Nebentätigkeits Frage PC Dienstleistungen

Tankred schrieb:
Erstens nennt sich das "Zivi", weil das "Zividienstleistender" abkürzt und nicht "Ziviler Wissenschaftsdienst" oder sowas und zweitens finde ich "unter der Hand" höchst asozial und zudem ist es auch nicht rechtens.

Oh, bittet verzeiht, aber beachtet auch bitte die Uhrzeit. Es heißt natürlich Zivi.

Und ich gelobe Besserung: Wenn mich das nächste Mal ein Bekannter bittet, ihm den Internetzugang einzurichten, werde ich ihn an einen teuren "PC-Spezialisten" verweisen. Und wenn sich die Kindertagesstätte meiner Mutter wieder mal bei mir meldet, werde ich denen sagen, das sie entweder Geld für einen Spezialisten locker machen sollen oder eben, und das wäre die Alternative, darauf verzichten, finanziell schwach gestellten Kindern den PC-Unterricht verweigern. :rolleyes:

Ich glaube, du hast mich ein wenig falsch verstanden.
 
Dein Zynismus ist völlig fehl am Platze und Deine Argumentation unfair und inkonsistent.

In Deinem Beitrag, auf den ich mich bezogen habe, beschreibst Du Szenarien, in denen jemand Computerdienstleistungen in einer "Kindestagesstätte" und einem "Jugendtreff" erbringt. In letzterem Fall wurde das Netzwerk gewartet, in ersterem wurde ein komplettes Netzwerk neu aufgebaut. Du empfiehlst die Durchführung von Computerdienstleistungen in gemeinnützigen Einrichtungen und weist explizit darauf hin, dass man das "unter der Hand" machen könne. Damit habe ich eben zwei Probleme:

1. Die Redewendung "unter der Hand" beschreibt das Arbeiten "gegen die Regeln", in diesem Fall also Arbeit ohne Versteuerung und Sozialabgaben.

2. Das private unter der Hand arbeiten in Unternehmen, ob gemeinnützig oder nicht, degradiert den Computerfachmann zum Laien. Jeder kennt jemanden, der sich "total gut mit Computern auskennt" und so meint jeder, der schon mal einen PC gebaut hat, er könne gleich professionell tätig werden. Dabei wird allzu oft rumgemurkst und das auch noch für recht wenig Geld - man "muss" ja nichts abführen. Dieses Preisdumping führt dann dazu, dass keiner mehr bereit ist, für professionelle Computerdienstleistungen auch einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Das habe ich eben als "asozial" und "nicht rechtens" bezeichnet.

In Deiner Antwort wirst Du dann zynisch und argumentierst unfair und falsch. Denn Deine Beispiele aus dem vormals professionellen und gewerblichen Bereich, die einen großen Arbeitsumfang haben und "unter der Hand" erfolgen sollen, werden plötzlich zu kleinen Gefälligkeitsleistungen im Familien- und Freundeskreis.
 
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