Er sucht was zum Wegwerfen, sonst würde er den aktuell billigen Ultrabook/Tablettrend als Folge der Netbooks erkennen und ebenso wenig ein Netbook suchen. Der Netbookmarkt ist längst unwirtschaftlich für die Hersteller geworden, nachdem die Kunden wie blöd diesen Mist auch noch gekauft haben und gesättigt waren.
Nimmt man noch die ältere Atom Prozessorleistung in Netbooks, dann bewegt man sich da unterhalb eines Pentium M. Sobald mehrere Aufgaben auf einem Netbook gemacht werden, geht dem Gerät die Puste aus. Youtube als Plattform wird auch anspruchsvoller und funktioniert die Hardwarebeschleunigung als Anforderung nicht, ist ein Atom längst überfordert. Die Netbookleistung war schon zur Vorstellung auf 2004 Niveau und dafür haben die Leute auch noch Geld gezahlt.
Damit höchstens brauchbar für ein Thin Client. Hier reicht sogar auch noch ARM.
Bei fast allen hier aufgeführten, neuen Angeboten arbeitet eine intel Core CPU. Diese Leistung hat kein Netbook zu den Preisen je geboten und Netbooks gab es bis knapp 600€. Sony war da noch eine Ausnahme. Selbst das aufgeführte Acer V5 ist Schrott, bietet aber im Vergleich zum Netbook ordentliche Leistungswerte. Trotztdem bekommt man das, für was man bezahlt. Das gebrauchte Lenovo wird schon allein durch die eingesetzte Tastatur ein ordentliches Schreibgerät sein. Für Schule und andere Aufgaben mit neuem Akku ein solides Arbeitswerkzeug, was einem nicht im Stich lässt.
Willst du ein Netbook, kaufe bitte gebraucht. Und ja, neue und gebraucht genutzte Netbooks wie auch billige aber neue Notebooks sind schnell verschlissen, was diesen Produkten durch den Preis eine Eigenschaft ist. Eine Studentin hat mir ein 500€ Notebook nach knapp einem halben Jahr auf den Tresen gestellt. Kaum Tastaturbeschriftung mit teildefekten Tasten und gammelig bis zum Ende, weil schlecht durchentwickelt. Eine lasergravierte Tastatur und nicht speckiges Plastik, wie auch funktioniernde Kühlung sind nun mal nicht billig. Den gut funktionierenden Klappmechanismus gibt es auch nicht kostenlos.
Tablets sind für Stifte entwickelt worden, was dem menschlichen Schreibgefühl als Eingabe auf Papier am Nächsten kommt und auch in der Schule beigebracht wird. Nur Apple und google sehen es mit der Fingerbedienung anders und verkaufen Spaßgeräte. Selbst die Tastaur ist mit einem gut entwickelten Tablet eine überholte Eingabe und eine Lösiung für spezielle Aufgaben.