampen die verbrauchen 5W+ im Standby.
 
Stimmt, das mit dem USB-Stick vergesse ich immer wieder, obwohl ich das in meinem Popcorn Hour C200 selbst gemacht habe <.<
 
andy_0 schrieb:
@ Shririnovski
Wenn ein NAS nicht 24/7 online ist, braucht man wohl auch kein NAS. Der Sinn eines NAS ist es ja jederzeit von anderen Geräten darauf zugreifen zu können. Ansonsten ist es einfach ein lokaler Massenspeicher.

Natürlich kann man mit einem ordentlichen OS auch ein Raid und Co. einrichten. Das ist aber weder besonders komfortabel, noch würde ich es ein Anfänger anraten. Die spezialisierten OS wie z.B. OpenMediaVault können das VIEL bequemer und das alles via Webinterface. Man kann auf Debian, Windows 7 und Co. auch ein XBMC oder ähnliches zum laufen bekommen. Hier wieder: es ist bequemer, wenn man z.B. openELAC als OS installiert, dann funktioniert alles out of the box.

Also ein NAS muss nicht 24/7 laufen, es muss blos 24/7 erreichbar sein, macht z.B. mein Server, erweiterter Sleepmodus und nur wenn er auch wirklich was zu tun hat springt er an.

Ansonsten ja bequemer ist ein FreeNAS oder ein OpenMediaVault oder im Multimediafall XBMC unter OpenElec. Blöder Weise bekommt man beides in einem Rechner dann auch nicht bequem ans Laufen, man könnte da eventuell was zusammenfrickeln mit VMs, Folge: Bequemlichkeit wieder weg, da Hostsystem + Konsfiguration nötig.

Einem Anfänger würde ich egal ob im NAS oder Server oder sonst wo nicht zu einem Raid raten, zumal bei Netzwerkspeichern sowieso meist nicht die Plattengeschwindigkeit limitiert. Und mit den angedachten 2 Platten vom Ersteller ist es mit der verbesserten Verfügbarkeit durch Raid wohl auch nicht optimal.

Zum Schluss bleibt dem Ersteller wohl nicht viel übrig, außer einen Tod zu sterben, 2 Geräte und sehr bequem + im Wohnzimmer möglicherweise leiser oder eben ein Gerät, etwas mehr Geräusch und natürlich einiges an Konfigurationsaufwand mehr. Von den Kosten her dürfte wohl die Variante mit den 2 getrennten Geräten etwas höher ausfallen.
 
Naja, Bitfenix Prodigy, passives Netzteil, ein Board mit optischem Sound-Ausgang, HDMI und DVI Anschluss, eine ULV CPU mit iGPU oder eine passive kleine externe GPU, SSD . . bis jetzt komplett lautlos das System.
Dann kommt das optische LW und die HDDs, und nur das macht Geräusche.
Wenn man es hinbekommt, dass die HDD's entkoppelt sind, oder gleich langsame/leise HDDs nimmt, dann sollten die nicht so das Problem sein.
Einzig das LW könnte dann nch stören, aber wenn der Rechner unter dem TV steht sollte der TV den wohl in den meisten Fällen eh übertönen, da man eher weiter weg vom Fernseher sitzt.
Oder wenn man einen Schrank hat, wo das reinpasst, dann kann man den Rechner auch im Schrank parken. Muss man halt nur sehen, wie das da drinnen mit Ventilation und Temperatur aussieht.
Mit einem Windoof als System druff hat man halt auch keine Eingewöhnung und kann Codecs im Nachhinein installieren und den Player verwenden den man selbst haben will und es wird wirklich alle abgespielt.
Es geht schon alles, man muss nur bereit sein zu tüfteln und geld in die Hand zu nehmen . .
 
Sooo leise muss er nicht sein. 40 db-50db sollten kein Problem sein. Er soll durchlaufen und als software würde ich xmbc für das media center benutzen. Ich hab auch eine Version Windows Server
 
Alter, weisst du, wie LAUT 40 bis 50db ist?
Nein nein nein mein Freund . .
So ein HTPC/Server sollte nach Möglichkeit unter 30db bleiben.


Wenn du das Prodigy nimmst, dann noch einen Tower-Kühler auf die ULV CPU, je größer/schwerer desto besser, da er Vibrationen dämpft und die CPU damit komplett passiv kühlen kann.

Langsam muss man sich dann aber um einen zumindest minimalen Luftstrom Gedanken machen, da es doch ein wenig Viel wird, was dort gekühlt werden will. Und reine thermische Konvektion wird da schnell an ihre Grenzen stoßen fürchte ich.
Aber auch dafür gibt es eine Lösung:
http://geizhals.de/noctua-nf-s12a-uln-120mm-a903905.html
 
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Ein Schalldruckpegel von 40-50dB ist tatsächlich laut. Ein normaler PC erreicht aber so eine Lautstärke nicht. Ein gutes Netzteil, ordentlichen CPU Kühler und ein Silent Gehäuselüfter und dein Rechner ist nahezu unhörbar. Da braucht es keine passiven Elemente.
 
Zum Vergleich, die Standard-Gekühlte GTX680 erreicht um die 45db max, wenn ich mich recht erinnere . .
Die GTX480 mit Standardkühlung, der Heissluft-Fön, erreichte um die 55db. DEUTLICH hörbar.

Die meisten Festplatten liegen zwischen 25 und 30db

Und es braucht vielleicht keine passiven Elemente, aber je weniger bewegliche Elemente, desto besser.
Leiser als lautlos geht halt nicht, und bei einem kleinen und leichten Gehäuse muss man vor allem darauf achten nicht zu viele Vibrationsquellen zu haben.
 
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ich mein natürlich 30-40 und ja ich weiß auch wie die dB Skala funktioniert.
ich entschuldige mich fur meinen fehler. ich weiß auch wie laut 40dB sind allerdings steht im selben Zimmer dann auch eine kühl gefrierkombi und dann ist es aucg nicht so schlimm wenns lauter wird. je leiser desto besser natürlich
 
Mir is grad eingefallen, dass ich aus meinem HP Pro Liant N40L grade sowas mache.
Meine Single Slot Low Profile PCI-Ex1 GraKa ist grade angekommen, damit hat der HDMI und DVI zusätzlich zum onBoard VGA.
Kein optischer Audio Ausgang, aber der Rest stimmt mit deinen Wünschen überein würde ich meinen.
 
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