Neue Gaming Monitor

Thares

Commander Pro
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Juli 2007
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Hallo !

Habe zurzeit ein Dell Monitor 1920-1200 ! Habe seit nem Monat nen 980ti und denke da sollte auch eine neue Monitor her !

Ich kenn mich mit dem Monitoren kaus , deswegen wollte ich hier mal fragen was es für gute Gaming monitore gibt die man so kaufen kann !
Mann kauft ehh einmal ein Monitor und man hat diese dann paar jahre deswegen habe ich auch ein budget bis 700€ !

Also Monitor wird ausschlieslich nur fürs Gaming gebraucht sonst nichts !

Spielen tuhe ich fast alles wie ...WoW - CS - Battlefield usw...

MFG
 
BenQ musste dir mal schauen.

;-)
 
Der Acer das 750€ kostet wird stark bemängelt , bin da teilweise abgeschräkt!
 
Der aktuelle Asus ROG Swift PG278Q könnte was für dich sein. Hat jedoch nur TN Panel. Kein Beinbruch. Das Bild könnte aber schlechter sein als bei deinem aktuellen Monitor.

Wenn du noch Zeit hast, würde ich auf den neuen PG279Q warten. Im besten Fall bekommen wir einen funktionierenden Acer Monitor mit besseren Asus Funktionen.

Und ja der Acer ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei.
 
Bei deinem Budget und weil du langfristig planst, solltest du auf jeden Fall einen Sync-Monitor in Erwägung ziehen. Adaptive Sync wird in Zukunft kaum noch wegzudenken sein. Allerdings tröpfeln entsprechende Monitore nur langsam auf den Markt, und es gibt noch die eine oder andere Fußnote zu bedenken. Ein Überblick:


1 - Das wohl größte Problem zur Zeit: Nvidia und AMD liefern sich einen Kampf um den Standard für Implementierung von Adaptive Sync im Gaming-Bereich. AMD forciert mit "FreeSync" eine treiberseitige Implementierung der freien Adaptive Sync Standards, Nvidia setzt auf die proprietäre G-Sync-Technologie, die u.A. ein teures Bauteil im Monitor voraus setzt. Im Moment bist du mit der Wahl der Grafikkarte auch an einen Sync-Standard gebunden. Mit einer GTX980TI spielt FreeSync für dich im Moment keine Rolle.

2 - Weil G-Sync über ein zusätzliches Bauteil bereit gestellt wird, bietet Nvidia-Hardware im Moment die bessere Implementierung von Adaptive Sync. Wenn du einen G-Sync-Monitor kaufst, hast du immer ein Gerät, dass die Bildfrequenz zwischen 30 und 144 Hertz anpassen kann. Außerdem hat Nvidia eine intelligente Lösung gefunden für den Fall, dass die Framerate unter den Frequenzbereich des Monitors fällt, so dass auch hier noch ein geschmeidiges Spielerlebnis garantiert wird.

3 - Adaptive Sync bzw. FreeSync (Adaptive Sync ist die Technologie, FreeSync sie Treiber-Implementierung) funktioniert derzeit noch nicht so gut. Das wird sich aber in Zukunft ändern, wenn Frequenz-Scaler zur Verfügung stehen, die in einem ausreichend großen Frequenzbereich abdecken (bspw. zwischen 30 bis 144Hz; Adaptive Sync kann theoretisch zwischen 9 bis 244Hz arbeiten). Auch ist zu erwarten, dass treiberseitig eine gute Lösung für das Unterschreiten des Frequenzbereiches gefunden werden kann. Es kann aber noch gut und gerne ein Jahr dauern, bis es entsprechende Geräte in der Breite verfügbar sein werden.

4 - Langfristig wird erwartet, dass auch Nvidia den Adaptive Sync Standard unterstützen wird. Was nicht bedeuten muss, dass G-Sync wieder verschwinden wird. Nvidia wird es sich aber kaum leisten können, einen freien Standard zu ignorieren, der in Zukunft in allen Gaming-Monitoren stecken wird, im Grunde das Gleiche kann wie G-Sync und dabei deutlich günstiger als G-Sync sein wird. Soweit ist es aber noch nicht.

5 - G-Sync hat auch einige Nachteile. So wird wie bereits erwähnt ein teures Bauteil voraus gesetzt, dass gegenwärtig auf den DisplayPort1.2 beschränkt ist (in der neuen Revision auch HDMI). Um bei den Kosten für dieses Bauteil überhaupt noch einen halbwegs annehmbaren Preispunkt zu erreichen, sehen viele Hersteller davon ab, weitere Anschlüsse (samt der notwendigen Bauteile) zu verbauen. Daher sind viele G-Sync-Monitore auf einen einzigen DisplayPort-Anschluss beschränkt. Und die "Frankeinstein"-Monitore, die sowohl G-Sync als klassische Darstellungs-Modi unterstützen (quasi zwei Monitore in einem Gerät), haben u.U. Probleme beim Wechsel zwischen den Darstellung-Modi oder sind häufig verwirrend, weil bestimmte Optionen nur in einem der Darstellungs-Modi zur Verfügung stehen.

6 - Außerdem gibt das sogenannte G-Sync-Modul vor, welche Bildeinstellungen und Bildoptimierungen vorgenommen werden dürfen. Für die meisten Gamer sind die erlaubten Bildeinstellungen wahrscheinlich ausreichend, aber wer wie ich einen Allround-Monitore zwischen Gaming und Bildbearbeitung benötigt und mehr Kontrolle über die Bildausgabe haben möchte, wird mit G-Sync nur schwer glücklich. Zudem ist es auch für die Hersteller schwieriger, eigene Bildoptimierungs-Technologien in ihre Geräte einzubauen. Ist nämlich im G-Sync-Standard per se nicht vorgesehen.


Meine persönliche Meinung: Da hat sich Nvdia einen ziemlichen Quatsch ausgedacht, von dem man sich hoffentlich bald wieder trennen wird. Aber es geht hier ja um dich und was du brauchst. Und sollten diese Einschränkungen für dich nicht relevant sein und deine Wahl auf einen G-Sync-Monitor fallen, dann musst du auch nicht befürchten, dass dein Monitor in einem Jahr nicht mehr unterstützt wird. Ein G-Sync-Monitor wird auch in fünf Jahren noch unterstützt werden.

Folgende Monitore möchte ich dir nun vorschlagen, den Asus ROG Swift PG278Q bzw. den ASUS ROG Swift PG279Q und ASUS MG279Q. Der Asus ROG Swift PG278Q die Königsklasse der G-Sync-Monitore, der ASUS MG279Q ist das Top-Gerät unter den Gaming-Allroundern mit Unterstützung für Adaptive Sync.

Wenn dich alle die Einschränken von G-Sync nicht tangieren und du dich nicht scheust, Early Adopter Preise zu zahlen, dann ist der Asus ROG Swift PG278Q der perfekte G-Sync-Monitor für die nächsten Jahre. Zwar auf einen DisplayPort-Eingang beschränkt, aber die Sync-Implementierung ist wie dargelegt perfekt. Daran wird sich auch nichts ändern. Wenn du noch ein paar Wochen warten kannst, dann erscheint demnächst mit dem ASUS ROG Swift PG279Q das IPS-Geschwisterchen zum PG278Q. Die Bildqualität wird voraussichtlich noch besser sein durch das verbaute Panel, aber der Preis auch sicherlich über deinem Budget liegen.

Sollten dir die Einschränkungen, mit denen G-Sync erkauft wird, hingegen nicht schmecken, dann solltest du dich vielleicht auf einen Gamble einlassen. Der ASUS MG279Q hat eines der besten IPS-Panels, das derzeit verfügbar ist. Die Bildqualität ist erhaben, alle wichtigen Video-Eingänge sind an Board und die Bildoptionen werden in keinster Weise durch ein proprietäres Bauteil eingeschränkt. ABER du musst eben hoffen und warten, dass Nvidia irgendwann auch Adapative Sync unterstützen wird. Bis dahin wirst du Sync nicht nutzen können. Außerdem kann dieser Monitor die Bildfrequenz nur zwischen 35 bis 90hz dynamisch anpassen. 144hz ist nur ohne Sync-Unterstützung verfügbar. Zukünftige Monitore werden das besser können.

Alternativ zum ASUS MG279Q muss ich den neuen ASUS MG278Q nennen. Dieser Monitor hat nur ein TN-Panel, was bei einem Gaming-Monitor aber eher ein Vorteil ist, und kann bereits zwischen 40 bis 144hz arbeiten, aber solange Nvidia Adaptive Sync nicht unterstützt, nützt dir das nicht viel. Bei diesen beiden Monitoren bleibt dir dann nur, mit sehr hohen Frameraten zu spielen oder bei die Framerate bei einem Teiler von 144hz über VSync abzuriegeln, um dem Sync-Erlebnis nahe zu kommen.

Wenn du jetzt das Gefühl hast, dass es dies eine blöde Zeit ist, um einen Monitor zu kaufen, weil wir an der Schwelle zu einer neuen Technologie stehen, die Art der Implementierung dieser Technologie nicht abschließend geklärt ist und entsprechende Monitore noch nicht den Markt durchdrungen haben, dann hast du vollkommen Recht. Es wäre also auch keine schlechte Idee, die Entwicklung des Marktes in den nächsten Monaten abzuwarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puhhhhh....da hast du was aber geschrieben , ich danke für die super Erklärung ! Und ja , bin gerade schon verwirrt , denn die top Geräte Kosten richtig viel aber die schlussendlich passt die QuLität oder sonst noch was nicht wenn man die Rezenzionen liest ,und da denkt man sich ,warten bis die neueren Modelle draußen sind !
 
@GevatterTod.

Du hast jetzt schon dreimal so eine tolle Bombe platzen lassen. Ich glaube mit wenigen Handgriffen könntest du evtl. einen neuen "Gaming-Monitor Guide" daraus basteln, der bestimmt angepinnt werden würde! Aber auch so danke für die ganzen Infos, immer sehr lesenswert, vor allem da du es schaffst differenziert und objektiv das Thema zu durchleuchten.
 
Ich bin nicht noch vertraut genug mit dem Thema, um einen Guide verantworten zu können. Ich plane nur zur Zeit den Kauf eines neuen Computers. Deshalb bin ich gerade ausnahmweise einigermaßen auf dem Laufenden, was den Stand der Dinge angeht, und habe unzählige Reviews und Erfahrungsberichte zu den aktuellen Geräten gelesen. Aber wenn man mich nach den Feinheiten der unterschiedlichen Panels und Hersteller fragt, könnte ich nur ein Wort mit drei Ös entgegen. Außerdem sollte ein Guide meiner Meinung auch aktuell empfehlenswerte Geräte beinhalten und up-to-date sein, und an der Stelle darf man sich nicht darauf verlassen, dass ich den Dampf habe, ständig den neusten Geräten hinterher zu hecheln. Frag mal den Herrn Günsch. Ich glaube, der befasst sich sehr eng mit dem Thema.


@Thares
Im Grunde ist es ganz einfach. Du hast die Wahl zwischen drei Optionen:

1 - Du entscheidest für dich, ob dich die Einschränkungen, mit denen Nvidia G-Sync ins Rennen geschickt hat, überhaupt betreffen, ob du mit diesen Einschränkungen leben kannst und ob du bereit bist, den G-Sync Aufschlag zu zahlen. Dann bekommst du mit dem Asus ROG Swift PG278Q ein hervorragendes Gerät, mit dem du auf Jahre ausgesorgt hast. Das auf lange Sicht FreeSync wahrscheinlich das Rennen machen wird, muss dich nicht interessieren. Nvidia wird G-Sync nicht aus den Treibern entfernen.

2 - Du setzt darauf, dass Nvidia über kurz oder lang auch Adaptive Sync unterstützenden wird und kaufst dir den ASUS MG278Q. Das würde bedeuten, dass du Sync erst einmal nicht wirst nutzen können. Außerdem kann dieser Monitor erst ab 40hz/FPS die Bildfrequenz dynamisch steuern (vermutlich wird man wie schon beim MG279Q diese Grenze über den Bildschirm-Treiber noch ein wenig nach unten korrigieren können). Dafür sparst du eine Stange Geld und hast einen Monitor, der nicht auf das G-Sync-Modul mit nur einem DisplayPort-Eingang beschränkt ist.

3 - Du sagst dir, dass dein Monitor noch ausreicht und du noch ein wenig abwarten kannst, wie sich der Markt entwickelt.

Was die Wahl das Panels angeht: TN schaltet schneller, hat aber schlechte Blickwinkel (was bei so großen Monitoren problematisch sein kann). IPS hat tendentiell die besseren Farben und Blickwinkel, aber die Hintergrundbeleuchtung kann in den Ecken duch dunkle Bildinhalte durchscheinen, gerade bei ASUS (was im Endeffekt bedeutet, dass die tatsächliche Blickwinkelstabilität auch nicht besser ist als mit einm TN-Panel). Die genannten Geräte von ASUS tun sich alle nicht viel bei der Bildqualität, vor allem nicht in Spielen. Die Unterschiede sind klein bis nicht erkennbar ohne direkten Vergleich. Dafür schaltet die TN-Panel noch ein wenig geschmeidiger. Das macht auch nicht die Welt aus zwischen diesen Geräten, aber da Gaming dein Anspruch ist, würde ich eher zu den Geräten mit TN-Panel tendieren, also die **278Q-Geräte.

Ich plane übrigens im Moment mit einer Geforce GTX970 und einen Eizo Foris FS2434, um die Zeit bis zum Release von Star Citizen zu überbrücken. Aber wenn ich den ASUS MG278Q sehe, dann juckt es mir wieder in den Fingern, doch auf eine Radeon R9 390 zu setzen. Das Preis-/Leistungs-Verhältnis ist einfach so saugut, und ich plage mich nicht mit einem propritären Sync-Standard herum. Wenn nur der abartige Stromverbrauch der Radeon-Karten nicht wäre.
 
Ja leider ist der Stromverbrauch grade heute wichtiger denje und ein guter Grund sich den kauf zweimal zu überlegen. Wobei man wohl auch erkennen muss das es günstiger ist den stromverbrauch zu bezahlen als den aufpreis der Nvidia karten. Aber es gibt ja noch andere Gründe warum man sich genau überlegen sollte welchen hersteller man letzten endes kauft.
 
...kauf dir ne energiesparlampe, da sparst du mehr energie als mit ner nvidia.
 
Der Asus ist echt gut aber wenn man dort auch die Rezzensionen liest dann sieht man wieder etliche wütende Kunden die nicht mal wenig sind , mal sehen !
 
Das ist auch nur logisch. Unzufriedene Kunden schreien lauter.
 
-Ernesto- schrieb:
Ja leider ist der Stromverbrauch grade heute wichtiger denje und ein guter Grund sich den kauf zweimal zu überlegen. Wobei man wohl auch erkennen muss das es günstiger ist den stromverbrauch zu bezahlen als den aufpreis der Nvidia karten. Aber es gibt ja noch andere Gründe warum man sich genau überlegen sollte welchen hersteller man letzten endes kauft.

NJay schrieb:
...kauf dir ne energiesparlampe, da sparst du mehr energie als mit ner nvidia.

Ich bin da einfach konsequent. Zum einen möchte ich AMD nicht durch einen Hardware-Kauf nicht signalisieren, dass es schon okay ist, wenn deren Grafikkarten bei gleicher Leistung mal eben 100 Watt mehr aus der Leitung nuckeln. Zum anderen könnte ich bei jedem Gerät in meinem Haushalt sagen, dass man doch mal eine Ausnahme machen und den zusätzlichen Stromverbrauch woanders einsparen kann. Aber wenn ich das tue, dann spare ich am Ende nirgends, also bleibe ich konsequent.

Außerdem sind Radeon-Karten aufgrund des Stromverbrauchs und der resultierenden Abwärme abartig groß. Die wachsen schnell über 30 Zentimeter hinaus. Und ich möchte einen möglichst kompakten PC bauen (nicht ultra-SFF, sondern Schreibtisch-kompakt). Da sind die Radeon-Karten nicht gerade ideal.

Aber wenn ich davon rede, dass ich AMD den teils exorbitanten Strombedarf der Radeon-Karten nicht durchgehen lassen möchte, muss ich natürlich auch sagen, dass ich Nvidia nicht die viele Skandale und Probleme durchgehen lassen, von der GTX970-Geschichte über den G-Sync-Alleingang bis zu dem sich nun anbahnenden Drama um Directx12 auf Maxwell-Chips. So gesehen darf ich Moment weder AMD noch Nvidia kaufen. Allerdings erscheint mir eine Radeon-Karte im Moment als das kleinere Übel.


@Thares
Na klar. Die Monitore gehen ja auch weg wie geschnitten Brot. Dementsprechend gibt es auch viele Kunden, die etwas zu meckern haben.
 
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