Die
WD6400AAKS ist der neuere Wurf und bleibt wegen geringeren Leistungsverbrauches kälter als die
ST3750330AS.
WD: 7,7W idle / 8,3W Betrieb
Seagate 8 bis 9,3W idle / 11,2W Betrieb
Das liegt beides mehr oder weniger deutlich über dem, was in
diesem Test des PRO-35SUS auf hardware-mods.com verwendet wurde.
Die dort verbaute
7K160 80GB SATA II hat 5,9W idle (read/write war auf die Schnelle nicht zu finden).
Mindestens für die Seagate könnte bei Dauerbetrieb ein Gehäuse mit Lüfter notwendig werden.
Es gibt etliche 3,5" - SATA - Platten mit fünf Jahren Garantie. Hersteller Hitachi, Seagate, Western Digital.
Hier mal auf Geizhals
Bei OEM-Ware kann die Herstellergarantie aber komplett entfallen, d.h. man muss allerspätestens dann den Händler fragen, wenn in seiner Artikelbeschreibung die Garantie nicht auftaucht. Obendrein würde ich die Artikelbeschreibung dokumentieren.
Für das typische externe Datengrab würde ich auf die letzten 20% Leistung verzichten, wenn ich dafür betont wenig Vibrationen und Wärme bekomme. So verbraten z.B. die RE2 GP - Platten von Western Digital RE2 GP "idle" lediglich 4W und weniger.
Aber seine Präferenzen muss jeder selber finden, auch ob er für eine betont leistungshungrige Platte einen Lüfter benötigt oder nicht.
Normalerweise würde ich übrigens einen zusätzlichen externen Netzschalter vorsehen. Externe Netzteile werden durch Schalter im Regelfall nicht vom Netz getrennt. Billigere externe Netzteile (wie hier) haben normalerweise einen schlechten Wirkungsgrad und verbraten auch ohne angeschlossenen Verbraucher eine beachtliche Leistung.
Bei eSATA sollte man die Kompatibilität zwischen Controller und SATA II - Platten möglichst vorher abklären. Manche Controller haben Erkennungsschwierigkeiten, manches BIOS ist zu alt, es gibt diverse Kombinationen, die kein Einlegen/Entfernen der externen Platte bei laufendem PC zulassen. Es ist eine notwendige Voraussetzung, ein für Backups verwendetes Laufwerk nicht ständig am System mitlaufen zu lassen.
Wer noch einen 5,25" - Schacht frei hat, kann auch eine Festplattenhalterung einbauen. Eine Festplatte kann man dort - je nach Controller und Treibern - bei laufendem PC einlegen und z.B. nach "sicherem Entfernen" in Windows wieder entnehmen.
Diese hier ist trägerlos, d.h. man spart sich das Schrauben , obendrein entkoppelt die Halterung in einem gewissen Ausmaß Vibrationen. Man muss sich nur ein formschönes antistatisches Plätzchen zum Aufbewahren der Festplatte(n) überlegen und sollte die Platte möglichst nur an den Längsseiten anfassen.