Für den Preis bekommt man schon normale Notebooks im jedoch qualitativ nicht so optimalen Bereich.
Aber wenn es wirklich, aufgrund der höheren Mobilität, ein Netbook sein soll und ein optisches Laufwerk nicht notwendig ist, würde ich aktuell zu den leider noch nicht ordentlich verfügbaren AMD Brazos-Netbooks greifen.
Diese kommen in diesen Tagen endlich in größeren Mengen auf den Markt, besitzen Dualcore-Prozessoren und eine im Vergleich zu den Intel Atom-Netbooks nahezu ausgewachsene Grafikeinheit.
Das Optimum wäre dabei das Lenovo ThinkPad X120e, welches die schnellere Variante des Fusion-Prozessors verwendet, eine Akkulaufzeit von 6 Stunden erreichen sollte und vor allem ein nicht-spiegelndes Display besitzt.
Außerdem ist die Tastatur wohl in dem Segment die vielversprechendste.
Das Problem:
Zum einen ist das Gerät momentan nicht verfügbar und sogar nicht einmal für Europa angekündigt, es gibt jedoch Gerüchte, dass es ab April auch in Deutschland erhältlich sein soll - und zum anderen hat das Display nur eine Diagonale von 11,6".
Dabei muss man jedoch beachten, das zum einen der Großteil der günstigeren Netbooks und vor allem Notebooks ein spiegelndes Display besitzt, was echt gar nicht geht, wenn man das Gerät auch mal außerhalb eines abgedunkelten Raumes verwenden will - dieses Thinkpad stellt da eine schon recht seltene Ausnahme dar - zum anderen ist die Auflösung bei günstigeren Notebook und Netbooks eigentlich immer auf 1366x768 beschränkt, d.h. höhere Auflösungen wirst du für den Preis kaum bekommen, eher noch niedrigere (bei den echten Netbooks) und so ist der einzige Unterschied zwischen den meisten 13,3" Displays und diesem 11,6" Display, dass das Bild bei den 13,3ern eben größer dargestellt wird, aber NICHT mehr Inhalt auf das Display passt.