Netzteil defekt?

Jockel1234

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Hallo zusammen,

Habe leider ein Problem:
Als ich vorhin an meinem PC war, ging er einfach aus. Ohne jede Vorwarnung.
Nun tüftel ich schon die ganze Zeit rum woran es liegen könnte.
Folgendes Symptom:
Drücke ich den Netzschalter, drehen alle Lüfter kurz und die Graka leuchtet kurz.
Dann ist tote Hose.

Drücke ich nochmals passiert meistens gar nichts, erst nachdem ich den Netzstecker einmal aus und wieder an mache, kann ich das Symptom wieder aufrufen.

Also habe ich mich mal versucht den Fehler zu finden. Bin jetzt beim ersten Teil - dem Netzteil - hängen geblieben.
Habe es ausgebaut und überall abgesteckt bis auf eine alte HDD.
Dann komplett ausgemacht und überbrückt mit einer Büroklammer (14+16 Pol) und siehe da, der Lüfter dreht wieder kurz und hört wieder auf.

Kann ich dadurch jetzt schon komplett auf das Netzteil schließen oder sagt dieses Symptom noch gar nichts aus?
Leider sind alle meine Kabel schwarz wodurch es das klassische "On" Kabel nicht gibt. Ich habe mich bezüglich den Überbrückten Polen auf Anleitungen verlassen, womöglich ein Fehler?

Netzteil: Corsair vengeance 400W

Danke vorab
Gruß
Jockel
 
Netzteil..
versuche mal eines von einem Freund


P.S. Mehr kann ich dir nix sagen da du ja keine Hardwareinformationen gibst..
 
Versuche mal die Nullmethode was er da macht..
 
Für die Nullmethode musst du auch in beschriebener Reihenfolge testen - also erstmal paar Sachen ausbauen...

Es hört sich nach NT an, aber es kann alles sein.
 
Ich würde an diesem Punkt erst einmal das Netzteil ohne Mainborad testen.

1. ALLE Stecker abziehen.
2. Irgendeine Last an einen Molex-Stecker anschließen, am besten Propeller und LED.
3. Netzteil einschalten. Am Mainboard-Stecker das einzige grüne Kabel finden, das zu PIN 14 (Power on) führt. Mit Klingeldraht, Büroklammer o.ä. mit einer Masse-PIN (schwarz) kurzschließen. Einfacherweise kann man die benachbarten #13 oder #15 nehmen.
 
Wenn sich das NT beim überbrücken (Edit: siehe Punkt 3 des Vorposters) von selbst abschaltet ist es imho wahrscheinlich defekt. Man soll Schaltnetzteile aber eigentlich nicht ohne Last betreiben, also am besten irgendeinen Verbraucher anschließen.

Selbst wenn sich der Lüfter noch dreht und z.b. auf 12V einfache Geräte funktionieren, bedeutet dass noch lange nicht, dass das Netzteil fehlerfrei ist. Als mein letztes den Geist aufgegeben hatte, drehte sich der Lüfter noch fröhlich, aber mehrere System machten keinen Mucks mehr.
Als Ottonormalverbraucher ohne professionelles Equipment kann man Netzteile nicht richtig testen, außer durch Ersatz oder in einem anderen funktionierendem System.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit überbrücken meinte ich doch das von dir in Punkt 3 erwähnte kurzschließen von grün->schwarz um ein einschalten ohne Mainboard zu erzwingen. Der Netzschalter hat doch damit überhaupt nichts zu tun.
 
Doch, genau das macht der Netzschalter mit einem ATX-Schaltnetzteil. Nur halt über einen langen Umweg.
 
Wir reden da wohl aneinander vorbei.
Unter Netzschalter verstehe ich den I/O-Schalter hinten am Netzteil, der die 230V ein-/auschaltet und du meintest wohl den Power-SW / Einschalttaster des Gehäuses der am Frontpanel des Mainboards angeschlossen wird.
 
760_Torr schrieb:
Ich würde an diesem Punkt erst einmal das Netzteil ohne Mainborad testen.

1. ALLE Stecker abziehen.
2. Irgendeine Last an einen Molex-Stecker anschließen, am besten Propeller und LED.
3. Netzteil einschalten. Am Mainboard-Stecker das einzige grüne Kabel finden, das zu PIN 14 (Power on) führt. Mit Klingeldraht, Büroklammer o.ä. mit einer Masse-PIN (schwarz) kurzschließen. Einfacherweise kann man die benachbarten #13 oder #15 nehmen.

Genauso getestet, einmal mit einem kleinen Verbraucher und einmal ohne. Symptom bleibt das gleiche. Lüfter dreht sich ganz kurz und dann Funkstille.
Daher lässt sich doch mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das NT schließen, oder?
 
Jockel1234 schrieb:
[...]Daher lässt sich doch mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das NT schließen, oder?

Falls es sich bei einem Grün-gegen-Schwarz-Dauerkurzschloß selbstständig ausschaltet, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit: ja. Aber ich hatte in der Vergangenheit schon völlig absurde Fehler. Der absolute Gipfel des Irrationalen war ein Kaltgerätekabel, das einfach so keinen Strom von der Steckdose ins Netzteil geleitet hat. Das Kabel war nie mißhandelt worden und sah äußerlich völlig in Ordnung aus. Diese Dinger mit ihren angegossenen Steckern sind doch eigentlich als sehr robust und völlig unkaputtbar konzipiert...
 
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