Negativentwicklung...und dann?

tamiral

Cadet 4th Year
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Hallöchen,

da häufig in der analogen Fotografie davon gesprochen wird, nur eine Negativentwicklung vom Labor vornehmen zu lassen, wüsste ich gerne, was die meisten in der Regel danach mit den Negativen anfangen?
-einscannen?
Und wisst ihr, ob DM (über Cewe) das Crossen noch anbietet? ..bei Saturn, die es ebenfalls über das gleiche Labor machen lassen, wird es angeboten aber bei DM, so hörte ich mal, nicht mehr...

Für mich, die da keinen Scanner besitzt, ist es dann wohl empfohlen, Abzüge mit zu beordern bzw ne CD??
- habe wenig Ahnung von den Angeboten der großen Fotolabore und den Entwicklungsprozessen/Bezeichnungen..

Ich bedanke mich schonmal

Liebe Grüße
 
Du kannst die Negative natürlich selbst mit einem Scanner mit Durchlichteinheit einscannen.
Besser ist es jedoch wenn du sowas auf CD direkt mit orderst. Allerdings wird die Qualität nicht wirklich berauschend sein, oder du treibst entsprechend hohen Aufwand. Hier seien Nikon Film/Dia-Scanner genannt, die mit 4000dpi scannen. Ich habe den für mich zu hohen Aufwand wieder ad acta gelegt und mache entweder Film+Bilder oder Digital mit PS und drucken(lassen). Leider kommt meine analoge Kamera kaum noch zum Einsatz.
 
Wenn Du die Filme im Labor entwickeln lässt und eine Foto-CD mitbestellst, so ist die Auflösung dieser Fotos (zumindest war's bei mir damals so) nicht überzeugend und scheinbar lediglich für kleinformatige Abzüge konzipiert.

Scannst Du Deine Negativa/Dias selbst ein, so ist eine Durchlichteinheit beim Flachbettscanner zwar tauglich, aber höchste Qualität ist damit nicht erzielbar, weil die Vorrichtungen nicht optimal sind. Die Scanner bieten zwar eine mehr als ausreichende Auflösung, aber die Scanvorlage (Filmstreifen) liegt nicht 100%ig plan.

Bessere bis sehr gute Ergebnisse sind mit "richtigen" Filmscannern möglich, die aber schnell ein paar Hundert Euro kosten. Professionell wird's dann bei den Trommelscannern, wo höchste Qualität erreicht wird. Da müsstest Dich schlau machen, wer so was anbietet.

In Summe überwiegen meines Erachtens nach die Vorteile der digitalen Fotografie bei weitem. Das Einzige, was zB. für einen Farbnegativfilm spricht, ist der wesentlich größere Belichtungsumfang. Den kann man per HDR aber auch in der digitalen Fotografie drastisch erweitern.
 
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