Netzteil für bis zu 12 SATA-Festplatten mit genug Anlaufstrom

Piktogramm schrieb:
Linuxserver mit großen Festplattenarrays gibt es mit großer Verbreitung, die teilen alle dein Problem und entsprechend ist zu erwarten, dass es höchst wahrscheinlich Lösungen gibt.
onboard-Controller von "normalen" Mainboards fahren die Platten eigentlich alle hoch. Da gibt es auch keine Einstellung. D.h., wenn Linux ins Spiel kommt, laufen zumindest die Platten am onboard-Controller alle schon.
 
Es gibt wohl Platten, die erst andrehen wenn sie das Signal über die Datenleitung bekommen, solang ein bestimmter Jumper gesteckt ist, oder aber ein bestimmter Pin des Powersteckers nicht auf GND liegt (oder gerade weil er auf GND liegt). Das könnte durchaus klappen.
 
Nein sicher kein Winodws! ;)
Mit der Fedora Live DVD habe ich es versucht. Ist aber blöderweise die Installation gefreezed und dann das OS ganz abgeschmiert. Liegt aber sehr wahrscheinlich am langsamen USB-DVD-Laufwerk.
Wäre halt im nachhinein sicher günstiger sich gleich ein neues Netzteil (altes von Anfang 2011) zu besorgen, als stundenlang den Fehler im Mainboard zu suchen. :lol:

Danke nochmal, ich werde es weiter versuchen.
 
Piktogramm schrieb:
Es gibt wohl Platten, die erst andrehen wenn sie das Signal über die Datenleitung bekommen, solang ein bestimmter Jumper gesteckt ist, oder aber ein bestimmter Pin des Powersteckers nicht auf GND liegt.
Es muss heißen "Es gab mal Platten" bei denen das so nutzbar war (vor SATA und SAS also zu Zeiten von ATA und SCSI). Heute sind die Jumper (abgesehen von evtl. undokumentierten Jumpereinstellungen) wie folgt belegt:

  Seagate       WD
3178-1.gifzgHrl.jpg

Die zweite erwähnte Möglichkeit ist das Hochfahren über Pin11, dessen Steuerung aber dem SATA-Controller obliegen sollte. Abkleben ist natürlich möglich, aber das ist und bleibt eine Bastellösungen.
 
s. Reduced Power Spinup Info Sheet - Western Digital

Das ist z.B. sinnvoll bei der Nutzung als externe USB-Platte. Die Platten fahren trotzdem gleichzeitig hoch, es wird nur der Zeitraum mit erhöhter Last von 800ms auf 125ms reduziert, die Spitzenlast selbst dagegen kaum. Gut möglich, dass ein Netzteil die 125ms eher durchhält als 800ms. Ob diese Funktion bei den Desktopplatten von WD überhaupt implementiert ist, weiß ich auch nicht.
 
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